Klack, Klack, Klack
Von TTee
Als ich das erste Mal registrierte, daß meine Tochter Kerstin
zu einer zickigen, verwöhnten und grausamen Göre wurde, war es
schon zu spät für mich. sie setzte meinem Leben mit einer
Gelassenheit und einem Genuß ein Ende, als wäre ich nichts
weiter als eine unbedeutende Fliege, die zerquetscht werden kann.
Alles begann damit, daß meine Frau für eine Woche ins Ausland
reisen mußte. Da sie der Hauptverdiener in unserer Ehe war, paßte
ich selbstverständlich auf unsere 11 jährige Tochter auf, die
zwar schon sehr selbständig war; aber man konnte ja trotzdem
nicht die Kleine allein zu Hause lassen. Also nahm ich mir 1
Woche Urlaub und blieb zu Hause.
Es war Mittwoch so gegen 13 Uhr, als Kerstin nach Hause kam.
"Essen schon fertig?" fragte sie mich, ohne eine
weitere Begrüßung.
"Ja Prinzessin. Steht auf dem Tisch," antwortete ich
ihr.
"Na dann ist gut. Mach' mal die Tür auf wenn's Klingelt.
Ich warte noch auf Silvi und Elke. Die machen heute mit mir
Hausaufgaben. - Ich zieh' mich schnell um..." sagte Kerstin
und huschte nach oben.
Na Klasse! Drei kleine Gören in meinem Haus. Eine
anspruchsvoller als die andere und der "Papa" darf dann
wieder den ganzen Dreck wegmachen. Darauf hatte ich gar keine
Lust. Kaum gingen mir diese Gedanken durch den Kopf, da klingelte
es bereits an der Haustür. Ich drückte den Summer und hörte,
daß die kichernden Mädchen hereinkamen. "Klack-Klack-Klack-..."
machten ihre Schritte auf dem Steinfußboden. Wieso zum Henker
"Klack-Klack-Klack," dachte ich mir, da standen sie
schon in der Küche. Grinsend sagten sie: "Hallo," und
fragten wo Kerstin ist.
"Sie zieht sich nur schnell um. Wartet bitte hier unten auf
sie." Ich blickte interessiert zuerst auf die Schuhe der
Beiden, welche dieses für 11 jährige Mädchen untypische
KLACKEN verursacht hatten, und erschrak: Die Zwei hatten Stöckelschuhe
mit extrem hohen Absatz an. Mindestens jeweils 12 cm Absätze.
Gar nicht passend für Mädels diesen Alters... und bei der
Schuhgröße von vielleicht 36 gar nicht so verständlich. Mein
Blick wanderte in Millisekunden höher und ich staunte immer mehr.
Beide waren von unten bis oben gekleidet wie elegante Damen, also
mit dünnen Nylonstrumpfhosen, gewagten kurzen Kleidchen, sogar
geschminkt waren sie und die Haare schön hochgesteckt. Wenn ich
nicht gewußt hätte, daß die Zwei erst 11 oder 12 Jahre alt
waren, hätte ich sie für junge Geschäftsfrauen gehalten. Ich
wollte gerade fragen ob denn Fasching wäre, da hörte ich
weitere "stöckelnde" Schritte auf der Treppe.
Kerstin kam eleganten Schrittes in die Küche und begrüßte ihre
beiden Freundinnen. Ich war total baff: Meine Tochter trug ein
Outfit, welches ich noch nie bei ihr gesehen hatte, und welches
mir die Sprache verschlug: Eine weiße Rüschenbluse mit weiten
Ärmeln. Dazu hatte sie eine goldene Halskette umgelegt und
selbst goldene Ohrringe funkelten mich an. Ihre Haare hatte sie
streng nach hinten gebunden und trug dazu nur ein paar enge
schwarze Hot-Pants als Hose. Ihre dünnen Beine steckten in
seidig glänzenden schwarzen Strumpfhosen, welche an ihren Knien
allerdings noch Falten warfen, weil sie ihr ein wenig zu groß
waren. Aber der Hammer waren ihre Stiefel! Sie trug wadenhohe eng
anliegende schwarze Boots mit einem Stillettoabsatz , welcher
sehr dünn, aber gleichzeitig megahoch war, daß es einem den
Atem verschlug.
Alle drei Mädchen stellten mein normales Denken auf den Kopf und
ich war unfähig etwas zu sagen. Im Gegenteil, ich stand mit
offenem Mund staunend in der Küche und starrte alle Drei
verwirrt an. "Was glotzt Du so?" fragte mich Kerstin,
meine Tochter.
"Guckt der immer so blöd?" fragte Silvi.
"Der hat wahrscheinlich noch nie drei Königinnen gesehen,"
sagte Elke.
