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Weihnachtsmarkt

von Servinia (© 1999)

Sie war auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs...alleine unterwegs.

Zum ersten Mal seit langer Zeit. Der Sog der vorbeischiebenden Menschen lies sie nicht ausbrechen und der Glühwein in ihrer Hand an dem sie sich wärmte, drohte überzuschwappen. Als sie etwas nervös wurde, fühlte sie eine ruhige sanfte bestimmende Hand an ihrer Schulter, die sie etwas zur Seite schob, aus diesem Menschenstrom heraus. Wie lange hatte er sie beobachtet.. sicher, ihre Blicke hatten sich zuvor getroffen und eine gewisse knisternde Atmosphäre umgab sie beide, das hatte sie genau gespürt. Er sah gut aus, größer als sie, ein offenes und angenehmes Gesicht. "Besser?" Sie nickte nur stumm und schaute ihn dankbar an.

Langsam nahm sie einen kleinen Schluck aus ihrer Glühweintasse. Ihre Augen fragten nur stumm "warum" und die Antwort kam sofort "Weil ich sah, welche Schwierigkeiten sie hatten, sich sicher in dieser Menschenmenge zu bewegen". Claudia wurde bei diesen Worten rot... senkte ihren Kopf "Danke vielmals, sie haben meine Jacke vor der Reinigung bewahrt." lächelte sie schüchtern. Sie merkte, sie konnte sich seiner angenehmen Gegenwart nicht erwehren. Auf eine gewisse Art war er bestimmend, aber nicht bedrängend. Ihr gefiel das, was ihm nicht verborgen blieb. Die Gefahr des Überschwappens der Tasse war jetzt auch gebannt. Zumindest müßte sie ihn auch auf eine Tasse Glühwein einladen.

Als Claudia zu sprechen anhub, bekam sie von ihm die Einladung zu einer Tasse Kaffee in einem der vielen Kneipen rings um den Weihnachtsmarkt. Gerne nahm sie an, die Tasse nahm sie als Souvenir mit. Unterwegs unterhielten sie sich... sein Name war Stefan, ein schöner Name, fand Claudia. Beide merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Sie lachten und unterhielten sich sehr angeregt. Claudia fasste mit der Zeit Vertrauen in Stefan. Als er ihre Hand nahm und streichelte, strahlte sie über das ganze Gesicht. "Na, meine Kleine... dir scheint es sehr gut zu gehen"

...oh ja, ihr ging es sogar sehr gut. Sie liess es sich nicht nehmen seinen Kaffee zu bezahlen, schließlich mußte sie sich ja revanchieren. "Wenn du dich wirklich revanchieren willst, dann weiß ich etwas anderes!" meinte Stefan nur und zog sie aus der Kneipe heraus.

Sie schlenderten die Fußgängerzone herunter. Heimlich beobachtete Claudia andere Pärchen und war innerlich glücklich, nun auch dazuzugehören...Stefan hielt plötzlich an und drückte sie sanft, aber bestimmend in eine Seitengasse. Gerne erwiderte sie seine Küsse... lies seine Hände ihren Körper streicheln und erforschen... drängte sich an ihn und umarmte ihn. Es war zu schön, um wahr zu sein. Er streichelte Claudia sanft die Wange und fragte leise "Läßt du dich eigentlich immer mit anderen Leuten so schnell ein ?" Sie schüttelte den Kopf und senkte diesen. Sofort hob Stefan ihr Kinn an und meinte "Nicht dauernd auf den Boden schauen, hast zwar schöne Schuhe, aber schau mir doch auch mal in die Augen". Seufzend kam sie dieser Aufforderung nach und musterte ihn aufmerksam, versuchte in seinen Augen zu lesen. Streichelnd beruhigte er sie und da strahlte sie wieder über das ganze Gesicht.

