In der Sauna
Von Ralf
Es ist Freitagmittag und wie fast jeden Freitag ist das
Fitness-Studio um diese Zeit nicht sonderlich gut besucht. Mein
Weg führt mich direkt zum Fahrrad. Ich radel mich einige Minuten
warm um dann nach einigen Dehnübungen mit dem
Bauchmuskeltraining zu beginnen. Als ich direkt auf die
entsprechende Bank zusteuere, registriere ich sie zum ersten Mal.
Drei Mädels, die ich nie zuvor im Studio gesehen hatte, eine auf
der Bank sitzend, die beiden anderen drum herum stehend. 'Mist,'
dachte ich, 'also warten.'
Ich betrachte mir die 3 etwas genauer, alle gutaussehend und
zwischen 20 und 25. Nur trainieren tat keine der 3.
Offensichtlich waren sie in ein tiefergehendes Gespräch
verwickelt und vergaßen um sich herum die Zeit. Nach etwa 10
Minuten Wartezeit reichte es mir. Forschen Schrittes ging ich auf
sie zu und herrschte sie an: "Mädels, das hier ist ein
Sportstudio und kein Café, dürfte ich bitte auf diese Bank?"
"Oh, Entschuldigung, natürlich, irgendwie haben wir uns
verquatscht." Irgendwie tat mir meine rüde Attacke im nächsten
Moment schon wieder leid. Danach vergaß ich die 3 recht schnell
und sah sie auch während meines gesamten Trainings nicht mehr.
In den nächsten 90 Minuten hechelte ich von Maschine zu
Maschine, um mich mal wieder richtig auszupowern. Völlig fertig
und entkräftet freute ich mich auf die anstehende Sauna, um die
Muskeln zu lockern und mich richtig zu entspannen.
Zu meiner Freude war die Sauna leer, freie Platzwahl. Ich legte
mich mit dem Rücken auf die mittlere Stufe, schloß die Augen
und begann zu relaxen. Keine 60 Sekunden später ging die Saunatür
wieder auf und zu meiner Überraschung traten die 3 Mädels, die
ich vorher zusammengestaucht hatte, ein. Merkwürdigerweise kamen
sie direkt auf mich zu und setzen sich zu dritt nebeneinander auf
die oberste Bank auf meiner Seite, obwohl die komplette andere
Seite frei war. Ihre Füße pendelten nun über mir. Natürlich
war es mit meiner Entspannung vorbei und nachdem eine der Mädels
meinen kleinen Freund mit ihren Füßen berührte, konnte ich zu
allem Überfluß nicht verhindern, daß er anschwoll. Wie
peinlich!
Selbstverständlich registrierten die 3 das sofort. "Guckt
mal die Sau kriegt 'nen Steifen. Füße scheinen ihn anzumachen."
"Mädels, das ist nicht was ihr denkt, ich kann mir auch
nicht erklären warum ich hier 'ne Latte kriege," versuchte
ich mich rauszureden.
"Warte nur ab, Du Rüpel, Dir werden wir zeigen was es
bedeutet uns so anzumachen, wie Du vorhin."
Als ich gerade aufstehen wollte, war es auch schon zu spät. Wie
auf Kommando stellte die erste ihre Füße auf mein Gesicht, die
zweite setzte sich auf meinen Bauch und die dritte auf meine
Beine. Ich war bewegungsunfähig und ihnen nun völlig
ausgeliefert. Ich sagte noch: "Mädels, habt ihr 'se noch
alle, was soll das?" Das hätte ich besser nicht gefragt,
denn umgehend fing ich mir einen Satz Ohrfeigen von der Wortführerin
ein, die auf meinen Bauch saß.
"Du wirst jetzt tun was wir Dir sagen, Arschloch,
verstanden?" Was blieb mir übrig, als mit Ja zu antworten?
"Ja was," hörte ich sie sagen. "Ach wir haben uns
ja noch gar nicht vorgestellt. Die dreckigen Füße in Deinem
Gesicht, die Du gleich sauber lecken wirst, gehören Conny. Die,
die Dich gleich in die Eier treten wird, ist Simone. Und ich bin
Sandra, unter meinen Füßen wirst Du gleich Himmel und Hölle
erleben. Ich höre?"
"Ja Herrin Sandra," hörte ich mich sagen, "ich
werde alles tun, was Ihr sagt."
"Schön, dann fang gleich mal an, Connys Schweißfüße zu
lecken. Sie war extra noch nicht duschen..."
Also begann ich die Füße, die mein Gesicht verdeckten, sauber
zu lecken. Während ich den Dreck auf meiner Zunge schmeckte,
merkte ich wie Sandra sich erhob und sich auf meinen Bauch
stellte. Da sie die kleinste der 3 war, mußte sie sich auch nur
leicht ducken, um nicht mit dem Kopf an der Decke anzuschlagen.
"Du liebst doch Bauchmuskeln. Ich werde Dir jetzt einen ganz
speziellen Workout verpassen," hörte ich Sandra, voller
Ironie. Die ganze Qual wurde noch von Simone getoppt, die mir
wirklich alle paar Sekunden in die Eier trat.
Endlose Minuten vergingen, die mir wie eine halbe Ewigkeit
vorkamen, als endlich die Saunatüre aufging und ein älterer
Mann eintrat. "Ja mei! Was ist denn hier los?" hörte
ich ihn sagen und war mir sicher, meine Erlösung stand mir
unmittelbar bevor.
Doch weit gefehlt! Sandra sagte nur lapidar: "Wir erteilen
unserem Sklaven gerade eine Lektion und wenn Du die Sauna nicht
sofort verläßt, wirst der nächtse sein!"
Der alte Mann verzog sich umgehen und mir war es endlos peinlich.
Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, setzte sich Conny auf
mein Gesicht und enthielt mir jegliche Atemluft vor und das bei
einer Saunatemperatur von 85°C. Nicht zu vergessen die ständigen
Eiertritte von Simone und einer stolz auf meinem Bauch
spazierenden Sandra. Ich hatte meine Lektion gelernt! Als ich
wirklich nicht mehr konnte, zeigten sie Gnade und ließen von mir
ab, nicht ohne, daß mir jede zum Abschied kräftig ins Gesicht
spuckte.
Dann ging mein Wecker, wie sehr ich ihn doch verfluchte...
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