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FussVideo - Text 064: Ein unheimlicher Augenblick

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Ein unheimlicher Augenblick

Ich arbeitete als Zivi in einem Krankenhaus und war dort "Mädchen für alles". So kam es, daß ich auch in der Verwaltung einiges zu tun hatte. Das war mir ehrlich gesagt auch ganz recht, denn dort arbeiteten nette Frauen. Sie waren zwar alle deutlich älter als ich, aber zum Teil doch höchst attraktiv. Besonders da sie sich zum Teil in einer Art kleideten, daß mir schon bei ihrem Anblick ganz anders wurde.
Da ich in Sachen EDV nicht ganz ungeschickt war, und die meisten Damen der Verwaltung sich erst noch einarbeiten mußten, baten sie mich häufig um Hilfe.
An einem schönen Herbstvormittag sollte ich für die Verwaltungsleiterin Belege abstempeln. Eine einfache Arbeit, die es mir ermöglichte meinen Blick recht häufig kurz auf die Frauen zu richten. Dabei blickte ich meistens auf ihre Füße. Diese waren bei den meisten sehr schön geformt und steckten oft in Schuhen mit hohen Absätzen. Wenn eine der Frauen quer durch das Büro gehen mußte, um Akten aus einem der Schränke zu holen, klapperten die Absätze auf dem harten Boden. Ein Klappern das mir oft durch und durch ging.
Die Verwaltungsleiterin hatte heute Schuhe mit Absätzen an die nur ca. 4 cm hoch waren. Dafür gehörten sie aber zu der Gruppe tiefblauer Schaftstiefel aus glattem anschmiegsamen Leder. Sie waren gut geputzt und glänzten im Licht der Bürobeleuchtung - sie hörten kurz unter dem Knie auf. Kurz darüber begann der schlichte aber knapp geschnittene Rock, welcher hinten einen verführerischen Schlitz hatte. Durch den Schlitz konnte ich, wenn sie vor mir ging, sehen, daß sie eine dunkle, blickdichte Strumpfhose trägt. Der Oberkörper wurde durch eine elegante Bluse verhüllt, über der sie einen zu dem Rock passenden Blazer trug. Die dunklen Haare waren zu einem streng wirkenden Knoten hochgesteckt. Aber streng war sie eigentlich nicht, eher nett, aber sie konnte einem Respekt einflößen, wenn sie wollte.
Mittags kam oft ihr Sohn ins Büro. Er fuhr dann mit ihr zusammen nach Haus. Er wurde streng erzogen, glaube ich. Heute mußte er ihr beichten, daß er eine schlechte Arbeit geschrieben hatte. Da außer den beiden und mir niemand im Büro war schimpfte sie gleich mit ihm wegen seiner schlechten Leistung. Anschließend mußte er sich still an ihren Beistelltisch setzen und seine Hausaufgaben machen.
Als er seine Sachen aus der Schultasche holte passierte es dann: Ein kleines unscheinbares Spielzeug fiel auf den Boden. Der Blick seiner Mutter fiel sofort darauf. Sie stand auf und ging darauf zu. Jetzt sah sie sehr elegant und verführerisch - aber doch auch sehr streng - aus. Der Zeigefinger ihrer rechten Hand deutete mit dem sehr schön rot lackierten Fingernagel auf das Spielzeug.
"Ich habe dir doch verboten dieses Zeug mit in die Schule zu nehmen." Sie wirkte ungewöhnlich wütend. Jetzt stand sie genau davor. Mit der Spitze ihres rechten Fußes schob das Spielzeug, ein kleines filligranes Auto ein Stück vor.
Ich war wie gleähmt. Mein Blick war starr auf Ihre Schuhspitze und das kleine Auto gerichtet. Würde sie tun was ich vermutete? Würde sie ihren Fuß auf das Auto stellen, vielleicht nur die Spitze oder den Absatz, und es erbarmungslos zerquetschen? Gegenüber dem kleinen Auto wirkte ihr Fuß gewaltig. Ich war so in den Bann des Geschens gezogen, daß ich nicht mehr wahrnahm was sie zu ihm sagte.
Und dann geschah es: Sie hob den rechten Fuß an. Durch die Anspannung der Muskeln wurde das Leder des Schafts glattgezogen. Langsam bewegte sich die Schuhspitze mit der leicht geriffelten Sohle über das Auto. Jetzt senkte sich der Fuß unaufhaltsam auf das kleine Auto. Es war zu spät, es wurde mehr und mehr zerquetscht. Jetzt hatte der Absatz wieder Bodenkontakt und das ganze Gewicht dieser eleganten, netten aber doch auch strengen Frau zermalmte das verbotene Spielzeug.
Ich war aufs höchste erregt. In diesem Moment begann sie den Fuß auf der Stelle hin und her zu drehen, als wenn sie eine Zigarette auf der Straße austreten wollte. Das kleine Auto wurde jetzt von ihrem Fuß, der in dem hohen Schaftstiefel steckte, geradezu zermahlen.
Der rot lackierte Fingernagel ihrer rechten Hand zeigte jetzt auf das Heft ihres Sohnes. Ihm war jetzt klar, daß das Auto wohl verloren war und beugte sich über das Heft.
Die Verwaltungsleiterin strich sich den Rock glatt und setzte sich auf ihren Stuhl. "Ich habe dich gewarnt," sagte zu ihrem Sohn.
Mein Blick wanderte abwechselnd von Ihren Füßen, die jetzt unter dem Tisch in Bewegung waren um eine bequeme Stellung zu finden, zu dem zerquetschten Auto.
Ich hatte mitlerweile den letzten Beleg gestempelt und ging zur Mittagspause. Noch lange sah ich Ihren erbarmungslosen Fuß mit dem hohen Schaftstiefel in Gedanken vor mir...

 

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