Titel

 

Kapitel 14

   

Es ist tatsächlich soweit. Ich dachte, sie hätte mich nur erschrecken wollen', dachte Rita verzweifelt. Es war eben etwas anderes, sich vor einem Mädchen derart aufreizend zur Schau zu stellen. Das war peinlich und man schämte sich. Die Gefühle, die sie jetzt durchrasten, wo ein Junge sie so sah, waren wesentlich entsetzlicher. Sie versuchte mit heimlichen, kleinen Lageveränderungen, wenigstens etwas von ihren intimsten Reizen zu verbergen. Sie streckte das angezogene Bein langsam aus und verringerte die Beugung ihrer Hüften. Sie hoffte dadurch ihre enthaarte Scham zwischen den Oberschenkeln verstecken zu können. Es war auch dann noch schlimm genug, diese devote Sklavinnenpose, splitternackt und regungslos, unter den ungenierten Blicken eines dominanten Mannes durchzuhalten. "Ich sehe, du bist noch beschäftigt!", wandte sich Luigi an ihre Mistress, "Viel hat sie aber noch nicht gelernt, sie muß das Bein weiter anziehen und die Hüfte ordentlich vorbeugen, damit man die Fleischigkeit ihres Vötzchens auch richtig taxieren kann!" Rita stockte der Atem. Es spielt keine Rolle, ob aus Scham über Luigis entwürdigende Art über sie zu sprechen, oder aus Angst vor Claudines Zorn, die sich wegen Ritas Disziplinlosigkeit, von einem Fremden als inkompetent hingestellt sah. "Zu mir! Auf die Knie! Hintern hoch!", trafen die kurzen, zornigen Befehle Claudines Rita wie Ohrfeigen. Hastig und ohne nachzudenken gehorchte sie. Erst als sie breitbeinig auf ihren Knien war, Hände unter den Brüsten und diese, mit gesenktem Kopf, quellend darbot, kam ihr zu Bewußtsein, wie unterwürfig und verkommen sie auf ihre Betrachter wirken mußte. Ihre Haltung forderte es geradezu heraus, daß man sich ihrer Reize unbeschränkt bediente. "Fängst - du - schon - wieder - an?", herrschte sie Claudine wutschnaubend an und begleitete jedes Wort mit einem 'Patsch!' ihrer schlanken Hände auf Ritas Wangen. Es war nicht der Schmerz, der sie versengte, es war die Beschämung, die in dieser Art der Züchtigung liegt, die ihr die Tränen in die Augen trieb. "Rede!", forderte Claudine, von oben herab. "Verzeihung!", schluchzte Rita gedemütigt, "Du bist keine -, ich wollte sagen, du mußtest noch nie..." "Waas?", verlangte Claudine mit warnendem Unterton zu wissen, "Was mußte ich noch nie?" Rita bebte und hauchte: "Du mußtest noch nie deine verborgensten Geheimnisse einem Jungen zeigen, ich meine so, so - verletzlich!" "Da kannst du recht haben," mischte sich Luigi ein, "Ganz so ausgeliefert wie du, wohl sicher nicht. Aber das, was heute abend kommt, ist auch recht nett - bist du schon neugierig darauf?" wechselte er von Rita zu deren Herrin. Claudine errötete bis zu den Haarwurzeln und schaute Luigi ungläubig an. "Du willst doch nicht wirklich-?", fragte sie kleinlaut. "Ich hab' meinen Teil erledigt," meinte er und deutete mit dem Kinn auf Rita, "du hast sie. Jetzt bist DU daran, DEINEN Teil unserer Abmachung zu erfüllen!" Claudine drehte sich von ihm und der, um Vergebung bangenden Sklavin weg zum Tisch. Sie jammerte ohne Luigi anzusehen: "Das geht doch nicht. Jedenfalls nicht hier und jetzt, schließlich sieht sie alles!" "Sie gehört dir doch. Befiehl ihr meinetwegen