Im Schuhgeschäft
Von Sidney
Es begann an dem Tag alles natürlich, nur unsere Firma stand
kurz vor dem Bankrott und die letzten Löhne wurden ausbezahlt.
Diesmal war die Geldbörse ein bißchen voller. Ich schlendere so
durch die Straßen der Großstadt, als ich ein Schuhgeschäft
bemerkte, daß mit High Heels und Stiefel handelte. Mein Herz
schlug schnell, es war einfach eine Augenweide die Schuhe zu
betrachten. Und mein größter Wunsch wäre mal einen Tag oder für
immer in einem so einen Schuhgeschäft zu arbeiten. Ich schaute
noch lange ins Schaufenster, denn die schenkellangen Stiefel in
schwarz, hatten es mir angetan. Geld hatte ich ja genug, aber ich
muß ja nicht gleich die erst besten kaufen.
Als der Verkäufer mich sah klopfte er an die Fensterscheibe und
winkte mir. Ich ging in das Schuhgeschäft und fragte was er
wollte. Der Verkäufer sprach: "Sie sehen sich gerne Schuhe
an, stimmt das? Haben sie auch Ahnung, denn ich suche eine
Vertretung für eine Woche..." Wink des Schicksal oder
einfach nur Glück? Ich erzählte ihm, daß ich schon länger mal
in einen Schuhgeschäft wie diesem arbeiten wolle. Der Verkäufer
stellte mich als Fachkraft ein, erklärte mir noch das ein und
das andere und verließ für ein paar Stunden das Geschäft, um
etwas zu besorgen.
Nun stand ich da, und was nun? Was ist, wenn der erste Kunde eine
Frau in wunderschönen Nylons und High Heels ist? Könnte ich
widerstehen oder würde ich sie fragen ob ich sie auf die Füße
und Schuhe küssen darf? Fragen über Fragen, die nun vor mir
standen. Vor der Sperrstunde, kurz vor 18:00 Uhr, traf mich der
Schlag! Eine bildhübsche Frau in einem geschlitzten Kleid, High
Heels und schwarzbedeckte Füße (Straps oder Strumpfhose, das wußte
ich nicht) betrat den Laden.
"Sie können mir sicher helfen. Ich suche etwas Außergewöhnliches,"
sagte sie." Ich zeigte Ihr alle Arten von High Heels. Sie
probierte vieles aus, ging auf und ab, und ich riskierte immer
einen Blick auf ihre Füße und High Heels. Ich war wie gebannt,
als die Frau sprach: "Sie stehen wohl auf schöne Füße?!"
Ich nickte und sagte:" Die Beine von Ihnen sind wie die Götter
sie erschaffen haben."
Sie dankte für das Kompliment und sagte: "Und, wie steht es
mit den Schuhen? Machen sie meine Beine nicht perfekt?!" Ich
sagte nichts darauf, nickte und schaute nur auf die Beine. "Ich
glaube, ich weiß das Geheimnis von Ihnen..." Unglaubwürdig
schaute ich sie an und schüttelte den Kopf. Darauf sprach sie:
"Sie sind ein Fetischist! Sie lieben Nylons und High Heels -
und würden selbst gerne welche tragen." Jetzt konnte ich
mich nur noch vor ihr vorbeugen und ihre Füße küssen. "Stop
was soll das!? Sind sie von allen guten Geistern verlassen!"
sagte sie. Jetzt, wo sie alles wußte, blickte sie mich mit ihren
Augen an und sagte: "So, wenn Sie mir jetzt sagen können,
ob ich eine Strumpfhose oder Strapse trage, dürfen sie meine Füße
küssen - und auch die Schenkeln."
Ich begann nun zu raten. Ich war schon immer ein schlechter Rater.
Bei so einen wunderschönen heißen Tag, dachte ich, trägt man
Strapse. Ich sagte also: "Ihre Beine sind schwarz umhüllt...
Sie tragen... eine Strumpfhose." Was hatte ich da gesagt!?
Scheiße!!! Zu spät...
Die Frau lächelte, ging zur Tür, sperrte ab, nahm im Sessel
Platz und öffnete ihre Beine. Sie trug tatsächlich eine
Strumpfhose und ich lachte. "Nun komm'. Küß' mich - fang'
von unten an." Ich beugte mich und küßte ihre Heels, den
Fuß und dann immer weiter rauf - bis sie mich wegstubste und
sagte: "So, wenn Sie mir jetzt noch sagen können ob ich
gepierct bin, dann schenke ich Ihnen diese Strumpfhose." Sie
schaute mich an und sagte: "Vielleicht haben Sie Glück,
sonst darf ich mir was aussuchen. Vielleicht gehe ich auch zu
Ihrem Chef und beschwere mich über Sie - oder besser zur Polizei!
Die glauben ja sowieso alles was eine Frau sagt."
Was sollte ich auch anderes tun? Ich arbeitete gerne in diesem
Geschäft. Ich dachte an die Strumpfhose, an ihre Füße und
sagte darauf: "Wenn ich richtig liege... dann sind sie NICHT
gepierct!"
Sie lächelte, zog die Strumpfhose runter und den Slip zur Seite.
Sie drückte alles ein wenig auseinander und zeigte mir den Ring.
Scheiße, dachte ich verloren. "Na?" sagte sie. "Pech
mein lieber. Aber ich darf mir jetzt etwas aussuchen." Sie
erblickte die schwarzen schenkellangen Stiefel und sagte: "Diese
Stiefel möchte ich haben. Ich werde sie anziehen und das Geschäft
verlassen. Sie zahlen die Stiefel, sonst wissen Sie was passiert...
"
Ich war in ihrer Hand und zahlte den Betrag in die Kasse, gab ihr
den Beleg und sie marschierte mit den Stiefel hinaus auf die Straße.
Dann kam der Chef wieder und sprach: "Ich habe gerade eine
Frau gesehen, die hatte Stiefel an... Hmmm, was für eine
Augenweide!" Als er bemerkte, daß es die Stiefel aus dem
Schaufenster waren und dann den Betrag in der Kasse sah sagte er:
"Sie sind eingestellt! Sie haben bewiesen welches
Verkaufsgenie sie sind!"
Ich lächelte, nickte, dachte an meine Geldbörse und dachte nach.
Wenn das noch drei mal passieren würde, würde ich blank sein.
Aber ich durfte darüber nicht nachdenken, denn ich hatte das schönste
was mir an diesem Tag passieren konnte. Ich habe einen Job der
mir Spaß macht.
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