Titel

 

Kapitel 10

   

Die erste Stunde war am schlimmsten gewesen. Rita hatte geglaubt die Spannung in ihrer Leistenbeuge würde sie zerreißen, so weit wurden ihre Beine auseinandergezwungen. Dann begann ihr Rücken zu schmerzen. Als ihre Hände wegen der Fesseln zu kribbeln anfingen, glaubte sie es nicht mehr aushalten zu können. Fast hätte sie nach der sanft schlummernden Claudine gerufen um sie zu bitten ihr eine bequemere Haltung zu ermöglichen. Nur die Angst verspottet oder, schlimmer noch, geknebelt zu werden, zwang sie, still zu bleiben. Nach einer Ewigkeit gab ihr Körper auf. Kein Muskel versuchte mehr sich aufzulehnen, jede Sehne erschlaffte fügsam. Mit dem Widerstand gegen die Zwangshaltung verschwand auch die Qual. Was blieb, war ihre Beschämung. Ihr Wunsch sich zu bedecken und vor allem die Beine zu schließen. Sich zusammenzurollen, um eine Spur Geborgenheit zu gewinnen. Vergeblich! Sie spürte, daß sie feucht war. Claudine hatte das Fenster geöffnet und ein steter Luftzug überstrich die glibberige Haut zwischen ihren klaffenden Lippen. Ihr Kitzler ragte ungewohnt freigelegt und preisgegeben dazwischen empor. Sie konnte ihn wie einen Fremdkörper fühlen und erschauderte beim Gedanken an ihre schutzlose Zugänglichkeit. Vom Dauerreiz, den diese Zugluft auf ihr weit geöffnetes Geschlecht ausübte, kamen wohl auch die verwirrenden Gefühle, die sie beherrschten. Es dauerte lange, bis auch ihr Stolz aufgab. Es dauerte bis zum Morgengrauen, ehe es ihr gelang an etwas anderes zu denken, als an das Unschickliche ihrer Zurschaustellung. Die abartigen Dinge, die sie erdulden müßte, wenn jemand sie so fand. An dicke Gegenstände die man in sie bohren könnte. Mit Erschrecken dachte sie daran, daß 'man' auch die Tiefe ihres Po's dazu wählen könnte. Wieder spürte sie ihre Brust eng und beklommen werden. Sobald sie sich aber dem unglaublich sanften Ziehen zwischen ihren Beinen hingab, spürte sie, wie die Lust sich in ihr breit machte. Wie ihre Brüste prall wurden, die Nippel sich emporreckten, die zarte Fältelung ihrer kleinen Lippen dem Gefühl wich, sie würden warm anschwellen und überzögen sich mit einem samtigem, empfindsamen Kribbeln. Als die ersten Sonnenstrahlen den Weg ins Zimmer fanden war ihre Metamorphose perfekt. Nicht, daß sie ihre Haltung für angenehm, ihre Zugänglichkeit für willkommen hielt. Sie hatte kein Jota weniger Angst bei dem Gedanken was ihr, kurz nach Claudines Erwachen, bevorstand. Schmerz, Hilflosigkeit und Beschämung würden ihr dieselbe Qual bereiten, wie am Vorabend. Sie würde Schreien müssen, Weinen, um Gnade betteln. Sie würde darum bitten, nicht unter fremden Gliedern, Händen und Zungen stöhnen zu müssen. Nacktheit und Verfügbarkeit würden sie nach wie vor demütigen. ABER - sie hatte erkannt, welche unglaubliche Lust es bereiteten konnte, sich dem unentrinnbar auszuliefern, was ihre Mistress ihr antat! Mit diesem Gedanken glitt sie in einen erlösenden Schlummer. "Es ist nicht zu fassen," hörte sie schläfrig Claudines Stimme, "bist du ohnmächtig?" Ihre Mistress stand geduscht im Morgenmantel seitlich an ihrer Liege und blickte spöttisch auf sie herab. Rita lag zusammengerollt wie ein Baby auf der Liege. Nur der Schmerz in ihrer Leistenbeuge und die achtlos neben das Bett geworfenen Seile, bewiesen, daß sie nicht nur geträumt hatte. Noch im Halbschlaf stand sie ungefragt auf und tappte ins Bad, um ihre Morgentoilette zu erledigen. Erst als sie unter der Dusche stand und ihre Lebensgeister zurückkehrten wurde ihr klar, daß im Nebenzimmer ihre Herrin saß und ihre Antwort erwartete. Ihre Sklavin erwartete! Diesmal war es nicht Entsetzen, ja fast Panik, was sie überfiel, sondern schwermütige Bangigkeit. So, glaubte sie, müssen sich in früheren Zeiten die Frauen der Besiegten gefühlt haben, wenn die Soldaten des Feindes gegen die Tür des Hauses hämmerten um von den Bewohnerinnen das zu fordern, was sie für ihr Recht hielten. Mit verzagtem Blick aber mit Einsicht in das Unvermeidliche, verließ sie die scheinbare Sicherheit des Badezimmers. Claudine stand, mit leicht geöffnetem Morgenrock, neben dem Tisch, auf dem drohend die Peitsche lag. Ritas Herz wollte zerspringen, als Claudine ihr ein lauerndes, "Und?", entgegenhielt. Mit bleichem