Urlaub in Espana
Von Prinzess Cali
Vor zwei Jahren machte ich einmal wieder Urlaub in Spanien,
genauer gesagt in Andalusien, der Heimat des Flamenco. Ich
mietete mir ein kleines nettes Häuschen in der Nähe von
Marbella und machte es mir die ersten zwei Tage so bequem, daß
ich so gut wie die ganze Zeit am Pool herumlag oder aber in der
großen und bequemen Hollywoodschaukel im hinteren Teil des
Gartens, welcher von Granatapfelduft und von anderen
wohlduftenden Blumen erfüllt war.
Ich hatte mir einen Gärtner gemietet, obwohl es gar nicht mein
Haus war, aber zu sehen wie er in der Mittagsonne schuftete, während
ich bequem zurückgelehnt meinen eisgekühlten Fruchtsaft schlürfte,
war ein besonderes Vergnügen für mich. Ich scheuchte ihn hin
und her, schimpfte über seine Faulheit und trieb ihn so lange
an, bis er entgeistert das Weite suchte. Bezahlt wurde er nicht,
denn er verließ ja seinen Job ohne ihn zu Ende geführt zu haben.
So griff ich also zum Telefon und bestellte mir einen privaten
Flamencolehrer ins Haus, welcher am nächsten Tag um 19 Uhr
erschien. Da er englisch sprach, war die Verstänigung halbwegs
gesichert und wir vereinbarten, daß er mir innerhalb der nächsten
14 Tage die Grundkenntnisse dieses temperamentvollen Tanzes
vermitteln würde. Ich sah wie dieser kleine Macho mir auf die
Beine starrte und anerkennend nickte. Er würde noch genug von
meinen Beinen zu sehen bekommen, aber anders als er es sich
vorgestellt hatte, soviel war sicher.
Die ersten 6 Tage kamen wir langsam voran und es begann mir
riesigen Spaß zu machen, mit meinen Pumps auf dem staubigen
Holzboden herum zu stampfen. Am 7 Tag war es dann soweit, er
konnte sich nicht beherrschen und begann mir bei der Erklärung
bestimmter Schritte immer unverfrorener näher zu kommen, berührte
meine Hüften oder wenn er meine Fußstellungen korrigierte,
streifte er wie zufällig meine Beine um sich daran aufzugeilen.
Ich grinste in mich hinein und wußte, daß er sehr sehr leiden würde
für seine Freveleien.
Am Ende des Unterrichtes an diesem Tag, lud ich ihn zum Abend auf
ein Gläschen Wein in meiner Hacienda ein. Seine Augen
leuchteten, wie die eines kleinen Jungen zum Weihnachtsfest und
er versicherte mir, daß es ein ganz außergewöhnlicher Abend
werden würde und das er nur für mich Tanzen würde, so wie
niemals zuvor. Mir war klar das dieser Spruch schon auf viele
Damenohren traf, doch war mir dies gleichgültig, denn Tanzen würde
nur ich und es würde wahrlich unvergesslich werden, für ihn,
wie für mich.
Ich fuhr nach Marbella und schlenderte durch die Boutiqen auf der
Hauptstraße und kehrte schließlich bei Gucci ein. Dort schenkte
ich mir einen Catsuite aus roter, erstklassiger Seide, mit
dezenten, eingestickten, schwarzen Blümchen. Als ich zufrieden
war, ging ich noch zu Charles Jourdan und kaufte mir ein paar
schwarze Slingpumps, welche wiederum mit einer Schwarzen Rose
verziert waren, die auf dem Spann angebracht war. Die Schuhe
waren vorn superspitz und hatten etwa 5 cm hohe und ebenfalls
superspitze Absätze. Zufrieden bestieg ich meinen Leihwagen,
einen silbernen Mercedes 500, Frau gönnt sich ja sonst nichts,
und fuhr zurück zu meiner kleinen Villa am Meer.
Ich schwamm ein paar Bahnen im Pool, als er mit einem Strauß
wilder Rosen und zwei Flaschen Champagner unter dem Arm pünktlich
erschien. Ich rief ihm zu er solle in die Küche gehen, Gläser
holen und schon einmal einschenken, was er auch sofort tat. Währenddessen
steig ich aus dem Wasser um nach dem Duschen in mein neues Outfit
zu steigen.
