FussVideo - Text 244: Stille Wasser sind tief

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Stille Wasser sind tief
Von
Lady A.

Der Morgen ging gerade orangerot über den Hügeln auf, als Christa mit ihrem kleinen Wagen in die Stadt fuhr. Ihr gingen tausend Gedanken durch den Kopf, so das sie den jungen Mann neben der Fahrbahn nicht rechtzeitig bemerkte. Im letzten Augenblick riß sie das Steuer herum, die Reifen quietschten, der Wagen schlingerte bedrohlich, und sie hatte das Gefühl, als würde jeden Moment ihr Herz aussetzen.
Der junge Mann hatte einen Sprung in Richtung Straßengraben getan und saß nun völlig verstört im Gras, wischte sich kopfschüttelnd über die Augen und schien nicht fassen zu können, was ihm gerade widerfahren war.
Christa schaltete die Zündung aus und stieg mit zitternden Beinen aus dem Auto. Fast vorsichtig ging sie auf den jungen Mann zu und fragte ihn: "Ist bei Ihnen alles in Ordnung? Sind Sie verletzt?" Dann versagte ihre Stimme. Er blickte zu ihr auf, schüttelte nur den Kopf und sagte kein Wort. Dann senkte sich sein Blick wieder und blieb an ihren Pumps hängen, starrte sie lange und unbeweglich an, und Christa traute sich nicht, auch nur einen Schritt zu machen.
"Soll ich einen Krankenwagen rufen?" Nervös nestelte sie in ihrer Tasche, um das Handy zu suchen. Aber der junge Mann schüttelte wieder nur den Kopf und bewegte seine rechte Hand langsam auf ihre Füße zu, wie in Zeitlupe mutete sie die Bewegung seiner Hände an. Langsam legte er seine rechte Hand um ihren rechten Fuß und streichelte mit der linken ihren Spann. Bedächtig erforschte er jeden Zentimeter ihres schlanken Fußes, strich sanft mit dem Zeigefinger die Konturen nach und beugte sich schließlich mit einer zärtlichen Bewegung zu ihr hinab. Seine Lippen berührten ihre Nylonstrümpfe, liebkosten ihren Knöchel, und dann spürte sie die Wärme seiner Zunge durch die Strümpfe auf ihrer Haut.
Ihr wurde ein wenig mulmig dabei und konnte sich darauf keinen Reim machen, aber schließlich befanden sie sich an der Bundesstraße an einem Straßengraben, eine nicht alltägliche Situation. Sie räusperte sich dezent: "Kann ich etwas für Sie tun?" Wieder erhielt sie nur ein Kopfschütteln, dann einen Augenaufschlag. Die langen dunklen Wimpern verschleierten schwarze Pupillen, aber der Glanz in seinen Augen war unverkennbar. Seine linke Hand deutete auf seinen Mund, und er machte dazu einen verneinende Kopfbewegung. Sie erschrak: 'Oh je, auch noch behindert, du liebe Zeit, was habe ich da nur angerichtet?!' - "Kann ich Sie irgendwo hinbringen?" fragte Christa ein wenig unbeholfen und trat einen Schritt zurück, damit er nicht wieder an ihre Füße greifen konnte.
Der junge Mann nickte und zeigte in Richtung Stadt. "Okay, steigen Sie ein, ich glaube, wir haben uns beide einen Kaffee verdient," erwiderte sie auf seine Geste und ging langsam zum Auto. Der junge Mann rappelte sich auf, klopfte den Staub und den feuchten Schmutz von seinem Mantel und kam ihr nach. Als sie den Motor anließ, betrachtete sie verstohlen sein Gesicht. Häßlich war er nicht, er hatte einen Drei-Tage-Bart an einem recht markigen Kinn, wundervolle Augen und eine hohe Stirn. Sein Äußeres war gepflegt und ließ nicht zwangsweise auf einen typischen Behinderten schließen, schoß ihr durch den Kopf, als sie vorsichtig in die City einfuhr.
