FussVideo - Text 457: Erinnerungen an Susanne 1/4

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Erinnerungen an Susanne 1/4
Von Andrea Pfister

Im Jahr 1990 verschlug es mich zum ersten Mal nach Kreta, d.h. auf die Insel Kreta. Ein befreundeter Architektenkollege und Mitarbeiter unserer Firma lebte selbst drei Jahre dort als selbständiger Architekt mit kretischem Partner. Er erlitt dort einen totalen Schiffbruch und kehrte vollkommen verarmt nach Deutschland zurück. Sein Herz hatte er allerdings auf der Insel zurückgelassen. Das merkte man bei jeder seiner Schilderungen. Er empfahl mir dringend einmal dort Urlaub zu machen. Er malte mir Bilder über Land und Leute in den schillerndsten Farben und wenn er sprach schwang ein ungeheurer Enthusiasmus in seiner Stimme mit.
Und so flog ich im Jahr 90 nach Kreta. In der Tasche hatte ich mehrere Adressen seiner ehemaligen Freunde, die mir weiterhelfen sollten und eine Vielzahl von Anhaltspunkten für einen gelungenen Urlaub. In Herakleion angekommen mietete ich mir einen Wagen und fuhr durch die chaotische Stadt bis zur Küstenstraße und von dort nach Westen nach Rethymnon, meinem Ziel.
In Rethymnon, einer Stadt von ca. 30.000 Einwohnern angekommen mietete ich mich in das Hotel Fortezza ein. Ich hatte damals nur 8 Tage Urlaub, außerdem war es Ende September unerträglich heiß in diesem Jahr, so daß ich mich mit meinem Wagen auf die wesentlichen Tips meines Kollegen beschränkte. Ich legte aber immerhin noch über 1.700 km zurück. Ich befuhr die Küstenstraße im Norden der Insel nach Westen über die ehemalige Inselhauptstadt Chania bis Kasteleion, nach Osten über Herakleion bis Agios Nikolaos und von dort nach Süden bis Ierapetra, der südlichsten Stadt Europas. Ich besuchte die Lassithi-Hochebene, das Ida-Gebirge bis auf ca. 1.600 m, durchfuhr die Insel auf der Breitseite zweimal von Nord nach Süd, von Rethymnon über Spili nach Aghia Galini und von Spili aus durch die phänomenale Kourtaliotiko Schlucht zum Kloster Preveli und nach Sfakia, sowie von Chania nach Paläochora. Dabei erlebte ich im Landesinneren und an der Südküste Temperaturen von 45°C und mehr. Eines der tiefgreifendsten Erlebnisse war der Besuch des kretischen Nationalheiligtums, des Klosters Arkadi, in dem sich im Jahr 1866 etwa 1.000 eingeschlossene kretische Widerstandskämpfer, Bauern und Mönche samt ihrem Abt mit der Pulverkammer in die Luft sprengten um der Einnahme durch die Türken zu entgehen.Diese Fahrten stellten die Trampelpfade fast aller meiner späteren Inselbesuche dar.
Während dieses ersten Besuches stellte ich auch fest, daß Kreta wenig schöne Frauen zu bieten hatte und wenn eine einmal einigermaßen gut aussah, war sie schrecklich arrogant. Schöne Füße gab es auch keine zu sehen, weil erstens die Kreterin anscheinend keinen Wert auf gepflegte Füße legte und überwiegend in Plastikschlappen herumlief und zweitens die Touristinnen zu dieser Jahreszeit einen sehr hohen Altersdurchschnitt hatten. Gut, den einen oder anderen Herzhüpfer hatte ich schon 'mal, aber immer auf aussichtslosem Terrain. Darum beschränkte ich meine Urlaubsinteressen auf Kultur, Essen und Trinken. Letzteres kann man auf Kreta ganz phantastisch. Und so flog ich in der ersten Oktoberwoche, nach 8 Tagen, mit einem enormen Erfahrungsschatz und einer Unmenge Photos zurück nach Hause.
Im Dezember buchte ich für das nächste Jahr 14 Tage Kreta in Rethymnon im Hotel Fortezza und zwar im Frühjahr, über das griechische Osterfest. Am 5.April 1991 reiste ich mit einer Maschine der Aerolloyd nach Kreta, es war Karfreitag. Als ich gegen 20:00 Uhr Rethymnon erreichte, glaubte ich ein Bürgerkrieg sei ausgebrochen. Vor meinem Wagen Menschenmassen und überall Knallerei und Pulverdampf. Ich war unabsichtlich in eine Karfreitagsprozession hineingeraten.
Wie bei uns an Sylvester, wird in Kreta das Osterfest lautstark mit Böllerschüssen und Knallkörpern gefeiert. Ich befreite mich aus der Prozession und erreichte über Umwege mein Hotel. Das Hotel Fortezza liegt am Fuße eines etwa 30 m hohen Felsmassivs, das vollkommen von einer riesigen venetianischen Festungsanlage eingenommen wird. Die sehr gut erhaltene Festungsanlage hat einen Durchmesser von ca. 250x100 m. Sie schirmt die gesamte venetianische Altstadt und den venetianischen Hafen nach Westen hin ab.
Das Hotel hat vier Sterne und ist an einen alten Palazzo in dem sich die Rezeption und das Restaurant befindet angebaut. Im Innenhof befindet sich ein tropischer Garten und der Pool. Bei meinem ersten Besuch hatte ich das Glück gleich das beste Zimmer im Haus zu bekommen. Jetzt hatte ich dieses Zimmer direkt gebucht. In der dritten Etage mit Blick zum Innenhof und über die Dächer der Altstadt und mit einer großen Terrasse.
Nachdem ich mich über die Osterfeiertage akklimatisiert hatte, beschloß ich Donnerstags zur Insel Santorini zu fahren, einer Kykladeninsel vulkanischen Ursprungs und einer der drei Inseln der Liebe, zu denen noch Mykonos und Lesbos gehören. Santorini liegt ca. 70 Seemeilen nördlich von Kreta und ist mit einem Dailycruiser in etwa vier Stunden zu erreichen. Diese Cruiser sind vollständig renovierte, luxuriöse Kreuzfahrtschiffe, die im Sommer Tagesfahrten veranstalten.
Donnerstags checkte ich um 6:00 Uhr im Hafen von Rethymnon auf der MS Artemis ein. Die Artemis ist ein Passagierkreuzfahrtschiff von 6.000 BRT und einer Länge von 120 m. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 20 Knoten das schnellste Schiff der Flotte.
Nachdem ich an Bord gegangen war, wurde ich vom Chefsteward begrüßt und anschließend photographiert. Dann dirigierte man mich zum Frühstück in einen der großen Speiseräume. Dort angekommen wies man mir einen noch leeren Vierertisch zu. Ich nahm Platz und gleich wurde mir Kaffee und Tee offeriert. Auf dem Tisch standen Körbchen mit Brot, Croissants, Toast, Butter, Marmelade und Honig. Ich entschied mich für Tee, Toast und Honig, welcher, wenn er aus Kreta kommt, ganz besonders köstlich ist. Ich werkelte gerade an meinem Tost herum als mir gegenüber eine junge Dame Platz nahm. Ich sah kurz auf und grüßte mit "Good morning" und sah wieder auf meinen Toast, auf dem sich gerade der Honig selbständig machte. Es ist schon phantastisch zu welchen komplexen Wahrnehmungen der Mensch fähig ist wenn er gerade mal für den Bruchteil einer Sekunde irgendwo hinsieht, ganz beiläufig.
