Die Erlebnisse des Shrinkmannes Tom
Von Lady
A.
Der Tag war schwül, und so beschloß sie, einen erfrischenden
Spaziergang zu unternehmen. Sie schlüpfte in ihre schwarzen
Sandaletten - weiches Nubukleder, das sich gefällig um die Zehen
schmiegte. Dazu trug sie eine äußerst knappe Ledershorts und
ein ebensolches Top. Sie setzte sich in das Cabriolet und fuhr in
den nahe gelegenen Wald. Plötzlich hörte sie ein Geräusch, das
sie nicht zuordnen konnte. Sie stellte das Autoradio leiser und
horchte aufmerksam. War etwas mit dem Motor nicht in Ordnung?
Nein, alles okay, aber was war es dann? Es hörte sich an wie ein
leises Kratzen... Sie schüttelte den Kopf und bog auf den
Parkplatz am Waldrand ein. Die Kühle der Bäume lockte sie
geschwind aus dem Auto.
Ein kurzer Blick noch, dann warf sie die Tür des PKW krachend zu
und schulterte den kleinen Rucksack, den sie stets bei sich trug.
Darin waren eine Flasche Wasser und ein paar trockene Kekse, denn
frau konnte ja nicht wissen... Fröhlich pfeifend schritt sie
aus, und gelangte in den Wald. Sie ahnte nicht, daß sich in
ihrem Rucksack ein kleiner Mann befand, der durch ihre wiegenden
Schritte wie in einem Wellenschiff hin- und hergeworfen wurde.
Dieser Kleine hatte auch das kratzende Geräusch verursacht, als
er mühsam versuchte, sich aus dem Rucksack zu zwängen. Er maß
ungefähr 20 cm, trug Jeanskleidung, die aus einer Puppennäherei
zu stammen schien, und sein Atem ging stoßweise.
Die Lady schritt munter weiter und kam in tiefer in den Wald
hinein. Nach etwa einer dreiviertel Stunde verspürte sie Lust
auf eine Zigarette und suchte sich ein lauschiges Plätzchen zum
Ausruhen. Sie fand einen dicken Baumstamm, der zum gemütlichen
Verschnaufen einlud. Sie warf den Rucksack auf den Boden, so daß
der kleine Mann eine heftige Prellung erlitt, als er unsanft auf
den Boden krachte. Aber er wollte sich nicht beklagen, denn er
liebte diese Frau, seit er sie zum ersten Mal gesehen hatte...
Tom, so heißt er, war eigentlich einmal ein normal großer
Mensch gewesen. Eines Tages hatte er mal wieder mit seinen
chemischen Zutaten herum gebastelt und einen Selbstversuch
unternommen. Er träumte schon lange davon, einmal als kleiner
Mann unter die Füße einer LADY zu geraten, diese mit seiner
kleinen Zunge verwöhnen zu können und ihr auch sonst ein willfähriges
und praktisches Objekt zu sein. So hatte er begonnen, seinem
Hobby nachzugehen und chemische Substanzen zusammen gemischt, um
sich kleiner machen zu können. Eines Tages war es dann soweit
gewesen: immer wieder hatte er gemixt und probiert, hatte ein
unangenehmes Ziehen in den Leisten verspürt, aber sonst
keinerlei Reaktion hervor rufen können.
An diesem Tag trank er wieder einen Tropfen seines Shrinktrankes
(so hatte er ihn genannt) und fühlte, wie seine Beine zitterten,
die Arme sich schüttelten, das Gesicht verzerrte sich und seine
Innereien krampften sich zusammen. Nach einer Viertelstunde, die
ihm wie eine Ewigkeit vorkam, begannen seine Möbel plötzlich zu
wachsen. Geistesgegenwärtig sprang er von seinem Stuhl auf und
stellte sich neben den Tisch, um mit Staunen seine Verwandlung zu
beobachten. Er schrumpfte weiter und immer weiter. Das Stuhlbein,
vor dem er stand, nahm riesige Ausmasse an, der Tisch erschien
ihm plötzlich unerreichbar hoch, die Türklinke lag in
astronomischer Höhe - und auch sein Bett, die Bücher - alles -
hatte eine Dimension angenommen, die er sich vorher kaum hatte
vorstellen können.
Was er bei seinem Experiment nicht bedacht hatte, war die Rückverwandlung.
