FussVideo - Text 537: Spaß im Park

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Spaß im Park
Von smashingskull

[Teil 1.] - Am letzten Sonntag mußte ich einfach einmal raus aus der Wohnung. Es hatte aufgehört zu regnen und so warf ich mir den Mantel über und schlenderte Richtung Park. Dort kann ich ein paar Runden drehen und der Kopf ist nachher immer etwas freier. Zwischen den Weiden, die Spalier am Teich stehen, sind Bänke aufgestellt. Ich war gerade 50 Meter weit gelaufen, da erblickte ich drei Mädchen, so um die 16 Jahre. Sie hatten diese engen, fast ohne Bund hergestellten Jeans an und ihre jungen, kleinen Hinterteile drückten sie über die Lehne der Bank. Ich mußte einfach hin starren.
Die Schwarzhaarige trank aus einer Sektflasche und reichte sie dann weiter. Ihr Rekorder beschallte das Gelände mit Techno. Sie griff in ihre Bomberjacke und holte eine Schachtel Zigaretten hervor, sprang von der Bank und tanzte vor den Freundinnen im Takt der Musik. Dabei stampfte sie mit ihren schwarzen, hohen Buffallo-Stiefeln in der aufgeweichten Erde des Gehweges, ohne auf die kleinen Pfützen zu achten. Die drei schienen sich prächtig zu amüsieren und ich rief ihnen so etwas wie: "echt geile Mugge!" zu.
Sie hatten mich wohl nicht verstanden, denn die Größte von dem Trio schwang sich jetzt auch von der Bank und steuerte auf mich zu. Ihre dunkelblonden Haare hatte sie streng nach hinten zu einem Zopf gebunden. Geringschätzig verzog sie ihren dunkelrot geschminkten Mund und kam langsam auf mich zu. Ich wollte ausweichen. Provokant versperrte sie mir den Weg, stemmte die Hände in ihre Hüften und sah mir ungeniert ins Gesicht. Dabei stellte sie sich etwas breitbeinig hin und meine Blicke fielen unwillkürlich auf ihre Plateaustiefel.
"Was glotzt du so, Alter!? Bist du scharf oder was?"
"Ey, Moni, hau ihm doch eine rein, dem Spanner." Offensichtlich hatte sie schon eine Menge getrunken.
"Los, gib mir eine Zigarette, du Wicht!" Mit den Worten: "Ich rauche nicht," wollte ich mich an ihr vorbei mogeln. Blitzschnell hielt sie meinen Kragen fest und trat mit ihren Plateaus gegen meinen Fuß. Da ich in der Vorwärtsbewegung war, verlor ich den Halt und ging zu Boden. Moni ließ den Kragen los und rief mir höhnisch hinterher: "Oooch, is' er hingefallen, der arme Junge!?!"
"Laß ihn Dreck fressen," die dritte im Bunde stolzierte nun zu uns herüber. Aus meiner Perspektive sah ich die irgendwann einmal blau gefärbten Buffs gefährlich näher kommen.
"Mensch Silke, du kannst ihn doch auch füttern."
"Ich weiß schon was er bestimmt gerne mag."
Mir wurde nun echt unwohl und ich plapperte ein: "Tschuldigung," und wollte mich hochrappeln. Doch die Plateaus waren schneller. Der Tritt erwischte mich am Oberschenkelknochen. Ich wollte aufschreien, verbiß mir aber meinen Schrei und stöhnte nur vor Schmerzen auf. Silke stand jetzt direkt vor mir. Ihren Fuß stellte sie neben meine aufgestützten Arme und zog diese nach vorn, so daß ich mit dem Gesicht den nassen Boden berührte.
"Siehst du," kicherte Moni, "er kostet schon von ganz alleine seine Mahlzeit."
"Hole doch die Reste aus der McDonalds Tüte für unser kleines Hündchen. - Und wir müssen ihm noch einen Namen geben, wie wäre es mit Hasso?" Die Mädchen klatschten Beifall und Susanne, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, griff in den Müllkorb und beförderte eine durchgeweichte Papiertüte zu tage. "Zuerst möchte ich eine rauchen," Moni ging zurück zur Bank und ich schaute ihr hinterher. Diese herrlich langen Beine... Beim Gehen wiegte sie majestätisch das Hinterteil. Mit ihren Stiefeln wich sie keiner Schlammpfütze aus. Eine Dreckkruste hatte sich fast bis zu den Knien gebildet. Auf der Bank Platz genommen, holte Moni ihre Streichholzschachtel hervor und warf sie vor mich hin. "Los Hasso, Frauchen will rauchen!"
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. In was für einer Lage befand ich mich hier? Das kann nicht wahr sein! Als erwachsener Mann lasse ich mich von diesen drei Teenies in den Dreck werfen. Merkwürdiger Weise befiel mich bei diesem Gedanken eine grausigschöne Erregung. Ich liege im Morast und diese drei übermütigen Teenies vertreiben sich ihre Zeit damit, mich zu demütigen und wie einen Hund zu behandeln.