Ich hatte mich in den ersten Tagen meines Urlaubs schon damit abgefunden keine interessante Frau kennenzulernen. Alle schönen Frauen hatten ihren Partner oder Ehemann dabei, oder waren schlichtweg "too expensive." Nun saß mir ein Traummodel gegenüber und antwortete mit "Good morning, Sir," was auf diese besondere Art noch niemand zu mir gesagt hatte. Bevor ich aufsah ordnete ich blitzschnell meine Erinnerungen. Sie hatte einen mittelblonden Fransenschnitt, halblang mit hellen Strähnen. Ihr Teint war tiefgebräunt und sie hatte viele Sommersprossen. Sie hatte eine schmale, feine und gerade Nase, blaue Augen mit langen Wimpern und unheimlich sinnliche Lippen mit rosa Lippenstift. Sonnenbrille im Haar. Sie trug einen hellgrauen Sakko und eine ebenfalls hellgraue Bluse. Ihren faltenlosen Hals schmückte eine haarfeine Goldkette mit einem Solitärbrillanten als Anhänger.
Soweit erinnerte ich mich. Jetzt sah ich von meinem Toast auf und wollte sehen wer mich um kurz vor sieben Uhr mit Sir anredete. Als ich der mir gegenübersitzenden Schönheit in die Augen sah verspürte ich die klassischen Symptome des sich spontan verliebenden Mannes.
Auf der nach oben offenen "Andrea-Pfister-Skala" schlug die Nadel über 10 und pendelte sich einstweilen bei 9 ein. Vor mir saß eine Frau, vergleichbar mit der Schauspielerin Lauren Hutton. Beim Lachen wurde eine schmale Lücke zwischen den Schneidezähnen sichtbar, was ihr einen spitzbübischen Touch gab, auch den ganz schwachen Silberblick hatte sie mit Lauren gemeinsam. Jedes Interesse am Frühstück war verschwunden. Ich stützte meinen Ellbogen des rechten Arms auf dem Tisch auf, bettete mein Kinn zwischen Zeigefinger und Daumen und sah mein schönes Gegenüber versonnen an. Sie schaute zurück und lächelte.
"Don't forget your breakfast, Sir," sagte sie zu mir und neigte ihren Kopf etwas zur Seite. Sie sprach ein stilreines Englisch, was meine Vermutung sie sei Engländerin bestärkte. Ich antwortete ihr, daß mich schöne Frauen so früh am Morgen leicht aus der Fassung brächten und daß das Frühstück dann nur noch eine untergeordnete Rolle spielen würde. Das klang so, als würde mir so etwas jede Woche passieren. Mein strahlendes Gegenüber lachte herzlich. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlaß mich vorzustellen: "May I introduce myself, my name is Andrea Pfister, I'm German."
Sie zog die Augenbrauen hoch und stellte sich ihrerseits vor, allerdings in deutsch, was mich meinerseits erstaunt dreinblicken ließ. Sie lachte schon wieder und wieder bildeten sich kleine Fältchen auf den Nasenseiten. Wenn sie sprach bewegte sich ihre zarte Nasenspitze ein wenig nach unten. Ich hatte das schon ein mal bei Io kennen und lieben gelernt. Das sieht unheimlich süß aus. Sie hieß Susanne (um Gottes Willen nicht Susi sagen) Windenbaum, stammte aus Baden-Württemberg und führte dort den elterlichen Antiquitäten und Kunstladen. Ich schätzte ihr Alter auf 35. Sie verbrachte ihren ersten Urlaub auf Kreta und fuhr somit auch zum ersten Mal nach Santorini.
Als sie fertig gefrühstückt hatte, machte ich den Vorschlag nach oben auf das Deck des Vorschiffes zu gehen, weil es dort Liegen gab und es durch den hohen Bug nicht so windig war. Außerdem nahm ich die Gelegenheit gleich beim Schopf und fragte Susanne, ob sie etwas dagegen hätte wenn ich ihr die Insel zeigen würde. Obgleich ich selbst zum ersten Mal dort war, hat mich mein Kollege mit ausreichenden Informationen versorgt um sich außerhalb der Touri-Ströme gut zurecht zu finden. Sie war einverstanden.
Wir verließen so ziemlich als erste den Frühstücksraum. "Watch your Step!" stand auf jeder Stufe. Susanne war ca. 1,70m groß und sehr schlank. Gleich neben dem Frühstücksraum befand sich die Treppe zum Vorschiff. Susanne trug eine weiße Caprihose und weiße Dianetten. Als ich auf der Treppe zum ersten mal richtig Gelegenheit hatte mir ihre Füße zu betrachten, wäre ich beinahe in Ohnmacht gefallen. Schöne und erotische Füße gibt es normalerweise selten, aber in Verhältnis zu Susannes Füßen häufig. Susannes Füße waren einmalig, ideal. Ich schätzte ihre Schuhgröße auf 38. Sie hatte einen breiteren Fuß mit langen, feingliedrigen und geraden Zehen. Der große Zeh war ein wenig kürzer als der zweite. Die Zehennägel waren flach und rund, an den kleinen Zehen hatten sie eine rechteckige Form. Sie trug feuerroten Nagellack. Auch die Füße waren tiefbraun. Die Dianetten besaßen eine weich gepolsterte Sohle, zwei breitere Halteriemchen und einen ca. 40 mm hohen Blockabsatz. Von diesem Augenblick auf der Treppe an konnte ich nur noch unter Aufwendung höchster Konzentration von Susannes Füßen wegsehen Susanne hatte einen klassischen griechischen Fuß. Die Skala stieg auf 10. Wir suchten uns zwei schattige Liegen an Deck aus.
Ich trug meine Universal-Jeansjacke, in der ich alles notwendige verstauen konnte ohne eine Tasche o.ä. mitnehmen zu müssen, Geld, Papiere, Photoapparat usw. Susanne und ich zogen unsere Jacken aus und legten sie zwischen unsere Liegen auf den sauberen Decksboden. Das Schiff hatte zwischenzeitlich abgelegt, den Hafen von Rethymnon verlassen und Kurs auf die offene See und Santorini aufgenommen. 20 Knoten sind schon eine enorme Geschwindigkeit auf Wasser. Susannes Haare flatterten im Wind. Wir zogen beide unsere Sonnenbrillen an.
Nach ein paar Minuten des Schweigens und der Ruhe begann ich Susanne dezent auszufragen. Durch die dunklen Gläser meiner Ray-Ban konnte ich dabei gut ihre Füße beobachten. Sie gab mir bereitwillig Antwort. Sie hatte ein englisches Internat besucht und in London Malerei und Kunstgeschichte studiert. Eigentlich wollte sie in Großbritannien bleiben aber ihr Vater überzeugte sie davon, daß das Geschäft besser von Ihr weitergeführt werden würde. Sie kam zurück nach Deutschland, heiratete einen hohen Beamten, wurde schwanger und verlor das Kind bei einer Fehlgeburt. Ihr Ehemann machte sie dafür verantwortlich und reichte die Scheidung ein. Das war vor drei Jahren. Susanne machte aus Ihrem Alter keinen Hehl, 36. Während sie das alles erzählte, machte sie sehr schöne gymnastische Übungen mit ihren Zehen. Ich fiel von einem Wonneschauer in den nächsten.
