FussVideo - Text 457: Erinnerungen an Susanne 4/4

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Erinnerungen an Susanne 4/4
Von Andrea Pfister

Beim Abendessen hatten wir besprochen, was wir an unserem letzten Tag unternehmen wollten. Wir wollten nach Rodakino an die Südküste fahren. Diesmal war Susanne diejenige die früh wach wurde. Sie hatte sich umgedreht und lag jetzt mit dem Kopf an ihrem Fußende und streichelte meine Füße. Ihre lagen genau neben meiner Nase. Es war erst 6:00 Uhr aber der Gedanke an ihre wundervollen Zehen ließ mich nicht mehr schlafen.
Ich hatte jetzt schon so oft mit Susannes Füßen geschmust und kannte fast jeden Quadratmillimeter aber ich war immer wieder fasziniert von der nicht zu beschreibenden Schönheit und Perfektheit dieser Füße. Alleine die Zehen, ihre Form und die perfekten Nägel, die perfekte Lackierung. Die vorderen Glieder der kleinen Zehen waren etwas nach vorne geneigt und flacher als die hinteren Glieder, was ich besonders mag. Den Fußrücken und die einzelnen Zehen bedeckte ein kaum wahrnehmbarer weißer Flaum. Die glatten und weichen, hornhautfreien Sohlen waren eine Wucht. Die babyzarten Zehenzwischenräume dufteten morgens ein wenig nach Patchouli.
Ich strich mit meinen Lippen über den Fußrücken und nahm die Zehenspitzen zu knabbern zwischen die Lippen. Dann streichelte ich Susannes Sohlen und Fersen. Sie bewegte ihre Zehen, als könnten diese sprechen. Dabei erzählte sie mir das Märchen der Zehenmänner und der Zehenfrauen uns spielte mit meinen bemalten Zehen. Das leise Erzählen und die Bewegung der Zehen ließen mich sanft entschlummern.
Gegen 7:00 Uhr wurde ich wieder wach, weil mir etwas fehlte. Susanne war zwischenzeitlich aufgestanden und duschte. Ich stand ebenfalls auf, schrubbte mir die Zähne und kletterte dann zu ihr unter die Dusche. Während das lauwarme Wasser auf uns herabprasselte, wiegten wir uns in den Armen und sangen: "I'm singin'in the rain..." Oh, what a glorious feeling.
Nachdem wir uns gegenseitig trockengelegt hatten und uns angezogen hatten, tanzten und alberten wir durch den langen Hotelflur bis zum Aufzug. Die beiden Damen vom Roomservice klatschten über unsere Tanzeinlage. Wir bedankten uns am Ende des Flurs artig mit einem Diener.
Im Frühstücksaal war zum Glück noch nicht viel los, so daß wir zügig frühstücken konnten. Nach dem Frühstück kaufte Susanne wieder Getränke und Kekse für die Fahrt. Wir tankten den Wagen auf und fuhren in Richtung Spili aus Rethymnon hinaus, vor Spili bogen wir wieder rechts ab Richtung Plakias und durchfuhren wieder die gigantische Kourtaliotiko-Schlucht. Wir passierten die Abzweigung nach Preveli und fuhren Richtung Frangokastelo. Etwa 10 km nach Selia erreichten wir Rodakino, das selbst ca. 200 m über dem Meer in den Bergen klebt. Vom Dorf aus führt eine halsbrecherische Straße voller Löcher und tektonischer Brüche zu einem der schönsten Strände der Südküste. Wir fuhren zu der obligatorischen Taverna, die mutterseelenallein unter ein paar Pinien vor sich hindämmerte. Der etwa 800 m lange kiesige Strand war leer.
Auch in der Taverna mußten wir uns erst bemerkbar machen um entdeckt zu werden. Wir suchten uns unter dem weiten Vordach einen windigen Platz. und bestellten zuerst Mineralwasser und eine Karaffe Hauswein. Es war erst 11:30 Uhr aber die Hitze lastete schon über uns. In dieser Bucht war es so ruhig, hier konnte man unser ganze Zivilisation vergessen. Robinson könnte man gut spielen. Als ich mich an die Dunkelheit unter dem Vordach gewöhnt hatte entdeckte ich die auf einem Seil aufgehängten Oktopusse und bekam sofort Hunger. Der kühle Wein tat sein Übriges. Wir bestellten Salat und Oktopus.
