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FussVideo - Text 171: Spaziergang

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Spaziergang

Das Wetter ist ungemütlich, regnerisch. Der Himmel ist grau, wie der Asphalt auf der Straße und wie die Gesichter und Gefühle der Menschen, die lustlos und trieblos durch die Stadt hasten. Keiner hat Zeit für den Augenblick der Begegnung mit seinem Nächsten, keiner hat auch nur einen Blick für des Lebens Schönheit. In einem Straßencafè sitze ich entspannt bei einem Kaffee und beobachte dies lustlose Treiben.
Doch plötzlich geht ein Licht auf, im trostlosen Grau. Doch es ist nicht die Sonne die dort erscheint. In tiefstem Schwarz ist es das Leuchten der mystischen dunklen Nacht, Ort Abgrund tiefster Schmacht: eine Göttin des zauberhaften Mondes schreitet elegant durch die nichtssagenden Massen. Mein Blick, meine gesamte Aufmerksamkeit ist gebannt, ich kann es kaum noch fassen. Mein ganzer Körper scheint innerlich zu beben und zu glühen. Mir wird richtig heiß. Sie schreitet durch die Straße, bekleidet mit einem tiefschwarzen Mantel aus glänzendem Lack, der Glanz schimmert, wie der Mondschein auf einem Waldsee in düsterer Nacht. Es ist ein magischer Tanz weiblicher Pracht, genußvoll und langsam einher schreitend schwebt Sie, die Göttin der Nacht und der Dunkelheit, durch die Straße, es ist ohne Maße. Rauschend wiegt sich der glänzende Lack des Gewandes in Ihrem Gang, es ist ein Gesang. Rhythmisch schlägt der Takt, von langen schwarzen Stiefeln hoher Absätze, es ist die Musik neuer Plätze. Dieser Rhythmus reißt mich mit, ich schnelle von meinem Platz und gehe mit, in diesem Tanz bei jedem Schritt.
Die drohende Gefahr Ihr nicht mehr zu begegnen und Ihr nicht sagen, ja geben zu können, was in mir so heiß brennt. Sie einfach von dannen gehen lassen, ohne daß Ihr Bewußtsein meine Person nicht wahrgenommen hat. Das kann ich nicht zulassen. Es treibt mich Ihr nach.
Meine Knie sind weich vor gebannter Angst. Ich spüre, wie sich der Schließmuskel öffnet. 'Mir geht der Stift' könnte man auch sagen. Aber so habe ich mich nicht einmal gefühlt, als ich im Alter von neun Jahren zu erstenmal auf dem Fünf Meter Turm im Freibad stand. Ich könnte mir vor Angst regelrecht in die Hose machen.
Gebannt in respektvoller Nähe folge ich ihr, der Nymphe dieser Zeit. Es ist pure Lust und Gier. Pan, der alte Bocksgott, lebt in mir und die Nymphen sind mit Ihr wieder auferstanden, doch in dieser Zeit verstecken sie sich nicht mehr im Wald und hinter Hecken. Es ist ihr Pläsier unseren Blick zu necken, es ist ihre Berufung unsere Gier zu wecken.
Die erste Möglichkeit, die sich mir bietet, in einen Blumenladen zu stürzen nutze ich, um ein Dutzend rote, lange Rosen zu erstehen. Die Zwölf, das Dutzend, ist die magische Zahl des Gehängten im Kartenspiel des weisen Tarot. Es ist die Karte des Menschen, der wie Odyssois gebunden steht am Pfahl, um sich wehrlos dem verführerischen Gesang der Sirenen hinzugeben. Der zu Tatenlosigkeit verdammt, sich den Gegebenheiten hingeben muß, so wie ich mich Ihr bedingungslos ergeben muß.