Mit einem "Komm mit" zog er sie die Seitenstraße weiter bis vor einen Türeingang. Hier wohnte er also. Claudia bekam ein wenig Angst, aber ist nicht alles ein kleines Risiko ? Sie kämpfte innerlich mit sich, überwand sich und betrat hinter ihm den Hausflur in dem er auf sie wartete und sie gleich wieder mit Küssen an Hals, Stirn, Nase, Augen und Mund überhäufte. Ihre Zweifel verflüchtigten sich im Nu, er war beruhigend und beunruhigend zugleich. Sie blühte förmlich auf, konnte nicht genug Küsse von seinen Lippen trinken. Er war hoffentlich wirklich ihr persönliches Weihnachtsgeschenk...

Claudia hing förmlich an Stefan, hatte nichts dagegen, daß sich seine Hände in andere Regionen vorwagten. Er löste sich nur kurz von ihr, schloß die Tür auf und zog sie gleich wieder hinein, umfing sie fest und presste sie an sich, lange hat sie niemanden mehr so nah gefühlt. "Bin gleich bei dir, Schatz". Es stimmte irgendwie alles, komisch, wie losgelöst sie sich fühlte, wie glücklich sie war. Beobachtete ihn, wie er mit gemessenen Schritten die Heizung anstellte und zwei Kerzen auf der Fensterbank anzündete. Wie romantisch ihr das alles erschien. Sie machte es sich derweil auf dem schönen roten Sofa bequem und wartete geduldig, legte den Kopf in den Nacken und schloß die Augen, war das alles nur ein Traum?

Plötzlich fühlte sie Hände von ihren Schultern hinabgleiten zu ihren festen Brüsten, mit einem leisen glücklichen Seufzer bekundete Claudia ihr Wohlgefallen. Langsam griff sie mit den Händen nach hinten, umfasste seinen Kopf und zog diesen zu ihren Lippen herunter...warum fühlte sie sich pudelwohl, obwohl sie ihn kaum kannte? Sie küsste ihn lange und innig, trotzdem wagte sie nicht, eine bestimmte Grenze zu überschreiten. Wollte sie, oder wollte sie nicht, darum ging es hier doch... das war es doch, worauf es hinauslief. Unbemerkt verkrampfte sie sich etwas. "Ganz ruhig, meine Kleine", streichelnd beruhigte er sie und wieder erblühte sie unter seinen Händen.

Dankbar nahm sie das Glas Rotwein in die Hand. Ob sie nicht ablegen wolle? Natürlich wollte sie, die blaue Jacke war wirklich ein wenig zu warm in seiner Wohnung. "Woher hatte er nur seine innere Sicherheit?" staunte sie. Die anderen Leute, die in seinem Alter waren und die sie kennenlernte, waren irgendwie anders, unsicherer nicht so bestimmt, aber irgendwie gefiel es ihr, zog sie magisch an. Sie spürte, daß sie sich ihm ganz öffnen konnte und er hörte ihr ruhig zu, streichelte sie nur zwischendurch, wenn sie wieder stumm wurde, weil sie nicht die richtigen Worte fand. Wie verständnisvoll er war. Jetzt platzte sie fast vor Neugier, fragte ihn nach seiner inneren Sicherheit, seiner Ruhe, seinem Veständnis, woher er das habe. Sie erntete nur ein wissendes Lächeln.

"Ich möchte dir etwas zeigen, dich etwas erleben lassen, vielleicht verstehst du mich dann besser." Claudia lächelte zurück und hatte nicht die geringsten Bedenken, als er ihr die Augen verband. Sie fragte nur beiläufig "Was hast du vor?". "Abwarten" kam als Antwort. Er nahm sie an der Hand und sie folgte vorsichtig Schritt für Schritt, konnte sich fast denken, wohin diese kleine Reise führte. "Bleib hier stehen" und sie blieb stehen. "Stefan, ich hab ein bißchen Angst." Sofort war er bei ihr, und streichelte sie beruhigend, ein Raunen war ganz nahe an ihrem Ohr. "Brauchst du nicht, ich verspreche es dir.".

