Titel

 

Kapitel 16

   

Auutsch!", diesmal hatte er die Rückseite des linken Oberschenkels mit der Lederschlaufe am Ende seiner Reitgerte gefitzt. Jeder Einzelne dieser, aus dem Handgelenk applizierten 'Trainingsreize', wie Luigi sich ausdrückte, brannte zwar wie ein Tropfen heißen Wachses, war aber auszuhalten. Mittlerweile hatte er diese Peitschentupfer aber schon recht oft gesetzt und sie summierten sich. Dabei gab sie sich hinter ihrer Augenbinde alle Mühe, mit den Spitzen ihrer Brüste den Kontakt zu dem Züchtigungsinstrument nicht abreißen zu lassen. Am Anfang, war es leicht gewesen, er hatte ihr, nackt und gefesselt wie sie war, die Augen verbunden, den Reitstock Quer über ihren blanken Busen gelegt und verlangt, daß sie sich blindlings der Führung durch das kalte Leder überließ. Wenn sie 'vorgeführt' werden solle, ohne ihr 'Publikum' zu sehen, sei dies recht praktisch, hatte Luigi behauptet. Natürlich, so betonte er, sei das Wesentliche aber der Effekt, den es auf ihre Psyche hätte. Es mache ihr auf drastische Weise klar, daß es die Peitsche in der Hand ihres Herren sei, die ihr den Weg durch die Dunkelheit weise. Es gewöhne sie daran, mit der Empfindsamkeit ihrer nackten Haut die Peitsche zu erfühlen und folgsam den Willen desjenigen daraus abzulesen, der sie hielt. Furchtsam hatte sie es versucht und solange er nur geradeaus ging, hatte sie es auch geschafft, erschauernd an das kalte Leder heranzutreten und das drohende Gefühl, das die Gerte der weichen Haut ihrer Brüste vermittelte, als Wegweiser durch die erschreckende Dunkelheit zu nutzen. Es war aber nicht so einfach, wie Luigi behauptete, den Reitstock so zart mit dem Busen zu berühren, daß sie am unterschiedlichen Druck die Seite erkennen konnte, in die sie schwenken solle. Drängte sie sich zu heftig dagegen, spürte sie den Richtungswechsel nicht, war die Berührung zu zaghaft, verlor sie den Kontakt völlig. Im einen, wie anderen Fall, ließ er sie für ihre 'Ungeschicklichkeit' büßen. "Iehhh!", gellte Ritas erschrecktes Japsen, als er diesmal, mit kurz aufeinanderfolgendem 'Patsch-Patsch', ihre harten Nippel zum Ziel dieser, mit einem Schwippen des elastischen Fischbeins erteilten, 'Motivationsschubes' machte. "Ohh - wie das zieht!", jammerte sie, ohne daß er ihr antwortete. Als sie mit vorgereckten und jetzt gemein brennenden Brüsten, tastend nach dem Stock suchte, um sich einem neuen Test ihrer Gefügigkeit zu unterziehen, erschrak sie. Der Reitstock spießte mit der Spitze gegen ihre Scham! "Jetzt die nächste Lektion. Ich rate dir übrigens, die Gerte mehr von unten als von vorn zu erfühlen. Das ist zwar ein wenig unangenehm, aber es geht leichter.", forderte Luigi. Er hielt die Peitsche waagrecht nach hinten und Rita schob sich etwas vor, um das kalte Leder in ihren Schritt aufzunehmen. Beim Gehen drängte das federnde Ende, dessen brennende Küsse sie heute schon oft gespürt hatte, ab und zu zwischen die Lippen in ihren Schlitz. Unwillkürlich mußte sie dann aufstöhnen, was ihrem Peiniger stets ein amüsiertes Kichern entlockte. Als er ihr die Augenbinde abnahm, entdeckte sie, daß ihre Haut mit unzähligen roten Flecken übersät war. Jeder zeugte von einem kleinen, aber gemein brennenden Kuß des Züchtigungsinstrumentes. Dieses Brennen hatte sie gelehrt, sich nackt und mit verbundenen Augen, treppauf und treppab führen zu lassen, sich fügsamer und entwürdigender führen zu lassen, als wenn man ihr ein Halsband mit Leine umgelegt hätte. Rita erzitterte bei der Vorstellung, wie es sein würde, wenn es wirklich jemand mit ansah, wie sie ergeben, mit den Brustspitzen an die Peitsche gelehnt unter neugierigen Augen umherparadieren mußte. Schrecklich würde es sein, gar vor anderen auf diesem Instrument aufzureiten und mit leicht offenen Beinen hinter dem aufdringlichen Störenfried in und an ihrer Grotte herzutrotten. Sie hatte gelernt, auf 'Peitschenwink' zu gehorchen. Sie wußte, wann ihr bedeutet wurde sich hinzuknien oder aufzustehen. Sie erkannte, ob sie die Beine grätschen, die Brüste vorstrecken oder ihren Po hochrecken sollte. Luigi und seine Gerte hatten aus ihr eine eifrige Schülerin gemacht! "Du siehst aus, als hättest du eine besondere Art der Masern," grinste er, "na, ein Herr nimmt eine Sklavin immer etwas härter her, als eine Mistress. Dafür ist es am Ende meist äh, - befriedigender!" Rita schnaufte empört; auf die 'Befriedigung' durch diesen gemeinen Kerl, hätte sie zu gerne verzichtet!

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