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FussVideo - Text 100: Die Abmahnung

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Die Abmahnung

Die Abteilung von Günter lag im 5. Stock und die erst vor kurzem neu renovierten Büros erstrahlten im glänzenden Halogenlicht gemischt mit Tageslicht, das durch die großen neuen Fenster überall die Büros durchfluten konnte. Herbert, mit dem Günter sich das Büro teilte hatte heute seinen freien Tag und er saß folglich alleine am Schreibtisch. Nur sehr wenige Mitarbeiter in der Firma konnten sich als privilegiert genug bezeichnen, über einen eigenen Internetanschluß am Arbeitsplatz-PC zu verfügen. Günter gehörte dieser Kaste der Privilegierten an. Es war noch nicht mal lange her das der Anschluss geschaltet wurde. Dies geschah auf Vorschlag seiner Abteilungsleiterin Sandra Kopp, die ihm wohl die Fähigkeit zur Arbeit im Internet mehr zutraute als den übrigen Mitarbeitern in der Abteilung. Er war der Einzige in der Abteilung mit Internetzugang.
Günter hatte damals vor den Augen von Sandra Kopp eine Erklärung unterschrieben die ihn verpflichtete den Zugang zum Netz der Netze wirklich nur geschäftlich zu nutzen. Es existierten in der Firma keine Barrieren oder sonstige Filtermechanismen für das lokale Netz um die schlüpfrigen oder anders unerwünschte Seiten bei der Übertragung zu terminieren. Seine Unterschrift war Verpflichtung genug. Man wußte ja auch, daß es stichprobenartige Kontrollen der URLs gab, die von den Mitarbeitern angesurft wurden. Eine datenschutzrechtlich nicht ganz einwandfrei Praxis, wie Günter fand.
Der zentrale Proxyserver wurde mit einer 2 MegaBit-Standleitung versorgt was das surfen sehr angenehm machte da es Wartezeiten praktisch nicht gab. Nur wenn verschiedene Außenstellen ihre Vertragsdaten zur Zentrale sendeten konnte es zu leichten Verzögerungen kommen. Alles in allem war Günter davon sehr angetan. Das Arbeitsaufkommen war in den letzten Tagen nicht sehr hoch gewesen und auch für die nächsten Tage zeichnete sich eher punktuelle Langeweile als Streß ab. Es blieb also genug Zeit den Zugang ausgiebig zu testen.
Günter verfügte natürlich auch zu Hause über entsprechenden Netzzugang doch da mußte er dafür bezahlen. Seine Hauptziele im Netz, die allesamt sehr bilderreich waren, stellten sich im Laufe der Zeit als sehr kostspielig auf seiner Telefonrechnung dar. Da kam ihm dieser Büroanschluss sehr gelegen. Seine wichtigsten URLs hatte er immer am Mann, oder wußte sie auswendig und waren sie noch so kryptisch. Schnell auf die Seiten gesurft und die neuen Updates heruntergeladen, das mußte schon drin sein. Er konnte sich dann seine Beute auf Diskette kopieren und die Bilder zu Hause in sein digitales Archiv der Schweinereien kopieren.
Mit der Zeit hatte es auch schon eine beachtliche Megabytezahl erreicht. Mit vorliebe fügte er die Bilder in lokale HTML-Pages ein, die er dann beliebig durchforsten konnte. Erst kürzlich war im wieder ein Tool in die Hände gefallen welches komfortable Durchsicht von Bildverzeichnissen gestattete. Als ob es etwas gebracht hätte, versuchte Günter seine illegalen Surfausflüge in die Welt der virtuellen Pornographie durch hastiges ansurfen von neutralen, unbedenklichen URLs zu tarnen. Das Proxyprotokoll reichte jedoch wenigstens 2 Monate zurück. Er fühlte sich danach einfach besser und glaube, die Beiweisadressen würden unter der Fülle unverdächtiger Adressen einfach nicht auffallen.
Herbert hatte seinen freien Tag, die Arbeit tröpfelte nur langweilig vor sich hin, eine bessere Gelegenheit neue Sites zu checken gab es nicht. Er hatte sich vor Tagen bei einer Jugendschutzorganisation einschreiben lassen, die jugendgefährdende Seiten eben vor diesen verbergen sollen. Er hatte eine ziemlich lange Zeichenfolge als Zugangschlüssel bekommen und eine verhältnismäßig hohe Summe über seine Kreditkarte bezahlt um die entsprechenden Zugangscodes zu erhalten. In regelmässigen Abständen würden immer wieder neue Teilzahlungen an die Organisation fällig werden. Er war schon sehr neugierig auf die geschützten Seiten. Sie mußten ganz einfach besser sein als die frei zugänglichen - der Schutz propagierte dies ja förmlich. Günter hatte sich den Zugangscode ganz wie der Verkäufer der er war auf ein schmieriges kleines Stück Papier geschrieben. Der ungeübte Betrachter hätte die Zeichenfolge für alles halten können, nur nicht für einen "Adultcheck".
Die Aufregung stand Günter ins Gesicht geschrieben. Er wirkte fahrig und nervös und wäre es heute noch Sitte, so wäre ihm bestimmt der Schaum vor dem Mund gestanden. Mit zittrigen Fingern tippte er das Portal in die Adresszeile seines Browsers. Oberstes Prinzip seiner Verschleierungstaktik war es, niemals irgendwelche Adressen im Recent stehen zu lassen oder irgendwelche Favoriten oder Bookmarks am Geschäftscomputer zu halten. Nur zu oft kam es vor, daß Kollegen an seinem PC etwas nachsahen oder einfach auch mal kurz ins Netz gehen wollten. Das Risiko war hier viel zu hoch. Vermutlich wäre gar nicht viel passiert. Die meisten der betreffenden Kollegen waren männlichen Geschlechts und geiferten ebenfalls nach schmutzigen Bildern wo sie sie nur erwischen konnten.