Während der Fahrt ist mir beim Nachdenken ein Gedanke in meinem Unterbewußtsein hängen geblieben der jetzt hochdrängte. Susanne döste vor sich hin, genoß die unglaubliche, fast greifbare Ruhe und machte in ihren Kelian-Mules Kapriolen mit den Zehen. "Susanne?"
"Ja mein Liebling, was ist los?"
"Erinnerst du dich an unseren ersten Morgen auf dem Schiff, als du mich gefragt hast ob ich gebunden sei und ich verneinte?"
"Ja, sehr gut sogar."
"Danach trat eine lange Pause in unserem Gespräch auf und später waren wir abgelenkt. Ich wollte dich eigentlich schon damals fragen ob du gebunden bist. Schließlich weiß ich ja nur das du vor drei Jahren geschieden wurdest. Also frage ich dich jetzt, gibt es da jemandem der dich am Dienstagabend am Flughafen in Stuttgart abholt?"
Susanne sah mir bedeutungsvoll tief in die Augen und machte eine endlos lange Pause bis sie mir antwortete. In meinem Magen bildete sich aus Angst ein faustdicker Knoten. Ich spürte wie mir am ganzen Körper der Schweiß ausbrach. Oh mein Gott, dachte ich mir, laß mir nicht wieder eine Affäre kaputt gehen, nicht so! Und nicht ausgerechnet die. "Ja, es wartet jemand auf mich und der holt mich am Dienstag auch ab." Der Knoten in meinem Magen begann zu brennen. Also doch, dachte ich mir und ich mußte gegen aufsteigende Tränen und Enttäuschung ankämpfen. "Es ist aber nicht so wie du jetzt vielleicht denkst mein Liebling, laß es mich dir erklären. Ich habe die ganze Zeit über mit mir gekämpft wann und vor allem wie ich es dir sagen soll. Aus Angst ich könnte dich verletzen, und nichts liegt mir ferner als das, habe ich aber noch keinen Mut gefunden. Jetzt muß ich." Ich goß mit zitternder Hand Wein nach und bestellte mir einen großen Raki für den Magen. "Du erinnerst dich, das ich dir von meiner Fehlgeburt und von dem unsäglichen Verhalten meines damaligen Mannes erzählt habe. Der psychische Streß, den ich zu ertragen hatte, war zuviel für mich. Meine stockkonservative Familie war keine Unterstützung. Und sonstigen Verwandten wollte ich mich nicht anvertrauen. Selbst mit meinem Vater konnte ich nicht reden. Ich begab mich in psychiatrische Behandlung. In den ersten Monaten galt ich sogar als stark suizidgefährdet. Ich nahm starke Psychopharmaka. Eines Tages, nach etwa drei Monaten der Behandlung, lernte ich in der Klinik eine etwa gleichaltrige Frau kennen, die praktisch das gleiche erlebt hatte wie ich. Nur ihr Man hat sie nicht verlassen, sondern sich eine Kugel in den Kopf geknallt - Zuhause vor ihren Augen. Unsere beiden Traumata reichten sehr tief. Die Nähe zu dieser Frau, ihr Trost, unsere stundenlangen Gespräche, all das gab mir langsam und allmählich meine Persönlichkeit zurück. Nach Abschluß unserer Behandlung verkauften wir beide unsere Häuser, zahlten unsere Schulden und wollten ein neues Leben beginnen. Petra machte den Vorschlag zusammen zu ziehen, quasi eine WG zu gründen und eine dementsprechende Wohnung zu suchen. Wir waren beide so tief traumatisiert, daß niemand in der Zukunft an einen Mann dachte, ich am wenigsten. Wir ließen uns als Zeichen unseres gesellschaftspolitischen Protestes sogar die Eileiter unterbrechen. Gemeinsam. Wir fanden schon nach kurzer Zeit eine geeignete, wunderschöne Maisonettewohnung und richteten sie gemeinsam ein. Petra entpuppte sich als ein traumhafter