Eigentlich hatte er sich nach Fertigstellung des Shrinktrankes
damit befassen wollen, aber in seiner Erregung nicht bedacht, daß
er keine Möglichkeit mehr dazu haben würde... So begann ein
ungewöhnliches Leben für ihn: er wurde von Katzen gejagt, von
Ratten verfolgt, von Menschen fast zertreten und von Mücken
angegriffen, die ihm wie Flugzeuge vorkamen.
Auf seinen Streifzügen durch die Nachbarschaft war er eines
Tages auf der Terrasse einer LADY gelandet. Diese LADY liebte es,
ihre Füße zu pediküren, zu pflegen, zu baden und sie sich von
ihren ergebenen Dienern verwöhnen zu lassen. Zudem sah sie
phantastisch aus, so daß er sich spontan in sie verliebte und
von da an nur noch ein Ziel kannte: ihr persönlicher kleiner
Zwerg, ihr Shrinkman zu werden. Doch wie sollte er ihr das
beibringen? Wie würde sie auf ihn reagieren, wenn er sich
offenbart hatte? Und so verbrachte er seine gesamte Zeit damit,
ihre Gewohnheiten und ihr Leben zu studieren, ihre Vorlieben
heraus zu finden und immer dabei zu sein, wenn sie ihrer
Leidenschaft, dem Fußfetischismus, nach ging.
Bisher war er stets in ihrer Wohnung geblieben, aber nun hielt er
den Zeitpunkt für gekommen, sich zu zeigen und mit ihr die Welt
gemeinsam als ihr Minidiener zu erobern. Also schlüpfte er an
diesem Tag schnell in ihren Rucksack, als er begriffen hatte, daß
seine Göttin einen Auflug in die Natur unternehmen wollte. Im
Auto versuchte er bereits, sich aus dem Rucksack wieder zu
befreien, aber das Holpern der Räder warf ihn immer wieder zurück.
Nun war er also mit ihr hier draußen im Wald, atmete die frische
Luft ein und beobachtete aus ihrem Rucksack heraus, wie sie den
Rauch tief inhalierte und die Zigarette sichtlich genoß. Der
Rauch kräuselte sich ein letztes Mal in die blaue Luft des
Waldes, dann warf die LADY die Zigarette achtlos auf den Boden
und drehte mit ihrem schwarzen Sandaletten-Absatz die Kippe aus.
Um sicher zu gehen, daß nichts passierte, erhob sie sich ein
wenig und verlagerte ihr Gewicht auf das Bein, kippte den Schuh
nach hinten und rammte die Ferse noch einmal in den weichen
Waldboden.
Tom entfuhr ein leises "Pfff!" und seine Augen starrten
wie gebannt auf diese achtlose Aktion. Dabei vergaß er, sich
hinter der Rucksacklasche zu verstecken, was ihm nun zum Verhängnis
wurde. Die LADY hatte ihn entdeckt. Ihre Augen hatten sich dem
Rucksack zugewendet und wurden immer größer.
"Ja, was haben wir denn da?" staunte sie nicht schlecht
und beugte sich zu dem kleinen Männchen hinab. "Du bist ja
putzig!" Lächelnd nahm sie ihn zwischen Daumen und
Zeigefinger, hob ihn hoch und begutachtete ihn von allen Seiten.
"Kannst du sprechen?" fragte sie ihn und konnte kaum
glauben, was sie gerade in der Hand hielt.
Tom zappelte ein wenig, denn die Finger griffen hart um seine
Taille und drückten ihm fast die Luft ab. Ihm wurde fast ein
wenig schwindelig in der Höhe, und sie wedelte mit dem Arm hin
und her, so daß er sich fast wie in der Achterbahn fühlte.
Ungerührt schaute sie ihn von allen Seiten an. Diese Art der
Begutachtung hatte er sich in seinen Träumen zwar immer
vorgestellt, daß er dies nun erlebte, raubte ihm allerdings fast
die Sprache.
Mühsam stieß er hervor: "Ich bin Tom und kann sprechen,
klar. Könnten... könnten Sie mich bitte etwas weniger drücken?"
Die LADY erstarrte einen Moment lang, denn das hatte sie nun erst
recht nicht erwartet. "Hallo Du," lachte sie, "das
gibt es doch gar nicht. Du bist ein richtiger Zwerg?" Sie
schüttelte den Kopf und setzte den kleinen Mann auf ihren
Oberschenkel, um ihn weiter zu beobachten.