Günter dachte mit stiller Freude an die diversen Bildchen die unter den männlichen Kollegen per Rundschreiben durchs Mailsystem gejagt wurden. Nicht immer sein Geschmack aber immerhin! Die Damen der Abteilung waren von diesen Mailinglisten natürlich ausgeschlossen. Warum, wußte niemand so recht zu sagen - irgendwie ist das doch eher "Männersache". Noch ein kurzer Blick auf die eben geschriebene Zeile und dann drückte Günter die Returntaste um die URL an den Server zu schicken. Das Portal bot ihm den Einstieg in seine Welt. Eine Welt voller nackter, üppiger, vollbusiger und triefender Schönheiten. Im digitalen Zeitalter makellos schön und wie er fand sehr sexy. Sie räkelten sich in den unterschiedlichsten Positionen auf Betten, Handtüchern, auf Küchentischen oder Anrichten, in spießigen Vorgärten ebenso wie auf frisch plierten Motorhauben proletischer Boliden. Da waren Einblicke möglich die jeder Anatomievorlesung zur Ehre gereicht hätten. Natürlich wurden die Bilder auch mit entsprechenden Untertiteln kommentiert damit der geifernde Verstand ergänzte was die Fantasie nicht zu leisten im Stande war.
Günter freute sich über die immens große Auswahl an Mpegs und Giffs die ihm durch seinen Zugangscode erschlossen wurde. Viele der Seiten verfügten über die Möglichkeit Zip-Dateien herunter zu laden, welche in gepackter Form alle dargestellten Bilder noch einmal hochauflösend enthielten. Die 3 Megabyte Datei rauschte auf seine Festplatte und Günter verlies das Portal. Das übliche Prozedere der unendlichen Liste belangloser URLs wurde über den Firmenproxy geschickt und schließlich verlies Günter das Internet. Er hatte was er wollte und die Beute war reichlich und fett. Er würde die besten Bilder in sein Archiv einarbeiten und nächtelang damit Spaß haben. Der Traurigkeit des Umstandes wurde Günter nur am Rande bewußt.
Günter war ein Mensch der Erfolg brauchte und die Anerkennung von Artgenossen im Rudel. Er prahlte gerne mit seinen nie beweisbaren Eroberungen und der hohen Manneskraft die dazu nötig war. Ebenso gab er vor, sich nur über Zahlen des Gewinns zu definieren. Sein Job war ihm durchaus heilig. Nicht zuletzt weil er ihn nötig hatte. Günter hatte bereits eine Ehe hinter sich. Sie scheiterte wegen seiner übertriebenen Mannhaftigkeit. Diese Ehe bescherte ihm einiges finanzielles Kopfzerbrechen, lange nachdem die Ehe geschieden war. Sein Job war notwendig, sonst würde sehr bald der Gerichtsvollzieher vor der Haustür stehen. Natürlich würde Günter das niemals öffentlich zugeben. Solange seine Kollegen wußten, daß er bei Frauen immer oben lag und die Frauen ihn um die entsprechende Besorgung regelrecht anflehen, konnte er sein übriges Lebensdilemma durchaus erfolgreich verdrängen.
Frauen in Führungspositionen nahm er eigentlich nicht richtig wahr. Für Günter war es vollkommen unmöglich, sich vorzustellen, daß Frauen durch Leistung und Qualifikation in ihm übergeordnete Positionen tätig waren. Frauen erreichten seiner Meinung nach solche Ebenen nur über den horizontalen Weg. Das seine Abteilungsleiterin nun auch noch außergewöhnlich hübsch war und eine subtile erotische Ausstrahlung besaß bestätigten nur seine Einstellung.
Sandra Kopp sah in der Tat sehr gut aus. Sie trug ihre pechschwarzen Haare durch einen messerscharfen Schnitt sehr kurz. Dies hob ihre großen dunklen Augen besonders hervor. Sie kleidete sich meistens sehr geschäftlich was aber ihren Typ nur unterstrich und ihr eine besondere erotische Note verlieh. Unter den Schnitten Ihre Kostüme konnte man die Konturen Ihres sportlich durchtrainierten Körpers erahnen, ohne es anstößig zu finden. Trug sie einen kürzeren Rock, so sah man ihre wohlgeformten, nicht übertrieben muskulösen Waden unter samtig schimmernden Nylons beim Gehen arbeiten. Ein Anblick der alles andere als ordinär wirkte. Frau Kopp hatte es nicht nötig ihre sehr femininen Reize zur Schau zu stellen. Sie verfügte über ganz natürliche Art und Weise darüber. Das, und eine gehörige Portion Leistungsfähigkeit hatten sie zu dem gemacht was sie war: Abteilungsleiterin und Chefin von 10 männlichen Sachbearbeitern und Verkäufern. Günter konnte darüber nur verstohlen lächeln. In Wirklichkeit akzeptierte er so etwas nicht.
Die besten Bilder seines jüngsten Internet-Bildchen-Fischzuges sammelte er in einer lokalen Datei die in HTML erstellt worden war. Er schickte sie an alle Kollegen von denen er wußte, daß sie auf so etwas abfahren würden. Natürlich kam von diesen Kollegen kein Dankeschön oder sonst eine Anerkennung bezüglich des Erhalts solcher Ware. Man wußte auch so, daß es bei der Kundschaft ankam. Die Seite mit den Bildern hatte er vor wenigen Minuten verschickt und machte sich wieder an die Arbeit als das Display seines Siemens Telefons den Namen Fr. Kopp anzeigte. Er blickte mit den Augenwinkeln auf sein Telefon und wartete bis es zweimal, dreimal geklingelt hatte. Günter hob ab und meldete sich kurz mit seinem Namen.