Den Strauß in der Hand, wage ich es, vom Anmut gebannt. Ich sprechen Sie an: "Guten Tag, wunderschöne Frau. Entschuldigen Sie bitte meine Dreistigkeit, doch Ihre Schönheit möchte ich gern begleiten, wie Sie dieser Strauß Rosen. Eine kleine Huldigung, die an Sinnlichkeit der Ihren nichts neidet. Begleiten möchte ich Sie, edle Nymphe, wie ein Schatten. Ein demütiger Schatten in der Nacht, den man nicht sieht. Ich öffne Ihnen Tür und Tor, werde Inhalt Ihrer Gefühle, Begierde, Liebe und Haß. Ausdruck und Inhalt Ihrer Gedanken in jedem Moment, der keine Grenzen kennt." Annehmend, leicht lächelnd und schwer neugierig, nimmt sie den Busch Rosen an sich. "Ohrfeigen Sie mich ruhig, um meine Frechheit zu lohnen," flüstere ich hinzu.
"Du kennst den Respekt, der mir gebührt. Also halte ihn auch ein." Mit einem unerwartet festem und frechem Klatsch auf meine linke Wange erhalte ich eine deftige Backpfeife. Ich lächle leicht, es ist eher ein leichtes Strahlen und halte Ihr meine rechte Wange auch noch auffordernd hin, worauf sofort die zweite Backpfeife folgt. Sie lacht und sagt "Schwungvoll errötete Wangen, daß mag ich!" Darauf dreht Sie sich leicht zum Weitergehen und ich darf Ihr folgen und ich folge Ihr auf Schritt und Tritt.
Die Hände stets hinterm Rücken verschränkt schreitet Sie auf die Tür eines Ladens zu, so springe ich vor und öffne Ihr das Tor. Enthüllet Sie drinnen Ihr edles Gewand, so stehe ich haltend zur Hand. Als ich heimlich einmal an Ihrem Gewand Ihr Parfüm zu riechen versuche, bemerkt Sie es und dieser Duft erfüllt sich für mich mit Leben: Ich bekomme mitten im Laden gleich vier Backpfeifen von Ihr präsentiert. Ich weiß zunächst nicht, welche Röte in meinem Gesicht stärker ist. Die der Scham oder die der Backpfeifen. Aber es ist in glühendes und lebendes, warmes Rot, daß zu diesem Erleben gehört und somit kommt die Röte der Zufriedenheit bei mir dazu. Ich rieche noch einmal kräftig an Ihrem Lackmantel, sehr zum erstaunen der Umstehenden, aber Sie lächelt mich nur freundlich an, als ob Sie es sich gemerkt hat. Als Sie wieder gehen Will, halte ich Ihr den Mantel an und darauf wieder die Tür. Sie rauscht an mir vorbei die Straße weiter hinunter.
Sie blickt in ein Schaufenster, die Hand winkt mich dicht hinter Sie. Dort, dicht hinter Ihr stehend und den Duft aus Ihrem Kragen sich mir nähern spüren, führe ich meine Finger leicht durch Ihr Haar und streiche sanft hindurch, da greift Sie verwegen in meinen Schritt. Hart kneifend und fest mit einer leichten Drehung im Griff, bis es in meinem Schritt zu derber Härte kommt, und jeglicher Widerstand erweicht.
"Damit hörst du erst auf, wenn ich loslasse!" reagiert Sie und schaut sich lange, verträumt und in Ruhe das Schaufenster an. Dann erst läßt Ihr Griff von mir ab. "Dies ist die Haltung, die ich bei Dir ständig erwarte, du Lüsterner! Wehe du hältst sie nicht ein. Ich prüfe Sie!"
Von nun an, bei jeder Tür, die ich offen halte, hält sie kurz inne und greift, ja kneift Sie schmerzhaft fest in meinen Schritt. Ist es dort einmal zu weich, folgt eine Ohrfeige mit verächtlichem Blick. Es ist ein Fest in der Öffentlichkeit, das Aufmerksamkeit schafft. Ihre Erscheinung in den glänzendem Lackmantel mit den hohen Stiefeln ist schon eine Herausforderung, regelrechte Provokation, für den einfachen Menschen. Doch die Dreistigkeit dieser Erscheinung auch noch öffentlich die Taten folgen zu lassen, läßt uns beginne endlich zu leben. Ich spüre wie die Kraft und der Stolz in mir wachsen. Obwohl mein Gang ist eher wachsern, wie Pudding sind meine Beine vor lauter Angst und Aufregung.