"Nein" erwiderte Tom, ich bin ein richtiger Mensch..."
und erzählte ihr von seinem Selbstversuch und dem Resultat.
"Das ist ja der Wahnsinn," antwortete sie interessiert,
"und was machst du nun?"
Tom wand sich vor Verlegenheit: "Ich lebe bei Ihnen im Haus
und beobachte Sie schon länger," gestand er dann freimütig.
"Als ich nach meiner Verwandlung ein wenig die Gegend
erkundet habe, bin ich Ihnen begegnet. Sie haben wunderbare Füße,
die ich anbete. Und weil ich nichts anderes zu tun habe, als mich
vor Haustieren und anderen Viechern zu verstecken, bin ich halt
bei Ihnen geblieben..."
Die LADY sah ihn aufmerksam an und grinste dann über das ganze
Gesicht. "Yeah, ich hab 'nen Zwerg," freute sie sich
und akzeptierte das eben Gehörte ohne Umschweife. Sie packte den
kleinen Kerl wieder um die Taille und meinte: "Soso, du
liebst also meine Füße? Einen kleinen Fußfetischisten hab' ich
da also aufgegabelt? Das ist ja klasse! Und wie steht es um deine
Devotion?"
Tom japste nach Luft während sie ihn ausfragte, denn in ihrer
Freude hatte sie etwas härter zugedrückt, als es ihre ursprüngliche
Absicht war. Er wußte ja, daß sie dominant war, das hatte er
schon länger beobachtet, wenn die Männer ihr zu Füßen lagen
und sie - je nach Lust und Laune - gnadenlos zutrat. Das hatte er
sich immer vorgestellt, immer gewünscht... und nun redete er mit
der von ihm angebeteten LADY.
"Eigentlich hast du ja eine irre Größe," sinnierte
sie lächelnd vor sich hin. "Ein lebender Dildo?" Sie
lachte laut auf und ihm wurde bei dieser Vorstellung fast schwarz
vor Augen. Das konnte doch nicht wahr sein! Seine Göttin war
noch cooler als er es bisher wahr genommen hatte. Das war eine
Seite an ihr, die er noch nicht zu kennen schien. Vor Aufregung
bekam er einen trockenen Mund und keinen Ton über die Lippen.
Weil er nichts sagte, kräuselten sich ihre Lippen etwas vor
Unmut. Sie packte ihn und schüttelte ihn heftig. "Hey, sag
was, du gehörst jetzt mir!" zischte sie ihn an, und ihre
Augen funkelten im Licht des irisierenden Sommers.
"Äh, ja... doch... ich..." Oh weh, er stotterte und
konnte kaum klar denken.
"Ist das alles?" fragte sie lauernd und schnipste mit
dem Zeigefinger der anderen Hand ein paar mal gegen seinen
Brustkorb.
"Coooccchhh!" entfuhr es ihm, als sie dabei seinen
Solar Plexus traf. "Entschuldigung," preßte er heraus,
"aber ich kriege kaum Luft." Sie setzte ihn grob auf
ihrem Oberschenkel ab und stupste ihn noch ein paar Mal mit dem
Finger an, so daß er dauernd Gefahr lief, von seinem Standort
herab zu fallen. 'Sie spielt mit mir wie eine Katze mit der Maus'
schoß es ihm siedend heiß durch den Kopf. Und dann bemerkte er,
daß er eine mörderische Erektion bekam...
Auch der LADY war diese Tatsache nicht entgangen. Interessiert
beugte sie sich zu ihm hinab und meinte: "Da schau her,
dachte ich es mir doch gleich! Geil kann er auch werden, mein
Kleiner..." Behutsam strich sie mit dem Nagel ihres linken
Zeigefingers über seine Wölbung, dann drückte sie ein wenig
zu, massierte seine Eier und beobachtete seine Reaktion. Er war
kurz vor dem Explodieren, als sie ihn unsanft in die harte
Wirklichkeit zurück holte. "Nix da! Was glaubst du denn? Du
wirst künftig für mich da sein und nicht umgekehrt! Aber ich
will sehen, wie du kommst. Zieh dich aus und zeig's mir!"
Tom zitterte am ganzen Körper. Er schämte sich in Grund und
Boden, als er langsam und mit bebenden Händen seinen Reißverschluß
an der Jeans öffnete. Nein, er hatte keinerlei Chance gegen sie
- und seine kühnsten Träume wurden gerade Wirklichkeit.