Susanne hatte so bewegliche Zehen als ob sie mit ihnen Klavier spielen könnte. Sie konnte jede ihrer Zehen einzeln bewegen. Ich spürte es schon seit unserem ersten Augenkontakt, sie war die Nr. 2 nach Io. Jetzt war ich dran am erzählen. Vorher besorgte ich uns noch Kaffee und Mineralwasser von der Bordbar und Sunblocker aus dem Bordshop. Ich hatte noch nie so oft die Warnung: "Watch your Step" gelesen wie auf diesem Schiff. Bevor ich loslegte half ich Susanne beim Eincremen. Als sie bei ihren Füßen angelangt war fragte ich sie ob ich das machen dürfe.
Sie schaute mich etwas überrascht an, streifte sich aber gleich die Dianetten von den Füßen und schwang ihre Beine zu mir herüber auf meinen Schoß. Ich cremte ihre Füße ein, vermied es aber ihre Sohlen mitzubearbeiten, denn irgendwann heute oder später wollte ich an diesen Wahnsinnsfüßen einmal riechen. Trotz Sonnencreme konnte ich schon jetzt deutlich einen unheimlich erregenden Duft wahrnehmen. Die Haut von Susannes Beinen und Füßen war sehr zart und weich. Als die Creme eingezogen war streichelte ich ganz sanft über Susannes Fußsohlen. Sie war nicht kitzelig, Gott sei Dank. Ihre Sohlen waren glatt, weich und ledrig. Sie zog ihre Beine zurück und ich begann ihre Fragen zu beantworten.
Wir passierten gerade den Christianifelsen und Capitän Nemo's U-Boot, ein kleiner und bizarrer Felsen, der etwa 5 Seemeilen vor der Einfahrt in den Krater Santorini's aus dem Meer ragt, als Susanne mich fragte ob ich zur Zeit gebunden sei. Ich verneinte. Danach trat eine bedeutungsvolle Stille ein, man hörte nur den Wind, das Rauschen der Wellen und das Stampfen der Maschine. Wir standen auf, stellten uns an die Reling und sahen der Ankunft in Santorini entgegen. Trotz 30°C war der Wind frisch und ich legte Susanne ihr Jackett um die Schultern. Danach legte ich ihr meinen Arm um die Hüfte und sie wich nicht aus. Sie schaute mich auch nicht tadelnd an, im Gegenteil, sie schob ihre Sonnenbrille vor auf ihre entzückende Nasenspitze, schob mir meine Brille hoch auf in meine kurzen Haare und sah mir dabei tief in die Augen. Dann sagte sie mir: "Du bist ein unheimlich netter Typ. Ich könnte mich glatt in dich verlieben."
"Dann tu's doch einfach" antwortete ich ihr. "Aber bevor du das tust, muß ich dir noch etwas gestehen, nicht das du nachher enttäuscht bist oder mich für einen Maniac hältst..." Sie schaute mich ungläubig und erwartungsvoll an. Während die Kraterwände Santorinis vor uns immer höher wurden und der Krater immer weiter wurde, gestand ich Susanne meine Leidenschaft für schöne Füße. Ich hätte keine Wette gehalten wie sie reagieren würde. Sie sah mich lange sehr nachdenklich und forschend an.
Dann sagte sie nach einer Weile: "Hauptsache du liebst auch mich!" Das war ihre einfache und überzeugende Antwort. Sie küßte meine Nasenspitze, schlang ihre Arme um meinen Hals und küßte mich leidenschaftlich. Ich war total perplex. Sie war tatsächlich die Nr. 2.
Susanne kletterte an der hohen Reling auf einen etwa 20cm hohen Installationsschacht um besser sehen zu können. Ich stand hinter ihr, umfaßte ihre Hüfte, drückte sie sanft an mich und vergrub mein Gesicht in ihrem wehenden Haar. Vor vier Stunden waren wir uns noch vollkommen fremd und jetzt hatte ich das Gefühl Susanne schon ewig zu kennen. Sie war eine durch und durch bezaubernde Person. Der Duft ihrer Haare ließ mir heiß-kalte Schauer über den Rücken laufen. Außerdem duftete sie nach Jil Sanders SUN, was ich sehr mochte. Susanne drehte mir den Kopf zu und sagte: "Weißt du, ich bin im Moment wahnsinnig glücklich und ich freue mich darauf Santorini mit dir zu erkunden."
Die Artemis war eines der wenigen Schiffe die in Thira direkt anlegen durfte. Dazu dockte sie rückwärts in Thiras Miniaturhafen an, der sich etwa 300 m unterhalb der bis an den Kraterrand gebauten Häuser befand. Die Kraterwände fallen fast senkrecht ins Meer. Zum Erreichen des Kraterrandes gab es vom Hafen aus drei Möglichkeiten, entweder man ging mehrere hundert Stufen zu Fuß, oder man ließ sich von einer Eselkaravane hochtragen oder man fuhr mit der Kabinenseilbahn nach oben. Ich fragte Susanne ob sie schwindelfrei sei.
Sie bejahte und wir lösten Karten für die Seilbahn. Diese ist zwar eine Schweizer Konstruktion, was mich grundsätzlich beruhigte, aber sie ist gleichzeitig eine der steilsten Seilbahnen der Welt. Die 6 Kabinen selbst sind treppenförmig gekoppelt und fassen jeweils 8 Personen. In dieser Kabinenbahn wird der Begriff HÖHE neu definiert. Ca. 300 m über der verschwindend klein gewordenen Artemis fuhr die Bahn in die Bergstation ein. Wir verließen unsere Kabine, stiegen den steilen Bahnsteig nach oben und verließen die Station durch die Wartehalle.
Wir befanden uns nun mitten in Thira der "Hauptstadt" Santorinis. Gleißendes Sonnenlicht und über 35°C im Schatten empfingen uns. Wie mein Kollege Peter beschrieben hatte, ist das jedes Mal der gleiche Schock. Ich orientierte mich kurz und dann machten wir uns in den Gassen Richtung Süden auf. Souvenierläden, Juweliere und Restaurants wechselten sich ab. Santorini hält den Rekord mit den meisten Juwelieren pro Einwohner in Europa. Die Altstädte Kretas sind schon übermäßig mit Schmuck und Uhrenläden bestückt, aber Santorini, vor allem Thira schlägt alles.
An der Metropolis-Kathedrale angekommen drehten wir um und schlenderten eine andere Gassenfolge zurück zur Station. Hunger und Durst machte sich breit. Wir folgten der ersten Straße nach Norden in etwas ruhigere Gefilde, allerdings stieg die Gasse sehr steil an. Zwischen den Häusern konnte man hinunter in das gigantische Kraterbecken sehen. Unsere Artemis sah aus wie ein Spielzeug. In Santorini sind alle Häuser und Kirchen weiß und blau gestrichen, bis auf wenige Ausnahmen. Eine dieser Ausnahmen war eine kleine, frisch renovierte Kapelle direkt am Kraterrand. Sie war milchkaffeebraun, weiß und blaugrau gestrichen. Diese Kapelle war mein Ziel. Ihr gegen über befand sich das von Peter empfohlene Jazzcaffee ETERNITY, eine Wallfahrtstätte für alle Sundown-Fans und Musikliebhaber. Das Eternity bestand aus einem zweigeschossigen Gebäude mit Dachterrasse, einem riesigen, durch verschiedene Ebenen aufgeteilten Innenhof, und einer Aussenbar. Überall wuchsen gigantische, Schatten spendende Palmen.
Als wir den Innenhof durch ein schmiedeeisernes Tor betraten machte Susanne große Augen. Wir waren an einem magischen Ort angekommen. Das spürte man sofort. Das Eternity befand sich auf einem der höchsten Punkte Thiras. Von hier hatte man einen vollständigen Überblick über die ganze Caldera inclusive der immer noch aktiven Kraterschlundinsel und die Stadt. Der Ausblick war betäubend.