"Herr Linse, würde sie kurz mal zu mir vorkommen?" hörte er die bewußt nüchtern gehaltene Stimme seiner Chefin. War da nicht ein wenig mehr Schärfe drin als sonst, dachte Günter. Er hatte sich bestimmt geirrt. Kopps Büro lag in seinem Flur 6 Büros weiter vorne. Es war geräumiger als die restlichen Büros weil auf die gleiche Fläche nur ein Schreibtisch Platz finden mußte - ein Privileg der mittleren Führungsschicht. Günter drückte auf den Kopf mit dem er sein Telefon aus dem Abteilungsring abmeldete. Er überprüfte beim Hinausgehen den richtigen Sitz seines Schlipses und schloß zwei Knöpfe an seinem Jackett. Mit entschlossenem Schritt und leicht gespannt ging er den Flur der 5 Etage vor bis er vor der Tür von Kopps Büro stand und mit dem Mittelfinger klopfte. Er wartete nicht auf ein positives Zeichen sondern drückte unmittelbar danach die Klinke.
Frau Kopp saß über Arbeit auf ihrem Schreibtisch gebeugt und sah zunächst nicht zu Günter hoch. Sie tätigte schnell ein paar Unterschriften, kritzelte noch einige Notizen in ihrem altmodischen Terminplaner und bat schließlich Günter vor sich auf einem der beiden Stühle vor ihrem Schreibtisch Platz zu nehmen. Günter nickte kurz, setzte sich auf den hellen Stuhl und wartete bis sie etwas sagte.
"Hallo Günter!" eröffnete sie das Gespräch und sah ihm dabei mitten ins Gesicht.
'Wir duzen uns?' dachte Günter beiläufig. 'Gut, es wird vermutlich seine Gründe haben... Meine Umsätze und die gesamte Arbeit der letzten Monate war im übrigen nicht schlecht. Vielleicht rückte sie deshalb etwas näher heran...'
"Können sie sich vorstellen warum ich sie her gebeten habe, Günter?" 'Aha, doch kein Du. Irgendwie eine seltsame Fragestellung,' fand Günter. Sollte er sich wegen irgend etwas schlecht fühlen? "Nein, ehrlich gesagt kann ich mir nicht denken worum es geht!" Diese Art der Kommunikation mochte Günter überhaupt nicht. Seine Gesprächspartnerin befand sich permanent im Vorteil. Sie wollte etwas von ihm, das für ihn eine gewisse Peinlichkeit darstellte, sonst würde sie nicht so fragen.
"Also Günter, ich muß sie abmahnen!" fuhr sie fort. Günters Blutdruck stieg rascher als ihm die gehörten Worte bewußt wurden. "Ähhh, abmahnen, wofür?" Günter schämte sich, er stotterte leicht. Die Gedanken schossen ohne Ordnung durch sein Gehirn. Eine Abmahnung bedeutet doch noch keine Kündigung!
"Günter, ich konnte nur mit Mühe eine fristlose Kündigung von Ihnen abwenden. Können sie sich immer noch nicht vorstellen warum?" Sandra Kopp stützte sich mit beiden Ellenbogen auf den Tisch vor ihr und verschränkte dabei ihre Finger ineinander. Ihr Blick ruhte nahezu unverrückbar auf dem von klebrigen Schweiß überzogenen Gesicht von Günter.
Sein Blick wanderte nach unten und suchte den Boden nach einer passablen Antwort ab.
"Gut Günter, ich will ihnen sagen, was ihnen zur Last gelegt wird." Er blickte sie wieder nervös an. "Lange Rede kurzer Sinn! Es geht um diverse digitale Bilder."
Günter schoß das Blut derart in den Kopf das er glaubte es bei den Ohren heraus spritzen zu hören. Sein Herz pulste mit gewaltigem Druck. Der Mund stand ihm weit offen und er konnte sich nur schwer kontrollieren. 'So eine verfluchte Scheiße,' dachte er. Die Peinlichkeit war derart groß, daß es ihm unmöglich war etwas zu sagen.
"Wie sie sich erinnern, haben sie ein Dokument unterschrieben in dem sie sich verpflichtet haben keine private Nutzung des zur Verfügung gestellten Internetanschlusses vorzunehmen. Von Zeit zu Zeit werden die angesurften URLs der Mitarbeiter nachverfolgt bzw. deren Datenströme gecachet und ausgewertet. Sie waren die letzten zwei Wochen an der Reihe!"
Günter schloß die Augen und sah helle Lichtpunkte vor seinen geschlossenen Lidern tanzen. Zwei ganze Wochen! "Das ist nicht zulässig!" rief Günter plötzlich.
"Ach reden sie doch keinen Quatsch!"' fuhr Kopp ihn an. "Natürlich ist es nicht zulässig Günter, was wollen Sie dagegen machen, hä? Sich hinstellen und sagen das ihre gottverdammten Pornobilder runterzuladen legal und moralisch einwandfrei waren? Mein Lieber, sie stecken gewaltig in der Scheiße! Um ein Haar wären sie fristlos gekündigt worden mit entsprechenden Beurteilungen im Zeugnis! Sie wissen doch was das heißt oder!" Sandra Kopp hatte sich von ihrem Stuhl erhoben und stützte nun vorn über gebeugt ihre zu Fäusten geballten Hände auf der Tischplatte ab. "Hören sie gut zu Günter, was ich ihnen jetzt sage: Sie stecken bei mir in der Kreide. Sie haben eine Schuld bei mir denn nur durch meine Intervention sind sie noch hier und kommen mit einer Abmahnung davon, die ich ihnen auch nur mündlich erteile. Ich erwarte in den nächsten Wochen und Monaten einiges von ihnen, damit das klar ist, Günter! Haben sie mich verstanden, habe ich mich klar genug ausgedrückt, Günter!"