Er saß bereits auf der Terrasse und wartete auf mich. Als er
mich sah, fiel ihm fast die Kinnlade herunter und ein leises
"WOW" entglitt seinen Lippen. Er war widerlich, doch lächelte
ich ihn freundlich an, um ihn einzuwickeln, was wahrlich eine
leichte Sache war. Ja, er würde eine leichte Beute werden, es
aber nicht leicht haben! Hahaha! Ihm fiel der Ring auf welchen
ich am Finger trug und welcher dem Aussehen nach einer Tarantula
bis ins Detail nachgeformt worden war, nur eben aus Gold, mit
kleinen Diamanten anstatt der kalten Spinnenaugen. Ich lachte und
sagte ihm das dies ein Geschenk aus alten Zeiten in Asien sei und
das ein Geheimnis darin wohne.
Er hielt es wohl für einen Scherz und ging nicht näher darauf
ein, doch das machte nichts, denn er würde das Geheimnis dieses
Ringes sehr bald kennenlernen. Ich stieß mit dem Arm gegen mein
Glas und es fiel klirrend zu Boden und als ich mich anschickte
aufzustehen, sprang er wie von der Tarantel gestochen auf und
eilte in die kleine amerikanische Küche, um mir ein neues Glas
zu holen. Natürlich hatte ich genau das geplant und erwartet.
Ich öffnete den Körper des Spinnenringes durch Druck auf einen
geheimen Mechanismus an der Seite des Spinnenkörpers, welcher
aufsprang und ein weißliches Pulverchen im Bauch der Spinne
freilegte. Ich schüttete diese Substanz, welche selbst einen
Elefanten beruhigt hätte, in sein halbvolles Glas und schüttete
noch etwas Champagner dazu. Just in diesem Augenblick kam er um
die Ecke, mit meinen neuen Glas und als er sah das ich das seine
wieder aufgefüllt hatte, grinste er. Er dachte wohl ich wolle
ihn betrunken und gefügig machen. Irgendwie hatte er ja recht,
aber wieder ganz anders als er meinte.
Wir plauderten allgemein über Andalusien und schließlich
forderte ich ihn auf für mich zu tanzen und versprach das auch
ich für ihn tanzen würde, wenn er seinen Tanz beendet hätte.
Zuvor reichte ich ihm jedoch sein Glas und er lehrte es in einem
Zug, wie ein großer starker Macho-Man halt. Ich konnte mir ein
Kichern nicht mehr verkneifen, wußte ich doch wie klein dieses Männlein
sehr blad sein würde, oder sollte ich lieber sagen wie platt er
bald sein würde?
Er begann zu tanzen und dies beherrschte er wahrlich perfekt. Es
war eine Freude ihm zuzusehen und er tanzte wie der leibhaftige
Teufel des Flamenco. Auf den marmornen Fliesen der Veranda
hallten die klackernden Geräusche seiner eisenbeschlagenen Absätze
und dieses Stakato trug mich auf Traumesschwingen gleich in alte
Erinnerungen hinein...
Ich roch den unverwechselbaren Geruch von Schweiß, Angst und
Blut, sah längst vergangene Bilder auftauchen und hörte längst
verlorene Schreie der Opfer des CALI-KULTES. Ich erwachte aus
diesem tranceartigen Zustand, als das Stampfen seiner Stiefel
endete und sah gerade noch wie er taumelnd auf mich zu kam um
dann der Länge nach vorüber zu kippen. Er schlug mit dem
Gesicht direkt vor meinen schicken Pumps auf dem Marmorboden auf,
wobei er die gesamte obere Reihe seiner Zähne verlor, welche
zersplittert zu meine Füßen lagen.
Ich setzte meine Absätze auf diese Zanhsplitter und zerrib sie
unter knirschendem Geräusch in feinsten Dentin. Langsam erhob
ich mich und stieg mit dem Absatz voran auf seinen Rücken und über
ihn hinweg, wobei ich kurz mein gesamtes Gewicht auf der Spitze
des Absatzes lasten ließ und etwas hin und her twistete. Sofort
riß sein dünnes Seidenhemd darunter und ein feiner Strom warmen
Blutes verließ das kleine Loch welches ich ihm in den Rücken
gestanzt hatte.