Dann kam eine asketische Person mit freiem, tief gebräuntem Oberkörper und einem bodenlangen um die Hüften geschlungenen, bunten Tuch, ähnlich einem Sarong auf uns zu und begrüßte uns ganz herzlich auf englisch. Der etwa vierzig jährige Mann mit kahlem Kopf stellte sich uns als Inhaber des Eternity vor. Er hieß Mikailis und sagte uns auf den Kopf zu, daß wir uns erst heute kennen gelernt hätten und total ineinander verliebt wären. Aus der Bar die sich im Haus befand ertönte klassische alte Jazzmusik: Cannonball Adderley Joe Zawinul, Modern Jazz Quartett usw. Endlich einmal keine Lyramusik oder Rembetiko.
Wir suchten uns einen schattigen Platz, setzten uns und studierten die Speisekarte, die uns Mikailis präsentierte. Er entschuldigte sich dafür das er alleine sei und es mit dem Essen etwas dauern könne und servierte uns eisgekühlten weißen Santoriniwein in einer kostbaren Eisschale aus Kristall. Während Mikailis den Salat in der Küche zubereitete genossen wir die sagenhafte Atmosphäre und die ungeheure Ruhe in diesem Lokal. Die Musik war leise aber deutlich zu hören, was auf eine raffinierte Verteilung hochwertiger Lautsprecher schließen ließ.
Susanne legte ein Bein hoch auf einen Stuhl und bewegte ihre Zehen im Takt der Musik auf und ab. Ich brauchte mich nur etwas zur Seite zu lehnen um an ihnen riechen zu können. Ich schaute Susanne tief in die Augen, neigte mich zur Seite und mobilisierte alle olfaktorischen Kräfte. Susanne hob ihre Zehen an und ich schob auf geradem Weg meine Nase unter Ihre Zehen. Abgesehen von der seltenen Perfektheit von Susannes Füßen konnte ich schon aus einiger Entfernung einen geradezu unglaublich erotischen Duft wahrnehmen. Je mehr ich mich Susannes Fuß näherte um so mehr versank mein Umfeld im Nebel meiner Gefühle. Als ich den Fuß erreicht hatte, küßte ich zuerst ihre zarten Zehenspitzen, dann schob ich meine Nase unter ihre Zehen und roch...
Susannes Fuß duftete anders als alles was ich bisher gerochen hatte und trotzdem beinhaltete ihr Duft auch mein Suchtmittel aus Mercurochrom. Die starke Pheromon-Dosis und der überraschend starke und überwältigende Duft löste das elektrische, immer stärker werdende Kribbeln aus, das ich noch von Carlotta, Anna und Io her kannte und dem ein starker nicht aufzuhaltender Orgasmus folgte. Ich schloß die Augen und hätte vergehen können vor Lust. Dann löste ich mich von Susannes Fuß gerade in den Moment als Mikailis aus der Küche kam und den griechischen Salat auftrug.Er lächelte mich an als hätte er etwas gesehen. Ich stand auf, küßte Susanne auf die Stirn und ging mich frisch machen.
Mikailis bereitete uns, wir waren und blieben an diesem Mittag die einzigen Gäste, ein hervorragendes Menü aus Bauernsalat mit Kräutern und frischem Schafskäse, einem gegrillten Skorpionfisch, frischem Spinat und Röstkartoffeln. Als Nachspeise gab es Galaktobureko und Greek-Coffee. Die Temperatur war zwischenzeitlich auf über40°C angestiegen und jede Lust noch etwas zu unternehmen verschwand aus unseren Gedanken. Außerdem war die Atmosphäre und die Musik, momentan lief George Benson, zu angenehm. Wir plauderten mit Mikailis über das Eternity und Santorini im allgemeinen.
Susanne hielt die ganze Zeit meine Hand, krabbelte unter dem Tischtuch mit Ihren Zehen in mein Hosenbein, natürlich so dezent, daß Mikailis es nicht merkte. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Je öfter ich in Susannes Augen sah, um so sicherer wurde ich, daß ich diese Frau aus ganzem Herzen liebte. Ich sah auf meine Rolex und stellte fest, daß wir bis zum Einschiffen noch drei Stunden Zeit hatten.
Ich wünschte mir wahnsinnig mit Susanne zu schlafen. Mikailis erriet meine Gedanken und meinte beiläufig, das wir doch sicher müde wären. Er hätte im Obergeschoss vier klimatisierte Zimmer mit Dusche und WC. Wir könnten uns bis zur Abfahrt noch etwas auf's Ohr legen. Er würde uns einen guten Preis machen.
Susanne ging es anscheinend wie mir, sie war sofort Feuer und Flamme. Wir suchten uns natürlich ein Zimmer mit Blick in den Krater aus. Mikailis brachte uns Badetücher und verabschiedete sich mit einem wissenden Lächeln und ging nach unten.
In dem Zimmer war es angenehm kühl. Die Klimaanlage arbeitete sehr dezent. Ich begann voller Spannung Susanne zu entkleiden. Ich enthüllte einen regelrechten Modellkörper. Susanne hatte einen kleinen, festen und spitzen Busen, zerbrechlich schmale Hüften, einen kugelrunden Po und endlos lange, wunderbare Beine. Ihre Füße waren nicht von dieser Welt, ihre schmalen Fersen gingen in eine schmale Achillessehne und schmale Fesseln über. Trotz der hohen Temperaturen schwitzte sie nicht.
Ich bat sie bevor wir duschten noch einmal an ihren Füßen riechen zu dürfen. Sie setzte sich nur mit Slip bekleidet auf das Bett, legte sich auf den Rücken und hob ihre Beine so hoch das ihre Füße unter meine Nase reichten. Ich ergriff vor dem Bett stehend beide Fersen und begann jeden Quadratzentimeter ihrer Zehen und Sohlen abzuriechen. Geradezu göttliche Duftakkorde offenbarten sich mir. Ihre glatten und ledrigen Sohlen und ihre langen und runden Zehen schmeckten salzig und ein wenig nach frischen Champignons. Sie spreizte ihre Zehen und richtete sie hoch auf. Eine Ahnung von Patschuli erreichte meine Nase.
Susanne löste einen Fuß und begann mit ihm meinen hocherregten besten Freund zu massieren. An dieser Stelle mußte ich zwangsweise unterbrechen sonst wäre ich wahrscheinlich kollabiert. Ich zog sie aus und wir gingen duschen. Einen Körper wie den Susannes zu waschen ist ein ganz besonderer Genuß. Unter der Dusche begann ich vorsichtig an ihren Brustspitzen zu knabbern. Susanne begann am ganzen Körper zu zittern. Ich trocknete sie schnell ab und trug sie ins Bett. Sie war wie hypnotisiert. Ich bedeckte ihren Körper mit Küssen und streichelte sie von Kopf bis Fuß. Als ich mich ihren süßen Honigtöpfchen näherte begann sie wieder heftig zu zittern und ihr Bauch verkrampfte sich sehr stark. Ich streichelte ihr mit der linken Hand ganz sanft den zitternden Bauch und schickte mit meiner rechten Hand meinen Mittelfinger auf Wanderschaft.
Auf der Suche nach ihrem G-Punkt wurde ich schnell fündig. Susanne stöhnte und atmete schwer. Erst als ich mit meiner Zunge begann ihre Klitoris zu massieren und dabei ihren Honig aufsaugte entspannte sie sich. Ihr Honig strömte in Hülle und Fülle und schmeckte wunderbar. Mit einem gepreßt gestöhnten: "Oh, mein Gott!!!" gab sie sich einem ungeheuren Orgasmus hin. Dabei bebte sie wieder am ganzen Körper. Ihr Klimax schien Minuten zu dauern und immer neue Höhepunkte mit sich zu bringen, so wie Flash-Backs beim LSD.
