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FussVideo - Text 169: Die kleinen Verluste des Lebens

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Die kleinen Verluste des Lebens

Es war wieder einmal ein grauer, regnerischer Tag in P., als Robert K. zur städtischen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft ging. Ihn kotzten diese Tage schon lange an, vor allen Dingen in Anbetracht seiner bisherigen Einzimmer Wohnung, in welcher der Schimmel von den Wänden herabhing, die natürliche Ursache des undichten Daches und der langsam verendenden Kohleöfen. Aber auch aus dieser Unterkunft mußte er jetzt raus. Die neuen Besitzer wollten eine Grundsanierung vornehmen um anschließend den Mietpreis in die Höhe zu treiben. Für ihn, ohne geregeltes Einkommen und in den letzten Zügen seiner Diplomarbeit steckend, kam dieser Umstand sichtlich ungelegen. Auch seine Angehörigkeit der links-alternativen Szene in P. verbot ihm, aus Gründen der Solidarität mit den eigenen Reihen, das Wohnen in einer vollsanierten Luxuswohnung. Er konnte also gar nicht bleiben.
Auf seinem Fußweg erinnerte er sich an frühere Auseinandersetzungen mit den VerwalterInnen des beträchtlichen Wohnungsleerstandes in dieser Stadt. Jedes mal wiesen sie ihn, sowie eigentlich alle anderen mitleidenden Unterkunftsbedürftige, mit widersprüchlichen und aus der Luft gegriffenen Argumentationsketten ab. Diesmal jedoch würde er sich nicht unterkriegen lassen; hatte er doch jetzt eine nette kleine Wohnung im Auge, ein Tip von einer Freundin, die dort erst vor kurzem ausgezogen war. Am Hause der Wohungsbaugesellschaft angelangt, erkundigte er sich nach dem/der Sachbearbeiter/In für diese Wohnung. Er erinnerte sich daran, diesmal möglichst hart und unnachgiebig zu sein.
Doch als er in das entsprechende Zimmer eintrat, verlor sich sein Vorhaben in einem Ozean der Anbetung, in selbigen er von einer zur anderen Sekunde hineingestoßen wurde, als das Licht eines so anmutigen Wesens seine Netzhaut traf. Dieses leicht strenge, markante Gesicht und der belustigte Blick ihrer Augen... Fast verrückt wurde er dann, als er ihre wunderschön geschwungenen Füße sah, welche sich ihm in roten hochhackigen Sandaletten zum Küssen darboten. Er hatte Mühe sich zu konzentrieren und sein Anliegen dieser Frau vorzutragen.
Nach dem sie ihm aufmerksam zugehört hatte und auch bemerkte wie sein Blick immer wieder ihre Füße streiften, verfiel sie in eine lawinenartig ausbrechende Beweisführung, warum und wieso sie ihm gerade diese Wohnung und erst recht andere Wohnungen nicht vermieten könne. Die Bewußtwerdung seines durch bedingungslose Anbetung gebrochenen Planes, ließ ihn vor seinem geistigen Auge mit entäuschter Miene und hängenden Schultern nach Hause latschen, im Kopf die mit dem Wetter harmonisierende Erkenntnis, in punkto Wohnungssuche mal wieder fett ins Klo gegriffen zu haben.
Im gerade sich durch Selbstmitleid zerfasernden Gehirn des Robert K. formierte sich bei einem letzten sehnsüchtigen Blick auf diese erotisiernden Füße ein nahezu wahnwitziger Gedanke. Er nahm allen Mut zusammen, als er ihr einen kleinen Deal vorschlug. Er würde ihr jeden Monat einmal die Füße massieren, wenn sie ihm im Gegenzug die Wohnung vermiete. Wider seiner Erwartung hauchte sie ihm, noch von dieser scheinbar genüßlichen Vorstellung benommen, ein Einverständis zu.
Zwei Wochen erfreut sich Robert K. nun schon an seinem neuen Zuhause als er eines frühen Samstag morgens dem Tiefschlafe entrissen wird, ausgerechnet nachdem er am Vorabend mit seinen Freunden eine exzessive Einweihungsparty abgezogen hatte. Völlig benebelt, nur in Unterhose bekleidet, öffnet er die Tür und blickt ihr in die Augen. Die Frau von der Wohungsbaugesellschaft lächelt und erinnert ihn freudig an die Abmachung vor zwei Wochen. Sie möchte nun ihr Recht einfordern und sich von ihm gerne die Füße massieren lassen. Robert K. schaut mit beginnender Erregung von ihrem Gesicht auf ihre in den ihm schon bekannten hochhackigen Sandaletten steckenden wahnsinnigmachenden Füße.