GÜNTER, GÜNTER, immer wieder sein Name, mit welcher messerscharfen Härte sie seinen Namen betonte. Man hätte meinen können die Luft würde dabei pfeifend zerschnitten. Sandra Kopp nahm ihre Hände vom Tisch und richtete sich auf. Die mächtige Freude des Triumphes strahlte aus ihren Zügen.
"Ich habe da noch etwas Günter, das müssen sie mir aber wirklich erklären!" sagte sie mit einem mitleidigen Lächeln und nahm eine Mappe mit losen Blättern aus ihrem Rollcontainer.
Günter verstand nicht was sie damit meinte. Reichte Ihr seine Schmach noch nicht? Sie klatschte die Mappe auf die Tischplatte und schob sie ihm mit einem listigen Lächeln vor die Nase. Ihr Finger deutete darauf und wies Günter an sich den Inhalt anzusehen. Er schlug den Umschlag der Mappe auf und fand Bilder aus dem Internet die auf einem Farbdrucker produziert worden waren.
"Das hat mir Frau Kösch aus der Abteilung Betrieb überlassen, sie können sich sicher vorstellen nicht ohne eine gewisse Schadenfreude!"' kommentierte Kopp, als Günter sich die Ausdrucke durchsah.
Er konnte nicht glauben was er sah. Er war sich sicher solches Material nie herunter geladen zu haben. Günter kannte die Bilder nicht. Was wollte man ihm hier unterschieben. Pornographie war das nicht.
"Was soll das?" fragte Günter. "Dieses Zeug ist nicht von mir - was wollen Sie mir hier unterschieben. Mit diesem perversen Zeug habe ich nichts zu tun!"
"Wirklich nicht?" fragte Sandra Kopp amüsiert. "Nein, so ein Scheiß interessiert mich nicht!" "Ist aber seltsam, daß der Datenstrom ihre Workstationadresse trug und auf ihrer Festplatte gespeichert wurde!" freute sich Kopp.
Da war noch mehr im Spiel, das war Günter jetzt klar. Diese Bilder hatte er nie gespeichert. Hier wollte ihm jemand ein Bein stellen. Günter dachte fieberhaft nach. Einfach zu behaupten die Bilder seien nicht von ihm würde man ihm in Anbetracht der übrigen Beweise sicher nicht glauben. Hatte die Kopp nicht gesagt es bliebe bei einer Abmahnung, mehr nicht? Wozu dann noch diese Umstände wegen dieser Bilder hier. Er lies sie erneut der Reihe nach an seinen Augen vorüber wandern. Die Bilder zeigten wirklich schöne Frauen die mit ihren Füßen Männer verwöhnten die am Boden lagen. Dabei waren die meisten Frauen nicht nackt oder sonst unzüchtig zu Gange. Spektakulär waren die Fotos seiner Meinung nach allemal, zeigten sie doch wie einigen Frauen ihren männlichen, am Boden liegenden Partnern mit dem ganzen Gewicht auf dem Gesicht standen oder es wurden mehrere Frauen auf einem Mann dargestellt. Günter fragte sich schon, wie man so etwas aushalten konnte. Gut, durch digitale Bildbearbeitung war vieles möglich. Günter hatte noch nie von solchen Praktiken gehört, geschweige denn, er hätte sie gemocht. Er konnte sich nicht vorstellen, welchen Kick solch Tun haben könnte. Bis zu einem gewissen Grad ekelte er sich sogar davor, wenn er daran dachte, daß die Füße übel riechen könnten.
"Also Frau Kopp, woher sind diese Bilder? Sie wissen und ich weiß, daß dieses Material nicht von mir runtergeladen wurde," argumentierte Günter trocken. Langsam schien er seine Gefühle wieder in den Griff zu bekommen.
Seine 35 jährige Abteilungsleiterin hatte dafür jedoch nur ein kühles Lächeln übrig, welches schon fast ins höhnische überging. "Tut mir leid Günter. Fakt ist, die Bilder sind auf ihrer Station gefunden worden - ja sogar von ihrem Computer angefordert worden. Da gibt es keine Gegenargumente mehr. Aber wie bereits erwähnt, bleibt es bei der mündlichen Abmahnung, jedenfalls vorerst keine Kündigung." Günter senkte resigniert den Blick, es hatte wohl keinen Sinn mehr. "Ganz so kommen sie mir natürlich nicht davon mein Lieber," hörte er Sandra Kopp sagen. Günter richtete seinen Blick erneut auf die dunkelhaarige Frau. "Ich kenne ihre finanzielle Situation seit ihrer Scheidung. Ich weiß, wenn sie nicht mehr zahlen können steht bei ihnen sehr schnell das Gericht vor der Tür." Sandra Kopp zählte die Fakten auf als würde sie ein Kochrezept rekapitulieren und schritt dabei hinter ihrem Schreibtisch auf und ab. "Ich möchte jetzt nicht, daß sie annehmen ich wolle sie erpressen oder z. B. sexuell nötigen..."
