Femdom Träume
Von Sousbottes
Ich stand mit ein paar Freunden in der Schlange zum Musée
d'Orsay um mir die Barnes Ausstellung anzuschauen. Wie gewöhnlich
war ich mit meinem Photoapparat bewaffnet, um mir auch bloß kein
gutes Schuhobjekt entwischen zu lassen.
Während die anderen gerade in eine Diskussion vertieft waren, näherte
sich eine gutaussehende Blondine in Bikerboots. Also, Kamera hoch
und auslösen, doch der Autofokus wollte nicht so recht, also
ging alles langsamer als ich erhofft hatte und sie bemerkte, daß
das Objektiv auf ihre Stiefel gerichtet war. Fast war sie vorbei,
da funktionierte der Apparat doch und sie fragte schnippisch:
"Na, gefällts?" Nun, zu einer Antwort nicht fähig,
verfärbte sich nur mein Gesicht. Aus dieser Situation entstand
dann der kleine Traum:
"Kleiner, komm mal her!", schnauzte mich die
gutaussehende Blondine an. Eigentlich hatte ich einen
Museumsbesuch vor, aber für ein gutaussehendes Mädchen macht
man(n) viel. Ich ging also auf sie zu und wollte sie nach ihrem
Namen fragen, aber weiter als den Mund zu öffnen kam ich nicht.
"Wie findest Du meine Biker Stiefel? Antworte!",
herrschte sie mich an. Die Stiefel glänzten richtig und die
Sonne spiegelte sich auf ihnen.
"Richtig toll", meinte ich, "sie sehen gut
gepflegt aus."
"Gnädiges Fräulein!"
"Wie bitte?" Ich war mehr als erstaunt.
"Das heißt gnädiges Fräulein in der Öffentlichkeit, bei
mir wirst Du mich "Maîtresse" nennen, und ich werde
dich nach Herzenslust herumkommandieren. Verstanden!",
schnauzte sie mich an.
Nun war ich erst recht perplex. Hatte ich nicht schon etliche
Monate davon geträumt eine leibhaftige Herrin zu haben und nun
sollte sich der Traum erfüllen, deshalb antwortete ich nur
kleinlaut: "Jawohl, gnädiges Fräulein, ich habe verstanden."
"Sehr schön, dann gehe jetzt brav, drei Schritte hinter mir
her und schau nur auf meine Stiefel, saug Dich mit Deinen Augen
an ihnen fest und Gnade Dir Gott, wenn ich Dich dabei erwischen
sollte, wenn Du woanders hinschaust."
So fing ich also an, hinter ihr her zu trotten und nur ihre
Stiefel zu betrachten. Dies ging bis zur Museumskasse so. Dort
gab sie mir den Befehl, für sie gleich mitzubezahlen. Danach
wieder drei Schritt hinter ihr, und nur ihre Bikerboots anschauen.
Während vorher der Boden noch abwechslungsreich, an
Zigarettenkippen und sich den daraus ergebenden Mustern, gewesen
war, war er hier ziemlich langweilig.
So trottete ich eine ganze Weile hinter ihr her, bis sie beschloß
in die dortige Cafeteria zu gehen. Dort bestellte sie sich einen
Cappoucino und Kuchen, für mich gab es ein Glas kaltes
Leitungswasser. Als die Bestellung aufgegeben war, schaute sie
sich sehr interessiert in der Cafeteria um. Es waren kaum Leute
da, und die paar, die anwesend waren saßen an entfernten
Tischen, die Bedienung war mittlerweile auch entschwunden.
Jetzt lächelte sie zufrieden und meinte: "Jetzt darfst Du
mir Deine Verehrung machen! Kriech' unter den Tisch und küsse
die Spitze meiner Stiefel - und ich will Deine Zunge auf dem
Leder spüren!"
Längst in meinen eigenen Träumen gefangen kroch ich also unter
den Tisch. Ich hatte das Gefühl, als lächelten die Stiefel
einen an. Ich hatte wohl zuviel Zeit gebraucht, nach ihrer
Meinung zumindest, denn mit dem einen Stiefel stampfte sie schon
ungeduldig auf dem Boden herum. Ich näherte mich also mit meinen
Lippen ihren Stiefelspitzen und drückte einen glühenden Kuß
auf die Spitze. Meine Zunge lugte hervor und leckte über den
Stiefel. Der Geschmack war gar nicht unangenehm. Ich glaubte, daß
ich mich schnell daran gewöhnen könnte.
In meinem neuen Rausch gefangen hörte ich ihre Stimme wie aus
weiter Ferne: "Halte Deine Hand unter die Stiefelsohle!"