Als sie bemerkt, wie sich langsamder vordere Teil seines einzigen Bekleidungsstückes ausbeult, drängt sie ihn in die Wohnung, zieht ihre Schuhe aus, und macht es sich auf seinem Sofa bequem. Mit einem erregtem Zittern plaziert er sich zu ihren Füßen auf den Boden, nimmt vorsichigt einen Fuß in seine Hände und fängt an zu massieren. Sogleich bemerkt er, daß er offensichtlich nicht der einzige ist, den dieser Vorgang erregt. Sie hat ihre Augen geschlossen und während ihre Hände ihren Schoß streicheln, wird ihr Atem immer schneller und lauter. Dadurch weiter angeturned beginnt er ihren zarten Fuß zu küssen; erst den Spann, dann weiter den Hacken und die Sohle. Sie genießt jeden Augenblick in dem seine Zunge ihren Fuß berührt und streckt ihm voller Lust auch den Anderen hin. Nachdem er jeden ihrer Zehen mit seiner warmen Zunge umrundet hat, dreht er sich mit dem Kopf zum Sofa auf den Rücken.
Sie begreift, stellt beide Füße auf sein Gesicht und beginnt es langsam zu massieren. Ihre Erregung vollführt den Tanz von Wasserwellen, und je stärker sie werden, deso kräftiger drückt und reibt sie ihre Füße in sein Gesicht. Auch Robert ist kurz davor seine Hingabe zu vollenden, als sich plötzlich die Sachbearbeiterin in voller Extase, aus dem Sofa hebt und sich mit ihrem vollen Gewicht auf sein Gesicht stellt. Das Gefühl von Überlegenheit beginnt über ihren Körper zu vibrieren, mit dem sehnlichsten Wunsch ihn durch ihre Füße leiden zu sehen. Sie steigt von seinem Gesicht und fragt ihn, ob er sich von ihr an die vier Beine seines Hochbettes fesseln lassen möchte.
In überschäumender Erregung willigt er ein und legt sich unter die Mitte des Hochbettes. Sie zieht im die Hose aus, und bindet seine Gliedmaßen an die vier Balken fest. Mit einem Machtgefühl nimmt sie seine freiliegenden Hoden in die Hand und fängt an sie immer stärker zu quetschen. Er wird etwas unsicher, sie fragt, wieviel Druck seine Hoden wohl aushalten können, aber durch den beginnenden Schmerz in seinen Eiern verliert sich jegliche Spur von aufkeimender Skepsis. Stattdessen stellt sich so gar der gierige Wunsch ein, von ihren Füßen an seinen Hoden bearbeitet zu werden.
Als ob sie seine Gedanken lesen könnte, nimmt sie eine Schnur und bindet ihm seine Hoden in der Weise, daß sie soweit wie möglich in den Sack gepreßt werden. Seine Hoden liegen nun weit ab vom Körper auf dem Fußboden. Mit äußerster Erregung stellt sie sich nun, ihm den Rücken zugewand, zwischen seine Beine, hebt ihre Hacken und läßt sie langsam auf seine prallen Hoden nieder. Der größer werdende Schmerz läßt ihn erregt aufstöhnen, hindessen sie immer wieder unerbittlich ihre Fersen bis kurz vor dem Zerplatzen seiner Hoden absenkt. Seine qualvollen Zuckungen und das Gefühl der totalen Kontrolle lassen ihren Saft langsam aus ihrem Schoß laufen.
Um ihn und sich selbst eine kleine Pause zu gönnen, steigt sie von seinen Hoden herunter. Der Schmerz in Roberts Hoden klingt langsam ab. Voller Sehnsucht nach mehr fleht er sie an, sich ihre roten Sandaletten mit den spitzen Absätzen anzuziehen. Angetan von diesem Gedanken, läßt sie ihre schönen Füße in die Schuhe gleiten und geht mit langsamen Schritten um ihn herum, wieder zwischen seine Beine. Bei der Vorstellung an das ihm bevorstehende hat er Mühe einen Schuß zu unterdrücken.
Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen plaziert sie ihre Absätze auf die abgebundenen, prall im Sack liegenden Hoden. Beim langsamen Niedertreten der Absätze ist ihre Erregung so stark, daß immer stärkerwerdende Orgasmuswellen ihren Körper durchdringen und erbeben lassen. Robert genießt diesen unbegreiflichen stechenden Schmerz durch die in seine Hoden getriebenen Absätze mit dem höchsten Gefühl der Anbetung. Als sie plözlich das Fußbett der Sandaletten unter ihren Hacken spürt und nun mit ihrem ganzen Körpergewicht auf den Absätzen zum Stehen kommt, erblickt sie auf den Kämmen ihrer höchsten Wellen das volle Panorama des Lebens. Im selben Moment rast ein Lauffeuer in Roberts Rückenmark entlang und mündet bei Ankunft im Gehirn in einer Explosion, die sich von dort aus in jede Faser seines Körpers ausbreitet.
Als Robert aus seiner Trance erwachte, sah er das entspannte Gesicht der Sachbearbeiterin, die es sich auf seinem Sofa bequem gemacht hatte. Sie kam auf ihn zu und sagte, daß noch nie jemand ihr so ein großes Opfer für eine Wohnung erbracht hätte. Sie bedankte sich und verschwand.
Robert K. fragte sich nun ernsthaft wieviele zeugungsunfähige Männer es wohl bald in der Stadt P. geben würde...

 

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