Gesicht hastete sie zum Tisch, ergriff das kalte Leder, das doch so sengend heiß werden konnte und kniete wortlos vor Claudine nieder. Ohne zu wissen warum, verfiel sie einer pathetischen Geste: sie küßte die Peitsche und reckte sie dann mit beiden Händen nach oben, ihrer Zuchtmeisterin entgegen. Claudine hatte zwar mit einer Änderung in Ritas Seelenleben gerechnet, dieser Erfolg wunderte sie dennoch. Sie spürte die bebende Angst ihrer Sklavin vor dem Schmerz, als sie ihr die Gerte aus den Fingern nahm, deren Knöchel weiß hervortraten. Ganz langsam und zögernd gaben sie das Instrument frei, dann sanken Ritas Hände, über Claudines Körper gleitend, herab, bis sie an den Hüften ihrer Herrin Halt fanden. Es war für Claudine eine Köstlichkeit, wie Rita die Front ihrer Herrin freilegte und unterwürfig begann, den Schoß ihrer Peitschenherrin mit vorsichtigen Versuchen ihrer Zunge, zu erkunden. Ergeben schob Rita ihre Knie zurück, hob ihr Gesäß von den Fersen und ging ins Hohlkreuz. Dadurch präsentierte sie ihre bereits ängstlich fröstelnde Kehrseite so gut, wie sie glaubte, daß es eine brave Sklavin nur konnte. Lediglich die angespannten, von Gänsehaut überzogenen Globen verrieten, wie sehr sie sich fürchtete. Claudine ermunterte sie, indem sie Ritas Kopf mit der freien Linken am Nacken fest in ihren Schoß drückte und signalisierte ihr damit gleichzeitig, daß es ernst wurde. Als könne das den Schmerz vertreiben, stieß sie jetzt heftig ihre Zunge vor. Sie leckte Claudines Spalte bis auf den Grund und empfand sogar so etwas wie Stolz, als sie die Knospe ihrer Mistress hart werden spürte. Mit Claudines erstem Stöhnen fiel auch der erste Hieb. Sie erstickte ihren Schrei im Schamhaar des Mädchens, daß sie so grausam züchtigte und bereitete ihr dabei ungewollt höchste Lust. Ihre Hände krallten in den Frottee des Bademantels. Unter den Zuckungen des ziehenden Nachschmerzes rieb sie ihre Brüste gegen Claudines weiche Schenkel. Noch ehe sie sich soweit gesammelt hatte, daß sie ihren Po wieder hätte vorstrecken können, traf der nächste Schlag. Sie kniff die Backen wie im Krampf zusammen, warf gequält die Hüfte zur Seite, schaffte es aber trotzdem den intimen Kontakt zu der jetzt tropfnassen Mädchenscham vor ihrem Gesicht zu halten. Als sie ihre zusammengebissenen Zähne wieder öffnen konnte, legte sie ihren Kopf in den Nacken und züngelte wimmernd, von unten, so tief wie möglich in Claudines Liebesöffnung. Claudine drückte ihre Knie nach aussen als säße sie auf einem Pferd. Oh, dieses glühende Stoßen, das köstliche Reiben am Rand ihrer Lippen und der feucht-heisse, keuchende Atem ihrer Sklavin, die sich wie rasend im Peitschenschmerz wandt! Ein letztes Mal hob sie den Stock und traf gezielt in die Tiefe der Furche, als sich der gepeinigte Po ihrer Sklavin gerade weit öffnete. Rita blieb der Atem weg, als der dritte Hieb wie ein glühender Draht auf den Grund ihres Po's traf und das dünne, elastische Ende des Reitstockes gegen ihren Damm fitzte. Der Hieb trieb sie in die Höhe. Ein gurgelndes 'Arghh!' drang aus ihrem, mit schmelzendem Mädchenfleisch fast geknebelten, Mund. Spiralig wand sich ihr Körper im nachhaltigen Ziehen und Sengen nach oben. Claudine begann erstmals in jenem gewaltigen und intensiven Orgasmus zu schreien, den Sklavinnen mit Tränen, Schweiß und aufschwellenden Peitschenmalen bezahlen müssen. Sie ruckte, zappelte und wand sich genau so zuckend in ihrer Lust, wie die Gezüchtigte vorher in ihrem Schmerz. Noch immer in Lust getaucht, beruhigte sie sich erst nach Minuten. Als sie ihre Umwelt wieder wahrnahm, fühlte sie, wie sich ihre Sklavin tribadisch an ihren Beinen rieb. Abwechselnd drängte Rita dabei eine ihrer vollen Brüste in Claudines Schoß und kostete die Lust aus, die entstand, wenn die Härte ihrer Nippel mit der von Claudines kleinem Schaft wetteiferte. Claudine mußte sich zuletzt gegen die Tischkante lehnen, um nicht von den immer fordernder drängenden Beckenstössen Ritas aus der Balance gebracht zu werden. Als Rita an ihr herab zu Boden glitt, wußte Claudine nicht, ob die Tränen im Gesicht ihres Opfers noch von der erlittenen Auspeitschung oder schon von der gemeinsamen Lust stammten!

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