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Der Text enthält Beschreibungen von sexuellen Szenen und ist daher für Kinder und Jugendliche ungeeignet. Vor einem "Nachstellen" oder "Nachspielen" der hier beschriebenen Szenen wird ausdrücklich gewarnt. Denke immer daran: Sicherheit geht vor!


Bemerkung des Autors :
Dieser Text denkt nicht an AIDS, Verhütung, Safer Sex, P. C. oder ähnliches. Es ist eine Geschichte, eine Fiktion. Deshalb bitte nicht nachmachen. Es könnte sich leider heutzutage als tödlich herausstellen. Scheiß Zeiten !!!

Wolfen

von Jens Lück (© 1996)


"Sie hat Glück gehabt," sagt der Chirurg vor mir, "die Verletztung ist nicht so schlimm wie es zuerst aussah, es werden keine Schäden zurückbleiben. Nur eins interessiert mich, wie um alles in der Welt ist das passiert ?"

Tja, wie ist das passiert frage ich mich. So denke ich an Gestern.

So erinnere ich mich, was gestern passiert ist :
Meine Gott, ist das eine Nacht. Ich hatte bis Mitternacht vor dem Computer gesessen und geschrieben, wollte eigentlich schlafen, aber daraus wird wohl nichts. Ich kann einfach nicht schlafen, bin viel zu nervös, viel zu aufgedreht. Nach 15 Minuten gebe ich es auf. Ich habe wieder dieses Hungergefühl. Ja, ich glaube das ist die richtige Umschreibung. Da fällt mein Blick auf meinen Wandkalender : Vollmond !!!! Das sagt alles. In solchen Nächten konnte ich noch nie gut schlafen. - Also, was tun ? - sprach ich zu Zeus. Einen trinken gehen. Wenn ich genug Alkohol in mich hineingeschüttet habe, kann ich meistens schlafen. Ich renne hin und her, ich kann mich nicht einmal auf´s Anziehen konzentrieren.

Ich gehe zu meiner Stammkneipe, besser nach Hause laufen als fahren. Heute sind nur Looser da. Keine Stimmung.
-Verdammt, ich brauche anständige Musik !-  Ich trinke ein Bier, doch der ganze Laden geht mir auf den Keks. Ich bezahle und nehme mir ein Taxi um in´s Dr. Medicine zu kommen. Gott sei Dank, hier ist die Musik wirklich besser. Ich bestelle mir einen triple Macallan. Das hier ist der einzige Laden in dieser Stadt, der ordentlichen Whisky führt. Als ich mich umdrehe um die Leute zu beobachten, sehe ich aus dem Augenwinkel wie jemand in die Kneipe stürmt. Sie rempelt am Eingang drei Leute an, so kommt sie hereingestürmt. Im ersten Augenblick frage ich mich, ob sie vor jemanden flüchtet, doch dann steuert sie die Bar an und bestellt mit zitternder Hand einen Wodka.
"Halt !" sage ich und bestelle ihr auch einen triple Maccallan.

Sie dreht sich zu mir und schaut mir in die Augen.
Jegliche Nervosität, Hektik, Zerfahrenheit weicht und wir erkennen uns. Es gibt Momente, in denen der Gegenüber ein ganzes Universum für einen ist.
Beim Sex, beim Orgasmus ist nur noch dieses Gefühl da, aber doch nicht in einer Kneipe, in Gegenwart von von 300 Leuten. Alls dreht sich. Was dann geschieht ist nicht ganz klar, wir müssen uns wohl gerade Küssen.
Ich presse sie gegen die Wand, -Welche Wand ? War die vorhin schon da ?-
Sie legt ein Bein um meine Hüften, wir wiegen uns im Takt zur Musik. Sie zerkratzt mir den Rücken unter dem T-Shirt. Ich nehme ihre Hände und presse sie gegen die Wand. Sie beißt nach mir. Sie dreht uns. Ich werde von ihr gegen die Wand gedrückt. Rache !!!
Ich reiße sie herum. Wir kämpfen. Ich habe meine Zähne an ihrer Kehle und plötzlich wird sie weich. Sie klammert sich an mich und presst ihr Becken an mich. Ich fühle ihre Hitze an meinem Schwanz. Ich will sie. Hier, jetzt !
-Verdammt was soll das ?- Irgendwer zieht mich an der Schulter rum. Ich sehen einen Typen vor mir stehen. -Michael-, das ist sein Name. Ach ja, der Besitzer dieser Kneipe.
"Was ?" frage ich. Er redet anscheinend gerade mit mir.
"Jens, hey, so besoffen bist doch nicht. Ich habe gerade gesagt, daß Ihr beide, Du und Deine Frau, Ihr geht besser nach Hause."
"Was ?" "Ihr geht wohl besser nach Hause in euer Bett.""Was ist ? Wovon redest du ?"
"Oh Mann, mit Dir ist ja nichts anzufangen, bestellt Euch noch etwas aufs Haus und verschwindet dann ins Bett !"
Ich bin jetzt soweit klar, daß mir der Sinn seiner Worte aufgeht. Als ich mich umschaue sehe ich, daß sich etwa 20 bis 30 Zuschauer angesammelt haben. Ich drehe mich um und sehe sie mit geschlossenen Augen zum Takt sich wiegen.
- Verdammt -, ich kenne ihren Namen nicht, schießt es mir durch den Kopf.
An der Bar flöße ich ihr den mittlerweile warmen Whisky ein. "Ich bin Jens," sage ich, als sie langsam die Augen öffnet.
"Angelina" sagt sie automatisch und realisiert langsam was passiert ist. Als ich ihre Hände nehme, um sie zur Bar zu leiten, bemerke ich das ihre Fingernägel blutverschmiert sind. "Wenn ich an meinen Rücken denke, weiß ich woher das Blut an deinen Nägel stammt." Sie sagt nichts, schaut sich aber ihre Nägel genau an. Als ich sehe, wie sie sich über die Lippen leckt, werde schon wieder heiß. "Zwei Bloody Mary" bestelle ich mit einem fragenden Lächeln, was sie zu einem Kopfnicken veranlasst."Gehen wir nach der Zigarette ?""Ja, oder hast du hier noch etwas vor ?"
"Ganz bestimmt nicht !!!" Im Taxi nenne ich dem Fahrer meine Adresse und wende mich wieder ihr zu: "O.K.?"
"Ja, ich bin gespannt wie dein Bett aussieht."