Partner. Wir hatten ein Verhältnis zu einander wie Geschwister. Sie ist Journalistin und ist viel unterwegs, ich habe einen vollkommen geregelten Tagesablauf, abgesehen von den wenigen Geschäftsreisen die ich machen mußte. Wir leisten uns eine Putzfrau, die auch unsere Wäsche macht. So haben wir keinerlei Probleme. Als wir ein halbes Jahr zusammen wohnten durchlebten wir beide eine Phase des Erinnerns und der Depression. Eines nachts kam Petra in mein Schlafzimmer krabbelte unter die Decke und kuschelte sich mit ihrem Teddy, ohne den sie nicht schlafen kann, ganz dicht an mich. Draußen war ein Gewitter am toben und Petra hatte schreckliche Angst. Ich nahm sie in meine Arme und wir schliefen beide tief und fest. Morgens fühlte ich mich seltsam wohl. Ein paar Tage später fragte Petra ob sie noch einmal bei mir schlafen dürfe. Ich hatte nichts dagegen, im Gegenteil, ich freute mich sogar darauf. In dieser Nacht spürte ich wie Petra mit ihrer Hand in meine Pyjamahose krabbelte und meine Mieze kraulte. Das Gefühl war sehr angenehm, sehr. Als Petra keinen Widerstand spürte, drehte sie sich um und führte ihren Mittelfinger zwischen meine Blütenblätter. Nach der langen Abstinenz fühlte ich eine ungeheuere Lust in mir aufsteigen. In dieser Nacht lernten wir beide die Kehrseite der Medaille kennen und schätzen."
Ich hatte die ganze Zeit staunend zugehört und kippte nun meinen Raki. Erinnerungen an Joellie und Sarah stiegen in mir auf. Ich war ratlos. "Als du mir auf der Rückfahrt von Chania die Geschichte von den beiden Französinnen erzählt hast, hat mich fast der Schlag getroffen. Deshalb wollte ich dir auch unter keinen Umständen weh tun." Das Essen kam und wir begannen mit dem Oktopus. "Ich mag Petra sehr, wir haben inzwischen häufig und intensiv Sex miteinander, aber ich liebe sie nicht, nicht wie ich dich liebe, eher wie eine Schwester. Wir sind wie zwei Schiffbrüchige, die durchs Leben treiben und das Beste versucht haben daraus zu machen."
"Und wie stellst du dir unser Zukunft vor, wenn wir überhaupt eine gehabt hätten?" fragte ich total demoralisiert.
"Ich weiß noch nicht. Ich werde mit Petra reden. Alles was wir miteinander erlebten hat sich ergeben. Ich hätte nie im Traum daran gedacht mit einer Frau zu schlafen. Ich kann auch nicht sagen, daß wir uns anfänglich verliebt hätten, wir mögen uns sehr und haben Sex miteinander. Andererseits haben wir ja schon über unsere Zukunft gesprochen. Unser Verhältnis ist ja auch nicht gerade unproblematisch. Ich kann Petra nicht vor den Kopf stoßen, dafür haben wir zu viele schlimme Dinge erlebt. Wir müssen abwarten was sich ergibt. Aber eins ist für mich sonnenklar, egal was du jetzt gerade für mich empfindest, ich habe noch nie jemanden so geliebte wie dich, Andrea mein Liebling. Das mußt du mir unbedingt glauben." Sie nahm meine Hand in die ihren und drückte sie fest.
"Also warten wir ab und tun im Moment so als sei nichts geschehen," sagte ich um das Thema für den Moment abzuschließen. Äußerlich war ich ruhig und gefaßt, aber in mir bohrte und fraß sich ein Virus fest der Mißtrauen hieß. Ich hätte heulen können. Wenn mir die zweite Traumfrau im Leben jetzt auch noch abhanden kommt verliere ich endgültig den Glauben an eine gerechte Welt. Wir aßen schweigend unseren Salat und tranken noch einen Kaffee.