Bemerkt Sie einen Blick von passierenden Frauen, neidvoll oder arrogant, so bleibt Sie plötzlich stehen und tippt mit Ihrem Finger einmal leicht auf ihren Po und ich komme nahe heran bücke mich herab und küsse Ihn, Ihren mit schwarzem Lack weich bedeckten Po. Lecke einmal leicht über den Lack... Latex, der Stoff aus dem Ihr Gewand gefertigt ist. Hergestellt aus Lac lupi, der Wolfsmilch. Zwar ein Pflanzlicher Stoff aus der Milch von Bäumen, aber schon vor langer Zeit, wohl wissend, mit dem richtigem Namen versehen. Wolfsmilch. Kein Tier ist wilder und animalischer als der Wolf. Mein Atem wird dabei langsam und schwer, der Puls donnert plötzlich kräftig wie Paukenschläge in der Brust und in meinen gesamtem Kopf. Mir ist schwindelig und es dreht sich in meinen Sinnen.
Sie schreitet in ein Schuhgeschäft ein. Die Tür halte ich Ihr öffnend auf. Im einher gehen kneift Sie wieder in meinen Schritt. Fest und schmerzhaft, aber diesmal recht lange. Wir verharren regelrecht im Eingang, bleiben einfach stehen, gebannt vom Erleben des Augenblicks . Die aufgehaltenen Passanten sind vielleicht empört, doch ich weiß, daß genau derartige Erotik in die Öffentlichkeit gehört. Es ist eigentlich das normalste der Welt, doch die meisten Verklemmten trauen sich leider nicht. In meine Lenden ist es jetzt hart.
"Ich glaube du erwartest etwas, Lüstling!" erwidert Sie im weitergehen und setzt sich bequem nieder: "Los, such mir das passende aus!" Durch die Regale suchend entdecke ich ein paar rote Lackstiefel in göttlicher Höhe, mit spitzen hohen Absätzen. Ich führe die Stiefel vor und Sie nickt zustimmend. Sogleich knie ich nieder und ziehe Ihr langsam Ihre Stiefel aus. Ihre nackten Füße streichele ich leicht entspannend, reibe Ihr die einzelnen Zehen sanft, bevor ich Ihr die neuen Stiefel anziehe, Ihren Fuß in die Länge des Stiefel hineinführe und Ihre Beine mit dem weichen Leder des Schaftes fest umschließe, indem ich langsam den Reißverschluß verschließe. Göttlich bestiefelt steht sie nun auf, zum Probegang.
Sie schreitet umher, wie in einem Tanz durch den Raum (die Leute dort trauen ihren Augen kaum), und auch ich bin wie völlig gebannt, doch dieses ist nur Ihr sichtbarer Anblick, es gilt auf dieser Welt zu leben und zu erleben, was auch folgt: Sie schreitet an mir einmal vorbei dreht sich galant in Ihrem Gewand, wie der Salto den mein Puls schon vor Erregung schlägt, und bleibt dann vor mir stehen. Gebannt erwarte ich.
"Knie nieder, mein Lüstling." Flüstert Sie mir zu. Ich folge und knie vor Ihr nieder. Sie hebt mit den Fingerspitzen mein Kinn leicht an und hält mir die andere Hand wie zu einem Handkuß hin. Ich ergreife die Hand, aber bevor meine Lippen das weiche Leder Ihrer Handschuhe erreicht, entreißt Sie mir die Hand und eine Backpfeife knallt auf meine Wange nieder, wie der abschließende Tusch zu Ihrer Drehung. "Nun, mein Lüsterner, koste das Gefühl und den Geschmack dieser langen Stiefel in meinem schwarz glänzendem Lack!"