Sie wußte noch nicht, warum er endlich mit ihr in Kontakt getreten war. Ja, sie hatte ihn heiss gemacht im Chat, mit ihren wilden Phantasien. Als sie merkte, daß er dominant war, hat sie ihn immer heisser gemacht auf sich. Sie hat nie ein Foto von ihm bekommen, er hingegen von ihr schon. Sie sah fast noch besser aus, als auf den Fotos. Telefonanrufe hatte sie abgelehnt, wollte nicht, daß ihre Phantasien in die reale Welt überschwappen. Er wußte, sie konnte sich diesen Wünschen real niemals alleine gegenüberstellen, er mochte sie sehr, hatte sich auch ein wenig in sie verliebt.

Nun stand sie hier in seinem Schlafzimmer, mit verbundenen Augen und wußte nicht, was sie erwartete. Auch Stefan war neugierig, wie sie auf diese Konfrontation reagierte. Sie hatte absolut keine Ahnung, woher auch, wenn er ihr im Chat den falschen Wohnort gesagt hatte. Claudia erschauerte ein wenig, als es in ihr Ohr flüsterte "Bleib hier stehen.... und ich möchte dich gerne ganz bewundern, würdest du dich für mich ausziehen ?" "Blind ?" "Ja, bitte blind, tu mir den Gefallen" Wie gerne sie Stefan diesen Wunsch erfüllte.

Ohne irgendwelche schlechten Gefühle zu haben zog sie sich vor ihm aus. Sie dachte noch bei sich, wie gut es gewesen sei, heute auch mal das schwarze Dessous anzuziehen und lächelte insgeheim.

Natürlich konnte sie die intensiven Blicke Stefan´s nicht sehen, der mit den Augen Stück für Stück ihren durchtrainierten Körper abtastete.

Claudia geriet fast ins Schwanken, als sie die Schuhe auszog, danach die blaue enganliegende Jeans und diesen auch entstieg. Sie hatte nichts zu verbergen.... Endlich öffnete sie den BH, wie er auf diesen Augenblick gewartet hatte, die beiden Knopsen endlich selbst zu berühren, ob sie sich auch rasiert hatte, so wie sie es im Chat behauptete? Langsam trat er auf sie zu, streichelte sie, lies seine Hände über ihren nackten Oberkörper gleiten. Wie zart ihre Haut war. Schließlich streifte er ihr den Slip herab. "Gaaaaanzruhig...meine Kleine ..ruhig, du zitterst ja" Claudia bekam direkt eine Gänsehaut bei seinen warmen Worten. Und wie liebevoll er war. Sie tastete nach ihm, lies eine Hand blind über sein Hemd gleiten, um ihn zu erfühlen. Sie fühlte ein warmes, lange vergessenes Prickeln auf ihrer Haut. Wie sie es doch vermisst hatte.

Plötzlich fühlte sie seine Hand auf ihrem Hügel...sie zuckte etwas, als seine Hand sich langsam vortastete um zu erkunden, wie weit sie schon war. Claudia dachte bei sich selbst "sehr weit". Hoffentlich würde ihm die frisch rasierte Scham gefallen. "Du bist ja tatsächlich rasiert" Claudia überlegte - wieso sagte er jetzt tatsächlich? Dieses "tatsächlich" ließ sie doch etwas stutzig werden.