Als Susanne wieder zu sich kam lag, die glücklichste Frau der Welt vor mir und weinte vor Glück. Ich kuschelte mich neben sie und wir küßten uns als würde es morgen verboten. Dann entdeckte ich das Streichholz mit der berühmten Rizzla-Werbung und die beiden Joints, die daneben lagen. Ich fragte Susanne ob sie schon einmal Dope geraucht hätte und sie nickte. Obwohl ich nicht mehr rauchte, konnte ich nicht widerstehen. Wir rauchten die beiden ausgezeichneten Joints. Nach ein paar Minuten begann Susanne sich meinem besten Freund zu widmen, worauf dieser schon sehnlichst gewartet hatte. Susanne war eine wahre Meisterin der Fellatio. Sie revanchierte sich auf sehr kunstvolle Art und Weise. Sie definierte bei meinem Freund das hydraulische Prinzip neu. Als ich mich trotz aller Anstrengung nicht mehr zurückhalten konnte saugte sie mich regelrecht aus. Trotz meiner langjährigen Erfahrung hatte ich etwas derartiges auch noch nicht erlebt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause drehte sich Susanne im Bett um und servierte mir in äußerst erregender Weise ihre Füße zum genießen. Sie spielte zwischenzeitlich mit meinem besten Freund, was den dann auch gleich wieder zu neuen Taten rief. Ich drehte mich auch und begann nach allen Regeln der Kunst Susannes supersensiblen Busen zu massieren und zu küssen. Als sie wieder anfing zu zittern drang ich ganz vorsichtig in sie ein und wir vögelten wie die Besessenen. Während Susanne auf dem Rücken lag hob sie ihre Beine an und umschlang meine Hüften. Plötzlich löste sie ihr rechtes Bein und zog es soweit an, daß sie es unter meine Brust schaffte. Ich richtete meinen Oberkörper auf und sie hob ihren Fuß auf meine Nasenhöhe. Ich atmete den Duft ihres Fußes tief in mein olfaktorisches Bewußtsein und wurde postwendend mit einem Prachtorgasmus belohnt. Susanne ließ im gleichen Augenblick los und gemeinsam flogen wir aus dem Fenster über die Caldera in die Sonne.
Wir brauchten fast eine Viertelstunde bis wir wieder einen klaren Gedanken fassen konnten. Dann wurde es auch Zeit zum Duschen und zum Aufbruch. Ich bedankte mich bei Mikailis und zahlte unsere Rechnung.
Als wir das Eternity verlassen wollten, hielt mich Mikailis zurück und flüsterte in mein Ohr, wenn ich das nächste Mal an Susannes Füßen riechen würde, sollte ich an ihn denken. Er hat mich von der Küche aus gesehen wie ich mit Susannes Fuß schmuste und er habe das selbe Faible wie ich. Er gab mir noch zwei Joints für die Reise. Ich versprach es ihm und wir gingen zur Seilbahn. "Kalo taxithi!" rief er uns nach. Gute Reise.
Auf den Weg dorthin genossen wir an verschiedenen Punkten die Aussicht auf die bald untergehende Sonne. Jetzt konnte man auch verstehen warum das Jazzcaffee ETERNITY hieß: Die Ewigkeit. Hier verloren Zeit und Raum ihre Parameter. Zwischendurch machte ich mit meiner Minox ein paar stimmungsvolle Photos von Susanne.
Unten im Hafen tranken wir noch einen Ouzo und einen Kaffee und gingen dann an Bord. Wir plazierten uns wieder auf dem Vordeck und genossen mit einem Joint und ein paar Martinis den Sonnenuntergang. Als es auf dem Vordeck zu kühl wurde verkrümelten wir uns in einen der Salons in eine Polsterecke und wärmten uns gegenseitig. Den größten Teil der Fahrt und das Abendessen an Bord verschliefen wir. Susanne lag auf meinem Schoß und hielt meine Hand ganz fest, so wie ein Kind das Angst hat man würde weglaufen oder man könnte abhanden kommen. Ich hatte sie mit meiner Jeansjacke zugedeckt und immer wenn ich sie ansah, lächelte sie im Schlaf. Ich ließ sie kurz alleine und holte die Bilder von morgens ab.
Als wir in Rethymnon ankamen, lud ich sie in den venetianischen Hafen in das Restaurant CAVO D'ORO zum Nachtmahl ein. Diesmal bestand Susanne darauf zu zahlen. Ich war einverstanden und, Vassilis der Chef des besten Restaurants im Hafen, wies uns einen Tisch direkt am Wasser zu. Das sind die gefragtesten Plätze rund um den kleinen Hafen in dem nur kleine Fischerboote ankerten. Manchmal konnte es passieren, daß ein Fischer alleine mit seinem fünf bis sechs Meter langen Boot herantuckerte um genau hinter einem Restaurantgast festzumachen. Dann war es Ehrensache, daß der Gast aufstand, die Leine auffing und das Boot an die Kaimauer zog. Der Fischer kam dann von der Pinne zum Bug und machte das Boot fest. "Efharistó polí" bedankte er sich dann und man antwortete mit "Parakaló." Wenn der Fischer dann seinen kärglichen Fang sortiert hatte, ließ er sich auch gerne zu einem Raki einladen. "Yámmas!"
Außerdem konnte man von diesen Plätzen auch ganz hervorragend die opereske Kulisse der uralten venetianischen Häuser betrachten. Ich aß gebackene Leber, Susanne aß Octopus vom Grill und wir tranken eine Flasche kretischen Retsina. Nachdem Susanne bezahlt hatte und wir uns von Vassilis und seinem Oberkellner Anastazio verabschiedet hatten, begleitete ich Susanne zu ihrem Hotel. Sie logierte im modernen Rethymna-Beach-Hotel an der neuen Strandpromenade des Stadtstrandes.
Während des etwa 500 m langen Weges über die Strandpromenade und vorbei an einer Vielzahl von Terrassenrestaurants hielt sie wieder meine Hand ganz fest. Beim Gehen betrachtete ich Susannes Füße. Sie ging nicht, sie schritt. Und bei jedem Schritt richtete sie ihre Zehen weit auf und die Sohle klapperte gegen ihre Fersen. Ein verzaubernder Anblick und ein erregender Sound.
Als wir ihr Hotel erreicht hatten, fragte sie mich ob ich bei ihr schlafen wollte. Ich wollte, hatte aber ein Kleidungsproblem. Ich fragte sie nach ihrer Zimmernummer und sagte ihr ich wäre spätestens in einer halben Stunde bei ihr. Ihre Augen verschatteten sich vor Angst ich könnte nicht wieder kommen und ihr Händedruck wurde fester, außerdem traten Tränen in ihre Augen. Mein Gott, wie verliebt muß eine erwachsene Frau sein wenn sie nach einem Tage solche Ängste hat, fragte ich mich. "Du kommst doch wirklich wieder, oder?" fragte sie mich.