Günter glaubte sich verhört zu haben. Sind da nicht eben die Worte 'erpressen' und 'sexuell nötigen' gefallen? Sexuelle Nötigung existierte in seinem Wortschatz nicht. Wie sollte eine Frau wie Sandra Kopp ihn auf diese Art und Weise nötigen können. Er würde ihr sicher freiwillig geben wonach sie offensichtlich verlangte. "Sie müssen mich dazu sicher nicht nötigen!" warf Günter vorwitzig ein. "Hören sie, ich bin gerne bereit... sie wissen schon was ich meine... würde es ihnen gerne... na, sie wissen doch was ich meine oder?" kokettierte Günter.
Sandra Kopp sah ihn vorwurfsvoll an und schüttelte verachtend den Kopf. Günter verstand nicht, noch nicht! Im geheimen freute sich Günter auf seine 'Strafe'. Irgendwo im Innersten hatte er sich schon immer gewünscht es der Kopp mal so richtig zu besorgen. Wie konnte sie nur auf den falschen Trichter kommen, daß es für ihn eine Strafe sein könnte, sie zu bumsen - hielt sie ihn für schwul? 'Die wird danach keinen anderen Schwanz mehr spüren wollen,' dachte er voller arroganter Vorfreude.
"Mein lieber Günter, ich denke sie verstehen noch nicht, was ich von ihnen will!" "Oh doch! Ich glaube ich verstehe sehr gut. Und ich kann es verstehen!" lachte Günter.
"Nein, das denke ich nicht! Sehen sie sich die letzten Fotos noch einmal an, dann verstehen sie vielleicht besser..."
Günter wich das überlegene Grinsen aus dem Gesicht und er blickte wieder auf die vor ihm liegenden Bilder mit den seltsamen Aufnahmen von nett anzusehenden Frauen die wild auf ihren männlichen Partnern herum traten. "Nein, ich glaube ich habe da wirklich etwas nicht verstanden. Sie wollen doch nicht...?"
"Doch, will ich! Genau das Günter! Ich liebe dieses Gefühl der männlichen Ohnmacht unter meinen Füßen. Wissen sie Günter, nicht die körperliche Handlung ist das geile daran, sie befinden sich mental völlig in meiner Hand - das wissen sie Günter - wenn sie nicht wollen, bitte, ein Anruf genügt und sie stehen auf der Straße!' Dabei sah Sandra Kopp ihrem Opfer fest in die Augen und machte damit ihre Forderung unverrückbar.
'Das ist glatte Erpressung!' dachte Günter, sicher, das war es auch. Nur was sollte er dagegen tun, ihm waren die Hände gebunden. "Sie haben mir das Ei mit diesen Bildern gelegt, stimmts?"
Sandra Kopp grinste und blickte leicht verlegen an sich nach unten. Als würde sie den Vorwurf von sich wischen streifte sie ihren handbreit über dem Knie endenden Rock glatt und blickte wieder in seine Augen. "So würde ich das nicht sagen, Günter! Sagen wird ich hatte kollegiale Hilfe. Wissen sie, dieses unbeschreibliche Gefühl der Macht teile ich mit einer lieben Freundin und Kollegin hier im Hause. Wir waren früher auf dem Pfad der Peitsche und heißem Wachs und all dem Zeug. Aber nichts demonstriert Unterwürfigkeit und Demütigung so als wenn du auf deinem Opfer mit nackten Füßen stehst. Ihn benutzt, überall, am ganzen Körper! Können Sie mir folgen, geistig meine ich?"
Günter konnte es natürlich nicht. Was war das jetzt für ein seltsames Spiel? Wollte Sandra Kopp ihn nun treten oder irgendwelche sadistischen, masochistischen Spielchen mit ihm treiben. Sie hatte recht, er konnte ihr nicht ganz folgen. Es fehlte ihm allerdings der Mut weiter nachzufragen.
Sandra Kopp kam hinter ihrem Schreibtisch hervor. Sie deutete Günter zu sich herüber. Er sah sie fragend an, unsicher der Dinge die da kamen. Langsam erhob er sich von seinem Stuhl ohne sie dabei aus den Augen zu lassen. Sandra hatte ihren rechten Arm geradewegs vor sich auf den Boden deutend gestreckt. Spitz und energisch deutete ihr Zeigerfinger auf den Fleck ihres Bürobodens wo sich Günter hinlegen sollte. Ohne weitere Erklärung verstand Günter diesen Zeig. Als er sich auf seinen Hosenboden setzte, direkt vor seiner Chefin, konnte er ihre seiden glänzenden Nylons aus nächster Nähe sehen. Zum ersten mal merkte er, welch eigenartiger Reiz von ihnen ausging. Günter wollte sie durchaus berühren. In der derzeitigen Situation hatte er jedoch keinen Mut dazu.
"Damit wir uns wirklich verstehen," betonte Sandra fordernd, "Wenn Du Mist baust bist Du weg vom Fenster plus einer Menge sonstiger Schwierigkeiten die ich ihnen machen werde!"
Günter nickte nur und legte sich flach auf den Rücken, zu Füßen seiner Chefin. Sie blickte mit einem höllischen Grinsen auf ihn. Ihr Triumph war vollkommen. Prüfend schritt sie um ihn herum, so als wolle sie seine Konturen prüfen, ihn testen ob er das bevorstehende aushalten könne. Als sie wieder hinter seinem Kopf angekommen war, nahm sie seinen Kopf zwischen ihre Füße.
Er spürte ihre Nylons an seinen Ohren und Schläfen und glaubte einen Hauch des Geruchs Ihrer ledernen Citypumps wahrzunehmen. Günter kam sich ungeheuer elend und erniedrigt vor. Er lag einer Frau zu Füßen. Wenn das jemals jemand erführe, wäre so wieso für immer geliefert. Niemand würde ihn mehr ernst nehmen und alle Welt über ihn lachen. Er starrte steil nach oben ganz in dem Gefühl das alles möglichst schnell an ihm vorübergehen sollte. Aber da sollte er sich täuschen!