"Magst du es?" fragte sie vorsichtig. Er umarmte sie fest und meinte, als er an ihrem Ohr zupfte, "Aber klar mag ich es, das weißt du doch." "Weiß ich es wirklich?", dachte Claudia, "Wenn ja, woher?" Stefan beobachtete, wie sich langsam Denkfalten in Claudia´s Gesicht ausdehnten. Schnell ließ er einen Arm von ihr los und holte aus seiner Hosentasche die Handschellen Er merkte, sie konnte dieses Geräusch nicht richtig einorden. Er konnte regelrecht ihre Gedanken lesen, sollte sie ruhig noch etwas Ungewißheit haben. "Stefan!!!", Claudia gab ihre Entrüstung lautstark bekannt, als sich die Handschellen um ihre Handgelenke legten. Blind machte sie einen Schritt in seine Richtung, "was tust du, warum tust du es?" Mit diesen Worten, wollte sie ihn umstimmen, ihn von irgendetwas abbringen, was nichts Gutes verheissen konnte. Zack, schon konnte sie sich kaum noch einen Schritt vorwärts bewegen, sie fühlte die kalten Metallteile auch an ihren Füßen. Zitternd blieb sie stehen. "So gefällst du mir sehr gut" bekam sie zur Antwort "diese Fesseln stehen dir wirklich gut, komm mit." Er zog sie zum Bett und ehe Claudia sich versah, hatte Stefan schon die Hände gepackt und am Kopfteil des Bettes wieder mit den Handschellen fixiert.

Ihm entgeht nicht, wie sie etwas angstvoll das Gesicht verzieht. Nun ist es wohl Zeit für die Aufklärung. Während er die Fesseln an den Füßen zuerst durch andere ersetzt, dann die Fußketten löst und ihre Beine spreizt, fängt er an zu fragen, warum sie auf dem Weihnachtsmarkt war. "Ich wollte einfach mal raus, war ja immer alleine, zu Hause lernt man auch niemanden kennen". Claudia hofft im Moment nur, daß sie noch heil aus dieser Situation herauskommt und verspannt sich. Eine sanfte Hand streichelt ihre Brüste. "Hatte das keinen anderen Grund?" "Nein,eigentlich nicht", erwidert Claudia. "Bist du nicht auf die Empfehlung jemand Bestimmten auf den Weihnachtsmarkt gegangen?" Claudia´s Hirn arbeitet, denkt an ihren Meister im Chat, der ihr mal den Rat gegeben hat, auszugehen, aber das kann sie ja Stefan nicht sagen, der würde denken, sie wäre komplett übergeschnappt. "Ich höre..." Claudia windet sich, weiß nicht was sie sagen soll, will ja schon die Warheit sagen, aber kann es einfach nicht. "Nein, es hat mich niemand dazu angeregt" Leise zischt es an ihr Ohr "Du kleine Lügnerin, hast du mich auch im Chat angelogen?" Sie glaubt sich verhört zu haben - im chat ??? "Im Chat?" "Ja, im Chat, ich bin dein Meister" Claudia packt die kalte Panik, zerrt an den Ketten, will hier nur noch raus. "Bleib gefälligst ruhig liegen", herrscht er sie an. Sie beherrscht sich nur schwer, ruhig liegen zu bleiben, so wie sie in Aufruhr ist. Sie hört einen Stuhl rücken und eine Hand auf ihrem Bauch, die kreisend den gesamten Oberkörper in Besitz nimmt. Auch ihre Brüste werden massiert und langsam richten sich ihre Nippel auf. Sie fühlt wie sie sich wieder entspannt, sich nach mehr Berührungen sehnt. Seine Stimme ist ruhig und ganz nah an ihrem Ohr. "Du hast mich so heiss auf dich gemacht, ich mußte dich einfach real kennenlernen, ich mag dich, Claudia und kenne dich und deine devote Ader inzwischen sehr gut. Hast du wirklich Angst vor mir? Es war von mir geplant, daß du endlich die Realität ebenfalls kennenlernst und nicht nur immer virtuell". Sie fühlt, wie seine Hände ihren wehrlosen Körper liebkosen und fühlt ihre anfängliche Angst langsam und stetig schwinden. "Es stimmt, ich hab dich angelogen, was meinen Wohnort betrifft, aber du hast mich ja eben genauso angelogen". Seine etwas traurige Stimme flüstert ihr ins Ohr "Vertraust du mir ?"