Ich ging ins Haus und hollte ein paar Utensilien um ihn gefügig
zu machen. Ein paar Hand- und Fußfesseln, sowie einen
aufblasbaren Knebel, welchen ich aber nicht so gern einsetzte, da
es ja nicht zuletzt die Schreie waren, welche mein Temperament
beflügelten, an schönen Abenden wie dieser es versprach zu
werden. Doch wenn es zu laut würde, müßte ich darauf zurückgreifen.
Ich verpackte den Supermacho und machte es mir bequem auf meinem
weichen Kissen, welches die Sitzfläche meines Stuhles zierte.
Meine Füße ließ ich aus den Schuhen schlüpfen und stellte sie
ihm auf sein Gesicht, wischte mir den Schweiß darauf ab und
spielte ein wenig mit ihm, indem ich ihm Mund und Nase zuhielt
bis er blau wurde.
Dann wurde es mir genug und ich schlüpfte zurück in meine Pumps
und erhob mich. Ich ging ein paar Meter um dann mit Anlauf und
aller Kraft meine Schuhspitze in seine Seite zu rammen, daß er
fast auf den Bauch rollte und mein Schuh in seiner Flanke
verschwand, fast bis zum Knöchel. Wieder lief er rot/blau an und
stöhnte jämmerlich. Dann trat ich ihm mit der ledernen Sohle
meines Schuhs mit voller Wucht in sein Gesicht und schrie ihn an.
Ich nante ihn einen faulen Penner, welcher wohl nur gekommen sei
um seinen Rausch auszuschlafen und mich zu langweilen. Dann
spuckte ich ihm mehmals ins Gesicht und verklebte ihm mit meinem
Speichel die Augen und die Nasenlöcher. Immer wieder sammelte
ich Spucke und bald war sein ganzes Gesicht wie in einen Kokon
aus Speichel gehüllt.
Er atmete ihn ein und erwachte prustend und nach Luft japsend.
Ich lachte als ich sah wie er bemerkte das es nicht möglich war
seine Hände zu nutzen um sich von dem Speichel zu befreien und
so rieß er den Mund so weit er konnte auf um Luft zu schöpfen.
Ich nutze dies Gelegenheit um ihm den Flaschenhals der zweiten
Flasche Champagner, welche ich geöffnet hatt in den Rachen zu
schieben. Ich hielt ihm die Nase zu und zwang ihn die gesamte
Flasche in einem Zug zu lehren. Er war jetzt schon ganz schön
fertig, doch der eigentliche Spaß hatte noch nicht einmal
begonnen, dachte ich bei mir.
Ich machte es mir wieder auf meiner Schaukel bequem, nachdem ich
barfuß ein paar mal durch den Garten geschlendert war. Meine Fußsohlen
waren ziemlich schwarz von der Erde und was sonst noch an meinen
Füßen kleben geblieben war. Ich ließ meine Füße über seinem
Gesicht baumeln und fragte ihn ob er nicht sehen würde das er
Arbeit hätte. Doch er schien kein Wort zu verstehen.
Ich trat ihm ins Gesicht und hielt ihm wieder meine Sohle hin
damit er sie sauberlecken kann. Wieder keine Reaktion! Ich trat
ihm einige Male von oben direkt in seine Visage, wobei ich
zwischen rechten und linken Fuß abwechselte. Als ich mich zurücklehnte
sah ich das er aus der Nase blutete. Tja, wer nicht hören will
muß fühlen! Erneut hielt ich ihm meine verschmutzte und
verschwitzte Fußsohle über das Gesicht. Diesmal sah er mich
verzweifelt an, als wolle er fragen was er denn nur tun solle.
Sein übermütiger Ausdruck hatte sich in einen weinerlichen
verwandelt. So schnell, dachte ich bei mir, aber nicht schnell
genug zischte ich hervor und wiederholte das kleine Trommelfeuer
auf seinem Gesicht, welches inzwischen feuerrot war und auch
ansonsten begann es etwas bunter zu werden.
