Titel

 

Kapitel 9

   

Ja, du hast dir wirklich Mühe gegeben!", bestätigte Claudine. Dabei zog sie langsam ihren Rock hoch. Als Rita spürte, wie der Stoff zwischen den Schenkeln ihrer Herrin und ihren Armen sich bewegte, zögerte sie nicht. Ohne nachzudenken schob sie den Saum nach oben und wunderte sich nicht einmal, als sie spürte, daß Claudine kein Höschen trug. Beherrscht von der Hitze in ihrem Schoß wich sie nicht aus, sondern drückte ihr verweintes Gesicht in Claudines Busch. Der heiße Atem der Sklavin heizte Claudine mächtig an. Aber noch, so ahnte sie, war dieses nackte Mädchen vor ihr, nicht soweit. Ritas derzeitige Passivität und Unterwerfung kam noch nicht vollständig aus ihrem Inneren. Man mußte die Sklavin in ihr weiter aus der Hülle der Konvention herausschälen. "Du hättest nichts dagegen, mir mit deinem Mund zu verwöhnen, oder?", fragte sie und kannte die Antwort bereits. Noch vor der stumm nickenden Zustimmung ihrer Sklavin, wußte sie, daß Rita alles tun würde um weiteren Bissen der Peitsche zu entgehen. Das war aber nicht das Ziel. Rita sollte sich ergeben, weil sie sich danach sehnte, sich Claudines Strenge auszuliefern. Um sich zu vergewissern erkundigte sie sich: "Du meinst, du könntest mich 'bestechen', mich dazu bringen, dein Versagen durchgehen zu lassen, oder?" Anstelle einer Antwort streckte Rita zaghaft ihre Zunge ein wenig vor und berührte zum ersten Mal eine Mädchen 'dort'. Ehe sie sich über ihre Eindrücke dabei klar werden konnte, drängte Claudine sie zurück. Ihre Herrin nahm ihren Kopf fest zwischen beide Hände und zwang sie ihr ins Gesicht zu blicken: "So läuft das aber nicht!", wurde Rita abgewiesen, "Ich gebe dir Gelegenheit, über die richtige Antwort nachzudenken. Steh' auf!" Rita begann fast wieder zu Weinen, als sie sich erhob um ihr Martyrium, fortzusetzen. Unter Aufbietung aller Kräfte kehrte sie Claudine ihre gestriemte Kehrseite zu und nahm ihre Sklavenpose wieder ein. Sie wankte und wäre fast gefallen, so schwer fiel es ihr, ihren Körper zur erneuten Züchtigung darzubieten. "Noch nicht, du kannst die Hände wieder 'runternehmen.", überraschte sie Claudine, "Du sollst Zeit kriegen, dich selbst zu erforschen. Leg' dich aufs Gästebett!" Rita atmete hörbar vor Erleichterung auf und tat wie geheißen. Was hatte das zu bedeuten? Während sie heftig grübelnd dalag, griff ihre Herrin nach ihrem rechten Fußgelenk. Erneut von Furcht vor dem kommenden erfüllt, beobachtete sie, wie ihre Hand- und Fußgelenke mit Ledermanschetten versehen wurde. Sie mußte ihre Hände weit über den Kopf legen, wo sie an einer Öse im Kopfbrett des Bettes befestigt wurden. Aus dem Bad holte Claudine eine Art Besenstiel mit Ösen an beiden Enden. Als die Manschette ihres rechten Beines an ein Ende gefesselt wurde, erkannte sie was Claudine vorhatte. 'Aber als Spreizstange ist dieser Stock mit seinen 1,5m viel zu lang', dachte sie noch, als Claudine tatsächlich begann ihre Beine auseinanderzuzwingen. Um dem Schmerz in der Leiste zu entgehen, drehte sie ihre Hüfte zur Seite. Die Spreizstange hielt ihre Beine dadurch wie in einem langen Ausfallschritt scherenartig auseinander. Als Claudine sich aufs Bett stellte entdeckte sie den Deckenhaken, über den ihre Herrin ein Seil warf und begann die mittig aufgehängte Stange hochzuziehen. "Nein, bitte! Mistress, das zerreißt mich - oh, meine Leisten!", jammerte sie vergeblich, als das Gewicht ihrer angehobenen Hüfte sie zwang, die seitliche Stellung aufzugeben, und flach zu liegen. Als Claudine ihr Werk zufrieden begutachtete, berührte das Bett nur noch mit dem Rücken bis zur Taille. Beschämt wurde ihr bewußt, daß ihr Schritt unglaublich weit auseinanderklaffen mußte. "Warte, ich hole einen Spiegel, daß mußt du sehen!" Wie Rita befürchtet hatte, war sie völlig offen. Ihre Spalte klaffte weit auseinander und sogar die zarten inneren Lippen hatten sich geteilt. Darunter konnte man in der auch noch ihr Poloch deutlich sehen. Nichts, aber auch nicht die kleinste intime Einzelheit blieb verborgen. Vor Scham über diese Zurschaustellung schloß sie die Augen. "Mach die Augen auf! Ich will sehen, was du fühlst.", herrschte Claudine sie an. Wenn Rita an sich heruntersah, bestand sie aus nichts als Geschlecht. Durch das Tal ihres Busens erblickte sie ihre Muschi und ihre Schenkel. Dazwischen wurde Claudine sichtbar, die ihre offene Spalte schamlos betrachtete. Ohne Vorwarnung glitt sie mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand bis zur Wurzel in ihr Inneres. Zum ersten Mal war es eine Angehörige ihres eigenen Geschlechts, daß sie so berührte. Ihre Bestürzung steigerte sich, als etwas gegen ihre Rosette drückte, es war der Daumen derselben Hand, die bereits tief in ihr steckte. Mit stockendem Atem versuchte sie, sich Claudines Manipulationen zu entziehen - vergeblich. Sie war hilflos preisgegeben und konnte weder die Beine schließen, noch irgend etwas anderes tun um dieser Beschämung zu entgehen. Sie begann zu keuchen, als die kundigen Finger von Claudines anderer Hand ihren Kitzler fanden und mit Daumen und Zeigefinger sanft zu rollen begann. Sie spürte, wie sie glitschig wurde. Der kleine Schaft ihrer Lustknospe war steinhart geworden. Ihre Muskeln begannen Claudines Zeigefinger zu umfassen und über ihrem Damm breitete sich ein ziehendes Gefühl aus. Sie schob ihre Hüfte nach oben um den Händen, die ihr Geschlecht in Besitz genommen hatten entgegenzukommen. "Aihh", entfuhr ihr ein spitzer Aufschrei, als sich die Spannung in ihrem Schoß in ersten pochenden Zuckungen zu lösen begann. Sofort zog Claudine ihre Hände zurück und hinterließ eine frustrierende Leere. Die ausgetretene Feuchtigkeit ließ sie die Luft in ihrem geröteten Schritt besonders spüren. Dadurch wurde das Gefühl, unerfüllt gelassen zu werden, doppelt deutlich. Gleichzeitig kehrte das Bewußtsein obszöner Zurschaustellung und grenzenloser Beschämung zurück. "So", spottete Claudine, "und jetzt denk' drüber nach! Oder schlaf 'ne Runde wenn du kannst. Morgen früh sagst du mir, was mit den fehlenden drei Hieben ist!" Die Erwähnung der Peitsche ernüchterte Rita endgültig. Während ihre Herrin das Licht löschte und zu Bett ging, begann für Rita eine unbequeme, schlaflose Nacht, erfüllt von Überlegungen und Wachträumen, die sie erschreckten.

Zum 10. Teil


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