Als ich die Streichholzschachtel greifen wollte, trat Susi blitzschnell und mit voller Wucht auf meinen Handrücken. Diesmal konnte ich den Schmerz nicht beherrschen und schrie auf. Nicht genug damit, stützte sie ihre Schuhspitze mit vollem Gewicht auf und drehte ihren Fuß hin und her, als wollte sie einen Kippen austreten. Nach endlos langer Zeit, mir war schwarz vor Augen, erlöste sie mich vorerst von dem Gewicht. Ich betrachtete meine Handfläche, die durch den Sand und die Drehbewegungen blutig aufgeschürft war. Der Schmutz in den Wunden brannte wie Feuer.
‚Scheiße,' dachte ich, ‚wenn hier jetzt jemand vorbei kommt, der mich erkennt, brauche ich mich nirgends mehr sehen zu lassen.' Voraus waren, bis zur Wegbiegung, keine Leute zu erkennen. Langsam drehte ich mich zur Seite und spähte zurück, den geraden Weg entlang. Nichts. Keine Menschenseele war in Sicht. Die Mädchen bemerkten meine Verrenkungen.
"Susi, paß auf, ich glaube Hasso will stiften gehen!" Moni stellte mir ihren Buffalo-Stiefel genau vor das Gesicht. Und wieder streckte ein Tritt gegen meinen Ellenbogen mich nieder.
"Keine Angst, da passe ich schon auf," zischte die Stimme über mir.
"So, nun gibt es lecker Fresschen für unseren ausgehungerten Straßenköter!" Das ausgelassene Lachen der Drei ließ nichts Gutes ahnen. Mein Blick war immer noch auf Monis Stiefelspitzen gerichtet. Ich wagte nicht aufzusehen, teils aus Furcht vor weiteren Tritten, teils aus heftiger Erregung, die mich trotz oder vielleicht gerade wegen meiner Lage befiel.
Wie oft betrachte ich in der Stadt die Beine und vor allem die Schuhe und Stiefel der Frauen? Wie gerne wollte ich vor einer besonders erotischen, unnahbar blickenden Schönheit auf die Knie fallen und ihre Schuhspitzen küssen? Wie verzehre ich mich danach, eines dieser göttlichen Geschöpfe anzubeten, vor ihnen zu kriechen und nur ein wissendes, höhnisches Lächeln zu empfangen? Das sind die Tagträume eines Suchenden, aber hier und jetzt ist es auf einmal erschreckender Ernst. Das ist alles nicht logisch, unfaßbar. Ich müßte aufstehen, ich bin ein Mann, ich bin kräftig und es gibt einen Unterschied zwischen geilen Phantasien und den Regeln im Alltag - oder nun nicht mehr?
Ein angebissener Burger, der vor meiner Nase in den Matsch fällt, beendet meine Überlegungen. "Hassolein," mit übertrieben freundlicher Stimme beginnt Silke die Fütterung. "Schau einmal, wie mundgerecht deine Leckerei zubereitet wird..." In Zeitlupe stellt sie die Spitze ihres Buffs auf das Überbleibsel aus der Tüte. Genüßlich drückt sie ihren Schuh herunter und schiebt ihn auf dem Burger hin und her.
Zufrieden mit dem Resultat ruft Susanne barsch: "Los jetzt, friß endlich!" Ich spüre ihren Stiefel auf meinem Kopf. Keine Chance. Ihr Bein ist kräftiger als meine Halsmuskulatur. Mit einem kräftigen Stoß befördert sie mein Gesicht auf das undefinierbare Gematsche vor mir. Mit ihrem Knie hält sie meinen Körper am Boden. Sie greift in meine Haare und zieht den Kopf nach hinten.
"Mach das Maul auf, du undankbarer Köter," Silke kam nun ganz nahe an mich heran. Mit der dicken Sohle ihrer Buffs gab sie dem Burger den Rest. Mein Kinn lag auf der Erde und durch Susannes Griff wurde mein Mund geöffnet. "Mmmhhh, das schmeckt," ausgelassen kichernd beförderte Silke mir den ersten Schwung aus Dreck und Teig mit der Schuhspitze in den Mund. Der Sand knirschte zwischen den Zähnen. Mir blieb keine Wahl. Ich mußte das Zeug irgendwie herunterbekommen, vorher würden die Teenies nicht von mir ablassen. Je länger ich mich sträubte, desto schmerzhaftere Repressalien hatte ich auszuhalten. Es galt also das Beste aus der Situation machen. Unter dem höhnischen Gelächter meiner Herrinnen schluckte ich was das Zeug hielt Bissen um Bissen herunter und versuchte möglichst wenig zu kauen; um meine Zähne zu schonen.
"Wie wäre es mit etwas Würze?" Moni hatte ein Päckchen Senf aus der Tüte befördert und drückte den Inhalt auf meinen Matschburger. Der Geschmack verbesserte sich nicht wirklich. Auch die Zigarettenkippe, die Silke mit spitzen Fingern in die Brühe drückte, schluckte ich sehr schnell hinunter. Gedanken über meinen Mageninhalt verdrängte ich sehr schnell.
