FussVideo - Text 298: Sonya in der Schule

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Sonya in der Schule
Von Johannes

Nach dem ersten "näheren" Kontakt mit Sonya und Marianne (übrigens Zwillingsschwestern) folgten natürlich weitere Begebenheiten. An ein Erlebnis erinnere ich mich besonders gern:
Einer aus unserer Klasse hat auf dem Pausenhof immer Mädels geärgert, auch deren "Abwehrreaktion" (ganz doll aua-aua...) hat ihn nicht gestört. Doch als er an Sonya und Marianne geriet, bekam er das, was er verdient hat:
Nachdem Sonya ihn schwungvoll und gekonnt zu Boden getreten hatte, und er mehr oder weniger bewegungsunfähig dalag, griff Marianne nach seinem (übrigens stets üppigen) Pausenbrot. Sie gab alles Sonya und meinte: "Ich sorg dafür, daß er brav bleibt."
Sonya breitete sein "Vesper" (so nennt man die Pausenmahlzeit hier im Süden) vor ihm aus und begann, mit ihrem rechten Clog aus dem Apfel Mus zu machen. Mittlerweile hatte sich um uns (ich stand in der vordersten Reihe) eine größere Menge Mitschüler angesammelt, die alle sehen wollten, was die beiden mit dem Rowdy anstellen werden.
Von dem Apfel, war nach kurzer Zeit nur ein Matschfleck auf dem Asphalt übrig, der Rest war säuberlich in die Profilrillen von Sonyas ausgelatschtem Clog gepreßt worden. Nun vernichtete sie die Milchschnitte - ohne es zu bemerken - mit dem linken Clog in eine nicht mehr zu erkennende braune Masse.
Vor seinen Augen zermalmte sie den zweiten Apfel genauso wie den ersten einfach zu Mus, indem sie locker drüber wegmarschierte. Mit den Absätzen plättete sie die belegten Brote, die kurz danach auch mehrheitlich in den Sohlen ihrer Clogs klebten und nicht mehr als solche zu erkennen waren. Abschließend matschte sie alles noch so lange zusammen, bis eine dicke, klebrige und staubige Schicht Vesper an ihren verratzten Clogssohlen klebte.
Als sie so sein Essen "zubereitet" hatte, bat Marianne einige ihrer Freundinnen sich auf den armen Kerl draufzustellen, der sich auf ihren Befehl hin auf den Rücken gelegt hatte. Tatsächlich kamen auch sofort zwei Mädchen herbeigeeilt und plazierten sich auf seinem Bauch und seiner Brust. Sonya meinte dann zu ihm: "So, du mußt doch in der Pause was essen, sonst hast nachher Hunger!", und hielt ihm den rechten Clog über den Mund.
Er schüttelte nur den Kopf und meinte, das können sie sich abschminken, er sei doch nicht ihr Hanswurst. Marianne war da wohl anderer Meinung, denn sie trat ihm mit ihrem Clog mit voller Wucht in die Eier und stellte dann ihren rechten Schuh auf sein Gehänge. "Wenn du jetzt nicht brav aufißt, werde ich mich da ganz einfach draufstellen. Durch diese Sohlen spür ich nämlich gar nicht, was sich so darunter befindet. Oder hast von seinem Fraß etwas bemerkt, Sonya?" Die Runde beantwortete diese Frage mit allgemeinem Gelächter.
Er streckte nun vorsichtig die Zunge aus und fing an, die Vesperschicht von Sonya's Clogs zu lecken. Doch Sonya meinte, er solle schneller machen, die Pause sei gleich um, und sie wolle nicht mit dreckigen Schuhe in den Unterricht zurück. Doch er gab sich nicht im geringsten Mühe, seine Arbeit zu beschleunigen. Marianne verlagerte nun mehr Gewicht auf seine Juwelen, was ein leises Aufschreien von ihm zur Folge hatte.
So zur Eile gemahnt, gings dann wohl doch etwas schneller und binnen kürzester Zeit war das Vesper gegessen. Die beiden Mädels, die ihn am Boden gehalten hatten, wählten den - für ihn - wohl schmerzhaftesten Weg von ihm herunter und trollten sich, genauso wie der Rest, in Richtung Unterricht. Der ungezogene Bengel blieb noch eine ganze Weile liegen und kam erst später in den Unterricht. Seither war er sehr nett und äußerst höflich zu allen Mädels, soweit ich das beobachten konnte...

 

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