Trampling - kann das eine Leidenschaft
sein?
Von die-prinzipalin
Es wird viel über Trampling nachgedacht, oft davon geträumt
und manchmal gar der Wunsch gegenüber einer dominanten Dame geäußert.
Aber wenn es dann mal Realität werden soll ist es gänzlich
anders als erwartet. Natürlich spielt in der Phantasie das
Untenliegen eine große Rolle, ebenso wie das Gefühl und die
Optik einer schönen Frau die über dem Manne steht. Man(n) spürt
den Fuß (Fußfetisch), hat ihn direkt vor der Nase (Geruchsfetisch),
sieht die wundervollen langen Beine (unterwürfiges Verhalten und
von unten gesehen oder fotografiert hat selbst die kleinste Frau
Beine bis zum Hals) und eventuell erhascht man(n) auch mal einen
Blick unter den Rock derjenigen (verbotene Früchte schmecken
bekanntlich am besten / das Zentrum der Lust, wo Mann nie
hinkommen wird). Und mal ganz ehrlich, meine Damen: Wer von uns
liebt es nicht, wenn der Mann uns zu Füßen liegt - im
eigentlichen Sinn des Wortes! Manch gute Unterlagen schaffen
wenigstens ein paar Liegestütze, also ein recht lustiges und
angenehmes Fitnessprogramm für Dominas.
Soviel zu den Wünschen, den Träumen und dem Verlangen, das natürlich
bei jedem anders ist. Und die Realität? In der Realität
passiert noch viel mehr! Nicht nur, daß man sieht, riecht, fühlt,
schmeckt - nein; oftmals sehr entscheidend ist da noch das
GEWICHT. Eine erwachsene Frau wiegt normalerweise zwischen 50 kg
und 75 kg - je nach Größe, Alter, Fitnesszustand.
Betritt die Frau nun ihren Teppich zum ersten Mal sanft auf der
Vorderseite, macht sich das Gewicht unweigerlich bemerkbar - und
zwar nur durch 2 relativ kleine Auflageflächen: die Füße. Natürlich
hebt der Mann mal Getränkekisten, stemmt im Fitnessstudio
schwere Gewichte oder schleppt mal den Christbaum geschultert...
Aber 65 kg auf 2 Punkte komprimiert im Bauch stehend, DAS SPÜRT
MAN(N)! Das drückt auf die Blase, preßt auf die Eingeweide und
Haut, drückt den Wohlstandsbauch ein. Warum haben die Kerle
immer einen, und wir sollen nach deren Vorstellung nie einen
haben?! Der Bierbauch hilft euch beim Trampling nicht! Also
falsche Ausrede.
Das Gewicht läßt den Mann auch die vorhandenen oder auch nicht
vorhandenen Bauchmuskeln spüren. Männer neigen bei der
Erstbesteigung immer dazu, die Bauchmuskeln anzuspannen, egal wie
stark diese ausgeprägt sind. Das ist sicherlich hilfreich, wenn
die Bauchmuskeln trainiert sind, führt aber auch zu wundervollem
Muskelkater, wenn eben Training nicht so häufig stattfindet. Auf
jeden Fall sollte Mann vorher nicht üppig gegessen haben. Aber
das ist erst der Anfang!
Wandert die Dame nun vorsichtig vom Bauch zum Brustkorb hinauf (NIE
nur auf die untersten Rippenbögen treten! Höchste Bruchgefahr!)
wird der Mann erst merken, was es bedeutet, der Frau zu Füßen
zu liegen! Er kann, auf dem Rücken liegend, weder mit
Muskelkraft den Oberkörper entlasten oder gar anheben - ich
spreche nicht von Abwurf durch Drehung - noch kräftig oder
leicht durchatmen. Sie beherrscht!
Begriffserklärung:
- Lungenatmung
- Zwerchfellatmung
- "Circular Breathing" - Atemsystem
Lungenatmung, am häufigsten genutzt: Man atmet wobei sich der Brustkorb hebt und senkt sich je nach trainiertem Lungenvolumen oder Gesundheit, bei Tauchern langsamer, länger und mehr, bei anderen eben weniger.