"Ja mein schöner Engel, ich komme ganz sicher wieder," antwortete ich ihr und küßte sie lang und leidenschaftlich. Dabei fiel mir ein, daß ich noch nicht "Ich liebe dich" zu ihr gesagt habe, obgleich ich total in sie verschossen war, so verschossen wie schon ewig nicht mehr. Ich sah ihr tief in die Augen und sagte es. Ich sagte ihr ganz leise ins Ohr: "Ich liebe dich. Und was ich liebe verlasse ich nicht." Dann knabberte ich kurz an ihrem Ohr, sie krümmte sich etwas zusammen und hob ihr rechtes Bein an. "423," sagte sie und ich ging über die Uferstraße zu meinem Hotel. Ich winkte ihr nach ein paar Meter noch einmal zu und spürte wie sie mir nachsah.
Im Fortezza versorgte ich mich mit frischer Wäsche, Socken, wechselte die Schuhe und steckte noch zwei Polohemden und mein Deo ein. Aus dem Safe holte ich Geld und die Schlüssel meines Mietwagens mit. Exakt 25 Minuten nachdem ich Susanne verlassen hatte klopfte ich an die Tür des Zimmers 423.
Ein Wesen wie von einem anderen Stern öffnete mir die Tür. Susanne trug ein hellgraues Negligé, hellgraue Satinmules und hatte sich die Haare zusammengebunden. Ich war total verzaubert. Hinter der Tür ließ ich alles fallen, schloß sie in meine Arme und begann nach der leisen Musik des Hausprogramms zu tanzen. "Susanne, Susanne... Du hast mir heute mein Herz gebrochen. Ich liebe dich von ganzem Herzen," flüsterte ich ihr ins Ohr. Dabei erinnerte ich mich, daß sie eben vor Wonne fast vergangen ist, als ich an ihrem Ohr knabberte. Ich tat es wieder und Susanne begann sofort zu zittern und schloß die Augen. Ich nahm sie auf den Arm und trug sie zum Bett. Dort ließ ich sie sanft nieder.
Ich zog mich schnell aus, kniete vor dem Bett nieder und zog Susanne die Mules aus. Ihre Füße sahen so süß aus ich kann es heute noch nicht ausreichend beschreiben. Viele Füße haben mich in der Vergangenheit erregt, einige haben mich süchtig gemacht bis zur psychischen Abhängigkeit, aber noch kein Paar Füße habe ich echt geliebt. Jetzt war es so weit. Ich war in Susanne rettungslos verliebt, genauso tief und sehnsüchtig liebte ich ihre Füße.
Susanne war ein universales Kunstwerk von einmaliger Schönheit. Ihr Silberblick, ihre Zahnlücke, ihre Sommersprossen, ihr ganzer Körper und ihre Füße hielten mich gefangen. Ich küßte ihre Füße, roch unter und zwischen ihren Zehen liebkoste mit meinen Lippen die glatten Sohlen, roch alle Nuancen ihrer Düfte. Ich küßte mich an ihren wunderschönen Beinen nach oben, öffnete ihre Schenkel und näherte mich ihrem Honigtöpfchen. Ich genoß Susannes Nektar und verwöhnte sie mit meiner Zunge. Susanne wand sich und jammerte ich möge zu ihr kommen und ich kam. Der Duft ihrer Füße hat meinen kleinen Freund wiederbelebt wie eine Sauerstoffdusche. Ich staunte über mich selbst.
Ich entkleidete Susanne und drang ganz sanft in sie ein. Sie kontrollierte mit ihren Kontraktionen meinen Rhythmus. Wir wechselten die Stellung, Susanne saß oben und ich massierte ihren hypersensiblen Busen, zog sie zu mir herunter und saugte und knabberte an ihren erigierten Brustspitzen. Wir schraubten uns auf einer Spirale nach oben in eine Gefühlssphäre wie auf einem "Way of no return." Wir verschmolzen zu einem brennenden Körper, aber die Erlösung wollte und wollte nicht kommen. Als wir endgültig den Kontakt zur realen Welt aufgegeben hatten und wir beide zu schweben anfingen, völlig losgelöst von Raum und Zeit gaben wir uns gegenseitig hin. Wie nach einem endlosen Fall tauchten wir in eine warme und weiche Atmosphäre ein.
Ich hatte bis zu diesem Tag mit vielen Frauen geschlafen und es war immer etwas Besonderes. Aber mit Susanne zu schlafen war etwas ganz Besonderes. Eine so perfekte Zusammenkunft von Reiz und Reaktion bei beiden Partnern kann man nur als ideal bezeichnen. Ich hatte vorher noch keine solche Erfahrung gemacht. Nach einem längeren Exkurs zu Susannes Füßen starteten wir in dieser Nacht zu unserem letzten Flug in die Sphären unserer Gefühle. Gegen vier Uhr schliefen wir eng aneinandergekuschelt ein. Susanne lag vor mir und ich spürte ihren süßen Po in meinem Schoß. Bevor sie einschlief tastete sie nach meiner Hand und als sie gefunden hatte hielt sie wieder ganz fest. Normalerweise bin ich ein unruhiger Schläfer, der ein großes Territorium benötigt und sich häufig dreht. In dieser Nacht bewegte ich mich nicht, so als hätte ich Angst den Kontakt zu Susannes Körper zu verlieren.

Am nächsten Morgen, einem Freitag, wachten wir erst spät aber sehr glücklich auf. Für das Frühstück im Hotel war es schon zu spät und so beschlossen wir im Hafen zu frühstücken. Wir duschten gemeinsam, zogen uns leichte Kleidung an, ich suchte Susannes Schuhe aus und entschied mich für ein Paar dunkelblaue Pantoletten, ähnlich Dianetten nur wurde hier nicht der große Zeh gehalten sondern, die vier kleinen Zehen, eine sehr reizvolle Variante. Vor allem deswegen, weil Susannes große Zehen etwas kleiner waren als die übrigen Zehen.
Wir schlenderten die Strandpromenade entlang zum Hafen, der bei Tage zwar sehr schön ist, aber lange nicht so reizvoll wie nachts. In der berühmten Taverna Helona, dem am meisten photographierten Lokal ganz Griechenlands, bekamen wir noch einen schattigen Platz und frühstückten. Es war mittlerweile schon nach elf Uhr und ich schlug vor nach dem Frühstück durch die malerischen Gassen der Rethymnoner Altstadt zu meinem Wagen zu gehen und dann nach Chania, der ehemaligen kretischen Hauptstadt zu fahren. Da Susanne selbst zum ersten Mal auf Kreta war und da sie erst Dienstags anreiste und noch nichts gesehen hatte, war sie natürlich einverstanden mit meinem Vorschlag.
Wir spazierten vom Hafen aus zum Rimondibrunnen, der an einem bezaubernden, total mit Weinreben überwachsenen, kleinen Platz lag und von dort durch verschiedene schmale Gassen mit unaussprechlichen Namen. Am Ende der Arabatsoglou Straße befindet sich eine kleine aber sehr schön gestaltete Kirche. Susanne fragte mich ob ich mit kommen wollte. Ich ging natürlich mit. Ich besuchte sowieso jede offene Kirche, spendete ein paar Drachmen und zündete Kerzen für meine Lieben an. Susanne war tief beeindruckt von der Pracht mit der die hiesigen Kirchen geschmückt sind. Mit ihrer weißen Bluse und ihrem knielangen, dunkelblauen Rock war sie richtig gekleidet für einen Kirchenbesuch. An jedem Kirchenportal befindet sich ein Anschlag auf dem in allen möglichen Sprachen zu lesen steht, daß man die Kirche bzw. das Kloster nur in angemessener Kleidung zu betreten hat. Außerdem herrscht strenges Photographierverbot und Filmverbot. Das hindert aber vor allem die deutschen Touris nicht daran ihre Mama halbnackt vor dem Altar mit Fullsize-Ausrüstung zu photographieren.