Sie nickt gelöst und beginnt etwas zu lächeln. "Gut, sehr gut, ich möchte dich nicht gleich wieder verlieren.". Sie hört seine Schritte auf dem Boden in das Wohnzimmer zurückgehen und wieder zurückkommen "Weißt du, daß du mir sehr gefällst? Aber du brauchst noch etwas Verzierung". Als Claudia sich das fragt fühlt sie einen heissen kurzen Schmerz, danach etwas kühler und dickflüssig ihre linke Brust herabrinnen... WACHS !!!!, sie keucht unwillkürlich und atmet heftig. Ein Tropfen hat sich an ihren Hals verirrt und zieht etwas an der Haut. Er weiss ja fast alles über sie, kann sie erniedrigen, erregen und manipulieren. Während sie noch den ersten Schmerz kompensiert, fühlt sie wieder einen heissen, nicht unangenehmen Schmerz auf der anderen Brust, auch diese mußte vom Wachs überzogen werden. "So, mit diesem schönen natürlichen BH gefällst du mir sehr gut. Fehlt eigentlich nur noch ein Slip", kaum gesagt, schüttet Stefan einen Schwall über ihren Hügel aus, sieht ihn die Spalte herunterrinnen, sieht Claudia mit ihrem Becken pumpen, um den Schmerz schneller zu entgehen, sieht wie sich in ihren Schmerz auch die Lust mischt. Hört sie keuchen und leise stöhnen, fast genauso hat er es sich im Chat vorgestellt.

Etwas in Gedanken versunken hilft er diesem natürlichen Slip noch etwas nach und läßt einen weiteren dicken Wachsstropfen an ihrer Hüfte seitlich herablaufen. Ihr leises Stöhnen und ihr Winden erregen ihn noch mehr, als er es sich ausgemalt hatte. Dieses hilflose Stück Etwas im Bett war ihm nun gänzlich ausgeliefert. Seine warmen Hände legen sich auf ihre Taille, streichen die langen Beine entlang. Welch schöne Sklavin! Mal sehen, ob sie es geniesst. Ein gezielter Griff in ihre Spalte lässt sie zusammenzucken, rotwerden. Ja, sie hat das Wachs genossen und er weiss es, er weiß alles... oh weh!!! Was nur als nächstes kommt? "Sieh da, meine kleine Lustsklavin hat das auch noch genossen.. soso.. dann müssen wir es ihr auch austreiben"

Und schon fühlt Claudia einen stechenden ziehenden Schmerz an den Brüsten, das können nur Klammern sein. Kaum kann sie ihr Leid hinausstöhnen, schon hat sie Klammern an den Schamlippen. Hätte sie doch nur niemals mit ihrem Meister im Chat geflirtet, schiesst es ihr durch den Kopf, aber da steigt das Bild von vorhin wieder auf, von diesem fürsorglichen jungen angenehmen Mann. Sie bekommt diese zwei Personen nicht zusammen und stöhnt unwillkürlich auf.

Ein etwas besorgtes "Alles ok ?" läßt sie wieder zurück in die Wirklichkeit kommen. Stumm nickt sie, zum Glück kann er nicht sehen, wie eine kleine Träne sich aus dem Auge auf den Weg macht und von der Augenbinde aufgesaugt wird. "Du bleibst jetzt ruhig 20 Minuten so liegen, mit den Klammern dran, dann werde ich dir deine Geilheit schon austreiben. Ich werde nebenan ein Buch lesen und wehe ich höre etwas!" Claudia hat verstanden, zu gut verstanden. Nickt nur noch stumm, zieht sich innerlich etwas von ihm zurück. "Ach, Claudia, geniesse es, geniesse deine Träume! Jetzt hast du Gelegenheit dazu." Mit diesen Worten läßt er sie alleine und sie hat jede Menge Zeit darüber nachzudenken....