Zwerchfellatmung, bekannt auch vom Yoga und Autogenem Training: Man atmet ein und aus, aber NICHT der Brustkorb hebt und senkt sich, sondern die Bauchdecke. Das Zwerchfell dehnt sich aus (überprüfbar mit der Hand auf der Nierengegend, Zwerchfell hebt sich spürbar).
"Circular Breathing", bei Profimusikern genutzt: Man atmet durch die Nase ein und aus und pustet GLEICHZEITIG z.B. in ein Musikinstrument. Sehr schwer zu erlernen und meist nur von Musikerngenutzt. Das heißt in der Praxis, der Saxophonist kann ein langes Solo spielen, ohne den Mund abzusetzten um zu atmen, denn er atmet gleichzeitig durch Nase ein und aus, ohne das Spiel zuunterbrechen.
Wenn er die Zwerchfellatmung kennt, dann kann er jetzt
wenigsten auf diese Atmung umstellen, was aber auch Konzentration
und Ruhe erfordert. Luft auf Vorrat einsaugen und anhalten ist
weder gesund, noch entspannend. Wo denn bleibt dann das Vergnügen
und das Genußvolle beim Trampling? Ich sehe beim Trampling nicht
gerne in ein knallrotes, fast platzendes Gesicht, außerdem kann
der Mann das mit dem Luft anhalten nicht lange praktizieren, denn
die süße Last fühlt sich nach einiger Zeit subjektiv empfunden
immer schwerer und schwerer an. Flache Atmung und entspanntes Körpergefühl
werden die Situation länger anhalten lassen und damit wird der
Genuß auch länger. Trampling ist also auch Übungssache - und hält
fit! Ich genieße es - statt Stepper - je nach Intensität gerne
als gutes Bein-, Waden- und Gleichgewichtstraining!
Was passiert hier noch? Sie beherrscht ihn, seine Atmung und
seinen Entspannungszustand (regelmäßiges Wechseln der
Positionen von Bauch zu Brust und wieder zurück), seine Erregung
(Fuß im Genitalbereich, der Penis läßt sich relativ gefahrlos
trampeln, wenn man ihn vom Schaft her betritt, die Testikeln dürfen
nur sanft und gleichmässig gedrückt werden, NICHT draufstellen!
NICHT QUETSCHEN!).
Aber zurück zum eigenlichen Genuß: Sie steuert in diesem Falle
die An- und Entspannung durch Positionswechsel, sie streichelt
sein Gesicht z.B. mit dem Fuß, läßt ihn daran schnüffeln, küssen,
lecken. Sie läßt ihn eventuell auch die Füße streicheln, ihre
Fesseln umfassen oder die Beine bis zum Knie streicheln; diese
begehrten Beine, die manchmal in seidigen Strümpfen, manchmal in
sexy HighHeels stecken, die aber auch barfuß oder nur durch
weiche, geschmeidige Haut begeistern.
Diese Füße sind es aber auch, die so sanft streicheln können,
die so schwere Last aufbürden können, die einen kräftigen
Tritt verpassen können oder welche die Nase mit Düften verwöhnen,
die direkt ins Gehirn steigen. Der Duft der begehrenswerten Haut,
mal frisch nach dem Bade, mal nach dem 1-stündigen Dauerlauf in
Joggingschuhen ist nicht zu unterschätzen. Kein anderer Sinn als
der Duftsinn geht laut Wisschenschaft so dermaßen direkt ins
Gehirn und löst dort Gefühle aus.
Zum Genuß gehören für die Teppiche, Unterlagen und Opfer auch
immer wieder die Spuren, die z.B. die Absätze der High Heels
hinterlassen haben. Anfangs sind es meist Rötungen der Haut,
hervorgerufen durch den Druck oder die Kanten der Absätze. Etwas
später werden aus den Rötungen schon rote Pusteln, und sehr
stolz fotografieren die Männer auch am nächsten Tag ihre blau-gelb-grünen
Bäuche oder Rücken oder Oberarme usw.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Unbeweglichkeit der nächsten
Tage (Muskelkater plus geschundener Körper), teilweise tut jeder
kräftige Atemzug sogar weh, denn das gesamte Gewebe schmerzt,
ist empfindlich und die Schmerzen ähneln denen von Prellungen.