Ich nehme den Absatz Ihres rechten Lackstiefels in die Hand und streiche mit der anderen Hand langsam entlang des glatten Lackleders über Ihre sinnlichen Waden, durch die belederte Kniekehle und über die Außenseite der Oberschenkel. Der Verkäuferin fallen fast die Augen aus dem Kopf und in meiner Hose wird es maßlos hart. Während dessen führe ich die glänzende Fußspitze des langen Lackstiefels in meinen Mund, sauge sie leicht und lecke mit meiner ziemlich langen Zunge einmal entlang des ganzen Lackstiefels und langsam wieder hinab, bis zur Spitze des Absatzes. Eine weiche glatte Oberfläche, eine anmaßende Huldigung an die Zärtlichkeit Ihrer Haut. Ein Geruch und Geschmack, wie es an vergleichbarem kaum gibt: Würzig, wie die feinsten Kräuter. Wild, wie die wildesten Tiere. Wölfe!!!
"Diese Stiefel behalte ich an, das gefällt mir!" sagt Sie so dann und zieht mich so wieder von meinem Genuß ab. Sie erhebt sich. Den Mantel halte ich Ihr an und Sie gleitet elegant wie eine Königstigerin in die Hülle des glänzenden Lackmantels hinein. Noch hinter Ihr stehend nehme ich Ihre, weich mit Leder behandschuhte, Hand und gebe Ihr den leichten Schwung einer Drehung, eine Aufforderung, wie zum nächsten Tanz... Nun, vor mir stehend, ergreift Sie meinen Schwanz, mit festem Griff und ich verschließe den Gürtel des Gewandes, fest und eng, wie Ihr Griff und erdreiste mich den obersten Knopf des hohen Mantels Kragen, dem Bug vom stolzen Schiff, ebenfalls zu schließen. Ihr Kinn neigt sich in die Höhe, nun kann ich's wagen, einmal leicht zu lecken, über Ihren Kragen.
"Mach das noch mal - aber langsamer!" sagt Sie leise, wobei der immer noch festhaltende Griff in meinem Schritt mit aller Kraft zudrückt. Ich lecke noch einmal langsam und genußvoll über den hochstehenden Kragen des Lackmantels. Der Geruch bannt mich vollkommen, so daß die wenigen Sekunden mir erscheinen wie Stunden des Genusses und ich bin völlig gebannt. Obei ich mich sowieso nicht regen kann, denn Sie läßt mit Ihrem Griff nicht los, sondern wird fester und fordernder. Der Schmerz treibt mir das Blut durch den Körper und ich lecke noch einmal, zweimal und dreimal, bis sie wieder losläßt.
Dann schreitet Sie voran zur Tür und ich weiche vor, um Ihr zu öffnen Straße und Tor. In Ihrem durchschreiten der Tür, ich, stramm stehend, den herausfordernden Griff an meinem Schwanz spür, es ist pure Lust und Gier. Pan, der alte Bocksgott, lebt und die entschlossenen Nymphen sind wieder auferstanden.
Sie geht weiter durch die Stadt. Mitten in den Menschenmassen dreht Sie sich ab und zu spontan, in wahrhaftig göttlich anmutend schwungvoller Drehung, zu mir um und im tanzendem Schwung landen zwei Backpfeifen rechts und links auf meinen Wangen. Ich strecke mich regelrecht, um sie zu fangen. Doch es begiert ihr nun nach einer Pause.
Sie geht auf ein Café zu. Ich öffne ihr die Tür und im Café möchte ich Ihr den Lackmantel abnehmen, doch Sie lächelt nur und kneift mir in den Schritt, daß es heftig schmerzt. Also reiche ich Ihr einen Platz und setze mich gegenüber nieder. Meine Beine sind auseinander gespreizt. Sie stellt ihre göttlich bestiefelten Füße mit festem Druck in meinem Schritt ab. Die Sohle drückt fest in meinen Schritt, mit behäbigem Druck. Es ist ein angenehmer Druck, der sich bei mir auch gleich mit entsprechendem Gegendruck bemerkbar macht. Doch als Sie die Entspannung in meinem Gesicht bemerkt, drückt Sie die spitzen Absätze so fest stechend in meinen Schritt, daß der Schmerz den Gegendruck besiegt.
Ich verharre in diesem Sitz! Und Sie wiederholt nach Lust und Laune Ihr Spiel mit den spitzen Absätzen, während Sie genüßlich einen Cappuccino, mit viel Sahne, nach dem anderen schlürft...

 

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