Sie fühlt das Brennen und leichte Klopfen in ihren Schamlippen und ihren Nippeln. Wie es zieht... Sie gibt sich diesem Schmerz ganz hin. Hatte sie nicht immer wieder davon geträumt.? IHN gefragt, wie schmerzlich so etwas ist? Hier lag sie jetzt, in einem fremden Zimmer, einer fremen Wohnung, einem fremden Bett, was machte sie hier? Was, wenn er sie vergewaltigen wollte ?

Traute sie es Stefan zu? Sie war sich nicht sicher...

Sie hörte ihr Herz heftig klopfen, dazu kam dieser permanente Zug mit der Kombination des Brennens an den Brüsten und Schamlippen, sie stöhnte leise, als sie glaubte, bereits nach 90 Sekunden es nicht mehr auszuhalten. Aus vielen Gesprächen wußte sie, daß dieser Schmerz sich nach kurzer Zeit in ein Lustgefühl umwandeln sollte. Ganz ruhig versuchte sie dazuliegen, ihre Beine zu spreizen, damit die Klammern sich nicht gegenseitig berührten. Sie hörte jeden Herzschlag und das Brennen in ihrem Schritt übertünchte das der Brüste. Langsam wagte sie wieder flach zu atmen und fühlte sofort wieder den Zug. Sollte sie sich überhaupt nicht rühren ? Es wäre vielleicht besser...eigentlich war es an den Nippeln ganz angenehm, nur ohhh...diese Klammern am Schritt.

Sie hatte nicht bemerkt, daß die Tür offen stand und Stefan im Nebenraum jedes Geräusch mitverfolgte. Er war gespannt, wie weit sie sich diesem neuen Gefühl hingeben konnte, sich fallen lassen konnte, oder ob sie noch Probleme hatte, dazu zu stehen. Sich selbst mußte er zwingen, nicht zu früh wieder in den Raum einzutreten...hörte manchmal ihren schweren Atem.

Claudia war derweil in eine Art Dämmerzustand gefallen, hatte sich an die Klammern und den dadurch verbundenen Schmerz gewöhnt. Langsam, sie merkte selbst nicht, wie sich in ihr die Einstellung zu diesem Erlebnis wandelte, begann sie es zu geniessen. Sie drückte den Rücken durch, damit sich die Klammern an den Brüsten bewegten und etwas spannten, zog ihre Beine wieder so weit zusammen wie sie konnte um mehr von diesem Ziehen mitzubekommen. Das Wachs löste sich stellenweise, spannte in anderen Bereichen und Claudia konnte sich lebhaft vorstellen, welchen Anblick sie Außenstehenden darbot. Bei jeder Bewegung löste sich etwas Wachs, nachdem es zuvor auf der Haut spannte und Claudia konnte nicht anders, als sich diesen neuen Gefühlen und Eindrücken komplett auszuliefern.

Zulange hatte sie gekämpft, immer über ihre Gedanken und ihren Körper die Kontrolle zu behalten.

Stefan hörte mit Freude, wie sie leise, aber vernehmlich stöhnte, nur die Geräusche von draußen waren zu hören. Es lachte jemand, innerhalb der Wohnung war es sehr ruhig. Er hörte, wie Claudia im Nebenzimmer zunehmend aktiv wurde, sich bewegte und unerfüllt leise Seufzer abgab.

Er hatte es geschafft, sie hatte innerlich kapituliert. Leise legte er das Buch zu Seite und schaute auf die Uhr. Noch 5 Minuten verblieben, bis der Alarm an seiner Uhr losging. Die Augen schloß er und legte die Hände in den Schoß, genoss diese leise "Musik" des Seufzens und Stöhnens aus dem Nebenzimmer. Ja, er sah sie regelrecht vor seinem inneren Auge, wie sie mit ihrem ganzen Körper zunehmend bekannte, nur noch ein Verlangen zu haben, das gestillt werden sollte. Plötzlich wurde Claudia wieder ruhig, sie hatte Lust verspürt, mehr als sie vertragen konnte, und konnte es einfach nicht mehr aushalten. Sie beruhigte sich wieder mit der Zeit...Ihre Brust hob und senkte sich noch, aber sie hatte aufgehört mit ihrem Unterleib am Bett zu reiben um sich irgendwie Befriedigung zu verschaffen. Daß sie selbst auslief, war ihr glasklar bewußt, auch daß sie es Stefan nicht verheimlichen konnte. Inzwischen war ihr Weiteres fast gänzlich egal.