Dennoch, Realität und Phantasie sind zwei Paar Stiefel. Und so
hatte er es sich doch nicht vorgestellt. Ungeduldig wippte sie
mit dem freien Bein auf und ab. "Was ist jetzt?"
herrschte sie ihn an. "Ich denke, du verehrst mich und
willst mir gehorchen?! Zeig mir, was du hast. Heute darfst du
dich noch mal befriedigen, danach bestimme grundsätzlich nur
noch ich, wann und ob du einen Orgasmus kriegen wirst."
Er schämte sich so, aber gleichzeitig erregte ihn die Situation
ungeheuerlich. Mit gesenktem Kopf nahm er seinen Schwanz in die
Hand und begann, das harte Rohr zu massieren. Es wehte ein
leichter warmer Wind, der Oberschenkel der LADY strahlte ihre Körperwärme
ab - und bevor er es sich versah, schoß ein heißer Strahl aus
ihm heraus. Ein Stöhnen brach gleichzeitig aus ihm hervor, und
als sein Schwanz zuckte und spuckte, empfand er eine übergroße
Liebe zu seiner angebeteten LADY.
Ein mutwilliges Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie ihm
beim Onanieren zuschaute. Als sein Sperma auf ihren Oberschenkel
traf, zuckte sie zurück: "Du kleines Zwergenschweinchen,
habe ich dir das erlaubt?" Und mit drei Fingern versetzte
sie ihm eine schallende Ohrfeige. Er taumelte und konnte sich
gerade noch halten. Beschämt zog er seine Hose wieder an - es würde
eine schwierige Zeit für ihn werden.
Seine Göttin blickte versonnen in die Schatten der Bäume und überlegte.
Was konnte sie mit ihm anstellen? Wofür würde sie ihn benutzen?
Im Augenblick schossen ihr Tausende Gedanken durch den Kopf,
keiner jedoch war klar und greifbar - noch nicht. Sie griff in
ihren Rucksack und holte die Zigarillos hervor. Dann griff sie
nach dem Feuerzeug und hatte eine Idee. "Hier, gib mir
Feuer," forderte sie ihren Shrinkman auf und warf ihm das
Feuerzeug vor die Füße. Tom erschrak. Würde er das schaffen?
Er erinnerte sich daran, daß das Rädchen manchmal schon recht
fest war, als er noch seine Normalgröße hatte... Hoffentlich
schaffte er seine erste Aufgabe!
Er nahm beide Hände, legte sie auf die Rillen des Rädchens und
drückte sie mit einem Ruck nach unten. Sengende Hitze schlug ihm
entgegen. Damit hatte er nicht gerechnet, und er sprang einen
Schritt zurück. Dadurch erlosch das Feuer wieder - er hatte
versagt. Die LADY grinste ihn teuflisch an. "Na, ganz schön
heiß geworden, was?" Sie ergriff das Feuerzeug, entzündete
die Flamme und sog den Rauch tief in die Lunge. Dann spielte sie
ein wenig mit dem Plastikschaft, machte das Feuerzeug an und
wieder aus und begann, ihren Zwerg ein bißchen zu quälen. Immer
wieder näherte sich das Feuer seinem Körper, wobei sie ihn
lauernd beobachtete.
Er wollte sie nicht enttäuschen, und so verharrte er fast reglos
auf seinem Platz, vor Angst und Hingabe zitternd. Nach einer
Weile wurde ihr das Spiel langweilig. Sie setzte Tom auf dem
Boden ab und befahl: "Zuschauen!" Dann warf sie den
Stummel auf die leicht feuchte Erde, vielleicht eine Handbreit
von ihm entfernt. Da sah er einen Schatten über sich und
gewahrte die Sohlen ihrer Sandaletten drohend über seinem Kopf.
Er zuckte zurück. Wollte sie ihn etwa einfach nur achtlos
zertreten? Sollte das sein plötzliches Ende sein? Noch ehe er
reagieren konnte oder etwas sagen, hatte sie den Absatz auf die
Glut des Zigarillos gesenkt und bohrte ihn gnadenlos in den Boden.
Fasziniert beobachtete Tom, wie der Rauchstengel unter ihrem
Gewicht endete.
Die LADY hob ihn hoch und stopfte ihn unsanft in ihren Rucksack.
