FussVideo - Text 519: Klack, Klack, Klack

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Klack, Klack, Klack
Von TTee

Als ich das erste Mal registrierte, daß meine Tochter Kerstin zu einer zickigen, verwöhnten und grausamen Göre wurde, war es schon zu spät für mich. sie setzte meinem Leben mit einer Gelassenheit und einem Genuß ein Ende, als wäre ich nichts weiter als eine unbedeutende Fliege, die zerquetscht werden kann. Alles begann damit, daß meine Frau für eine Woche ins Ausland reisen mußte. Da sie der Hauptverdiener in unserer Ehe war, paßte ich selbstverständlich auf unsere 11 jährige Tochter auf, die zwar schon sehr selbständig war; aber man konnte ja trotzdem nicht die Kleine allein zu Hause lassen. Also nahm ich mir 1 Woche Urlaub und blieb zu Hause.
Es war Mittwoch so gegen 13 Uhr, als Kerstin nach Hause kam. "Essen schon fertig?" fragte sie mich, ohne eine weitere Begrüßung.
"Ja Prinzessin. Steht auf dem Tisch," antwortete ich ihr.
"Na dann ist gut. Mach' mal die Tür auf wenn's Klingelt. Ich warte noch auf Silvi und Elke. Die machen heute mit mir Hausaufgaben. - Ich zieh' mich schnell um..." sagte Kerstin und huschte nach oben.
Na Klasse! Drei kleine Gören in meinem Haus. Eine anspruchsvoller als die andere und der "Papa" darf dann wieder den ganzen Dreck wegmachen. Darauf hatte ich gar keine Lust. Kaum gingen mir diese Gedanken durch den Kopf, da klingelte es bereits an der Haustür. Ich drückte den Summer und hörte, daß die kichernden Mädchen hereinkamen. "Klack-Klack-Klack-..." machten ihre Schritte auf dem Steinfußboden. Wieso zum Henker "Klack-Klack-Klack," dachte ich mir, da standen sie schon in der Küche. Grinsend sagten sie: "Hallo," und fragten wo Kerstin ist.
"Sie zieht sich nur schnell um. Wartet bitte hier unten auf sie." Ich blickte interessiert zuerst auf die Schuhe der Beiden, welche dieses für 11 jährige Mädchen untypische KLACKEN verursacht hatten, und erschrak: Die Zwei hatten Stöckelschuhe mit extrem hohen Absatz an. Mindestens jeweils 12 cm Absätze. Gar nicht passend für Mädels diesen Alters... und bei der Schuhgröße von vielleicht 36 gar nicht so verständlich. Mein Blick wanderte in Millisekunden höher und ich staunte immer mehr. Beide waren von unten bis oben gekleidet wie elegante Damen, also mit dünnen Nylonstrumpfhosen, gewagten kurzen Kleidchen, sogar geschminkt waren sie und die Haare schön hochgesteckt. Wenn ich nicht gewußt hätte, daß die Zwei erst 11 oder 12 Jahre alt waren, hätte ich sie für junge Geschäftsfrauen gehalten. Ich wollte gerade fragen ob denn Fasching wäre, da hörte ich weitere "stöckelnde" Schritte auf der Treppe.
Kerstin kam eleganten Schrittes in die Küche und begrüßte ihre beiden Freundinnen. Ich war total baff: Meine Tochter trug ein Outfit, welches ich noch nie bei ihr gesehen hatte, und welches mir die Sprache verschlug: Eine weiße Rüschenbluse mit weiten Ärmeln. Dazu hatte sie eine goldene Halskette umgelegt und selbst goldene Ohrringe funkelten mich an. Ihre Haare hatte sie streng nach hinten gebunden und trug dazu nur ein paar enge schwarze Hot-Pants als Hose. Ihre dünnen Beine steckten in seidig glänzenden schwarzen Strumpfhosen, welche an ihren Knien allerdings noch Falten warfen, weil sie ihr ein wenig zu groß waren. Aber der Hammer waren ihre Stiefel! Sie trug wadenhohe eng anliegende schwarze Boots mit einem Stillettoabsatz , welcher sehr dünn, aber gleichzeitig megahoch war, daß es einem den Atem verschlug.
Alle drei Mädchen stellten mein normales Denken auf den Kopf und ich war unfähig etwas zu sagen. Im Gegenteil, ich stand mit offenem Mund staunend in der Küche und starrte alle Drei verwirrt an. "Was glotzt Du so?" fragte mich Kerstin, meine Tochter.
"Guckt der immer so blöd?" fragte Silvi.
"Der hat wahrscheinlich noch nie drei Königinnen gesehen," sagte Elke.