Sandra ging wieder zu ihrem Schreibtisch. Sie öffnete einen Schub des Rollcontainers und holte zwei Handschellen hervor. Günter konnte es nicht fassen und schloß die Augen.
"Los Ihre Hände hierher zu den Tischbeinen!" fuhr sie ihn an und Günter tat wie ihm geheißen wurde. Mit zwei kurzen Ratsch wurden seine Arme an die Tischbeine gekettet. Wie er so dalag erinnerte er etwas an einen Gekreuzigten. Sandra ging an sein Fußende und zog ihn an seien Beinen in Spannung. Günter konnte deutlich das Einschneiden der Handschellen in seine Handgelenke fühlen. Sichtlich erfreut über das Ergebnis ging Sandra Kopp zu ihrem Telefon und tippte eine Nummer. Kurz ein paar Worte, die Günter nicht verstehen konnte, dann legte sie wieder auf. Dachte sie denn nicht daran was sein könnte wenn jemand zur Tür herein kam? Sie mußte es von langer Hand geplant haben. Vielleicht wußten sogar alle in der Abteilung Bescheid, was in diesen Minuten im Büro der Chefin vorging. Günter konnte nur noch an die Peinlichkeit denken, er würde die Firma danach freiwillig verlassen müssen.
Sandra Kopp öffnete eine Tür des großen grauen Büroschrankes hinter sich und dem Schreibtisch. Zum Vorschein kam eine kleine aber sehr Kraftvolle Stereoanlage. Sie bestand lediglich aus einem Verstärker, einem CD-Player und einem Kassettenteil. Günter konnte das aus seiner Lage nicht sehen. Sandra legte eine CD ein und aus den Lautsprechern erklang der Triumphmarsch aus Aida. 'Welch passende Untermalung', dachte Günter. Er konnte sich nicht vorstellen, das die Musik niemand anders in der Abteilung hörte und nachsehen kam.
Der Einzug der Gladiatoren gab ihr das vollkommene Machtgefühl über ihr Opfer. Sandra Kopp stellte sich seitlich neben Günter während Aida weiter marschieren lies. Ihr Blick war fest auf Günter gerichtet, sie sah ihm in die Augen, fast schon mitleidig. Sandra hob langsam ihr Bein, dessen Fuß in einem teuren italienischen Pumps steckte und preßte die kalte raue Ledersohle direkt auf Mund und Nase von Günter.
Er grunzte leise vor Überraschung und Scham. Günter spürte den leichten Dreck auf ihrer Sohle an seinen Lippen und konnte das Leder riechen. Sandra bewegte ihren beschuhten Fuß leicht auf seinem Mund hin und her, ganz so als würde sie voller Genuß eine Zigarette austreten. Günter starrte leicht panisch unter ihrem Schuh hervor, Sandra ins Gesicht. Er sah ihr zufriedenes Lächeln. Ihre Züge machten verrieten welche Befriedigung ihr die Macht über Günter gab.
Sandra Kopp wollte das ihr Opfer sich im Schmutz wälzen muß, sich dem Dreck des Bodens gleich machen muß, nur noch ihr zu Diensten ist und sie wird ihn treten, sie wird auf ihn treten ohne ihn weiter zu beachten - doch falsch - sie will es bewußt spüren, wie er sich unter ihrem ganzen Gewicht krümmt, wie ihr Absatz in seine Weichteile einsinkt und merken wie sein Pein dadurch wächst. Sie erregte der Gedanke, das er durch ihren eventuell vorhandenen Fußgeruch unangenehm belästigt werden würde, doch er wäre gezwungen ihr Aroma einzuatmen. Sie würde ihre mit Nylon bedeckten Zehen direkt über seine Nase pressen und später ihre nackten Zehen ihn seinen Mund schieben. Diese Phantasien erregten sie so sehr, das der Druck ihres Schuhs auf Günters Mund und Nase erheblich anstieg und die Drehungen des Fußes mit sehr viel mehr Intensität ausgeführt wurden. Sandra merkte ihre Feuchtigkeit ausbreiten.
Günter gab durch den Druck ihres Schuhes leise ordinär klingende schmatzende Geräusche von sich. Er versuchte auch immer wieder den Kopf zur Seite zu drehen, doch Sandra wußte wie sie ihn rasch wieder in die entsprechende Position rückte. Sie hob ihren Fuß wieder leicht an und stellte ihren nicht sehr kleinen Absatz direkt auf seinen Mund. Günter versuchte seinen Mund zuerst geschlossen zu halten. Leichter aber unnachgiebiger Druck auf den Absatz und seine Lippen brachten ihn jedoch sehr schnell dazu, ihn zu öffnen und den gesamten Absatz in seinem Mund versinken zu lassen.
"Los, sauge daran, zeige mir wie sehr Du das magst!" flüsterte Sandra mit einer gewissen Unnachgiebigkeit.
Günter ekelte der Gedanke an dem schmutzigen Absatz zu saugen. Er überlegte einfach nichts zu tun, doch Sandra merkte sein Phlegma sehr schnell und schob ihren Absatz bis an sein Gaumensegel, so das er würgte. Günter saugte an ihrem Absatz und merkte wie sich Bürodreck und kleine Steinchen von der Straße von ihrem Absatz lösten. Der Geschmack lies erneuten Brechreiz entstehen doch er unterdrückte das Gefühl in dem Wissen wenig Erfolg zu erzielen.