Ich hatte tatsächlich noch nie in meinem Leben etwas
Vergleichbares gesehen, da hatte Elke recht. Ich war so verwirrt,
daß ich gar nicht registrierte, daß mir Kerstin ein Glas Wasser
hinhielt und meinte: "Trink erst mal, damit Du wieder reden
kannst!" Wortlos und ohne nachzudenken trank ich das Glas in
einem Zug aus. Da passierte auf einmal etwas sehr seltsames. Ich
sah plötzlich alle Farben ganz extrem und mir wurde im ganzen Körper
sehr heiß. Alles um mich herum wurde verschwommen und unklar.
Ich hatte das Gefühl, daß die Küche wachsen würde, oder...
das ich immer kleiner wurde.
Tatsächlich, ich schrumpfte immer weiter und weiter. Meine ursprünglichen
1,80 Meter hatte ich schon lange nicht mehr. Verdammt, was hatte
ich da getrunken? Nach kurzer Zeit war ich klein wie eine Maus.
So ungefähr 10 cm nur noch groß. Die Schrumpfung stoppte und
ich wischte mir verdutzt die Augen. Um mich herum war alles
riesig: Der Tisch, die Stühle, die Küchenschränke... Die drei
Riesinnen... Halt... das waren ja meine Tochter und ihre
Freundinnen. Mist, ich stand da wie versteinert und blickte zu
den Mädchen hoch. Aus meiner Sicht waren alle Drei mindestens 50
Meter hoch und wirkten wir hübsche Hochhäuser. Anders kann ich
es nicht beschreiben.
Kerstin sagte etwas zu den anderen und alle lachten. Ich konnte
nichts verstehen, sondern hatte nur einen furchtbaren Lärm gehört,
der mich fast ohnmächtig werden lies. Ich taumelte und hielt mir
die Ohren zu. Für mich kleinen Winzling hörten sich alle Laute
der "Großen" plötzlich wie Kanonendonner an. Hätte
ich verstanden, was meine Tochter da zu den Anderen gesagt hätte,
ich wäre um mein Leben gerannt, denn genau dieses Leben wollte
sie nun auslöschen...
Die Drei machten einen Schritt auf mich zu und stellten sie um
mich herum auf. Ihre Schatten machten alles dunkel um mich herum.
Elke stupste mich mit ihre Schuhspitze an. Ich wurde hart umgestoßen.
Silvi tippte leicht mit ihrem Absatz auf meinen Bauch und ich
dachte meine Därme würden explodieren. Kerstin hielt ihren
spitzen Absatz über mir und ich dachte, sie wolle mich aufspießen.
Die Spitze kam immer tiefer zu mir herab und ich merkte, daß ihr
Absatz genau so groß war wie mein Kopf. Kurz bevor sie mich berührte,
stellte sie ihren gigantischen Schuh aber neben mir auf. Das war
noch mal gut gegangen für mich...
Ich war unfähig mich zu bewegen, weil mein ganzer Körper
schmerzte; ich wimmerte und krümmte mich. Plötzlich schlüpften
Silvi und Elke aus ihren Stöckelschuhen und ich sah ihren
riesigen Füße neben mir auf den Fliesen stehen. Ihre verstärkten
Fersen und die Strumpfnaht an den Zehenspitzen unterbrachen das
starke Geglitzer dieser dünnen Strümpfe, welche auf mich wie
eine Diskokugel wirkten. Ich wußte nicht wie mir geschah, als
beide Mädchen mir je einen Fuß auf meine Beine und meinen Oberkörper
stellten. Ich spürte nur auf einmal einen extremen Druck auf mir
und hörte alle meine Knochen in den Beinen, meiner Brust und
meinen Armen brechen. Dieses Knacken und Schmatzen war
schrecklich und ich wollte brüllen wie am Spieß. Statt dessen
ergoß sich nur ein Schwall Flüssigkeit aus meinem Mund. Dann,
bevor ich das Bewußtsein verlor, sah ich nur noch den dünnen
Absatz meiner Tochter über meinem Gesicht auftauchen, der sich
langsam wieder über mir senkte. Es war vorbei für mich. Ich
schloß mit allem ab. Kerstin setzte ihren Absatz auf meinen Kopf
und zertrat grinsend die letzten Gedanken ihres Vaters unter
ihren neuen hübschen Stiefeln, die jetzt von diesem Schleim
besudelt wurden.
RING, RING, RING, RIIINNNGGG!!! Da wachte ich auf! Ich blickte
mich um und erkannte, daß ich am Küchentisch eingeschlafen war.
Es klingelte an der Tür. "Papaaa!? Mach doch mal die Tür
auf. Silvi und Elke sind da! Sag' ihnen ich komme gleich!"
Man, war das ein Traum!' dachte ich, da hörte ich ein
KLACK, KLACK, KLACK...
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