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FussVideo - Text 050: Einkaufsbummel

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Einkaufsbummel

Familienfeste können ganz schön nerven. Besonders dann, wenn ein Bekleidungszwang herrscht, der von der vorhandenen Garderobe nicht abgedeckt werden kann. Und so habe ich rechtzeitig festgestellt, daß ich für das anstehende Jubiläum keinen passenden Anzug besitze. Glücklicherweise läßt sich daraus immer noch etwas positives abgewinnen. Wenn man in die Stadt fährt, und in aller Ruhe einen Einkaufsbummel tätigt. In aller Ruhe! Also alleine.
Schlendert man die Einkaufstraße entlang, so wird durch die diversen Marketingstrategien der einzelnen Läden, die Konsumlust geweckt. Und das eigentliche Ziel einen Anzug zu kaufen ist nicht mehr so dringend. Man bummelt durch die Läden, betrachtet Schaufenster, überlegt sich, ob man für dies und jenes nicht doch eine Verwendung hat, oder ob man es sich schlicht und ergreifen nicht leisten kann.
In einer durchschnittlichen Stadt sind die Läden in der Fußgängerzone bunt gemischt, das geht über Oberbekleidung, Bürobedarf, Parfümerien, Kaufhäuser bis hin zu Fast-Food Läden, Computergeschäfte, Lebensmittel und Delikatessgeschäfte, bis hin zu Miederwaren oder auch Schmuckläden. Und überall gibt es etwas zu sehen.
Fiel der Blick in das Schaufenster des Miederwarengeschäftes wirklich etwas kurz aus (ich meine man ist ja schüchtern, und was sollen die Leute denn denken?), so blieb der Blick wie gefesselt an der Ausstattung des nächsten Schaufensters hängen. Zuerst hatte mich nur die Bewegung aufmerksam gemacht. Im Schaufenster war gerade eine Angestellte damit beschäftigt, das neue 'Bühnenbild' zu gestalten. Es ist eher selten, daß so etwas mittel am Tage passiert, und dann noch ohne daß ein Vorhang oder änliches den Blick versperrt.
Aber die Bewegung, die ein reflexartiges Hinsehen ausgelöst hat, ist nicht der einzige Grund, warum ich jetzt einfach in das Schaufenster blicken muß. Die Dekoration die aufgebaut ist, besteht aus grauen Quadern und Würfeln, auf denen Schaufensterpuppen sitzen oder stehen. Und dazwischen kniet eben die angehende Künstlerin, und zieht gerade einer silbergrauen Puppe mit eiskaltem Blick, ein paar schwarzer Lackstiefel an, mit langem Schaft. Interessiert schaue ich dabei zu, wie die Dame sich abmüht, der leblosen Puppe die Stiefel überzustreifen.
Endlich hat sie es geschafft, sie wendet sich einer weiteren Puppe zu. Diese steht mit dem linken Bein auf dem Boden, das rechte ist auf einen 30cm hohen Würfelaufgestellt. Die Puppe ist gebückt, und stützt sich mit dem Ellenbogen auf ihr Knie. Der Blick ist nichtssagend neutral, aber irgendwie merkt man, daß er zum Kauf animieren soll. Die Puppe ist 'nackt' (wenn man das von einer Puppe behaupten kann). Der Kunststoffkörper ist aber neutral geformt. Auch die Füße der Puppe sind noch unbekleidet. Es sind keine Zehen zu erkennen. Das Fräulein im Fenster öffnet gerade den Verschluß an einem Paar silberner Sandalen, vermutlich um sie der Puppe anzuziehen. Dabei kniet sie auf dem Boden. Da sie mit dem Rücken zur Straße kniet, sieht sie nicht, daß ich sie bei der Arbeit beobachte.
Es ist angenehm einen Künstler bei der Arbeit zuzusehen, man bekommt das Gefühl an der Entstehung eines Kunstwerkes beteiligt zu sein, und man nimmt viel von der Ruhe und der Konzentration des Künstlers auf. Der Geist kann auf Wanderschaft gehen. Sie steckte mir ihre nackten Füße entgegen. Ob es die wirklich große Hitze ist, die an diesem wunderschönen Sommertag herrscht, oder ob sie ihre Schuhe nur ausgezogen hat, um die Dekoration im Schaufenster zu schonen ist mir nicht ganz klar, und es ist mir eigentlich auch egal welchem Umstand ich es zu verdanken habe, daß ich ihre beiden nackten Fußsohlen zu sehen bekomme.
Passend zu ihrer Körpergröße hat sie kleine Füße mit relativ schlanken, sehr geraden Zehen. Als sie jetzt einer Puppe einen Strohhut aufsetzten will, so muß sie sich auf die Zehenspitzen stellen. Ich bewundere dabei ihre Füße. Sie steht auf den Ballen, die Muskeln in den Füßen sind gespannt, und zeichnen sich deutlich an der Oberfläche ab. Man kann durch die helle weiche Haut ihrer Füße den Verlauf der Knochen und Sehnen gut nachverfolgen. Die angespannten Füße, mit den kleinen Runden Fersen gehen über in metallisch glänzende Kunststoffußgelenke.