Ich sah, wie sich ihr rechter Stiefel langsam hob, und kurz
darauf nur noch mit dem Absatz den Boden berührte. Wie befohlen
legte ich meine Hand darunter und sie trat zu. Langsam ihren Fuß
nach rechts und links drehend meinte sie zu mir: "Und das nächste
Mal, wenn ich Dir befehle meine Schuhe zu küssen, machst Du das
mit etwas mehr Hingabe. Und jetzt setz Dich wieder hin."
Als ich unter dem Tisch hervorkam, mir meine schmerzende Hand
reibend, denn sie hatte doch einen ganz guten Tritt drauf,
schaute sie mich herablassend an und war wohl selber tief in ihre
eigenen Träume versunken.
Nachdem sie das Museum ausgiebig besichtigt hatte, ich allerdings
nur ihre Bikerboots während der zwei Stunden betrachtet hatte,
war sie noch nicht gewillt mich so einfach davonkommen zu lassen.
Ich "durfte" sie nach Hause begleiten.
In der Metro mußte ich mich ihr gegenübersetzen. Sie stellte
einen Bikerboot zwischen meine Beine auf den Metrositz, den
anderen legte sie mir auf den Bauch. Mit einem charmanten Lächeln
befahl sie mir den Stiefel zwischen meinen Beinen zu streicheln.
Ich lief hochrot an, denn dies war mir doch mehr wie peinlich, so
in aller Öffentlichkeit die für mich doch eindeutige Geste zu
erfüllen. Zwar hatte ich schon oft in der Metro schönen Frauen
auf ihre Schuhe oder Stiefel geschaut, der Winter ist dafür die
beste Jahreszeit, denn zwei drittel aller Frauen tragen dann
Stiefel unterschiedlichster Art, doch hatte ich mich nie getraut
zu handeln. Dementsprechend hatte ich auch das Gefühl, daß mich
alle Leute in der Metro groß anschauten und es die meisten amüsierte.
Wenngleich ich den Stiefel auf meinem Bauch als äußerst
angenehm empfand und den zwischen meinen Beinen als höchst
erregend.
Als ich hinter ihr in ihre Wohnung eintrat, drehte sie sich um
und ich erhielt eine schallende Ohrfeige. "Wenn Du bei mir
bist, dann hast Du auf allen vieren hinter mir herzukriechen,
Sklave!" Ich ließ mich sofort auf alle viere herunter, bat
meine neue Herrin um Verzeihung, bat um gerechte Bestrafung für
mein Vergehen und küßte als Zeichen meines guten Willens ihre
Stiefel. Doch damit hatte ich mir keinen großen Gefallen getan,
denn sie teilte mir kurz und knapp mit, daß ich nur zu tun hätte,
was sie mir befehle und ansonsten zu warten hätte.
Ich folgte ihr ins Wohnzimmer, wo sie sich in einen bequemen
Sessel setzte und mir deutete sie an, daß ich vor dem Sessel zu
knieen hätte. Sie legte beide Stiefel auf meine Schultern und
einen kurzen Moment preßte sie meinen Kopf dazwischen ein. Sie
schaute mich längere Zeit einfach nur an. Dies gab mir
Gelegenheit, die, in eine blaue Jeans gehüllten langen Beine zu
bewundern und von dort weiter nach oben schauend ihren makellosen
Oberkörper, der in einer formbetonenden weißen Bluse eingehüllt
war. Ihr Gesicht faszinierte mich. Plötzlich fixierten mich ihre
blauen Augen und sie meinte: "Sag mal, wer hat Dir erlaubt
Deine Herrin anzuschauen? Na ja, für dieses eine mal will ich es
Dir gestatten. Ich muß Dir sowieso noch einiges erklären, ich
werde es jedoch nur einmal machen. Also, es liegt in Deinem
eigenen Interesse, daß Du gut aufpaßt und nichts vergißt."
Ich schaute sie treuherzig an und sie begann: "Wenn Du in
meiner Wohnung bist, dann ist es Deine Aufgabe, meine Wünsche zu
erahnen. Ich will möglichst wenig von Dir gestört werden. Des
weiteren kümmerst Du Dich um den kompletten Haushalt,
insbesondere um die Pflege meiner Schuhe. Es wird auch Deine
Aufgabe sein, mir als Teppich zu dienen, denn ich laufe gerne
barfuß umher, aber oft ist mir der Boden zu kalt. Du wirst
keinen Ton von Dir geben, denn hier hast du ein absolutes
Sprechverbot. Falls Du mir etwas mitteilen möchtest, wirst Du
dich wie ein bettelnder Hund benehmen, bis ich dir das Sprechen
gestatte. Und alles weitere ergibt sich mit der Zeit."
Wow, das war starker Tobak, aber studieren geht über probieren.
Wer konnte schon ahnen, daß ich damals schon längst in Ihren
Bann gezogen worden war...
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