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Lady Cab Driver

von Jens Lück (© 1996)


" Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen? Ich muss nach Hannover! "
" Mit dem Taxi mein Herr? " fragte der Concierge.
" Ja, es ist kein Mietwagen zu bekommen und ein Flugzeug heute auch nicht mehr. "
Ich musste morgen um 8.30 Uhr in Hannover einen Vortrag halten und das Taxi würde die Firma zahlen. Ich war ausnahmsweise nicht aufgrund einer Party in Hamburg, sondern beruflich. Ich konzentrierte meine Gedanken wieder auf die Taxis, die vor dem Hoteleingang hielten und schaute angenehm überrascht auf, als eine Frau als Fahrerin einem der Taxis entstieg und sich länger mit dem Portier unterhielt.

Das könnte interessant werden dachte ich, doch dann sagte sie zu mir gewand :
" Sie sind also der Herr, denn ich nach Hanover kutschieren soll. "
" Darf, meine Dame, darf, ist das richtige Wort ", sagte ich lächelnd und zauberte den Ausdruck von Verblüffung auf ihr Gesicht. Beim Einladen der Koffer, wobei ich ihr ein wenig half, schwieg sie daraufhin.
Wir fuhren los, es war März und die Abende wurden doch noch recht früh dunkel, so das sie das Licht am Fahrzeug schon jetzt einschaltete. Ruhig, aber schnell und sicher fuhr sie auf der Autobahn durch die Stadt in Richtung Elbtunnel und ich wandte mich meinen Unterlagen zu. Nachdem wir ausserhalb der Stadt waren fragte sie:
" Stört es Sie, wenn ich Musik anmache? "
" Nein, überhaupt nicht. " antwortete ich etwas müde, aber trozdem noch in meine Arbeit vertieft. Leiser Motown Sound versuchte beharrlich mich in den Schlaf zu wiegen. Um nicht einzuschlafen fing ich ein Gespräch an: " Fahren Sie heute noch zurück? "
" Nein, ich habe eine Freundin in Hannover, bei der ich schlafen kann. Wir machen uns noch einen gemütlichen Abend, naja, besser gesagt eine gemütliche Nacht wenn ich ankomme. Gottseidank ist Ihr Mann nicht zuhause! "
" Haben Sie etwas gegen Männer? " fragte ich interessiert.
" Ich halte nichts von Ihnen. " sagte sie aufgebracht.
" Eine harte Meinung. "
" Sicher nicht, so unsensibel und überheblich wie Sie sind! "
" Aber sind alle Männer so? " wollte ich wissen.
" Nein, aber es gibt anscheinend nur noch verrückte oder perverse Männer. Zum Beispiel diese Sadomasos, was ich darüber gelesen habe lässt einem alle Haare zu Berge stehen!!! "
Als ich fragte : " Was haben Sie den so Fürchterliches darüber gelesen? " schaute sie in den Spiegel und sah mich leise und amüsiert lächeln.
Ich war der Meinung das sie sich vielzusehr aufregte. Gerade beim letzten Teil des Satzes war sie sehr laut geworden. Interessant, diese Reaktion dachte ich mir. Sie schwieg.
" Wären Sie so freundlich? " fragte ich als ich ihr eine Musikkasette hinhielt.
" Wer ist es? "
" Prince, 1999. " war meine Antwort.
Als wir das letzte Lied hörten wurde sie unruhig, denn sie verstand warum ich ihr die Kasette gegeben hatte und meinte: " Dafür müsste der Man mich schon festbinden. "
" Ach ja? "

