FussVideo - Text 297: Sonya und die Baustelle

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Sonya und die Baustelle
Von Johannes

Ich war ungefähr neun, vielleicht auch schon zehn Jahre alt. Mit meinem Freund spielte ich den ganzen Sommer auf einem brachliegenden Grundstück in unserem Wohnviertel. Mit Playmobil-Fahrzeugen hatten wir eine "Großbaustelle" eingerichtet. Bagger, Kran, LKWs und haufenweise Playmobil-Bauarbeiter wühlten im Schlamm und im Gras.
Plötzlich hörten wir Kichern und Rascheln im Gras. Wir sahen uns um und erblickten Sonya und ihre Schwester Marianne. Sie waren damals so ungefähr zwölf oder dreizehn - genau kann ich das nicht mehr sagen. Jedenfalls waren sie knapp ein Jahr älter als ich. Wir konnten die beiden nicht leiden - sie waren als Zicken verschrien.
Sonya rief (entzückt?): "Schau dir mal das an! Die kleinen Jungs buddeln im Dreck und zerstören hier die Natur! So was böses!" Marianne stimmte ihr zu. Sie meinten, in einer halben Stunde müsse die Baustelle zusammengeräumt und der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt sein, sonst würden sie böse werden. Sie kehrten um und verschwanden wieder im hohen Gras. Wir Jungs waren uns sehr schnell einig, daß wir uns sowas nicht gefallen lassen und bauten ungestört weiter.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde kam Sonya alleine zurück. Sie stampfte mit ihrem ausgelatschten Holzclog hart auf und funkelte uns böse an. Die Clogs waren ursprünglich mal weiß gewesen, doch da sie sie ständig angehatte, waren sie total schmutig und verratzt.
Kurz darauf kamen Marianne und noch ein Mädchen. Marianne trug, wie ihre Schwester, Holzclogs. Die Freundin hatte normale Sandalen an.
"Also, ihr wollt es wohl nicht anders?", fragte Sonya und trat mir mit voller Wucht in die Eier, so daß ich zu Boden ging und mir meine Glocken hielt. Inzwischen hat wohl Marianne das gleiche bei meinem Freund getan, auch er krümmte sich auf dem Boden. Ich wollte mich aufrappeln, doch Marianne drückte mich mit ihrem Schuh zu Boden, während ihre Freundin meinen Kumpel fixierte.
Sie wies uns an, uns auf den Bauch zu legen, direkt nebeneinander. Wir hatten Angst vor weiteren Tritten und taten, was sie sagte.
Nun stellte sich die dritte im Bunde auf uns, so daß wir uns nicht mehr bewegen konnten. Wir bekamen kaum Luft und schauten fassungslos zu, wie Sonya anfing, mit ihren Clogs den ersten Playmobil-Bauarbeiter zu Boden zu drücken. Sonya, schaute zu uns, grinste hämisch und zerstampfte dann den kleinen Wicht, seine Splitter fegten über die ganze Baustelle. Mein Freund (der Arbeitgeber und Eigentümer des kleinen Männchens) schrie sie an, sie solle sofort damit aufhören. Diesen Zwischenruf quitierte Marianne mit einem Tritt in seine Eier, woraufhin er heulend am Boden lag. Ich versuchte mich, als Sonya sich meiner Planierraupe näherte, zu befreien. Doch auch ich bekam die harte Übermacht von Mariannes Clog zu spüren und mußte hilflos mit ansehen, wie Sonya genüßlich die Planierraupe zu Plastiksplittern verarbeitete.
Danach wechselte sie sich mit Marianne ab. Marianne stampfte mehrere Minuten lang blindlings über unsere Baustelle und plättete dabei zehn Bauarbeiter, einen Kompressorwagen und das Förderband. Bevor Sonya wieder crushte, gab sie jedem von uns zwei sehr harte Tritte in die Eier.
Sonya erledigte in kurzer Zeit den Rest der Baustelle und meinte dann, daß uns das hoffentlich eine Lehre war. Marianne meinte, wir sollten froh sein, daß sie "aufgeräumt hätten." Die dritte im Bunde kicherte kurz und trat mir noch einmal mit ihren zierlichen Sandalen in die Eier, bevor die drei verschwanden.
Wir saßen noch heulend vor den Trümmern unserer Baustelle, als Sonya zurückkam und meinte, daß wir noch viel mehr und viel härtere Tritte bekommen würden, wenn wir sie verpetzen würden...

 

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