Zertreten des Stolzes
Von TTee
Eigentlich dachte ich an einen schönen Frühlingstag, mit
Ausklang in einem herrlichen Biergarten. Doch dieser Sonntag
sollte mir unvergeßlich bleiben. Ich fuhr in der Fränkischen
Schweiz die kurvenreichen Straßen ab und genoß gerade die schöne
Landschaft, da sah ich mit Schrecken, daß die Wassertemperatur
im Kühler bedrohlich nach oben schnellte. Die rote Alarmlampe
blinkte bereits wie verrückt, da sah ich einen einzelnen
Bauernhof und fuhr in den Hof hinein. Keine Minute zu spät, denn
der weiße Dampf kam schon aus der Motorhaube raus. Ich ging zur
Haustür und klopfte an. Niemand rührte sich.
Ich lief um daß Haus herum und rief laut: "Hallo, ist da
jemand?" Hinter dem Haus auf einer Terrasse war eine Glastür
offen und ich kletterte über eine hübsch angelegte Böschung
vorsichtig nach oben. Kaum stand ich auf der Terrasse, da trat
eine Frau aus der Tür. Sie blickte mich erstaunt an und fragte
mich mit bösen Blick, was ich hier zu suchen hätte. Ich erklärte
Ihr, daß ich dringend Wasser für den Kühler meines Autos
brauchen würde, und ob Sie mir welches geben könnte.
"Sind Sie allein?" fragte mich die Frau. Ich antwortete
mit Ja und konnte mir den Sinn Ihrer Frage so schnell nicht erklären,
da bat Sie mich schon hinein. In der Wohnung angekommen, dachte
ich eine Bombe hätte eingeschlagen, denn der ganze Fußboden im
Wohnzimmer war mit allerlei Krimskrams übersät. Unzählige Plüschtier,
Kleidungsstücke, Schuhe, Kartons und vor allem Zeitschriften ließen
vom Teppichboden nichts mehr sehen. Von außen dachte man noch,
daß das ganze Anwesen sehr gepflegt wäre, doch hier drinnen
befand sich eine ganz andere Welt - die Welt einer komischen
Frau, wie ich gleich merken sollte.
Ich blieb im Zimmer stehen und schaute mich verwirrt um. Aus den
Augenwinkeln sah ich aus dem dunklen Hausflur irgend etwas auf
mich zufliegen - dann war es plötzlich schwarz um mich herum.
Als ich aus meiner Ohnmacht - hervorgerufen durch einen
Stahlpfannen-Treffer am Kopf - wieder aufwachte, dachte ich
zuerst an Ganzkörper-Lähmung, doch dann wurde ich mir meiner
Situation bewußt: Ich lag rücklings auf dem Boden. Mein linker
Arm und mein linkes Bein waren an schweren Tischbeinen mit
Packetband fixiert. Mein rechter Arm und rechtes Bein an den hölzernen
Füßen des alten Sofas.
Apropos Füße - dies sah ich als erstes, als die Frau ins
Wohnzimmer kam. Ich konnte erkennen, daß Sie grobe Schuhe mit
einer derben Sohle und wahnsinnig hohem klobigen Absatz trug.
Dazu sah ich nur noch schwarz-bestrumpfte gut geformte Beine. Als
Sie jetzt neben meinem Kopf stand und mich mit eisiger Mine herab
anschaute, musterte ich Sie noch total benommen von dem Schlag.
Sie war ungefähr 45-50 Jahre alt, und wenn man Sie auf der Straße
sieht, denkt man wahrscheinlich an eine strenge Lehrerin oder
eine höhere Bankangestellte - Sie paßte so eben gar nicht in
dieses verwahrloste Haus.
Erst als Sie zu mir sagte: "Wieso bist Du in mein Haus
eingebrochen?" wurde mir klar, daß bei der in der Oberstube
wohl ein paar Schrauben locker sein mußten. Ich wollte sagen, daß
ich doch nur Wasser für dass Auto wollte, doch da kniete Sie
sich neben meinen Kopf und schlug mir ein paar mal mit der Hand
ins Gesicht. Ich schrie auf und versuchte meinen Kopf weg zu
rennen, da stopfte Sie mir ein paar alte Zeitungsblätter in den
Mund und wickelte Packetband auch darüber. Ich stöhnte so laut
ich konnte, da stand Sie auf und sagte Sie würde jetzt die
Polizei anrufen, damit Sie mich verhaften würden. Sie ging aus
dem Zimmer und ich hörte Sie tatsächlich telefonieren. Ich
dachte noch: "Gott sei Dank, gleich werde ich befreit!",
da kam Sie wieder herein und ich merkte, daß der Wohnzimmertisch
von der Couch weggerückt wurde. Dadurch lag ich nicht mehr in
einer engen Gasse sondern hatte jetzt mehr Platz auf dem Boden.