Dann nahm ich Susanne bei der Hand und spazierte mit ihr an diesem wunderschönen Strand entlang. Ich nahm Sie in meine Arme und wiegte ihren weichen Körper langsam hin und her. Ich liebte sie wirklich wie noch nie eine andere Frau vorher. Wir spazierten schweigend weiter und ich versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich würde mich so verhalten wie damals bei Joellie. Ich würde mit beiden Frauen getrennt reden und abwägen wer die größten Schmerzen zu erdulden hatte. Sollte das Verhältnis der beiden ernster sein als ich jetzt aus Susannes Beschreibung herausgelesen habe und als Susanne sich selbst zugesteht, werde ich wohl die Frau meines Lebens aufgeben und mich zurückziehen. Aber ich werde argumentativ und emotional kämpfen. Dazu gehört, daß ich unsere letzten Stunden die uns bleiben so schön gestalten werde wie möglich. Vor allem werde ich Susanne keine versteckten Vorhaltungen machen. Sie hat in ihrem Leben auch schon genug mitgemacht.
Als wir das Ende der Bucht erreicht hatten hatte ich auch meine Contenance wiedererlangt. Ich schlüpfte aus meinen Slippern, gab Susanne meine Brieftasche und den Autoschlüssel und sagte aus Spaß: "So, das hast du nun davon, ich geh ins Wasser!" Ich nahm sie in die Arme und küßte sie leidenschaftlich. Dann drehte ich mich um und sprang in voller Montur ins Wasser und tauchte direkt ab, so, das ich mich in sekundenschnelle hinter einem Felsen im Wasser verstecken konnte.
Susanne war total geschockt, als ich nicht mehr auftauchte. Sie begann zu weinen und rief: "Bitte tu das nicht. Ich brauche dich doch so sehr. Tauche bitte auf. Ich habe solche Angst um dich. Ich liebe dich doch so sehr. Bitte komm zurück, Andrea!" Ich schwamm zurück und tauchte vor ihr auf. Sie weinte und ihre Augen waren voller Angst. Als ich aus dem Wasser stieg sagte sie mir: "Du bist gemein, egoistisch und rücksichtslos. Wie kannst du mich so erschrecken. Glaubst du mir denn nicht, wenn ich dir sage das ich dich liebe?" Sie schlug mir in ihrer Verzweiflung mit beiden Fäusten auf die Brust um ihren Sätzen Nachdruck zu verleihen.
Ich entschuldigte mich für mein blödsinniges Verhalten und stand da wie der begossene Pudel. Ich nahm ihr süßes Gesicht in die Hände, aus ihren Augen kullerten dicke Kindertränen, und küßte sie sanft auf die Wangen. "Mein Liebling, ich liebe dich doch auch, mehr als ich zu sagen vermag, glaube mir, wir werden das Problem lösen. Laß uns die wenigen Stunden die uns hier noch bleiben so gut genießen wie möglich."
Susanne hatte sich schnell wieder beruhigt und wir gingen zu unserem Wagen. Ich spülte mir vorher neben der Taverne die Klamotten aus. Wir verließen die schöne Bucht und fuhren durch die Kourtaliotiko-Schlucht zurück. An der Straße von Spili kommend bogen wir rechts ab und fuhren nach Spili um uns von Kostas zu verabschieden. Wir tranken mit Kostas noch zwei Karaffen Wein und genossen des Rauschen der Quelle und der Bäume. Dann verabschiedeten wir uns und Kostas Mutter schenkte uns noch eine Flasche vom selbstgemachten Olivenöl und eine Flasche Raki. Kalo taxithi.
Den Rückweg fuhr wieder Susanne. Kostas Wein machte mich jedes mal total besoffen. Immerhin hatte er 15%. Wir fuhren gleich zum Hotel Fortezza, zum letzten mal. An der Rezeption orderte ich schon jetzt für morgen früh die Rechnung. Als wir in unserem kühlen Zimmer angekommen waren, waren wir beide erst etwas gehemmt. Wir standen vor unserem Bett und sahen uns etwas unsicher in die Augen. Susanne schlang ihre Arme um meinen Hals, setzte sich auf das Bett und zog mich mit herunter. Dabei küßten wir uns. Susanne hatte wunderbare weiche und sensitive Lippen. Als ich neben ihr saß sanken wir gemeinsam nach hinten auf das Bett. Wir lösten uns voneinander und schauten zur Decke. Susanne hob ihre ausgestreckten Beine an und präsentierte mir Stolz und mit viel Zehengewackele ihre Kelian-Mules, die aus schwarzen Lederstreifen bestanden, die auf sehr komplizierte Art miteinander verflochten waren. An der breiten Zehenöffnung bildeten die Riemchen kleine Fransen. Wie ich aus früheren Erfahrungen wußte, waren Kelian Schuhe nicht nur sündhaft teuer, sondern auch extrem gut verarbeitet. Außerdem dufteten Kelianschuhe immer sehr dezent und trotzdem sehr gut und natürlich.