Und wieder die gleiche Prozedur des Fußhinhaltens, bis auf den
kleinen Unterschied, daß er diesmal die Lippen spitzte um meine
Fußsohle zu küssen. "LECK!" schrie ich ihn an und
trat ihn erneut. "LECK!!!" und ein erneuter Tritt. Er
steckte die Zunge heraus und sofort wischte ich mit langen Zügen,
von der äußersten Ferse bis zu den Zehen meine Fußsohle auf
seiner Zunge sauber.
Er erkannte daran, daß ich es mir wieder bequem machte, daß er
wohl endlich richtig handelte und in Bezug auf meine Wünsche
verstanden hatte. Ebenso hatte er erkannt, daß es sehr wichtig
sein würde auch in Zukunft schnell zu verstehen. Als er eine
ganze Weile an meinen Sohlen herumgelutscht hatte und auch
zwischen den Zehen alles soweit als möglich herausgeleckt hatte,
ließ ich ihn zur Belohnung etwas frischen Orangensaft von meinen
Füßen lecken, natürlich auch damit meine Füße wieder
vollkommen sauber werden würden.
Als ich zufrieden war, stand ich auf und schlüpfte in meine schönen,
neuen Slingpumps. Ich schnallte ihm den Knebel um und sorgte dafür
das er sich ruhig verhalten würde. "Los unter die
Hollywoodschaukel," sagte ich zu ihm und zeigte auf den
angewiesenen Platz. Er sah mich fragend an, aber als ich ihm mit
der Spitze meines Pumps in die Seite trat, krümmte er sich
wimmernd und kroch unter die Schaukel. Ich hockte mich hin und faßte
ihn sanft beim Kinn. Ich hielt meinen Zeigefinger an meine
gespitzten Lippen und er verstand.
"Brav," sagte ich und tätschelte seine Wange. "Ich
bin bald zurück, Jose!" rief ich in süßesten Tönen und
stieg in meinen Benz. Dort schaltete ich die Klimaanlage ein,
schmiß eine CD von den Gipsy Kings an und brauste noch einmal in
Richtung Marbella um eine private Fiesta zu besuchen, ein
Insidertip selbst unter Einheimischen . Dort wird echter,
feuriger und leidenschgtlicher Flamenco getanzt und dort wollte
finden was ich suchte.
Ich trat auf das Gaspedal und der Mercedes rollte leise und sanft
unter dem Druck meiner Schuhsohle. Ich kicherte in mich hinein
und dachte bei mir, wie schön das Leben sein kann. Der warme
Wind rauschte mir durchs Haar und ich erreichte die kleine City.
Ich erkundigte mich bei einem Polizisten nach der Adresse.
"AHH!" sagte er und schwellte seine Brust mit einigen
Blechorden darauf, wohl um mir zu imponieren. Ich lächelte süß
und wartete auf die Antwort, in Gedanken tanzte ich auf seinen
Blechmarken und versuchte mir vorzustellen wie das wohl klingen würde.
Er zeigte mir auf einem Plan den Weg und ich sagte: "Gracias
Caballero" und rauschte davon.
Nachdem ich einmal falsch abgebogen war, stand ich schließlich
vor einem alten, ziemlich großen Haus im klassischen alten
Baustil. Ich hörte leise so etwas wie stimmungsvolle Musik und
vereinzelte Schreie. Als ich anklopfte wurde mir ziemlich rasch
geöffnet und vor mir stand eine alte weißhaarige Dame, voller
Grazie, Stolz und Würde. Trotz ihres hohen Alters, war sie schön
anzusehen. Als sie mich gemustert hatte lächelte sie und ließ
mich ein. Ich brauchte mich nicht einmal vorstellen und wurde
auch nicht danach gefragt woher ich von dieser privaten Fiesta wüßte.
Es war ein sehr großes Haus und wir durchquerten einen langen
Flur, dann einen staubigen Hof und betraten erneut einen Flur um
dann endlich in einem Saalartigen Raum anzukommen. Die Gitarren
welche hier erklangen mußten von Meisterlichen Händen geführt
sein, es war ein einziges Feuerwerk an Kängen und Emotionen.
Schweißgeruch erfüllte den Saal und etwa 30 Frauen jauchzten,
schrien, klatschten und trampelten auf dem staubigen Holzboden
herum. Es es klang als wäre ein Krieg ausgebrochen. Es war
ohrenbeteubend, wild und feurig schön. Es war genau mein
Geschmack!