Allerdings war ich jetzt auch breitbeinig und wie ein
Gekreuzigter in einer Stellung, die kein Mann wohl ohne Angst
freiwillig einnehmen möchte - noch dazu mit einer Psychopatin im
Raum.
Sie stand jetzt neben mir und sagte: "Die Polizei wird nicht
kommen, sie sagen Du müßtest hier bleiben! Deshalb werde ich
erst mal sehen, ob Du mir was tun kannst. Vielleicht hast Du ja
Pistolen dabei!" Sie stellte sich über mich, ging in die
Hocke und griff in meine Hosentaschen. Dann öffnete Sie meine
Hosenknöpfe und faßte hinein. Sie umschloß fest mit Ihrer Hand
meine Hoden und blickte mich dabei lächelnd an. Auch meinen (ich
muß zugeben) steifen Schwanz drückte Sie prüfend. "Du
bist gut bestückt, wenigsten etwas... Damit kannst Du mir aber
auch weh tun! Ich werde Dir also Dein Ding abschneiden, oder noch
besser abbeißen." Kaum hatte Sie daß gesagt holte Sie ihn
heraus und blitzschnell umklammerten Ihre Zähne daß Glied.
Ich brüllte durch meinen Knebel aus Leibeskräften, doch Sie biß
nur ganz leicht zu. Sie wollte mir nur Angst machen! Sie richtete
sich auf und stellte sich neben meinen Kopf. Lächelnd hob Sie
Ihr linkes Bein und ich dachte komischerweise in dem Moment, daß
Ihre Beine phänomenal schlank und lang sind. Ich konnte bis
unter Ihren knielangen Rock hinauf in die Dunkelheit Ihres Schoßes
blicken. Jetzt nicht mehr, denn die grobe Sohle Ihres Fußes
schwebte über meinem Gesicht. "Du spielst jetzt eine Spinne
und ich zertrete Dich. Aber wenn Du nicht wegkrabbeln willst,
dann kannst Du auch hier liegenbleiben," mit diesen Worten
stellte Sie Ihren Schuh quer auf meinen Hals. Sie machte keine
langen Spielchen, sondern drückte sofort fest durch. Mir wurde
mein Kehlkopf so stark gequetscht, daß ich nur vor lauter Druck
im Kopf noch ans Ende dachte.
Da hörte ich eine andere Frauenstimme im Zimmer: "Mama, hör
sofort auf!" Ich konnte seitlich ein junges Mädchen sehen,
daß mich anstarrte.
Die ältere Frau nahm den Druck weg, ließ aber Ihren Fuß auf
meinem Hals stehen. "Ich mach doch gar nichts. Der Junge ist
hier eingebrochen und wollte uns bestehlen!" Anscheinend wußte
daß Mädchen, daß Ihre Mutter verrückt war, denn Sie sagte
schauspielerisch, das Sie über alles Bescheid wüßte und die
Polizei gesagt habe, Sie solle mich ins Gefängnis bringen.
"Aber ich muß Ihn erst zertreten, damit er uns nicht mehr
weh tun kann!" sagte die Ältere.
"Bitte begnadige Ihn und ich bringe Ihn ins Gefängnis. Er
hat sicher schon bereut, daß er hier eingebrochen ist, oder?"
Sie schaute mich an und verdrehte heimlich Ihre Augen, so daß
ich wußte, daß ich mitspielen sollte. Ich stöhnte ein "HmHm,"
und nickte dabei meinen Kopf nach vorne.
"Dann muß er sich noch bedanken, daß ich Ihn nicht
zermatscht habe und soll unsere Füße küssen, wie sich daß gehört!"
sagte die Ältere und riß bei diesen Worten das Klebeband von
meinem Mund. Mit der Zunge stieß ich den Papierklumpen aus
meinem Mund und schnappte erst mal nach Luft. Widerwillig küßte
ich die dreckige Schuhsohle über meinem Gesicht. Dann sollte ich
noch die Füße Ihrer Tochter küssen.
Daß junge Mädchen stellte sich jetzt neben mich und hielt Ihren
Schuh auch über meinen Mund. Ob Sie dies ehrlich wollte oder nur
gespielt hatte, weiß ich nicht. Jedenfalls küßte ich auch
diesen. Dann schnitt mir daß Mädchen mit einem Teppichmesser
das Klebeband auf und ich rappelte mich hoch. Ihre Mutter rannte
weg und kauerte sich in eine Ecke. Als ich mit dem Mädchen total
verstört nach draußen ging, bat Sie mich noch, niemanden etwas
davon zu sagen, denn Ihre Mutter wäre nach dem Tod des Vaters
zusammengebrochen und seitdem geistig verwirrt. Ich nickte nur
und wollte bloß noch weg von diesem Irrenhaus. Natürlich hatte
ich nie jemanden davon erzählt, dazu schämte ich mich zu sehr -
allerdings spielte ich noch oft mit dem Gedanken, was denn wohl
passierte wäre, wenn mich nicht die Tochter gerettet hätte. Wer
weiß!?!
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