Sandra lies ihren Fuß über sein Kinn auf seine Kehle gleiten und drückte sanft zu. Günter schluckte nervös und sein Adamsapfel wurde beängstigend gequetscht. Seine Augen musterten in raschen Spasmen seine Chefin oder das was davon in seinem Kopf noch übrig war. Das war eine handfeste Vergewaltigung - auch wenn es wieder keine war - was war das eigentlich?
"Ich will jetzt mal sehen was sie aushalten!" sagte Sandra, ganz so als wolle sie ihm eine Überraschung damit überbringen. Mit diesen Worten nahm sie ihren Fuß von seiner Kehle und stellte ihn behutsam seitlich auf seine Brust, direkt über der Brustwarze. Günter spürte wie sie mehr und mehr Gewicht auf diesen Fuß verlagerte. Sein Brustkorb senkte sich und sein 48,50 DM C&A Bürohemd von der Stange warf üble Falten. Schließlich hatte Sandra Kopp ihre ganzen 58Kg auf diesen Fuß verlagert und zog nun den zweiten nach um in auf die andere Brustwarze zu stellen.
Das Leder fühlte sich kühl an und Ihr Gewicht auf seinem Körper empfand er nicht so schlimm wie zuerst angenommen. Sandra Kopp schloß voller Genuß die Augen. Dies war einer der Augenblicke die sie am meisten beeindruckte: einen Mann zu benutzen, in sexuell zu benutzen in einer Art die er nicht erwartet hätte. Sie fühlte ihr Gewicht auf ihn drücken. Sie konnte seinen nicht sehr muskulösen Körper unter ihren Schuhen spüren. Sie bewegte sich leicht um sich auf seiner Brust in Richtung seines Fußendes zu drehen. Durch die wechselnden Gewichtsverlagerungen stöhnte Günter unter ihr immer wieder auf. Betont langsam spazierte sie auf ihm in Richtung seines Bauchnabels. Hier wurde die Muskulatur immer armseliger. Nicht mehr unterstützt von stabilen Rippenbögen sank sie fast bis auf den Boden durch seinen Bauch.
"Sie sollten etwas mehr für ihren Körper tun, Günter," spottete Sandra während sie ihr Gewicht wechselweise von einem Fuß auf den anderen verlagerte. Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen und lies sich dann wieder zurückfallen auf ihre nicht sehr dünnen Absätze.
Wenn Günter an sich herabsah, konnte er die gefährlich roten Druckstellen auf seiner Haut sehen, die ihre Absätze hinterlassen hatten. Manchmal preßte er fest die Luft durch seine geschlossenen Zähne um dem Druck und dem Schmerz ihrer Füße standzuhalten. Plötzlich konnte er Ihre kalte Ledersohle zwischen seinen Beinen an seinem besten Stück spüren. Das versetzte ihm doch einen gehörigen Schreck.
"NEIN, bitte nicht, bitte nicht da!" preßte er angestrengt hervor. "Was denn, was denn, mein Lieber? Angst um die Kinderlein?" höhnte Sandra. "Keine Angst, da passiert schon nichts. Und wenn ich ehrlich bin glaube ich kann auch nicht viel kaputt gehen!"
Durch den sanften Druck auf seinen Penis bekam Günter einen Ständer in der Hose. Dies war durch den weit geschnittenen Stoff natürlich sofort erkennbar. Prompt reagierte Sandra darauf und knetete die harte Wurst unter ihrer Schuhsohle hin und her.
"Was haben wir den da?" Ihre Stimme höhnte und spottete immer mehr über den unter ihr wimmernden Mann. Sie massierte jetzt massiv seinen Penis durch die Hose.
Günter wußte nicht wie und was er empfinden sollte. Da war auf der einen Seite der Schmerz, der immer größer wurde auf seinem Bauch. Sandra hatte schon seit einiger Zeit die Position ihres Fußes auf seinem Bauch nicht verändert, und auf der anderen Seite das nicht unangenehme Gefühl der ihm zu Teil werdenden Massage.
"So, jetzt ist aber genug!" Abrupt hörte sie mit der Massage auf und stieg von ihm herunter. "Ich möchte jetzt noch etwas mehr für ihre Sinne tun," sagte sie indem sie sich leicht zu ihm herunter beugte.
Günter wußte, daß dies nicht unbedingt in seinem Sinne war. Aida war zu Ende gekommen und Carmina Burana drang über die Laufsprecher. Sandra stand wieder neben ihm und beobachtete ihn unablässig. Sein Atem ging schnell. Er versuchte sich von den Anstrengungen zu erholen.
'Ein Anfänger', dachte Sandra. Günter konnte ein leises Blub hören und wußte auch sofort, daß sie ihre Schuhe ausgezogen hatte. Seine Sinne waren durch die außergewöhnliche Situation sensibilisiert. Dadurch konnte er sofort den leichten, gar nicht mal unangenehmen Duft ihrer von edlem Nylon bedeckten Füßen riechen. Günter ahnte, was nun folgen würde. Selbst von unten konnte er erkennen, daß Sandra durch das Ausziehen ihrer Schuhe etwas kleiner geworden war. Es änderte allerdings nichts an der atemberaubend sportlichen Figur ihres Körpers. Gerade von unten wurde dieser Eindruck noch verstärkt.
Sie wollte ihn zuerst necken. Mit spielerisch leichten Bewegungen lies sie ihren Fuß über Günters Gesicht kreisen. Er konnte deutlich die Sohle ihres Größe 39 Fußes erkennen, veredelt zusätzlich durch den schimmrigen Glanz der Nylons. Ihr großer Zeh war länglich wohl geformt, ebenso wie die übrigen Zehen an ihrem Fuß. Keine überflüssigen häßlichen Höcker oder Hornhautballen.