Susanne kasperte mit ihren Füßen und machte Schnappgeräusche mit ihren Fersen. Die eckige Form der Sohle stand im Widerspruch zu den perfekten Rundungen ihrer Zehen. Ich stand auf, streifte ihren rechten Schuh ab und untersuchte ihre Zehenunterseite und die Sohle olfaktorisch. Dann streifte ich den linken ab und begrub mein Gesicht in Susannes Sohlen. Der betäubende Duft ließ mich schwach werden. Ich sank auf die Knie. Susannes Füße dufteten richtig edel. Die Wellenbewegungen ihrer Zehen ließen mich wieder auftauchen aus dem Duftozean. Ich zog mir die noch etwas feuchten Jeans aus und entkleidete Susanne. Die Spitzen ihres wunderschönen Busens waren wieder erstarrt und standen weit vor. Als ich begann ihren ungeheuer erotischen Körper zu streicheln und ihre Brustspitzen küßte, begann sie wieder zu beben wie in einem Fieberrausch. Ihre Bauchdecke verkrampfte sich. Sie zog die Beine an und rollte ihre wunderschönen Zehen ein. Mit dem Mittelfinger meiner rechten Hand drang ich erst ganz vorsichtig zwischen ihre Schenkel und dann weiter in ihr Honigtöpfchen vor. Ihr Nektar begann sofort zu fließen. Mein kleiner und bester Freund randalierte auch schon. Ich versuchte Susanne so langsam wie möglich in ihren Schwebezustand zu befördern. Ich befeuchtete ihre rosigen Blütenblätter und stimulierte sie durch sanftes Reiben zwischen Daumen und Zeigefinger. Ihre Klitoris forderte neugierig ihren Tribut. Ich ließ mir Zeit.
Susanne stand schon jetzt unter einer enormen Spannung. Mein Finger wanderte in ihr Honigtöpchen und wurde von heißen und feuchten Kontraktionen empfangen. Im Laufe unserer sexuellen Erfahrungen miteinander habe ich festgestellt, daß Susanne jeweils rechts und links ihrer blonden Miezekatze auf der Bauchdecke zwei neuralgische Punkte besaß die, wenn man darüber hinweg streichelte eine explosionsartige Entkrampfung auslösten. Susanne bebte sehr stark, sie hielt meinen Finger in ihrer Vagina fest umklammert. Mit dem Daumen und dem Zeigefinger meiner linken Hand strich ich parallel über die beiden Punkte und Susanne zuckte wie erschrocken zusammen. Danach war Ihr Bauch ganz weich und entkrampft und ich hatte meinen Finger wieder. Als ich mich anschickte ihr süßes Honigtöpfchen auszulecken, begann sie ganz tief zu stöhnen und zu seufzen. Sie wand ihren Oberkörper hin und her. Nachdem ich mich noch einmal ihrer Klitoris gewidmet hatte verlegte ich mein Betätigungsfeld und überließ die wunderschöne Lotosblüte meinem kleinen Freund.
Susannes zweiter Quell unermesslicher Lust, ihr enorm sensitiver Busen wartete schon auf Zuspruch. Ich streichelte ihn, massierte ihn, küßte und drückte ihn, ich saugte an der harten Spitzen, befeuchtete sie und kühlte sie indem ich blies. Susanne rundete ihren Rücken total aus, sie kam mir weit entgegen. Wir drehten uns, Susanne lag unten und mein bester Freund ließ mich nicht im Stich, er leistete wieder Ungeheures. Susanne schlang ihre Beine um meine Hüfte und in dem Moment in dem sie kam, zog sie mich mit ihren Beinen ganz weit in sich hinein. Ich explodierte wie eine A-Bombe. Wir waren beide wie erschossen und ich verweilte noch eine ganze Zeit in ihr.
