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FussVideo - Text 054: Training muß sein

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  Training muß sein

Diese roten Pumps waren schon ein Anschlag auf die Gesundheit der Füße, wenn ich das mal so sagen darf. Nichts desto trotz passierte es, daß ich abends, wenn er noch irgendwie weg war, mich in hübsche Klamotten "schmiß" und mich dann im Spiegel betrachtete. Auch die roten Pumps probierte ich manchmal. Aber länger als eine Minute hielt ich es nicht darin aus. Die Waden machten das einfach nicht mit. Kein Wunder bei den 15cm Absätzen. Daß es solche Schuhe überhaupt gab? Es mußte also Leute geben, die darin laufen konnten. Mit den 12cm Absätzen konnte ich inzwischen fünf Minuten vor dem Spiegel rumturnen. Dann wurden auch meine Waden schwach und ich konnte die Knie nicht mehr durchstrecken.
Und je mehr ich abends mein Ankleidespiel spielte, desto mehr Lust bekam ich daran, mich anders zu kleiden. Meine Baumwoll- und Doppelrippunterwäsche im Schrank machte mehr und mehr Unterwäsche mit Spitzen und edlen Stoffen Platz.
Beim Schuhkauf reichte mir mein Mann mal Stiefeletten mit etwas mehr als sechs Zentimeter Absatz. Der Absatz war mir breit genug. Ich habe immer Angst zu kippen, wenn ich solche Stiftabsätze trage. Seltsamerweise waren diese Schuhe trotz des Absatzes so bequem, daß ich sie gerne trug. Bislang hatte ich tagsüber nur echt flache Schuhe getragen. Beim nächsten Schuhkauf gab er mir eine Sandalette mit ca 8cm hohem Absatz, kein Stiftabsatz. Ich lachte erst darüber. Aber auch die waren dermaßen bequem, daß ich Freude daran bekam auch höhere Schuhe zu tragen.
Und mit dem Training, das war auch eine lustige Sache. Ich hatte mir ja selbst gewünscht länger in den hohen Schuhen laufen zu können. Eines Abends kamen wir wieder darauf. Er meinte, daß da schon ein Plan dazugehöre und manchmal vielleicht auch ein bißchen Druck. Das sei bei jedem Sport so. Man muß Fortschitt auch kontrollieren können. Das hatte er wohl gerade auf einer Fortbildung über Qualitätssicherung gelernt. Klang auch alles einleuchtend.
Also machten wir einen Plan. Ich sollte tagsüber keine Schuhe unter fünf Zentimeter Absätzen mehr tragen. Außer wenn ich barfuß laufen mußte. Und zuhause meine Sandalen mit den acht Zentimetern. Ich gewöhnte mich in den folgenden zwei Wochen schnell daran. Dann schenkte er mir Sandaletten mit auch acht Zentimeter Absatz, aber nur einer nur Zehnpfennig-großen Standfläche. Ich gewöhnt mich auch hier schnell daran. Es folgten für den normalen Tag ebenfalls schmalere Absätze. Hier trug ich jetzt 7-8 cm. Zuhause zehn. Wenn ich nun zu "besonderen Anlässen" abends in 12cm stieg, konnte ich eine halbe Stunde darin laufen.
Er hielt den aktuellen Stand meiner Bemühungen immer wieder fest, malte eine Grafik, machte Photos. Aber mir machte das auch so Spaß. Ich muß aber dazu sagen, daß das ein Prozeß von mehr als einem halben Jahr war, soweit zu kommen.
Wenn ich mal abends keine Lust hatte, dann verwies er auf den Trainigsplan, holte die Schuhe, fesselte mir die Hände auf den Rücken und/oder machte noch Ledermanschetten an die Fußgelenke und eine kurze Kette dazwischen. Oder meine Hände wurden zu Decke gezogen, ich bekam die 12cm Pumps an und wurde stehend eine Viertelstunde im Schritt gestreichelt.
Ein anderes Mal fesselte er mir nur die Hände auf den Rücken holte die Sprezstange und fixierte mich mit Seilen so, daß ich mich nirgendwo hinsetzen konnte. Mit dem Anschnallvibrator im Schritt. Ein paar mal mußte ich auch festgebunden auf einem Küchenstuhl sitzen. 15cm Pumps. Die Füße locker an die Stuhlbeine gebunden. Ein Seil so geschickt angebracht, daß ich vorne auf der Kante sitzen mußte. Die Hände hinten ÜBER(!) der Sitzlehne durch Seile festgehalten. Und dann im Schritt gestreichelt.
Das war schon recht spannend immer. Für ihn und für mich. Ob ich mitmachen würde. Manchmal wollte ich wirklich nicht. Aber er schaffte es eigentlich immer, mich zu überreden. Am Anfang war es schwierig, bis mir klar wurde, daß ich sogar noch was gutes bekam. Manchmal "erpresste" ich ihn, in dem ich sagte, daß ich das nur mache, wenn er hinterher noch ganz lange mit mir spiele...
Nur einmal wollte ich wirklich nicht. Er ging darauf ein, trug mich ins Bett, fesselte mich so wie ich gerade war und "flog mich davon". Ich war ihm nie böse.

 

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