Die alte Dame zeigte auf einen Tisch mit drei einfachen Holzstühlen
und wir nahmen Platz, doch war so viel Energie in diesem Raum und
der Anblick so animierend, daß es mich nicht auf dem Stuhl hielt.
Ich tanzte einfach nach Gefühl mit und nach einer Weile fühlte
ich den Rythmus der stampenden Füßen, welche den Boden beben
und ächzen ließen. Ich ließ mich fallen und folgte diesem
Rythmus, ich lachte und lachte, bis ich nicht mehr konnte. Die
Musik brach ab und alle jauchzten, lachten und jede stampfte noch
einige Male auf die Dielen, daß der Staub hochwirbelte.
Sie kamen zu mir und fragten wie ich hierher gekommen sei und ich
erklärte mit Händen, Füßen und gebrochenen Englisch, daß ich
auf der Suche sei nach einigen Flamencotänzerinnen, für eine
Privataufführung in meinem Garten. Oh, Aha und ähnliche Laute
waren zu hören, als alle verstanden was mein Anliegen war. Ein Mädchen
übersetzte der Alten und sie nickte. Sie verließ den Raum und
kam kurze Zeit später mit drei jungen Damen meines Alters zurück,
eine hübscher als die andere und mit dem Feuer im Blick, welches
Frau manchmal benötigt um sich durchzusetzen. Zu meiner großen
Freude sprachen sie alle drei etwas deutsch und eine von ihnen
sogar fast fließend.
Sie waren Drillinge und hießen Maria, Estefanie und Laura. Die
Drei waren wirklich bildschön in ihren traditionellen spanischen
Kleidern, wie sie die Flamencotänzerinnen zu tragen pflegten,
anzuschauen. Sie trugen ihr rabenschwarzes langes Haar zu
Pferdeschwänzen gebunden und hatte große goldene Kreolen in an
den Ohren hängen. Sie sahen aus wie Zigeunerinnen. Ich erklärte
ihnen das ich sie gern einladen würde, um auf einer kleinen
Party zu tanzen. Ich bot ihnen 1.000 Mark und sie willigten ein.
Als wir in meinem Wagen losgefahren waren, scherzte ich über
meinen bösen Ehemann und wie sehr er eigentlich eine Abreibung
verdient habe. Von den Dreien war nur eine verheiratet und sie
stimmte sofort ein, daß es wohl so gut wie alle Männer verdient
hätten ordentlich abgerieben zu werden. Wir lachten und genossen
die Fahrt. Als ich ihnen offenbarte das mein Mann (ich gebe zu
ich habe geflunkert. Mein Mann - PAH!!) gefesselt unter meiner
Hollywoodschaukel liegt, glaubten sie mir kein Wort.
Endlich kamen wir an und ich fuhr auf das Grundstück um den
Wagen abzustellen. Wir stiegen aus und ich führte die drei zu
der Hollywoodschaukel. Er lag so gut darunter das man ihn nicht
sah, wenn man es nicht wußte. Alle drei nahmen darauf Platz und
ich holte eisgekühlten Orangensaft und Champagner aus der Küche.
Ein paar Toast mit Lachs rundeten das Ganze ab. Ich machte es mir
auf einem Liegestuhl bequem und wir vier plauderten über Gott
und die Welt und besonders über die Schandtaten der Männer.
Dazu tranken wir den Champagner und amüsierten uns köstlich bei
alten Geschichten.
Ich saß ihm nun direkt gegenüber und da die Liege etwas flacher
war, konnte ich sehen wie er ängstlich unter der Schaukel
hervorlugte. Ich grinste dem Macho ins Gesicht und zeigte mit
meinen Schuhspitzen auf ihn. Die drei Tänzerinnen dachten ich
strecke mich nur, doch er hatte verstanden, jedenfalls soviel,
das ihm heute Abend noch etwas bevorstand. Als ich ihnen sagte
sie sollten einmal unter die Schaukel schauen, lachten sie alle
lauthals los, halb vor Schreck und zur anderen Hälfte wegen des
lustigen Anblicks.
Ich rückte meine Liege etwas näher an die Schaukel, so das er
in Reichweite meiner Schuhe kauerte. Die drei jungen spanischen
Damen kicherten und waren voller Erwartung was nun folgen würde.