Langsam legte sie den Kopf zur Seite und schloß die Augen. Trotz allem war es irgendwie schön, die Augenbinde umgab sie mit einer tröstenden Dunkelheit.

Aus dem Nebenzimmer hörte sie ein leises Piepsen, wie von einer Uhr. Gleich darauf Schritte. Er kam zu ihr - natürlich prüfte er mit der Hand nach ihrem Genuss.

Unwillkürlich mußte er lächeln, so großartig hatte sie es also genossen. Er zog es aber vor, zuerst darüber zu schweigen, bis sie selbst davon reden wollte.

Langsam zog er ihr die Klammern ab, fühlte und sah das Beben, daß sie daraufhin am ganzen Körper erfasste. Ganz sanft massierte er sie an den gequälten Stellen, zuerst an den Brüsten, knetete sie, sehr zärtlich; löste das Wachs vom Körper, rubbelte sanft überall. Claudia lies es über sich ergehen und gab wohlige Geräusche von sich. Irgendwie schwebte sie noch immer.

Stefan streichelte ihr den Bauch, die Taille, die Hüfte, diesen absolut glatten kleinen Hügel, küßte diesen sanft und massierte daraufhin sehr einfühlsam die Lippen. Er ließ es sich nicht nehmen, zu ertasten wie eng sie noch war und konnte seine Erregung kaum noch unter Kontrolle halten, auch hier hatte sich ein Wachstropfen verirrt.

Diesesmal wollte er sich noch zurückhalten, ihr Zeit geben, sich ihm ganz auszuliefern.

Langsam löste er ihre Fesseln und nahm ihr auch die Augenbinde weg, was er sah, lies ihn vor Zuneigung zu diesem sensiblen Wesen nicht mehr los. Diesen Anblick würde er niemals vergessen. Ihre Augen waren verheult und scheuten seinen Blick, das Gesicht selbst war entspannt und strahlte eine tiefe Ruhe und Erfüllung aus.

"Mein liebes Kleines"...Er konnte nicht anders, nahm sie fest in seine Arme und lies sie nicht mehr los. Beruhigend streichelte er ihren Rücken, ein kleines Schluchzen hörte er trotzdem noch. Er hielt sie fest, bis sie nicht mehr zitterte und ganz ruhig und schwach in seinen Armen war. Eine Strähne wurde ihr aus dem Gesicht gestreichelt und seine Küsse waren so sanft und zärtlich. Nach einer kleinen Ewigkeit begann sie seine Küsse wieder zu erwidern, traute sich mehr, küsste sicherer. Stefan ging es durch und durch. Soviel Zuneigung hat er sich nicht träumen lassen und genoß es, diesen Sieg über ihr frigides Wesen errungen zu haben.

Er ließ sie mehr und mehr die Initiative ergreifen, streichelte sie, wollte ihr die Führung überlassen. Merkte wie seine kleine Claudia sein Hemd langsam öffnete und ihn darunter mit Küssen bedeckte. Lange saß er ruhig da und fühlte nur ihre Lippen. Wie einfühsam sie war, wie sie aufwachte, wie sie schmolz.

Claudia liebte nur noch. Stefan - sie fühlte sich stark zu ihm hingezogen, schaute ihm in die Augen und sie störte plötzlich der Gürtel in seiner Hose. Ohne lange zu überlegen, öffnete sie ihn und streifte ihm seine restliche Kleidung ab, wollte ihn entdecken.

Eng umschlugen sank sie mit ihm zurück in sein Bett...

Ende


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