"Da bleibst du jetzt erst einmal, bis ich weiß, wie ich
dich nutzen kann," erklärte sie prophylaktisch, warf die
Tasche über ihre Schulter und machte sich auf den Rückweg zum
Auto. Unsanft wurde Tom in seiner Behausung hin- und her
geworfen, während die LADY forsch ausschritt und bald zu ihrem
Auto gelangte. Sie warf ihren Beutel auf den Boden, und startete
das Cabriolet. Tom kletterte an der Innenseite nach oben und
steckte den Kopf durch die Öffnung, was die LADY mit einem
Auflachen quittierte. "Na, wird es dir dort unten zu heiß?
Komm ruhig raus, aber paß auf, daß du nicht unter meinen Absatz
gerätst..." Sie gab etwas Gas und lockte ihn sodann mit dem
Finger: "Komm, Kleiner, klettere mal auf meinen Fuß!"
Er kam dem Befehl schnell nach, denn nochmals wollte er sich
ihren Zorn nicht zuziehen.
Er erklomm die Mittelkonsole und sprang auf den Boden der
Fahrerseite. Dann umfaßte er ihre schlanken Fesseln und zog sich
auf den Spann. Ihre Haut fühlte sich wunderbar an, als er so auf
ihrem Fuß lag und die Vibration des Motors spürte. "Du
kitzelst," stellte sie fest, beugte sich hinab und ergriff
den kleinen Körper. "Aber daran werde ich mich wohl gewöhnen
müssen, hm?" Tom erwiderte: "Ja, Mylady, dafür kann
ich nichts." Oh, das gefiel ihr, ein leicht devoter
Unterton, aber nicht anbiedernd. "Setz dich mal auf meine
Schulter," forderte sie ihn nun auf und plazierte ihn auf
ihrer rechten Seite. Mühsam nur konnte er sich dort oben im
Fahrtwind halten und benutzte eine ihrer lange Haarsträhnen als
Halteseil.
Seit langem konnte er einmal wieder einen Blick in die Welt
werfen, die für ihn so unerreichbar geworden war. Ein bißchen
wehmütig war ihm schon zumute, andererseits - nun hatte er sich
seiner Göttin endlich offenbaren können und war in der glücklichen
Situation, daß sie seine Größe einfach akzeptierte. Und
dennoch: er war ihr ausgeliefert, konnte sich nicht mehr frei
bewegen, denn er ging (zurecht) davon aus, daß sie ihn nicht
mehr aus den Augen lassen würde. Wie würde er künftig seine Nächte
verbringen? Was würde sie noch alles mit ihm anstellen, wofür
ihn gebrauchen?
Sie erreichten die Wohnung seiner LADY. Sie parkte geschickt ein
und nahm ihn dann in die ganze Handinnenfläche. Als ob sie ein
Baguette in der Hand trüge steckte Tom in seiner Gefangenschaft,
fest umschlossen von allen Fingern und kaum zu einer Bewegung möglich.
Sie schloß die Eingangstür auf und warf den Rucksack auf die
Bank, die in der Diele stand. Ein Tritt schloß die Tür wieder
und die LADY ging geradewegs in die Küche. Dort setze sie ihn
neben der Kaffeemaschine ab, füllte Wasser und Pulver hinein und
forderte ihn auf: "So, und nun mach' sie mal an, aber nicht
noch so eine Katastrophe wie mit dem Feuerzeug!"
Hurtig lief Tom auf den Knopf zu und stemmte sich dagegen. Mit
einem Ruck sprang er um und beleuchtete nun seinen Körper wie
mit einer Neonröhre. Die LADY klatschte in die Hände. "Schön,
ich muß ja erst mal schauen, wozu ich dich im Haushalt
gebrauchen kann. Das reicht natürlich noch nicht, aber ich werde
deine Kräfte ein wenig ausloten. Wenn ich künftig zu dir sage:
komm mal mit, dann springst du auf meine Handfläche und
kletterst auf meine Schulter. Es sei denn, ich stecke dich
woanders hin..." Bei den letzten Worten grinste sie ganz
diabolisch und begann dann zu lachen, lachte weiter, hielt sich
den Bauch, krümmte den Körper und bekam kaum noch Luft. "Wenn
du wüßtest, was ich gerade für eine Idee habe..."
prustete sie und warf sich lachend auf das Sofa.