Günter sinnierte darüber nach, welche Namen die übrigen Zehen außer des großen Zehen hatten. Gab es da Namen wie bei den Fingern? Sandras Bewegungen schwängerten die Luft zwischen Ihrem Fuß und seinem Gesicht mit dem Odor, einer Mischung aus Schuhleder, leichtem Fußschweiß und getragenem Nylon. Der Geruch erinnerte Günter an etwas - er konnte nicht herleiten an was. Er merkte nur, das auch dieser Sinneseindruck nicht unangenehm war, ganz im Gegenteil, seine Erektion verstärkte sich weiter.
Sandra verringerte ganz langsam den Abstand zwischen ihrem Fuß und seinem Gesicht, bis schließlich Kontakt hergestellt war. Sie rieb mit ihren Zehen und dem Fußballen behutsam, jedoch durchaus mit Druck, über seine Lippen und seine Nase. Es erschien ihm wie ein Reflex, das er gerade als ihre Zehenzwischenräume über seiner Nase waren tief einatmete, und die Luft zwischen ihren Zehen und Nylons hindurch in seiner Nase vibrieren lies. Irgendwie kam ihm das Bild einer feuchten Vagina in den Sinn. 'Seltsam diese Assoziationen', dachte Günter.
Sandra krümmte ihre Zehen über seiner Nase und knetete sie regelrecht. Günter merkte wie ihm das Blut in sein Riechorgan strömte und es heiß werden ließen. Günters Nase unter der zarten Haut von Sandra Kopps Zehen erregte sie sehr. Ihre Luststeigerung machte sich durch mehr Druck auf seine Nase bemerkbar. In Intervallen wurde seine Nase durch ihren Fußballen vollkommen platt gedrückt. Günter sah aus dem rechten Auge heraus das Sandra mit der rechten Hand ihren kurzen Rock nach oben hielt und sich rhythmisch zu den Bewegungen ihres Fußes auf Günters Nase massierte.
Sie streckte ihren Fuß nach unten, ganz so als wolle sie sich auf die äußersten Zehenspitzen stellen und Günter konnte das kräftige Rot ihrer Fußnägel sehen. Mit erbarmungslosen Druck steckte sie nahezu ihren ganzen Fuß, die Zehen voran, in Günters Mund.
"Los leck, sauge daran, ich will Deine Zunge an meinen Zehen spüren!" Sandra hatte voller Genuss die Augen geschlossen.
Günter saugte an den Zehen und dem Fuß von Sandra Kopp, seiner Chefin. Er hatte den leicht salzigen Geschmack auf der Zunge der durch Sandras Nylons drang. Sandra stieß ihren Fuß in Günters Mund ebenso rhythmisch hin und her wie sie ihre rechte Hand an sich bewegte. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und atmete tief und intensiv. Sandra nahm ihren Fuß aus Günters Mund und sah in an. Ihr Gesicht war erhitzt und gerötet.
Günter sah den leichten Schweißschimmer auf ihrer Haut. War da so etwas wie ein Lächeln auf ihrem Mund zu sehen? Nein, Günter täuschte sich da wohl. Sie bückte sich zu ihm herunter und wischte ihm mit ihrer rechten Hand zärtlich über die Lippen. Günter erkannte sofort, wo diese Finger gewesen waren. Der Geruch lies ihn jetzt schier explodieren. Er wurde geil, richtig geil. Er hätte sie jetzt gerne gleich hier vernascht, doch er war ja an ihren Schreibtisch gekettet.
Nach diesem Intermezzo stützte sich Sandra mit beiden Händen über Günter auf ihrem Schreibtisch ab und platzierte den ersten Fuß quer über Günters Gesicht. Rasch zog sie den zweiten nach. Sandra hatte nun ihr ganzes Gewicht auf Günters Gesicht gestellt. Er dachte sein Schädel müsse unter ihrem Gewicht zerspringen oder seine Nase würde sich vollkommen in seinen Schädel drücken. Ihre Füße übertrugen ihre Körperbewegungen auf sein Gesicht. Er merkte, das sie sich weiter massierte während sie auf seinem Gesicht stand. Ihre Ferse quetschte massiv seine Lippen, preßte sie gegen seine Zähne und sie sprang dadurch auf und blutete.
Dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und der gleiche Druck auf eine viel kleinere Fläche verteilt lies den Schmerz nahezu unerträglich für Günter werden. Sandra stieg in seinem Gesicht umher als würde sie Trauben zu Maische zertreten und Günter fühlte wie seine Nase, seine Augen und seine Wange anschwollen. Er würde bestimmt furchterregend danach aussehen. Immer wieder trat sie mit ihrem Fußballen direkt auf seine Nase. Günter glaubte mehrmals sein Nasenbein brechen zu hören, doch er hielt durch. Doch plötzlich bewegte sie sich nicht mehr, blieb ganz ruhig auf seinem Gesicht stehen. Was war nun geschehen?
Zuckungen die sich durch ihre Füße auf sein Gesicht übertrugen ließen in vermuten was geschehen war. Sandra war zu Ende gekommen! Es dauerte nicht mehr lange dann stieg sie von seinem Gesicht, daß sich mittlerweile wie ein Elefantengesicht anfühlte. Günters Gesicht war einigermaßen verschwollen und rot durch die harte Massage. Schnell schlüpfte Sandra Kopp wieder in ihre italienischen Schuhe und streifte ihren Rock glatt.
Sie kettete Günter von den Tischbeinen ab und als er aufstand und sich vollkommen benommen sein Gesicht rieb sagte sie: "Günter ich glaube wir haben uns verstanden oder?"
Günter sah sie demütig an und verlies ihr Büro.

 

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