Die alten griechischen Frauen werden dann immer fuchsteufelswild, können aber außer Schmähungen nichts dagegen tun. Während ich ein paar Kerzen anzündete, eine vor allem als Danksagung für die Begegnung mit Susanne, kniete Susanne auf einem der katastrophal unbequemen Stühle und betete. Ich ließ sie alleine in ihrer Meditation und ging vor das Portal und sah dem Treiben in den Gassen zu.
Nach einigen Minuten kam Susanne aus der Kirche. Sie hatte ein wenig geweint. Ich fragte sie ob sie ein Problem hätte und sie meinte sie könne nur ihr Glück nicht fassen. Wir gingen zum Parkplatz des Hotels Fortezza, bestiegen meinen Wagen und fuhren auf der Periferiakos um den Fuß der Fortezza und dann auf der Hauptstraße aus Rethymnon heraus.
Nach zwei Kilometer erreicht man die sogenannte Autobahn, die Hauptverbindungsstraße von Ost nach West, quer durch die Insel und weitgehend küstennah. Auf dieser Straße herrscht das blanke Chaos, jeder fährt wie er will, so sieht es wenigstens aus. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist 100 km/h, um aber mitzuhalten muß man mindestens 120-130 km/h fahren, sonst wird man von den LKW überrollt. Insgesamt gesehen eine nicht ungefährliche Angelegenheit, vor allem aber weil der Kreter grundsätzlich nur in unübersichtlichen Kurven überholt und dabei den durchgezogenen Mittelstrich weit überfährt. Das führt dann häufiger zu Begegnungen der höchst unangenehmen Art. Außerdem mußte man immer mit Ziegen rechnen, die mitten auf der Fahrbahn stehen.
Hinter Rethymnon ist die Küste sehr felsig, nach etwa 5 km fährt man dann einen etwa sieben Kilometer langen Naturstrand entlang, Surfers Paradise. Entlang der Küstenstraße findet man streckenweise kilometerlange, in allen Farben blühende Oleanderbüsche. Sie versperren auch die Sicht in die fjordähnliche Bucht von Souda, Chanias Haupthafen und Natostützpunkt. Obwohl, während des Golfkrieges vom Bundesverteidigungsministerium eilfertig versichert wurde, kein Schiff der Bundesmarine befände sich im östlichen Mittelmeer, sahen wir im vorbeifahren mindestens vier deutsche Schnellboote und draußen auf der kargen Seite der Bucht ein Tender o.ä. Leider herrscht in der ganzen Bucht strengstes Potographierverbot, welches von MP-Patrouillen überwacht wird. Wir verließen die Bucht von Souda und fuhren noch einmal zurück zur Hauptstraße, um uns den beschwerlichen Weg durch die Vororte Chanias zu sparen.
Nachdem wir die Stadt (ca. 50.000 Einw.) von Süden nach Norden auf kürzestem Weg durchfahren hatten, landeten wir auf meinem Insiderparkplatz direkt am Arsenal des venetianischen Hafens. Auch ein Tip von Peter. Wir stellten den Wagen ab und schlenderten über die uralten, halsbrecherischen Steinplatten die durch die Fuhrwerke total ausgefahren waren und die das ganze Hafenbecken säumten. Das eigentliche Hafenbecken ist etwa fünf mal so groß wie das in Rethymnon, gesäumt von einer etwa 20 m breiten Promenade auf der sich ein Restaurant an das nächste reiht. Wir nahmen im Cafe Sun platz und tranken den besten Orangensaft Kretas. Von hier aus hatte man das Hafenbecken zentral vor sich und jede Menge Touris zum Kopfschütteln, gekleidet wie zu Fasching, zogen vorbei.
Susanne streckte ihre traumhaften Beine aus und machte mit ihren Zehen Kapriolen. Wenn sie ihre Zehen aufrichtete sah man auf der dunkelbraunen Innensohle fast schwarze Verfärbungen ihrer Zehenabdrücke. Daran hätte ich jetzt gerne gerochen. Aber ich mußte mich mit den optischen Reizen von Susannes Füßen begnügen. Susanne beobachtete die vorbeiziehenden Touris und ich beobachtete Susannes Mimik. Manchmal stülpte sie skeptisch die Unterlippe vor, manchmal bewegte sich ihre Nasenspitze und wenn Wind auf kam ließ die blickdichte Bluse ihre harten Brustspitzen erkennen und der Duft ihrer Haare wehte zu mir herüber. Ich hätte ihr stundenlang zuschauen können. Sie war so schön. Alles an ihr war positiv.
Ich machte mir meine geheimen Gedanken wann irgendeine mörderische Neigung bei ihr auftreten würde oder irgendeine ätzende Charaktereigenschaft, aber nichts passierte. Andererseits kannten wir uns ja gerade erst zwei Tage, aber mir war, als wären wir schon seit Jahren zusammen. Ich hatte diese Erfahrung des schnellen Vertrautseins schon ein paar mal in meinem Leben gemacht, ich war auch mit diesen Frauen sehr glücklich, aber diese Beziehungen endeten meistens tragisch. Vor mir tauchten die Bilder von Danielle und Viola auf und ich bekam Gänsehaut. Susanne fragte mich ob sie schon bezahlen solle und ich reagierte erst gar nicht, erst durch einen zarten Knuff an den Arm verdrängte ich die Angstbilder aus meiner Vergangenheit. Susanne zahlte und wir setzten unseren Weg um den Hafen fort.
An der alten Militärschule am Ende des Hafenbeckens bogen wir in die engen Altstadtgassen ab. Hier gab es tolle Souvenierläden, Kunstgewerbeshops, Kunstgalerien, Kaffeneions in denen klassische Musik gespielt wurde, Bistros mit moderner Musik und nicht zuletzt die klassische kretische Taverne. Eine besondere Abart dieser Tavernen sind Speiselokale die in den Ruinen aufgegebener oder abgebrannter Häuser und Lager untergebracht sind. Von denen gibt es einige in Chania und wir gingen nun in das schönste und beste dieser Art, in die Taverna ELA, nur 100 m vom Hafen entfernt. Auf dem Weg dorthin, immer wenn niemand in der Nähe war, nahm ich Susanne in meine Arme, drückte ihren weichen, anschmiegsamen Körper an mich und küßte sie. Dabei genoß ich den bezaubernden Duft ihres Körpers und ihrer Haare.
Als wir am ELA angekommen waren machte Susanne große Augen. Wir standen vor einem etwa fünfzehn Meter breiten, ehemals dreigeschossigen und vollkommen ausgebrannten Lagerhaus mit Tiefparterre. In der Mitte des Grundrisses stand eine mächtige, quadratische Säule von der kreuzweise verbrannte Balken abgingen, die früher die eigentlichen Deckenbalken hielten. Die in den über 12 m hohen Außenwänden unregelmäßig verteilten Fensteröffnungen besaßen nur noch Gitter. Wir gingen die fünf Stufen zum Eingang hinab und betraten durch ein uraltes Torgewölbe die Taverne.
"Ist das so schön hier. Einmalig. Unglaublich. Guck mal die vielen Pflanzen. Wahnsinn!" sagte Susanne in Abständen. Das war's auch. In jeder freien Ecke eine Pflanze. Auf jedem Mauervorsprung ein Blumentopf, der gigantische, offene Kamin war total bewachsen. Der Gastraum, vollständig unter freiem Himmel, verteilte sich auf etwa fünf verschiedene Ebenen. Ein Teil davon war durch ausfahrbare Sonnensegel zu beschatten, der Rest genoß natürlichen Schatten durch die hohen Mauern. Auch im ELA gab es die oberschenkelmuskulaturmordenden, kleinen Holzstühle mit Bastflechtung, die fast auf jeder griechischen Postkarte abgebildet waren und zu denen ich ein ganz besonders gestörtes Verhältnis hatte. Die beiden vorderen Stuhlbeine standen so nah beieinander, daß sie mir immer auf den selben neuralgischen Punkt meiner Oberschenkel drückten.