Sie beruhigte sich ein wenig und griff zum Hörer. Dabei nahm sie
Tom und setzte ihn auf den Boden. "Zieh mir die Schuhe aus
und massiere meine Zehen," sagte sie und wählte. Tom glitt
zum rechten Fuß und zerrte an den Riemchen der Sandalette. Er
hatte sich vorher keine Gedanken darüber gemacht, daß dies ein
schwierige Aufgabe für ihn sein könnte. Er hatte immer nur
davon geträumt, als Shrinkman ihre Füße verwöhnen zu dürfen.
Die sonst eher kleine Fußfläche stand ihm ja durch seine Größe
nun ganz anders zur Verfügung. Die LADY war ihm kein bißchen
behilflich. Sie erreichte eine Freundin und plauderte angeregt
mit ihr über alle Themen der Welt, allerdings hatte er noch
nichts über ihren Fund vernommen.
Endlich, er hatte es geschafft. Das Riemchen glitt über ihre
Ferse, und so konnte er sich mit aller Kraft an den Absatz des
Schuhes stemmen und diesen langsam von dem angebeteten Fuß drücken.
'Klack!' machte es, als er auf den Boden fiel. Tom zerrte den
Schuh an den Rand des Sofas und begab sich zum anderen Fuß. Was
sollte er tun? Dieser Fuß ruhte mit seinem ganzen Gewicht auf
dem Teppich. Als erstes drückte er wieder das Riemchen hinunter.
Er hatte nun schon ein wenig Übung, und dieses Mal ging es
relativ einfach. Dann drückte er an die Ferse der LADY,
vielleicht hob sie ja den Fuß ein wenig an... Tatsächlich, sie
hob den Fuß etwas und mit einem Plopp fiel auch diese Sandalette
hinab. Er zerrte sie zu dem anderen Schuh an den Sofarand und
lief schnell zu den schönen Füßen zurück.
Nun begann er seine Streicheleinheiten. Seine kleinen Hände
glitten samt seinem Körper an ihrem Spann hinauf, umarmten ihre
Fesseln, dann rutschte er wieder hinab und umarmte ihre Füße.
Sanft ging er zu den Zehen über, liebkoste mit den Händen und
seiner Zunge die Zwischenräume und gab sich völlig seiner
Lieblingsbeschäftigung hin. Oh, wie gut sie schmeckte, seine
LADY, er konnte nicht genug von der leicht salzigen Haut bekommen!
Die LADY lag bequem auf dem Sofa und genoß offensichtlich, was
er dort tat. Sie verabschiedete sich von ihrer Gesprächspartnerin
und legte den Hörer beiseite. Dann schloß sie die Augen und
sagte: "Mach' weiter, Kleiner, das tut gut!" Das ließ
sich Tom nicht zweimal sagen. Unter Aufbietung all seiner Künste
und mit Hilfe seiner kühnsten Vorstellungen massierte, leckte,
umarmte und streichelte er ihre Füße. Ein wohliges Stöhnen
entrang sich ihren Lippen - und er fühlte sich so glücklich wie
schon lange nicht mehr.
Plötzlich murmelte sie: "Zieh' dich aus, ich mag deinen
ganzen kleinen Körper spüren." Tom gehorchte und
entledigte sich seiner Kleidung. Wieder hatte er dieses beschämende
Gefühl, aber auch die Erregung hatte wieder von ihm Besitz
ergriffen. Weiter liebkoste er nun ihre Füße während die LADY
es sichtlich genoß. Plötzlich setzte sie sich auf und nahm ihn
zwischen die Finger. Sie betrachtete seinen nackten Körper von
allen Seiten. Hätte er erröten können, so wäre sein Kopf in
diesem Augenblick ein flammendes Inferno gewesen, aber so senkte
er die Augen und versuchte seinen Schwanz mit den Händen zu
bedecken.
"Na, sind wir schon wieder geil?" lachte sie und setzte
ihn auf ihre Brust, die für ihn wie kleine Hügel wirkten. Sie
zog an den Reißverschlüssen ihres Ledertops und legte
wunderbare Brüste frei. Sie befahl: "Massiere jetzt meine
Brustwarzen!" und lehnte sich zurück. Wie erstarrt stand er
auf den Wölbungen ihres weichen Fleisches und wußte nicht so
recht, was er tun sollte. Dann jedoch kniete er sich hin und nahm
die Nippel zwischen seine Hände, streichelte sie, leckte an
ihnen und bemerkte, daß sie immer härter wurden und höher. Das
gefiel ihr anscheinend, und so kroch er zwischen den beiden Wölbungen
hin und her und versuchte, ihr Befriedigung zu verschaffen.
