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Der Fototermin, Kapitel 7

von Sir George (© 1995)


Mit der Abgeschiedenheit der Duschkabine kehrte auch die Scham zurück. Würde ich den Leuten je wieder in die Augen schauen können? Was müssen sie von mir für einen Eindruck haben? Müßten sie nicht meinen, jeder könnte mich - also, einfach so? Wäre Markus mit mir in der Dusche gewesen, hätte ich darauf bestanden, sofort zu gehen. Es war aber wieder Babsi, die mit: "Sag' mal, wirst du auch mal fertig?", in die Wirklichkeit zurückholte. Babsi half mir beim Föhnen und Kämmen. Sie lieh mir sogar ihr Schminkzeug und plauderte, während ich mich zurechtmachte, in der gleichen intimen und vertrauten Art mit mir, wie es eigentlich nur unter guten Freundinnen möglich ist. "Es war unglaublich, wie du losgegangen bist," meinte sie mit Verschwörermiene, "meine Knie sind schon vom Zuschauen ganz weich geworden!" Solche Komplimente und ihre Unbefangenheit, mit der sie kichernd davon erzählte, daß sie wünschte auch von ihrem Po 'würde mal anderer Gebrauch gemacht, als nur mit der Rute draufzuklatschen' ließen mich zutraulicher werden. "Wieso? Ich dachte die Mädchen hier -, ich meine die, äh -, also die, die so als 'Sklavin' hier sind, die würden häufig -äh - na, du weißt schon!", erkundigte ich mich, während ich schüchtern um zurückhaltende Formulierungen rang. Babsi schüttelte heftig den Kopf: "Ne, Nee. Das ist doch alles nur Show. Jeder hier, übrigens auch Kerle, gehört zu irgendwem. Hier geschieht nur, was die jeweiligen Pärchen haben wollen, jedenfalls fast!" Babsi erklärte mir geduldig, daß man sich natürlich bemühe, schon der Atmosphäre wegen, seiner 'aktiven' bzw. 'passiven' Rolle, wie sie es nannte, gerecht zu werden. "Jemand, der hier als Herr 'reinkommt, tritt natürlich befehlsgewohnt auf", grinste sie, "und wer sich eher als Sklavin oder sowas fühlt, nimmt demütig Befehle entgegen."

Sie betonte aber, daß niemand das Recht habe, mit einem passiven Mitglied etwas zu unternehmen, ohne das der zugehörige aktive Partner, und sei es mit einem heimlichen Kopfnicken, sein Einverständnis gibt. "So ganz scheint das nicht zu gelten,", hakte ich nach, "du hast vorhin gesagt hier würde nur fast das passieren, was die jeweiligen Pärchen wollten." Babsi antwortete, daß es keine eigentliche Satzung gäbe, daß sich aber im Laufe der Zeit schon einige verbindliche Regeln herauskristallisiert hätten: "Also anfassen, 'n bißchen 'rumfummeln oder so, sagen wir, bis zu fünf, allerdings maßvolle, Schläge auf den Hintern, daß darf sich schon jeder herausnehmen - und dann ist da noch..." Genau in diesem Augenblick unterbrach Markus Eintreten unser Gespräch. Babsi senkte schuldbewußt den Blick und huschte hinaus. "Komm!", befahl Markus knapp und ich beschloß, Babsis Erklärungen folgend, mitzuspielen. Errötend hauchte ich ein: "Ja, Herr" und erhob mich. Fügsam hob ich mein Haar und streckte meinen Hals, um es ihm zu erleichtern, mir das breite Lederhalsband umzulegen, das er in Händen hielt. Nachdem er mich noch in ein schwarzes Spitzenkorsett geschnürt hatte (es war nicht mal unbequem), das meine Taille betonte und dessen Büstenhebe meine Brust nur von unten stützte, aber die Nippel nur noch eben mit einem Spitzensaum eher akzentuierte als verbarg, klinkte er eine Hundeleine ins Halsband. Mit einem "Komm' schon, du wirst erwartet!", zog er mich zurück Richtung Saal.

Bravorufe und Applaus empfingen uns. Die Gesichter der Anwesenden waren gelöst und offen. Anscheinend war ihnen die Situation überhaupt nicht peinlich. Als sich alle wieder ihren Gesprächen und Getränken widmeten, forderte mich Markus auf, mit ihm 'die Runde' zu machen. "Ich denke, wir sollten uns jetzt auch 'ganz normal' bekannt machen.", schlug er vor. Diese Vorstellungsrunde war irgendwie unwirklich. Da ging ein korrekt gekleideter Mann mit einem halbnackten Mädchen herum. An jedem Tisch das 'Zeremoniell': Begrüßung, Händeschütteln, lächeln. "Ich heiße Markus, darf ich euch meine Sklavin Charly vorstellen?" - "Angenehm XY, dies sind meine Diener Klaus und Micha! Setzen sie sich einen Augenblick zu uns." Ab und zu wurde ich auch gemustert. Man griff mir unters Kinn und studierte mein Gesicht. Ein Mann, ich glaube er hieß Norbert, befahl mir, mich umzudrehen und erkundete mit irritierend kühnen Fingern meine Kehrseite. Ein hübsches Mädchen (heute weiß ich, daß es ein Junge war), erkundigte sich bei seiner dominanten Begleiterin (statt bei mir), ob es mich küssen dürfe. Das "Mädchen" durfte, und ich öffnete nachgiebig meine Lippen um seiner Zunge zu begegnen. Es war wie in einem grotesken Traum!