Eine Viertelstunde später bat ich sie bei Gelegenheit anzuhalten, da ich eine Toilette aufsuchen wollte. Das sie aber mit Schwung in den nächsten Parkplatz fuhr überraschte mich doch. Stockdunkel war es und ich hätte mir, wäre ich allein gefahren, überlegt ob ich hier halte.
" Keine Angst? " fragte ich.
" Nein, es soll nur einer wagen! " war ihre Antwort.
Anscheinend wollte sie mir Ihren Mut beweisen. Als ich zum Taxi zurückkehrte, sah ich, wie sie Dehnungsübungen machte und sich dabei vornüberbeugte.
Plötzlich, als ob sie meine Blicke auf Ihrem Hintern gespürt und meine Gedanken ob Ihrer anziehenden Rundung erraten hätte, drehte Sie sich um und schaute mir in die Augen.
" Schauen Sie mich nicht so an ! "
" Wie schaue ich denn? " fragte ich.
" So, so widerlich, so typisch männlich, ach ich weiss es nicht. "
Als sie daraufhin den Blick niederschlug und mich danach von unten herauf anschaute, war mir klar was passieren würde
Sie wusste es auch.
Die Rollen waren verteilt und bestimmt; auch was zu tun war.

" Komm her. " - Sie kam.
Ich umarmte sie und sie schmiegte sich an mich, als ich ihr Genick fasste.
" Dreh Dich um und leg Dich über die Motorhaube. "
Sie gehorchte ohne Zögern, ohne Widerspruch.
" Dein erstes Mal ? " Nur ein kaum sichtbares Nicken war ihre Antwort.
Deshalb war sie vorhin so laut geworden, sie hatte Angst davor, eigentlich Angst vor sich selbst. Ich zog meinen Gürtel langsam aus der Hose um ihre Handgelenke vorsichtig auf ihrem Rücken zusammenzubinden. Als ich ihr die Hose über ihr Hinterteil zog bewunderte ich die Festigkeit und Gleichmässigkeit dieses schönen Hinterteils. Sie hatte sich etwas verkrampft und schrie laut los als der ersten Schlag ihren Po traf.
Es war mehr Anspannung, Realisieren das ich sie wirklich schlug, vielleicht auch ein überflüssiges Aufbäumen ihres Stolzes ( dem ich doch keinen Schaden zufügen wollte ), als wirklicher Schmerz.
Langsam beruhigte sie sich, als sie feststellte wie sanft ich sie schlug. Vorsichtig ging sie mehr und mehr auf den Rhytmus meiner langsam fester schlagenden Hand ein. Nun begann sie zu geniessen.
Fester und fester kamen nun die Schläge, sie stöhnte, sie machte mich heiss.
Diese Frau liess sich so fallen wie ich es selten erlebt hatte.
" Bitte, bitte, der Gürtel! " - in Sekundenbruchteilen waren Ihre Arme frei.
" Soll ich den Gürtel nehmen? " - " Ja! " war alles was sie sagte.
Sie sprach nicht mehr, sie stöhnte; es raubte mir fast die Beherrschung.
" Mach die Beine weiter auseinander. " Mit einer Hand hielt ich ihren Po fest, während ich Sie mit der anderen mit dem Ledergürtel schlug. Plötzlich fühlte ich ihre Erregung, ihre Feuchtigkeit und spielte mit meinen Finger in ihr.
Sie stöhnte mit jedem Schlag lauter. Sie schrie mit jeden Schlag lauter. Sie tropfte bei jedem Schlag mehr.
Ich fühlte sie, ich spürte ihren Körper, doch ich wollte es hören und so zögerte ich den letzten Schlag hinaus.
" Bitte schlag zu! " hoerte ich ganz leise und meine Gedanken fingen an zu kreisen.
Mit dem letzten Schlag brachen wir zusammen.

Als wir in Hannover ankamen schaute ich die in einer Decke schlafende junge Frau an, legte das Geld und meine Telefonnummer auf die Mittelkonsole des Autos und schloss den Wagen so ab, dass er von aussen nicht geöffnet werden konnte.
Sie hatte seit Ihren Orgasmus nicht einmal die Augen aufgemacht und würde sicher noch eine Stunde schlafen, wann sie wohl merken würde, dass sie meinen Gürtel um ihre Taille trug ?

Das nach einer Woche das Telefon klingelte und eine Stimme sagte :
" Wann darf ich Dich sehen? " und auf meine Frage, wann sie losfahren wolle, die Antwort
" Ich bin in 5 Minuten bei Dir " kam, das ist eine andere Geschichte.

Ende


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