Man konnte es ihnen deutlich von den Gesichtern ablesen.
"Maria," fragte ich, "müßt ihr nicht furchtbar
in euren Schuhen schwitzen. Ich meine nach einem Tag mit endlosem
Tanzen und Stampfen, auf den staubigen Holzböden?"
"Ja," sagte sie, "das ist wahr. Nach einigen
Stunden schwimmt man fast in den Schuhen, rutscht darin hin und
her." Sie übersetzte meine Frage den anderen beiden und sie
nickten und stöhnten um Maria bezupflichten. Estefania zeigte
auf ihre Schuhe und rümpfte dabei ihre zierliche Nase, welche
leicht gebogen war und ihr einen edlen, fast schon arabischen
Ausdruck verlieh. Alle lachten wir und hielten uns die Nasen zu,
während wir mit unseren Füßen in der Luft herumwackelten.
Ich fragte sie, ob sie jemals den Luxus genossen hätten, sich
nach solch einem Tag die Füße von einer weichen Zunge waschen
zu lassen. Unter schallenden Gelächter übersetzte Maria ihren
Schwestern. Sie waren fröhlich und hatten Temperament und es war
als würden wir uns schon lange kennen.
"Nein," sagten sie - aber halt: "Doch!" sagte
Laura. "Als ich noch jünger war, ich muß etwa 13 oder 14
gewesen sein, hatten wir noch unseren kleinen Fifi, einen
Zwergpudel. Kurz vor seinem Tod, er war schon uralt, fing er an
manchmal an meinen Füßen zu lecken. Es war ein schönes Gefühl,
wenn so ein leichtes Kitzeln durch Mark und Bein geht."
Maria lachte und rief: "Kein Wunder das er so plötzlich von
uns gegangen ist! Der Ärmste; bei deinen Stinkefüßen..."
Wieder lachten wir alle vergnügt über ihren Scherz.
Ich stand auf um noch etwas zum Naschen für meine Gäste holen.
Dabei ließ ich es mir nicht nehmen meinem besonderen Gast unter
der Schaukel noch ein gleichermaßen süßes wie gnadenlos
gemeines Lächeln zuzuwerfen. Auch er würde nicht zu kurz kommen
- was das Naschen betraf. Ich lachte in mich hinein, straffte
meinen Rock und stöckelte klackernd über den Marmor ins Haus.
Als ich zurückkehrte, sah ich wie die Senoritas mit dem Gast
unter der Schaukel sprachen. Als ich dazu trat verzog er sich
schnell wieder unter die Schaukel, wie eine Schildkröte in ihren
Panzer. Ich lachte.
"Er sagt sie hätten ihn gekidnapt und wir sollen die
Polizei verständigen, denn sie haben, wie er befürchtet sicher
noch Schlimmes mit ihm vor."
Ich bat die Drei mir zu folgen und erklärte ihnen, daß es ein
Spiel sei. Es gehörte dazu das er jammere - das erhöhe den Reiz.
Sie sollten nur darauf achten, was nun geschehen würde und nach
herzenslust genießen. "Ich werde euch zeigen was es heißen
kann eine Frau zu sein - gerade hier in Spanien, bei euren
Machokerlchen, kann dies sehr nützlich sein, denn glaubt mir in
so gut wie jedem Machoman steckt ein ganz kleines Männchen,
welches darauf wartet geführt zu werden..."
Wir gingen nach draußen und machten es uns wieder bequem. Ich
ermunterte Maria ihre Tanzschuhe auszuziehen, was sie gern tat.
Ihre Füße schmerzten ein wenig und waren rot von der Hitze in
den Schuhen. Ich bat sie dem Mann unter der Schaukel die
Geschichte von Fifi zu erzählen. Unter Kichern erzählte sie die
Geschichte und schmückte sie sogar noch aus. Ich glaube sie
ahnte schon instinktiv was kommen mußte. Als sie mit ihrer Erzählung
fertig war, klatschten wir alle in die Hände und lachten.
Dann blickte ich hinunter auf unseren Ehrengast und sagte einfach
nur: "Fifi!" wobei ich auf die nackten, verschwitzten
und dampfend-heißen Füße von Maria zu zeigen. Der Feuerrote
Nagellack glänzte an ihren Zehen...
Ende vom Teil 3
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