Plötzlich schob mir Moni die Spitze ihrer schwarze Boots in den Mund. Ich begann ohne Aufforderung daran zu lecken. "Hey, der lernt aber schnell! Ich glaube wir machen aus ihm noch einen brauchbaren Stubenhund!!!"
Auch Susanne war von meiner zuvorkommenden Reinigungsaktion begeistert. Sie hatte echt Mitleid und goß den Inhalt der Sektflasche langsam auf Monis Stiefelschaft. Das Rinnsal erreichte meine trockene Zunge. Auf diese Art konnte ich den Brei wenigstens herunterspülen.
Nach einer Viertelstunde war ich mit der Portion fertig. Die Teenies zeigten sich sichtlich zufrieden mit meiner Leistung. Gemächlich schritten sie zurück zur Bank. Die Perspektive war beeindruckend. Drei kosmische Hinterteile in hautengen Bündchen-Jeans. Herrschaftlich stolzierten Plateaustiefel und Buffalos vor meiner Nase in dieser freundlichen Parklandschaft. Keine verstohlenen Blicke waren notwendig, es gab Kino zum Anfassen, naja jedenfalls fast.
"Ganz fertig bist du aber noch nicht Hassolein," Silkes Finger zeigte auf ihre verschmierten Schuhe. Ich wußte, was die Stunde geschlagen hatte und kroch artig zur Bank. Meine Zunge kreiste um die Sohlen und wurde dabei sehr, sehr trocken. Mit einigen Sekttropfen löste sich der Dreck langsam. Ich gab mir echt Mühe. So eine Chance bekomme ich vielleicht nie wieder. Zunächst beschäftigte ich mich mit der Oberseite. Ausdauernd schlürfte ich die Brühe aus Sekt und Sand von ihren Sohlen. Nach geraumer Zeit war das Resultat etwas befriedigend und ich durfte mich um die Unterseite der Sohlen kümmern. Während der Prozedur saßen die drei Schönheiten auf der Bank, rauchten genüßlich Zigaretten, plauderten über den bevorstehenden Discobesuch und schienen mich gar nicht mehr zu bemerken. Die Asche fiel auf meinen Kopf und meinen Hals. Besonderes Vergnügen bereiteten mir die langen, schwarzen Lederschäfte von Moni's Stiefel. Tief atmete ich den Geruch ein.
Dann klingelte ein Handy. Silke sprach wohl mit einer Freundin. Sie verabredeten sich für den Abend. "Für Heute werden wir dich entlassen. Du hast deine Sache nicht schlecht gemacht. Aber wir trainieren noch. Morgen, gleiche Zeit, gleiche Stelle und bring' uns ein Geschenk mit - und Zigaretten. Alles klar, Hasso?" vergnügt sprangen die Drei von der Bank. Zum Abschied gab es keinen Händedruck sonder einen Tritt in die Rippen und in den Arsch.
Der Spuk war vorbei. Die Mädchen zogen um die Wegbiegung und waren verschwunden. Verschwunden war auch meine Benommenheit. Langsam realisierte ich die Situation. Ich, Jack Skull, Maulheld und Großkotz lag vollgeschmiert und lächerlich gemacht im Stadtpark vor einer Bank und glotzte zu den schnatternden Enten auf dem See. Innerhalb von dreißig Minuten hatte die Welt sich verändert. Ich weiß, daß klingt pathetisch, aber andere Worte beschreiben meine Situation nicht. Früher wäre mir das bestimmt nicht passiert. Früher hätte ich den Gören gezeigt, wie es ausgeht, wenn sich jemand mit mir anlegt. Die Jahre haben mir den Schneid abgekauft. Oder?
Ich dachte wieder an die Stiefel, das helle Gelächter, die schlanken Jeansbeine, die langen Haare. Meine Schläfen begannen zu pochen, das Blut schoß in mein Gesicht und in meinen Schwanz. Nein, ganz falsch Jack. Du hättest dich niemals gewehrt. Nie im Leben wärst du aufgestanden und wärst weggelaufen. Es ist deine Bestimmung, deine Befriedigung von einer schönen Frau gepeinigt zu werden. Sei glücklich über diesen Tag, er gab deinem Leben die entscheidende Wendung. Aus dem Tagträumer, dem rastlosen Wanderer wurde der glückliche Perverse.
Ein Problem bleibt aber: Wie komme ich nach Hause? Ich rappele mich hoch und klopfe den gröbsten Schmutz von der Hose und dem Mantel. Mit der Kapuze im Gesicht und der leeren Sektflasche in der Hand mime ich den Besoffenen und beantworte so die fragenden Blicke der Passanten, denen ich unweigerlich begegnen werde. Mit dem Blick zu Boden ziehe ich von dannen, vorbei an Parkbänken mit kopfschüttelnden Spießern, spielenden Kindern, die auf den dreckigen Onkel zeigen und nicht verstehen, warum sie sauber bleiben sollen, vorbei am Zigarettenautomaten. Ich bin schon lange Nichtraucher. Was kosten die Dinger denn eigentlich?

 

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