Noch immer hatte er keinen Ton gesagt, und Christa war sich nicht sicher, wie sie sich nun verhalten sollte. 'Am besten, ich frage ihn,' dachte sie, und schon hatte sie die Frage ausgesprochen... Er antwortete nicht, sondern kramte ein wenig umständlich in seiner Manteltasche, holte Papier und Kugelschreiber heraus und schrieb etwas auf den Zettel. Sie laß: 'Stimmband-OP gehabt, muß mich noch sehr schonen, bin Sänger.' Überrascht blickte sie ihm in die Augen. Hatte sie ihr Gefühl doch nicht getäuscht. Irgendwie war sie auch erleichtert und gab schon wieder etwas kecker Gas, als sie auf den Parkplatz des kleinen gemütlichen Cafés fuhren, das sie sich überlegt hatte.
Sie bestellte zwei große Kaffee und ein paar belegte Semmeln, lächelte ihn an und fragte: "Ist es schlimm gewesen vorhin?" Er lächelte - auch mit den Augen - und nickte mit dem Kopf. Dann griff er zum Kugelschreiber: 'Hatte furchtbare Angst, bin doch gestern erst aus Hospital gekommen. Bist mir jetzt was schuldig.'
"Wie kann ich den Schrecken wieder gutmachen?" fragte Christa etwas erstaunt, "ich heiße übrigens Christa". Er stand auf, ergriff respektvoll ihre Hand und hauchte einen formvollendeten Handkuß auf den Handrücken. Dann setzte er sich wieder und schrieb: 'Habe die Ehre, Markus aus Wien.'
Christa mußte lachen, da fuhr sie einen Menschen an, der erstens Sänger war und zweitens noch aus Wien kam, und das in dieser kleinen Stadt, die nie etwas zu bieten hatte. Sie aßen die Semmeln, tranken ihren Kaffee aus und Christa fragte: "Hast du Lust, mit mir einkaufen zu gehen?" Innerlich schüttelte sie den Kopf, so eine dumme Frage. Zu ihrem Erstaunen aber nickte er freudig und schrieb: 'Gerne, vor allem neue Schuhe für dich.' Sie verstand die Welt nicht mehr, stimmte aber zu, und gemächlich schlenderten sie zum nächsten Schuhgeschäft.
Sie standen vor der Auslage und entdeckten verschiedene Paare, nickten sich zu und gingen hinein. Christa äußerte der Verkäuferin gegenüber ihre Wünsche, und nun probierte sie mehrere Paare an. Markus war ihr bei der Anprobe mehr als behilflich. Liebevoll steckte er ihre Füße in die schwarzen Pumps, streichelte sanft ihre Beine, kniete sich auf den Boden, um sie von allen Seiten zu betrachten, half ihr wieder hinaus und dann in die nächsten hinein. Christa genoß diese Aufmerksamkeit, und die Verkäuferin murmelte ihr zu: "Ihr Freund ist aber äußerst charmant."
Christa strahlte sie an und meinte: "Ja, so sind die Wiener, Gentlemen," dann überzog Schamesröte ihr Gesicht, als Markus sie anblickte, ihr zuzwinkerte und plötzlich ihren rechten Fuß küßte. Er nahm zwei Paare der Pumps in die Hand, reichte diese der Verkäuferin und nickte ihr zu. "...aber," stotterte Christa, doch Markus legte einen Zeigefinger auf seinen Mund und einen Arm auf ihre Schulter, dann ging er zur Kasse, zahlte und holte die völlig perplexe Christa von ihrem Stuhl. Schnell schrieb er auf seinen Block: 'Zu Dir', nahm ihre Hand in die seine und ging zielstrebig auf ihr Auto zu.
Christa beschloß erst einmal zu schweigen, zumal es schwierig war, mit einem Sprachlosen zu diskutieren. Sie fuhr in ihre kleine Wohnung, schloß auf und bat ihn hinein, brachte ihn ins Wohnzimmer und setzte sich selbst erst einmal auf einen Sessel.