Man(n) hat also länger was davon!
Nun gibt es natürlich verschiedenste Vorlieben beim
Trampling:
- Trampling des Rückens (für Anfängerinnen und Anfänger sehr
gut geeignet, denn es ist für beide leichter)
- Trampling des Bauches und der Vorderseite (Achtung auf die
untersten Rippenbögen, Achtung auf Rippen allgemein!)
- Einfaches Trampling, barfuß
- Einfaches Trampling mit Schuhen
- Einfaches Trampling mit High Heels (Achtung auf dünne
Hautstellen wie z.B. Ohrläppchen, Perforationsgefahr / Nie in
den Bauchnabel treten und reinstechen! Lähmungsgefahr!)
- Trampling in Verbindung mit tanzen auf dem Körper des Opfers
oder springen
- Multitrampling (meherere Damen stehen kurzzeitig auf einem Mann)
- Extremtrampling (z.B. mit Schlittschuhen, Sprinterschuhen,
Inlinern oder Kopftrampling)
Allgemein muß jeder natürlich folgende Dinge
beachten:
- Zuerst frage ich mein Gegenüber, ob er Erfahrung mit Trampling
hat!
- Wenn ich als Anfängerin auf dem Rücken übe geht das sehr
gut, wenn ich aber die Beine hinunterwandere sollte VOR den Knien
Schluß sein (ich darf natürlich nicht auf die Kniekehlen
treten, denn auf der Vorderseite sind die KNIESCHEIBEN!)
- Ich muß immer im Gleichgewicht sein (etwas zum Festhalten ist
am Anfang immer gut, abrutschen kann lebensgefährlich werden!
- Ich muß mich über den Gesundheitszustand meines Opfers aufklären:
Asthma, aktuell vorhandene Rippen- und Knochenbrüche,
Knochenkrankheiten wie Osteroperose, Glasknochenkrankheit etc.
Bei Knochenkrankheiten ist natürlich grundsätzlich auf
Trampling zu verzichten! Rippen, die z.B. schon mal gebrochen
waren, brechen zwar an dieser Stelle nicht mehr, aber leider eben
dann daneben, was wiederum dann zu sehr komplizierten Frakturen führen
kann.
- Ich muß sofort absteigen, wenn das Opfer das Codewort oder
vereinbarte Zeichen gibt, denn Trampling ist immens anstrengend für
den da Unten!
- Bei Trampling NIEMALS seine Grenzen überschreiten. NUR
gemeinsam herantasten und durch Übung mehr erreichen.
Ihr seht schon, es ist nicht unbedingt leicht und wie alles im Leben auch nicht unbedingt gefahrlos. Aber laßt euch auch sagen: In den 12 Jahren Praxiserfahrung ist mir noch NIE mit einem Opfer ein Unfall passiert, obwohl ich bereits Tramplingsessions hatte, die ich vorher auch nie für möglich gehalten hätte. Es kommt immer auf den körperlichen und geistigen Zustand des Gegenübers an und auf das Sicherheitsbewußtsein der trampelnden Dame. Für den Anfang kann man sich ja auch erstmal hintasten... Auf einem Stuhl sitzend, das Opfer unter den Füßen... Ich denke mal, Eurer Phantasie sind da wenig Grenzen gesetzt!
Artverwandt zu diesem Thema ist auch das CRUSHING, zu dem ich für den Memberbereich demnächst auch etwas veröffentliche. In diesem Sinne hoffe ich, den Interessierten zum Thema TRAMPLING etwas weitergeholfen zu haben und freue mich, wenn ihr Freude habt an dieser etwas anderen Spielart des SM, die deshalb aber nicht minder spannend, erotisch und interessant ist. Für Fragen zu diesem Thema könnt ich mich auch gerne anschreiben: DiePrinzipalin@aol.com
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