Offensichtlich ist sie nicht nur mit meinem Bett, sondern auch mit meinem Flur zufrieden. Dort liegen wir nämlich, nachdem ich die Tür geschlossen habe. Sie auf mir, doch das ändert sich alle paar Sekunden. Irgendwie ziehen wir uns gegenseitig aus, was aber auf geheimnissvolle Weise nur Fetzen hinterläst. Weder mein Hemd, noch ihre Bluse oder unsere Unterwäsche übersteht es. Irgendwann stecke ich in ihr, daß wir dabei weiter kämpfen, macht uns nur noch heißer. Sie hebt ihr Becken an, ich stoße zu, was mir zehn neue blutige Kratzspuren auf meinem Rücken einbringt. Sie denkt sicher nicht an Symetrie, sorgt aber dafür, als sie auf mir sitzt. Zehn Fingernägel hinterlassen blutige Spuren auf meiner Brust. Plötzlich hält sie ganz still und beugt sich vor, um mir das Blut von der Brust zu lecken. Als sie leckt, spüre ich wie sie sich bewegt. Lustvoll, kraftvoll. Sie bewegt nur ihre Muskeln die sich um meinen Schwanz geschlungen haben.
"Ich halte das nur noch Sekunden aus," sage ich und meine Stimme klingt wie nach zwei Schachteln Gitanes und einer Flasche Laphroaig. "Los, komm !!" Komisch, aber ihre Stimme klingt genauso.
Ich komme und jetzt bin ich es, der ihr den Rücken zerkratzt. Auf diesen Moment hat sie nur gewartet, selber am Rand der Klippe beobachtet und genießt sie mich. Sekunden später springt sie selbst und während sie kommt, schreit sie, heult sie, jammert sie, verdammt, ich weiß es nicht.
Etwas oder auch nichts von allem. Nun liegt sie still auf meiner Brust und leckt diese wie ein Kätzchen Milch.
Der Blutgeruch weckt mich lagsam wieder auf und ich beschließe ihr keine Zigarettenpause zu gönnen. Nachdem ich sie ans Bett getragen habe, öffne ich das Fenster und lasse frische, angenehm warme Luft herein. Der Mondschein scheint auf sie. Sie ist wunderschön, so wie sie den Oberkörper auf das Bett gelegt hat und langsam und geil den Po hin und her bewegt. Wie mit silbernem Fell überzogen sieht sie aus. Ich komme von hinten und lecke ihr Blut zwischen ihren Schultern.
Lange dauert es nicht, dann wird es zuviel. Ich packe ihre Haare und ziehe den Kopf nach hinten während ich zustoße.
Wie ein Hund aif seiner Hündin. Falsch. Wie ein Wolf auf seiner Wölfin. In silbernem Mondschein.
Ich weiß nicht, wieviel Zeit vergeht, aber irgendwann sind wir wieder soweit, daß wir beide heulen, schreien, was auch immer. Ich denke nicht mehr, ich bin nur noch ein Wolf mit seiner Wölfin. Im Spiegel sieht sie mich an und bleck die Zähne. Ich knurre, heule sie an und reiße mein Maul auf. Heulend schlage ich meine Zähne in ihre Schulter. Blut und Orgasmus vermischen sich. Blutendes Fleisch.

Es dauert sicher zehn Minuten bevor wir uns beruhigt haben und sie in meinem Arm ruhend, leise weinend, etwas sagt. "Bitte hilf mir, meine Schultern fühlt sich an, als würde ein Stück fehlen." "Ganz so schlimm ist es nicht, aber wir werden einen Arzt suchen müssen, du blutest zu stark."

Tja, was soll ich jetzt dem Arzt antworten? Würde er es verstehen wovon ich rede? Wohl kaum.
Da sehe ich Dich mit verbundener Schulter auf mich zu kommen. Zärtlich nehme ich Dich in meine Arme. Ich glaube ich werde in den nächsten Wochen ersteinmal Krankenpfleger spielen. Macht bestimmt auch Spaß. Vielleicht fällt mir dazu ja noch etwas ein.

Ende


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