Als wir 'durch' waren, nahm Markus wieder neben Michael Platz. Markus nahm ein Sitzpolster von einem freien Stuhl und plazierte es neben sich auf dem Boden. Mit einer knappen Geste forderte er mich auf, darauf niederzuknien. Zu seinen Füßen, auf Knien, die Wange auf seinem Oberschenkel, hörte ich den Gesprächen zu, während Markus mich zärtlich, aber betont beiläufig streichelte. Ich wäre mit einem Gefühl irgendwo zwischen aufkeimender Erregung und vertrauter Geborgenheit eingeschlafen, hätte Michael nicht plötzlich mit den Fingern geschnippt. Mit dieser unduldsamen Geste rief er die kleine Rothaarige aus der Garderobe herbei. Ihr Name war Angelika. Sie war splitternackt, bis auf ein breites Halsband, an dem, in der Mitte des Nackens, ihre Handgelenke festgemacht waren. Ihre üppigen Brüste, die wie ihr stupsnasiges Gesicht mit Sommersprossen übersät war, wurden durch ihre Haltung gehoben und hervorgereckt. Sie wußte offensichtlich, was von ihr erwartet wurde. Ohne zu zögern kniete sie sich neben mich. Röte überzog mein Gesicht, als ich daran dachte, daß Michael nur noch die Hose zu öffnen brauchte, damit sie...

Das Geschehen überholte meinen Gedanken. Ohne sich an mir, Markus oder sonst wem als Zuschauer zu stören, hatte Michael sich entblößt. Angelika brauchte keine weitere Aufforderung. Sie rundete bereitwillig ihre Lippen, um Michaels halbsteifen Penis in ihren Mund zu nehmen. Keine halbe Armlänge von mir saugte ein nacktes, gefesseltes Mädchen hingebungsvoll an einem aufschwellenden Stück Männerfleisch! Ich konnte jede Einzelheit sehen. Den Schimmer von Speichel in ihrem Mundwinkel, wie sie die Augen schloß, um sich zu konzentrieren, als sie versuchte mit den Lippen bis an die Wurzel vorzugleiten. Welches Geschick sie aufbot, um das mittlerweile ausgesprochen dicke Teil nicht mit den Zähnen zu berühren. Am Hals, unter den Kieferknochen, verrieten kleine heftige Bewegungen, wann der Zeitpunkt kam, wo sie mit schnellen Zungenschlägen über die pralle Eichel fuhr, die ihren Mund alleine hinreichend ausgefüllt hätte. Ein Blick in das Gesicht von Michael verriet mir, wie erfolgreich sie war. Es war nur noch eine Frage weniger Augenblicke, bis Michaels Erregung den Damm geschauspielerter Gelassenheit hinwegspülen würde.

Mich erregte der Gedanke, daß diesem Mädchen gleich, ob es ihm gefiel oder nicht, der heiße Samen eines Fremden in den Mund schießen würde. Ich fühlte, wie sich zwischen meinen Beinen spontan wieder diese feuchte Wärme ausbreitete, die mir stets verrät, daß sich mein Körper nach Berührung sehnt. Während Michael aufkeuchte und sein Fleisch zu pumpen anfing, während Angelika fügsam versuchte, zu schlucken, was ihr warmer Mund aus dem Glied herausmolk, nahm Markus meinen Kopf zwischen seine Hände. "Ich weiß ja nicht," meinte er fragend, "was dir Babsi vorhin schon alles erzählt hat. Was das Mädchen da gerade tut, kommt auf dich nämlich auch zu!" Ich muß nicht gerade besonders schlau dreingeschaut haben, denn Markus setzte mir recht weitschweifig auseinander, daß immer einer der 'Passiven', Mädchen und Kerle, reihum die Aufgabe haben, auf die gesehene Weise zur 'allgemeinen Verfügung' zu stehen. Ich konnte nur wortlos nicken, als er seine Hose aufzog und befahl: "Nimm die Hände ins Genick! Du darfst erst mal üben, ehe du Angelika ablöst - und dein Hintern für mangelndes Können einstehen muß!"

Ende


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