Markus öffnete die Tüte, holte die neuen Pumps heraus, zog ihr die alten Schuhe von den Füßen und steckte ihr die neuen an. Das eine Paar war ein dunkelblauer geschlossener Ziegenlederschuh mit hohen Absätzen, das andere Paar war ein paar hübsche schwarze Sandaletten, die ihre lackierten Fußnägel zur Geltung brachten und am Spann mit einem feinen dünnen Riemchen abschlossen.
Markus zog seinen Mantel aus, setzte sich vor Christa auf den Fußboden und begann mit Hingabe ihre schlanken Beine zu streicheln. Er war unglaublich zärtlich zu ihren Füßen, und nachdem er eine ganze Weile einfach nur lieb zu ihnen war, begann sich Christa sichtlich zu entspannen, lehnte sich zurück und hätte wohlig wie eine Katze schnurren können, als so angenehm empfand sie seine Liebkosungen. Er zog ihr nun einen Schuh vom Fuß, streichelte diesen wiederum an allen Seiten, massierte am Ballen, die Ferse, unter der Sohle, den Spann, begann ihre Nylons zu küssen, an ihrem großen Zeh zu lecken, aber alles sehr liebevoll, sanft und behutsam.
Christa war mittlerweile völlig entspann und genoß in vollen Zügen diese unbekannte Sanftheit, die immer leidenschaftlicher wurde. Seine Hand wurde fordernder, wanderter an ihrem Bein nach oben, rollte sachte und vorsichtig den Strumpf nach unten und zog ihn langsam von ihrem Fuß. Seine Zunge schlängelte sich in ihre Zehenzwischenräume, leckte jeden Zeh einzeln ab, spielte an jeder noch trockenen Stelle ihres Fußes. Sie ließ ihn gewähren, ihr machte dieses Spiel nicht nur Spaß, sondern sie konnte seine Hingabe an ihren Fuß genießen.
Als er sie ansah und diese bemerkte, zog er auch den anderen Strumpf von ihrem Bein, genoß auch hier jeden Zentimeter ihrer Haut und legte sich flach auf den Rücken. Ihre Füße stellte er auf seine Brust, streichelte sie und bedeutete ihr, sich zu erheben. Hilflos schaute sich Christa um. 'Gute Güte, wenn ich nun das Gleichgewicht verliere' dachte sie bei sich, doch dann zog sie sich leicht an der Sessellehne hoch und stand schwankend auf seinem Brustkorb. Was für ein Gefühl! Sie genoß es regelrecht, über ihm zu stehen, auf seine Hingabe hinab zu blicken und seine warmen Hände an ihren Füßen zu spüren.
Sie bewegte sich leicht auf seiner Brust und sah, wie seine Augen leuchteten. Also entschloß sie sich, eine Art Tanz zu wagen. Zuerst bewegte sie nur ihren Oberkörper, dann aber verlagerte sie ihr Gewicht, stellte ihre Füße in verschiedene Richtungen, wurde immer sicherer und schließlich tanzte sie tatsächlich nach der Musik aus dem Radio. Selbstvergessen bewegten sich ihre Sohlen auf seinem Körper, mal stärker, mal schwächer, ihr Tritt wurde fester, fordernder, dann wieder sanft im Rhythmus des Liedes.
Seine geschlossenen Augen und der stoßweise Atem verrieten ihr seine Wonne, und als das Lied immer schneller wurde, der Refrain sich wiederholte und es immer stärker auf das Ende zuging, da tanzte sie sich regelrecht in seinen Körper hinein, begann leicht zu springen und ließ den Takt stampfend aus ihren Beinen.
Das Lied war zu Ende, und sie sank neben ihn, streichelte sein bärtiges Kinn, seine Augen, seinen Mund, beugte sich zu ihm hinab und flüsterte: "Stille Wasser sind manchmal sehr tief, nicht wahr?!"

 

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