Der Anfang vom Ende?
Von Bootfan
Anfang dieser Woche war es endlich so weit, meine erste Bewährungsprobe
als Teppich sollte stattfinden. 18:30 Uhr war ausgemacht,
Treffpunkt: ein Firmenschild. Ich denke, so knappe 70 km über
die Autobahn, dafür müßte eine Stunde ausreichen. Dann die große
Unsicherheit, komme ich gut durch? Oder gibt es mal wieder einen
dieser unvorhersehbaren Staus? Aber nix da, null Problemo - alles
frei!
In der Stadt angekommen hatte ich noch gute 10 Minuten Zeit.
Prima, denke ich, dann klappt es ja. Doch dann wieder Panik, Straße
zu Ende: Baustelle! Also dann abbiegen, aber es muß ganz in der
Nähe sein, Stadtplan raus nachgeschaut, Schrift leider genau
kopfüber zur Fahrtrichtung - verfranst, grrr! Die Zeit wird
langsam knapp, also Ruhe bewahrt, kurz angehalten, Plan zurecht
gelegt und einen Orientierungspunkt gesucht. Ah, nur über eine
Kreuzung, dann links und ich bin da. Also gesagt getan und da war
dann auch das Schild - endlich - und es war 18:29 Uhr. Ich steige
aus dem Auto, schaue mich um, leere Straße, nix los, keine Lady?!
Erneut steigt Panik in mir auf, was jetzt?
Dann nachdem ich mal auf der anderen Straßenseite war und wieder
zurück zum Auto, im Kofferraum rumgewühlt, aber nix passiert.
Dann fällt mein Blick wieder auf das Schild und ein kleiner
Pfeil mit dem Zusatz "100m" weist mich darauf hin, daß
ich hier wohl falsch bin! Oh je, also rein ins Auto und die Straße
noch ein Stück weiter. Kurze Zeit nachdem ich dann aus dem Auto
raus bin winkt mir die Lady aus einem Hauseingang zu. Also mache
ich mich auf den Weg, die Beine weich wie Pudding. 5 Minuten zu
spät! Wie würde die Lady reagieren?
Aber meine Befürchtungen wurde nicht war, es empfing mich eine
wunderschöne Lady mit einem Lächeln, daß mich in diesem Moment
wegschmelzen ließ. Dann ging es gleich in die Räumlichkeit, in
der die Session stattfinden sollte. Ein kurzes Gespräch nahm mir
erst mal ein flaues Gefühl aus dem Magen, denn zu diesem
Zeitpunkt hätte "Nervosität" mein zweiter Vorname
sein können.
Das flaue Gefühl war aber recht schnell wieder da, als ich die
Schuhe aus der Nähe betrachten durfte, die ich mir vorher auf
Fotos ausgesucht hatte - Au weia! Dann ging es langsam los, erst
mal hinlegen. Dann begann die Lady meinen Oberkörper mit ihren
bestrumpften Füßen abzutasten. Nach einiger Zeit kam dann der
erste Belastungstest und ich war erstaunt, daß Füße auch ohne
Schuhe in einigen Situationen durchaus ein leichtes Unbehagen
herbeiführen konnten. Nachdem Rücken, Bauch und Brust getestet
waren, kam dann erst mal eine Pause.
Als nächstes sollten dann mal Schuhe folgen. Ein paar Mules mit
einer Spange im Leopardenlook kamen zum Einsatz. Wieder Rücken,
Bauch und Brust. Das war dann schon eine Spur intensiver. Die Absätze
waren eigentlich nicht sonderlich spitz, aber die Kanten
hinterließen doch die eine oder andere Druckstelle. Aber nichts,
was mich wirklich beunruhigt hätte war an meinem Körper zu
entdecken, also gab es auch keinen Grund um "Hilfe"
schreiend wegzulaufen...
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