FussVideo - Text 356: Aufräumen macht Spaß!

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Aufräumen macht Spaß!
Von Lumo

Ich war bei Markus, einem guten Freund von mir eingeladen. Markus hat auch eine größere Schwester, sie heißt Antonia und ist 18. Als ich bei Markus ankam, waren seine Eltern gerade im Begriff in die Stadt zu gehen; sie wollten erst gegen 7 wieder zurück sein. Folglich waren Markus, Antonia und ich alleine zuhause. Antonia war aber immer in ihrem Zimmer, Markus und ich waren entweder im Wohnzimmer oder in seinem Zimmer.
Antonia ist sehr hübsch ,ungefähr 1,76m groß, schwarze Haare, braune Augen, schlank und ist sehr nett. Ich hatte schon ein paar mal an ihren Sneakers gerochen, jedoch immer nur kurz, weil immer jemand kam, und erwischt werden wollte ich ja nicht. Wir saßen also den ganzen Nachmittag so rum, schauten fern, unterhielten uns, spielten am PC...
Gegen 5 Uhr, in einer halben Stunde mußte ich gehen, kam Antonia ins Wohnzimmer und fragte uns, ob wir ihr einen Gefallen tun könnten: Wir sollten ihr beim Aufräumen helfen. Naja, von mir aus, sagte ich, und wir gingen in Antonia's Zimmer. Dort sah es wirklich furchtbar aus! Der Müll, irgendwelcher Krimskrams, und - zu meiner Freude - auch getrage Wäsche; sogar Socken! Ich mußte mindestens eine Socke von ihr bekommen! Das wäre traumhaft, dachte ich. Doch ich konnte mir leider keine nehmen, da ja Markus und Antonia im Zimmer waren.
Wir räumten also das ganze Zimmer um, das war ganz schön viel Arbeit. Aber meine Gedanken kreisten eh nur darum, wie ich an die Socken kommen würde. Plötzlich sagte Markus, er müsse ja noch mit dem Hund gehen. Und schon war er weg - mitsamt seinem Hund. Nun war ich also mit Antonia (und ihren Söckchen) allein. Antonia nahm wenig später einen Berg Müll und trug ihn in die Küche.
Das war meine Chance! Blitzschnell bückte ich mich, hob 2 graue stark duftende Socken auf und steckte sie in meine Hosentasche. Das war ein Adrenalinstoß. Puh, niemand hatte etwas gemerkt, dachte ich; bis ich plötzlich Antonia's Stimme hinter mir hörte:" Was zum Teufel machst du da?!", klang es bedrohlich hinter mir. "Hast du gerade Socken von mir eigesteckt?"
"Ich äh... ähm... ich..." begann ich zu stammeln. Ich hatte furchtbar Schiß, daß sie mich verpfeiffen würde. Mein Puls war auf 300!
"Achso, so einer bist du," sagte sie. "Naja, ist okay. Behalt die Socken, wenn sie dich glücklich machen. Ich kann es zwar nicht nachvolziehen was geil daran ist an meinen Stinkesocken zu riechen, aber bitte. Ich sag's keinem weiter, keine Angst. Aber mach das nie wieder, verstanden?"
Ich war ganz baff. Hatte sie das jetzt ernst gemeint? Verarschte sie mich? "Ja, verstanden", gab ich kleinlaut von mir. "Ähm, ich muß jetzt gehen", sagte ich schließlich um mich aus dieser peinlichen Situation zu befreien. Schleunigst zog ich meine Schuhe an, holte meine Jacke und öffnete die Haustür um zu verschwinden.
"HALT!", rief Antonia mir nach. Scheiße, was ist jetzt los, dachte ich. Ich befürchtete das Schlimmste! "Danke für's Aufräumen," sagte sie. "Und viel Spaß mit meinen Socken; ich hatte sie übrigens bis gestern 3 Tage hintereinander an..." sagte sie mit einem verführerischen, teuflischen Lächeln im Gesicht. Ich sagte noch "Ciao!" bevor ich mich schleunigst vom Acker machte.
Zuhause roch ich an den Socken, und es war ein Duft, den ich noch nie gerochen hatte. Es roch nach Mädchenfüßen, aber irgendwie auch ein bißchen nach Deo. Eine herrliche Kombination!
Das ganze ist jetzt 1 Jahr her und ich habe die Socken noch immer. Sie duften tatsächlich immernoch ein bißchen nach Antonia. Wir haben übrigens seitdem nie mehr über den Vorfall gesprochen, und niemand außer uns beiden weiß davon. Danke, Antonia!

 

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