die Augen zu schliessen." schlug er vor. Dann trat er dicht hinter Claudine und flüsterte: "Jedenfalls, wenn du dich weiter zierst, dann sag' ich allen, wie das mit den Gläsern gelaufen ist!" Anschließend nutzte er Claudines erschreckte Reglosigkeit, sie nach vorne auf den Tisch zu beugen. Rita beobachtete verwirrt, wie Claudine es mit einem flehenden 'Mmh!' duldete, daß er ihren Rock bis zur Taille hochschlug. Mit einem flehentlichen: "Bitte nicht!", quittierte Claudine jammernd, seine Entdeckung, daß sie kein Höschen trug. "Was habt ihr beide denn getrieben?", grinste er Rita an, die hochrot schwieg. "Weißt du," erklärte er genüßlich, während er Claudine durch Druck auf die schmale Taille in ihrer unschicklichen Haltung festhielt, "sie ist mir noch einen kleinen 'Gefallen' schuldig, dafür, daß du es bist, die hier für sie die Beine breitmachen mußt!" Rita war gleichermaßen darüber entsetzt, mit welchen gemeinen, aber peinlich treffenden Worten, er ihre Situation beschrieb, als auch darüber, wie weit Claudine gegangen war, um ihrer habhaft zu werden. Claudine hatte offenbar zu einer fatalistischen Hinnahme ihrer Situation gefunden und lächelte Rita ergeben über ihre Schulter hinweg an: "Ja, ma Cher, du hast mich eben stark beeindruckt! Bis jetzt gab es keinen Augenblick wo ich deinetwegen 'was bereuen mußte." Rita ahnte, welchen tieferen Sinn Claudines Worte hatten und seufzte unwillkürlich auf, als ihr dieses versteckte Liebesgeständnis bewußt wurde. Sie rang entsetzliche Sekunden mit sich, ob sie stark genug wäre, sich selbst noch weiter zu unterwerfen, als 'ihre' Mistress bislang von ihr verlangt hatte. Als sie sah, wie Luigi seine Hosen öffnete und an seinen Beinen herabfallen ließ, stieß sie, vor Aufregung lauter als nötig hervor: "Bitte Luigi, warte!" Claudine, die an ihren Schenkeln bereits Luigis stachelige Männerbeine spürte und entsetzt aber ohne Gegenwehr darauf wartete, daß er sie nahm, blickte sie überrascht an. "Na komm, ich tu ihr schließlich nicht weh - ganz im Gegenteil!", grinste Luigi, hörte aber weiter zu. Rita sammelte sich und zwang sich dann schweratmend und mit angstvoll wogendem Busen, die fürchterlichen Worte auszusprechen, die sie sich zurechtgelegt hatte: "Es ist nicht richtig, daß meine Herrin so daliegt!" Wieder mußte sie heftig einatmen, ehe sie weitersprechen konnte: "Es ist meine Sache, mich überzulegen und SO benutzen zu lassen." Man hatte eine Stecknadel fallen hören können, als sie fortfuhr: "Ich bitte sie unterwürfig, mit meinem Hinterteil vorlieb zu nehmen - ich bin zwar nur eine untrainierte Sklavin, verspreche aber, daß ich mir alle Mühe geben werde!" Diese Worte kosteten Rita soviel Beherrschung, daß sie fürchtete die Brust würde ihr zerspringen. Keuchend ließ sie sich auf die Fersen fallen, nahm die gefalteten Hände auf den Hinterkopf, reckte ihre Brüste so verlockend nach vorne wie sie konnte - und klappte, schon schwindlig vor Scham, ihre Knie auf. Mit rasendem Puls und schmerzhaft klopfendem Herzen bot sie ihr Innerstes dar. Mit einer Mischung aus grenzenloser Scham und unbändigem Stolz erwartete sie sein Urteil...

Zum 15. Teil


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