Ich hatte tatsächlich noch nie in meinem Leben etwas Vergleichbares gesehen, da hatte Elke recht. Ich war so verwirrt, daß ich gar nicht registrierte, daß mir Kerstin ein Glas Wasser hinhielt und meinte: "Trink erst mal, damit Du wieder reden kannst!" Wortlos und ohne nachzudenken trank ich das Glas in einem Zug aus. Da passierte auf einmal etwas sehr seltsames. Ich sah plötzlich alle Farben ganz extrem und mir wurde im ganzen Körper sehr heiß. Alles um mich herum wurde verschwommen und unklar. Ich hatte das Gefühl, daß die Küche wachsen würde, oder... das ich immer kleiner wurde.
Tatsächlich, ich schrumpfte immer weiter und weiter. Meine ursprünglichen 1,80 Meter hatte ich schon lange nicht mehr. Verdammt, was hatte ich da getrunken? Nach kurzer Zeit war ich klein wie eine Maus. So ungefähr 10 cm nur noch groß. Die Schrumpfung stoppte und ich wischte mir verdutzt die Augen. Um mich herum war alles riesig: Der Tisch, die Stühle, die Küchenschränke... Die drei Riesinnen... Halt... das waren ja meine Tochter und ihre Freundinnen. Mist, ich stand da wie versteinert und blickte zu den Mädchen hoch. Aus meiner Sicht waren alle Drei mindestens 50 Meter hoch und wirkten wir hübsche Hochhäuser. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Kerstin sagte etwas zu den anderen und alle lachten. Ich konnte nichts verstehen, sondern hatte nur einen furchtbaren Lärm gehört, der mich fast ohnmächtig werden lies. Ich taumelte und hielt mir die Ohren zu. Für mich kleinen Winzling hörten sich alle Laute der "Großen" plötzlich wie Kanonendonner an. Hätte ich verstanden, was meine Tochter da zu den Anderen gesagt hätte, ich wäre um mein Leben gerannt, denn genau dieses Leben wollte sie nun auslöschen...
Die Drei machten einen Schritt auf mich zu und stellten sie um mich herum auf. Ihre Schatten machten alles dunkel um mich herum. Elke stupste mich mit ihre Schuhspitze an. Ich wurde hart umgestoßen. Silvi tippte leicht mit ihrem Absatz auf meinen Bauch und ich dachte meine Därme würden explodieren. Kerstin hielt ihren spitzen Absatz über mir und ich dachte, sie wolle mich aufspießen. Die Spitze kam immer tiefer zu mir herab und ich merkte, daß ihr Absatz genau so groß war wie mein Kopf. Kurz bevor sie mich berührte, stellte sie ihren gigantischen Schuh aber neben mir auf. Das war noch mal gut gegangen für mich...
Ich war unfähig mich zu bewegen, weil mein ganzer Körper schmerzte; ich wimmerte und krümmte mich. Plötzlich schlüpften Silvi und Elke aus ihren Stöckelschuhen und ich sah ihren riesigen Füße neben mir auf den Fliesen stehen. Ihre verstärkten Fersen und die Strumpfnaht an den Zehenspitzen unterbrachen das starke Geglitzer dieser dünnen Strümpfe, welche auf mich wie eine Diskokugel wirkten. Ich wußte nicht wie mir geschah, als beide Mädchen mir je einen Fuß auf meine Beine und meinen Oberkörper stellten. Ich spürte nur auf einmal einen extremen Druck auf mir und hörte alle meine Knochen in den Beinen, meiner Brust und meinen Armen brechen. Dieses Knacken und Schmatzen war schrecklich und ich wollte brüllen wie am Spieß. Statt dessen ergoß sich nur ein Schwall Flüssigkeit aus meinem Mund. Dann, bevor ich das Bewußtsein verlor, sah ich nur noch den dünnen Absatz meiner Tochter über meinem Gesicht auftauchen, der sich langsam wieder über mir senkte. Es war vorbei für mich. Ich schloß mit allem ab. Kerstin setzte ihren Absatz auf meinen Kopf und zertrat grinsend die letzten Gedanken ihres Vaters unter ihren neuen hübschen Stiefeln, die jetzt von diesem Schleim besudelt wurden.
RING, RING, RING, RIIINNNGGG!!! Da wachte ich auf! Ich blickte mich um und erkannte, daß ich am Küchentisch eingeschlafen war. Es klingelte an der Tür. "Papaaa!? Mach doch mal die Tür auf. Silvi und Elke sind da! Sag' ihnen ich komme gleich!"
‚Man, war das ein Traum!' dachte ich, da hörte ich ein KLACK, KLACK, KLACK...

 

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