Wir bestellten bei Jorgos, dem Besitzer, der mich noch vom letzten Oktober her kannte, gebackenen Schafskäse und Chicken mit Okra, dazu eine Flasche Cava Boutari. Nach dem immer wieder hervorragenden Essen tranken wir noch einen griechischen Kaffee und Jorgos stellte uns eine kleine, Perrier-ähnliche Flasche mit eisgekühltem Raki auf den Tisch. Die Flasche beinhaltete etwa 0,2 Liter. Der Raki, ein hochprozentiger Weintrester (min. 55%) der eigentlich Tsikudia heißt, war der beste auf der Insel und galt allgemein als Medizin. War er auch - in Maßen genossen.
Bis sich der Kaffee gesetzt hatte zeigte ich Susanne den Weg zur Toilette, die im dritten Stock des Nachbarhauses lag. Das Nachbarhaus gehörte natürlich zum ELA, auf der Ebene des Lokals befand sich die Küche, darüber, durch die steile Straße erdgeschossig von außen zu erreichen, eine wunderschöne alte Kneipe mit einer Sammlung alter Motorräder, darüber Jorgos Wohnung und darüber, hoch über dem Gastraum aber immer noch innerhalb der Mauern, eine Dachterrasse mit den Wcs.
Auf dem Rückweg bat ich Susanne sich in der Kneipe auf einen Mauervorsprung zu setzen. Ich kniete mich vor sie, nahm ihren rechten Fuß in die Hände, hob ihn an und küßte ihre Zehen. Ich erinnerte mich an die dunklen Zehenabdrücke die ich heute Vormittag gesehen hatte. Bevor ich etwas sagte hob Susanne ihre Zehen weit an und machte den Weg für meine Nase zu neuen Düften frei. Ich schwelgte kurz in Susannes charakteristischen Odeurs die durch das feuchte, oft getragene Leder ihrer Pantoletten eine ganz neue und verzaubernde Würze bekamen. Ich streifte ihr die Pantolette vom Fuß und roch an ihrer zarten, weichen und feuchten Sohle. Der Wahnsinn umgab mich. Es hätte nicht viel gefehlt und mich hätte der Schlag getroffen. Ich zog Susanne den Schuh wieder an und sagte: "Danke, mein Engel." Ich küßte sie und sie roch in meinem Gesicht nach den Duftspuren ihrer Füße.
"Ich wußte nicht das meine Füße so gut riechen," sagte sie zu mir.
"Ich könnte dich auffressen so gut riechst du," antwortete ich ihr während sie an meiner Wange knabberte. Wir gingen zurück zu unserem Tisch und gaben uns der heilenden Wirkung des Raki hin.
Es war schon später Nachmittag als wir unseren Wagen erreichten und zurück nach Rethymnon fuhren. Susanne fuhr den Beifahrersitz so weit zurück, daß sie Ihre Füße auf das Handschuhfach legen konnte. Dann schlief sie ein. Ich angelte während einer langen Geraden in ihrem Fußraum nach einer ihrer Pantoletten. Als ich die linke erreicht hatte hob ich sie an und begann daran zu riechen. Eindeutig Susannes Füße, dachte ich für mich. Das jahrelange Tragen hat das Leder an allen Stellen mit Hautkontakt fast schwarz werden lassen und dort alle Milchsäuren und Pheromone verewigt. Ganz nah war der Duft so intensiv, daß er mich total anturnte.
Als Susanne wach wurde sagte sie: "Ohh, du gehst fremd!" und nahm mir ihren Schuh ab. Sie betrachtete ihn ganz genau und fuhr mit dem ausgestreckten Zeigefinger die Konturen ihrer Zehenabdrücke nach. Dann hob sie zu meiner Überraschung die Pantolette unter ihre süße Nase und begann ihrerseits alle dunklen Stellen abzuriechen. "Ich kann dich verstehen," sagte sie. "An diesen Duft könnte ich mich gewöhnen. Wenn meine Füße so oder noch besser riechen..." Den Rest ließ sie offen.
"Hör mal," antwortete ich ihr, "das ist meine Domäne. Schließlich bin ich der Fetischist im Hause. Du wirst dich doch nicht zur Egomanin oder zu einer Lesbierin entwickeln." Susanne zuckte. Als ich das sagte brach die Erinnerung an Joellie und Sarah in mir auf. Ich erzählte ihr auf dem Rest unserer Fahrt und auf dem Weg vom Parkplatz zu Susannes Hotel die Geschichte meiner großen Liebe Joellie.
Als wir im Hotel angekommen waren, duschten wir schnell und legten uns auf das Bett. Wir ließen uns vom Roomservice kaltes Mineralwasser und Pepsi bringen. Susanne lag auf dem Bauch neben mir auf dem Bett, ich lag seitlich auf dem Rücken und betrachtete ihren wunderschönen Körper. Plötzlich fragte sie: "Kannst du noch mehr so schöne Geschichten aus deiner Vergangenheit erzählen?"
Ich lächelte sie an und antwortete: "Wenn ich dir alle erzähle, erklärst du mich glatt für verrückt und schmeißt mich raus, rein aus Selbstschutz."
"Ich liebe dich, mit und ohne Macke. Bitte, fang' an zu erzählen."
Ich überlegte kurz und entschloß mich wirklich ganz am Anfang anzufangen, bei Carlotta. Susanne teilte eine Leidenschaft mit vielen Frauen die ich kennen gelernt habe, sie kaufte leidenschaftlich gerne Schuhe und konnte sich von ihnen nicht mehr trennen. So kam es an diesem Abend, daß sie mir entsprechend der Geschichte die ich gerade erzählte, alle ihrer mitgebrachten Schuhe vorführte. So konnten wir verschiedene Szenen praktisch nachstellen, was uns beiden ein besonderes Vergnügen bereitete. Als nächstes erzählte ich die Geschichten von Alexandrine im Zug und die von Anna aus meiner Schulzeit. Annas Geschichte ergriff uns beide derart, daß wir sanft übereinander herfielen.
Susannes Neugierde war grenzenlos, so folgten dann die Geschichten von Manuela, meinem 25. Geburtstag und der von Martina im La Gavina Hotel. Susanne erregten die Geschichten außerordentlich. Je nach Passage verhärteten sich ihre Brustspitzen und sie bekam ein riesige Gänsehaut oder ihr Honigtöpfchen begann auszufließen. Ich war süchtig nach ihrem Nektar und so schloß sich der Kreis von neuem.
Nachts erzählte ich ihr bei einer Flasche Champagner und einer Schale Walnüssen noch die traurigen Geschichten von Danielle und Io. Nach beiden Geschichten weinte Susanne als hätte sie persönlich den Verlust erlitten. Sie offenbarte eine sehr sensible und mitfühlende Art. Das machte sie noch liebenswerter.
Wir schliefen wieder wie die Teelöffel aneinandergeschmiegt und sie hielt meine Hand. Während der Nacht spürte ich wie Susanne öfter, einem tiefen Seufzen gleich, tief einatmete. Die Klimaanlage verhalf uns zu einem tiefen, erholsamen Schlaf. - Weiter mit Teil 2...

 

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