Sonya in der Schule
Von Johannes
Nach dem ersten "näheren" Kontakt mit Sonya und
Marianne (übrigens Zwillingsschwestern) folgten natürlich
weitere Begebenheiten. An ein Erlebnis erinnere ich mich
besonders gern:
Einer aus unserer Klasse hat auf dem Pausenhof immer Mädels geärgert,
auch deren "Abwehrreaktion" (ganz doll aua-aua...) hat
ihn nicht gestört. Doch als er an Sonya und Marianne geriet,
bekam er das, was er verdient hat:
Nachdem Sonya ihn schwungvoll und gekonnt zu Boden getreten
hatte, und er mehr oder weniger bewegungsunfähig dalag, griff
Marianne nach seinem (übrigens stets üppigen) Pausenbrot. Sie
gab alles Sonya und meinte: "Ich sorg dafür, daß er brav
bleibt."
Sonya breitete sein "Vesper" (so nennt man die
Pausenmahlzeit hier im Süden) vor ihm aus und begann, mit ihrem
rechten Clog aus dem Apfel Mus zu machen. Mittlerweile hatte sich
um uns (ich stand in der vordersten Reihe) eine größere Menge
Mitschüler angesammelt, die alle sehen wollten, was die beiden
mit dem Rowdy anstellen werden.
Von dem Apfel, war nach kurzer Zeit nur ein Matschfleck auf dem
Asphalt übrig, der Rest war säuberlich in die Profilrillen von
Sonyas ausgelatschtem Clog gepreßt worden. Nun vernichtete sie
die Milchschnitte - ohne es zu bemerken - mit dem linken Clog in
eine nicht mehr zu erkennende braune Masse.
Vor seinen Augen zermalmte sie den zweiten Apfel genauso wie den
ersten einfach zu Mus, indem sie locker drüber wegmarschierte.
Mit den Absätzen plättete sie die belegten Brote, die kurz
danach auch mehrheitlich in den Sohlen ihrer Clogs klebten und
nicht mehr als solche zu erkennen waren. Abschließend matschte
sie alles noch so lange zusammen, bis eine dicke, klebrige und
staubige Schicht Vesper an ihren verratzten Clogssohlen klebte.
Als sie so sein Essen "zubereitet" hatte, bat Marianne
einige ihrer Freundinnen sich auf den armen Kerl draufzustellen,
der sich auf ihren Befehl hin auf den Rücken gelegt hatte. Tatsächlich
kamen auch sofort zwei Mädchen herbeigeeilt und plazierten sich
auf seinem Bauch und seiner Brust. Sonya meinte dann zu ihm:
"So, du mußt doch in der Pause was essen, sonst hast
nachher Hunger!", und hielt ihm den rechten Clog über den
Mund.
Er schüttelte nur den Kopf und meinte, das können sie sich
abschminken, er sei doch nicht ihr Hanswurst. Marianne war da
wohl anderer Meinung, denn sie trat ihm mit ihrem Clog mit voller
Wucht in die Eier und stellte dann ihren rechten Schuh auf sein
Gehänge. "Wenn du jetzt nicht brav aufißt, werde ich mich
da ganz einfach draufstellen. Durch diese Sohlen spür ich nämlich
gar nicht, was sich so darunter befindet. Oder hast von seinem
Fraß etwas bemerkt, Sonya?" Die Runde beantwortete diese
Frage mit allgemeinem Gelächter.
Er streckte nun vorsichtig die Zunge aus und fing an, die
Vesperschicht von Sonya's Clogs zu lecken. Doch Sonya meinte, er
solle schneller machen, die Pause sei gleich um, und sie wolle
nicht mit dreckigen Schuhe in den Unterricht zurück. Doch er gab
sich nicht im geringsten Mühe, seine Arbeit zu beschleunigen.
Marianne verlagerte nun mehr Gewicht auf seine Juwelen, was ein
leises Aufschreien von ihm zur Folge hatte.
So zur Eile gemahnt, gings dann wohl doch etwas schneller und
binnen kürzester Zeit war das Vesper gegessen. Die beiden Mädels,
die ihn am Boden gehalten hatten, wählten den - für ihn - wohl
schmerzhaftesten Weg von ihm herunter und trollten sich, genauso
wie der Rest, in Richtung Unterricht. Der ungezogene Bengel blieb
noch eine ganze Weile liegen und kam erst später in den
Unterricht. Seither war er sehr nett und äußerst höflich zu
allen Mädels, soweit ich das beobachten konnte...
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