Der Designer, der die Urform für diese Puppe bearbeitet hat, hat ihr richtig schöne runde Waden gegeben, mit einem schlanken Schienbein, so daß am Übergang ein kleines Tal entsteht. Am Übergang zur Hüfte kann man eine Nahtstelle erkennen, man kann erahnen, daß man die Gliedmaßen abnehmen kann. Auf dem Torso sitzen zwei 'Apfelbrüste' ohne Brustwarzen. An den Schultern und am Hals ist wieder eine deutliche Trennlinie zu sehen. Der Kopf der Puppe ist kahl, man kann ihn bestimmt um 360 Grad drehen. Direkt daneben sitzt eine weitere Puppe, die gerade einen Schuh in der Hand hält.
Sie öffnet die Schnürsenkel an dem hohen Stiefel, deren Schaft vorne weit offen ist, und man kann durch die Verschnürung hindurch gut die eingeschnürten Unterschenkel erkennen. Auch oben auf dem Fuß kann man zwischen den schwarzen sehr eng um haken verlaufenden Bändern die Haut sehen. Der Stiefel ist fast bis hin zu den Zehen geschnürt. Sie hakt die Schnürsenkel immer abwechselnd auf beiden Seiten des Schuhes an den Silberglänzenden Haken auf dem roten Leder ein. Sie zieht kräftig an den Senkeln. Das Leder umschließt sehr streng den Fuß. Es ist ein sehr weiches Leder, daß man durch den Schuh hindurch die Knöchel und die Waden gut erkennen kann. Es scheint fast so, als wäre ihre Beine nur mit roter Farbe bemalt. Die sich immer wieder kreuzenden Schnürsenkel schließen lauter kleine Dreiecke nackter Haut ein. Dutzende von Dreiecken.
Ich kann nicht länger wiederstehen und muß mich durch das Schaufensterglas hindurch vorbeugen, muß jedes einzelne Dreieck mit meiner Zunge streicheln. Ich fange knapp unterhalb des Knies an, und arbeite mich immer weiter nach unten. Immer weiter vor zu den Zehen. Sie atmet schneller. Der salzige Geschmack aufmeiner Zunge läßt mich immer noch nach mehr verlangen. Und wieder habe ich ein weiteres Dreieck geleckt. Während ich ihre Füße immer weiter hingebungsvoll lecke, bekommt sie gerade ihren Kopf abgeschraubt, und durch einen neuen ersetzt. Der Blick ist strenger, passend zu den Schuhen.
Ich folge der Gestalterin auf allen Vieren. Ich beobachte dabei ihre Füße, wie sie bei jedem Aufsetzen des Fußes leicht die Zehen spreitzt, oder wie sich die Fußsohle beim abrollen leicht durchbiegt. Besonders wenn sie ihre Knie abwinkelt, und es eine ganz kleine Falte an der Kniekehle gibt, dann liebe ich ihre vollen Schenkel. Ihr weiches Fleisch.Ich umgreife mit meiner Hand ihren Knöchel, unterbreche ihren Schritt. Sie dreht sich um, und schaut mich von oben herab an, führt dann lächelnd ihren Fuß ganz nahe an meine Lippen, sie streichelt mit ihrem großen Zeh über meine offenen Lippen. Dann nehme ich ihren Zeh tief in den Mund. Ich sauge daran, umspiele mit viel Speichel ihren warmen Zeh. Ich laße meine Zunge zwischen ihre Zehen wandern, kitzle sie an der sensiblen Haut. Ich fasse ihren Fuß um sie zu entlasten mit einem festen warmen Griff um ihre Ferse. Ihre Ferse liegt auf meiner Handfläche, Zeigefinger und Daumen halten ihren Fuß sicher indem sie zärtlich die Achilißehne umschließen.
Ich hebe den Fuß an, um ihre Zehen von unten zu lecken, um die weiche Haut am Ansatz der Zehen zu striecheln, direkt an ihrem Ballen. Aber die Puppen haben eine glatte Standfläche, bei der es keinen Spaß macht. Der nächste Schuh ist etwas ganz besonderes. Eine Stiefelette aus starkem Schwarzen Leder, die am Schaft mit einem Riemen verschlossen ist, der mehrmals um das Bein gewickelt wird, um schließlich durch ein kleines goldenes Vorhängeschloß gehalten wird. Das Vorhängeschloß hängt auf der Vorderseite des Schuhs, am oberen Rand des Schafts. Die Stiefel haben einen hohen Absatz, sind ganz geschlossen. Sie strahlen eine Strenge aus, die mich sehr fasziniert. Als absoluten Kontrast besitzen sie aber eine Reihe von drei kleinen Öffnungen, vorne an der Spitze. Es sind drei kreisrunde Löcher, durch die die weiße Haut der Zehen wie eine Verzierung auf dem schwarzen Leder erscheint.
Dort könnte man, selbst ohne im Besitz des Schlüßels zu sein, ein wenig von den wunderschönen Füßen die darin eingeschlossen sind (Sicherheitsverwahrung) erahnen. Ich versuche mir vorzustellen, zu was ich alles fähig wäre, um mir den Schlüssel zu verdienen.
Wie aus heiterm Himmel erlöschen die Lichter im Laden. Feierabend... Ich gehe weiter. Wie soll ich es nur erklären, daß ich keinen Anzug gekauft habe, das glaubt mir doch keiner...

 

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