"Gar nicht schlecht," hörte er die LADY sagen, "vielleicht
sollte ich dich als Befriedigungsobjekt behalten." Sie
packte ihn erneut und setzte ihn auf den Boden ab. Dann tickelte
sie ihn ein wenig mit dem Fußballen, stupste ihn mit den Zehen
und drückte mit der Fußsohle langsam auf seine Körper. Tom ächzte
unter dem Gewicht, das auf ihn einwirkte und gleichzeitig genoß
er ihre Übermacht, ihre verspielte Dominanz und den Geruch ihrer
Haut.
Sein Schwanz hatte schon wieder eine Erektion, doch eher er es
sich versah, hatte die LADY ihren großen Zeh darauf gestellt und
drückte ihn unbarmherzig nieder. "Du bist wohl dauergeil,
was?" fragte sie. "Aber das werde ich dir schon noch
austreiben!" und trat ein wenig härter zu. Ein siedender
Schmerz durchzuckte seinen Unterleib, als sich der Zeh unsanft
auf seinen Schwanz drückte und die Eier gleich mit quetschte. In
diesem Moment liebte er sie noch mehr, war ganz Hingabe und
Leidenschaft, war ihr Diener, ihr Opfer, ihr Eigentum. Er spürte
ihre Macht durch den drohenden Fuß, der sich immer wieder auf
ihn senkte und ihm qualvolle Schmerzen bereitete, er fühlte ihre
natürliche Dominanz auf sich wirken wie ein Aphrodisiakum, er
genoß den Schmerz, den sie ihm bereitete mit Demut, Dankbarkeit
und Hingabe. Er wollte ihr Spielzeug sein, ihr Spielball der
Launen, ihr Objekt, an dem sie sich austoben konnte, er wollte
ertragen, was ihr gefiel. Und während ihm diese Gedanken durch
den Kopf gingen, explodierte sein Körper. Sein Sperma spritzte
an ihren Fuß und tropfte auf ihn zurück.
Sofort war ihm klar, daß er einen riesigen Fehler begangen
hatte, denn die LADY zuckte mit ihrem Fuß zurück, besah sich
die Bescherung und herrschte ihn wutentbrannt an: "Was habe
ich dir vorhin gesagt, du kleines geiles Schweinchen!? Das kann
ja wohl nicht wahr sein! Aber das werde ich dir austreiben, verlaß
dich drauf!" Sie setzte ihren Fuß ohne Rücksicht auf
seinen gesamten Körper und trat einfach zu. Ihm wurde schwarz
vor Augen, er spürte, wie eine seiner Rippen unter ihrem Gewicht
brach und seine Atmung immer dünner wurde. War das nun sein
verdientes Ende, weil er sich nicht beherrschen konnte?
Doch die LADY hatte anderes im Sinn. Sie ging zur Küche, kam mit
einem Blatt Kleenex zurück und wickelte ihn darin ein. Sodann
trug sie ihn ins Badezimmer, warf in grob in das Waschbecken,
drehte den Hahn auf und befahl: "Wasch dich, du elender
Zwerg!" Sie drehte sich um und schloß die Tür hinter sich.
Das sollte diesem kleinen Kerl eine erste Lektion sein, dachte
sie bei sich und holte sich einen Becher Kaffee. Sie setzte sich
an den Computer und startete ins Internet. 'Mal sehen, ob die
mich im Chat jetzt für verrückt halten, wenn ich denen erzähle,
daß ich einen Minimann habe' überlegte sie vor sich hin. Doch
der Chat war um diese Zeit leer, und so surfte sie ein wenig auf
anderen Homepages herum und versuchte heraus zu finden, was mit
Shrinkmännern in der Phantasie anderer Frauen so angestellt
wurde.
Tom wusch sich unter dem kalten Strahl des Waschbeckens und
verfluchte seine sexuelle Geilheit. Wie hatte ihm das nur
passieren können? Seine Gedanken waren abgeschweift und sein Körper
hatte die lange Zeit der sexuellen Enthaltsamkeit nicht
verkraftet. Aber wie würde die LADY künftig mit ihm umgehen?
Ihm war klar, daß er sich ihre Sympathie erst einmal gründlich
verscherzt hatte. Als er seine Körper wusch, wurde ihm
schmerzhaft bewußt, wie sehr er auf ihre Zuneigung und ihr
Wohlwollen angewiesen war. Seine Rippe pochte in seinem Brustkorb
to be continued...
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