Nach einer längeren Verschnaufpause gingen wir gemeinsam ins Bad und duschten uns. Susanne trug an diesem Abend ein schwarzes Spaghettiträgerkleid mit großzügigem Dekolleté und die Ultralights mit Strümpfen. Ich trug Chinos und einen schwarzen Sakko. Wir leisteten uns noch einen Abstecher in die Bar auf zwei Martinis. In der Bar waren außer dem Keeper nur neue Gäste zu sehen, von denen die meisten nicht minder an Susanne interessiert waren wie die Gäste beim ersten Mal. Susannes Sandaletten klackten auf dem Marmorboden der Bar wie Billardkugeln. Ein akustisches Signal das zum Hinschauen aufforderte. Zumindest für Typen wie mich. Es ist aber immer wieder verwunderlich wie viele Männer mein Interesse teilen und beim Hinschauen die Kurve nicht mehr kriegen. So auch heute Abend.
Bei einen Mann der um die Ecke an der Bar stand sah ich, wie er, als Susanne ihre Zehen bewegte, eine derartige Erektion bekam, daß er, als seine Frau ihn zu sich winkte, nicht den Tresen verlassen konnte und das für eine ganze Weile. Seine Frau wurde immer hektischer. Als ich Susanne mitteilte welche Reaktionen sie unbewußt provozierte, wurde sie richtig betroffen. Mit hochrotem Kopf verließ der Mann mit der Stange die Bar und sah sich sofort der Schelte seiner Frau ausgesetzt. Nach zwei Martinis brachen wir in Richtung Hafen auf.
Anastazio übernahm bereitwillig die Empfangszeremonie für seinen Chef, der noch unterwegs war. Er küßte Susanne drei mal abwechselnd auf die Wangen, sah mich dann an und verdrehte voller Wonne die Augen. Anschließend nahm er Susanne an die Hand und entführte sie in die Küche. Ich hatte mit Susanne vereinbart, sie solle das Menue heute zusammenstellen. Ich würde mich ihrer Wahl beugen. Ich ließ mich zwischenzeitlich vom Sommelier an unseren wunderschön geschmückten Tisch führen. Der Neid unserer Nachbarn war uns wieder gewiß. Anastazio brachte die entführte Schönheit zu mir an den Tisch, entschuldigte sich vielmals und entließ Susanne mit einem Handkuß. Mit seinem langen Pferdeschwanz und seiner komödiantischen Art war er schon einmalig.
Susanne nahm Platz und während wir einen Ouzo auf Eis zu uns nahmen erläuterte sie mir das Menue. Danach orderte ich den Wein. Wir begannen mit einer Gemüsesuppe mit Lachsschnitzeln, nahmen dann gegrillten Oktopus, dann folgte ein Sorbet und dann zum krönenden Abschluß gab es einen Skorpionfisch mit Gemüsereis. Dazu tranken wir erst eine Flasche Lyrarakis weiß und danach einen Roten aus der gleichen Region. Pünktlich um 23:00 Uhr tuckerte es hinter mir und die bekannte Anlegezeremonie lief ab. Der Fischer hatte es eilig und trank seinen Raki im stehen. Dann gönnte er sich noch einen langen und versonnenen Blick in Susannes Dekolleté, verabschiedete sich artig und verschwand.
Nach diesem hervorragenden Essen konnten wir auch nur noch Raki trinken. Inzwischen war auch Vassilis gekommen. Er servierte uns die Rechnung, natürlich mit Handkuß für Madame. Susanne zahlte. Sie gab ebenso kräftige Trinkgelder wie ich. Das sicherte nämlich zukünftig einen hervorragenden Service und Entgegenkommen bei der Tischwahl. Wir verabschiedeten uns und ich sagte Vassilis leise ins Ohr, daß er, wenn Susanne wieder käme, sich schützend um sie kümmern sollte, sie bliebe noch ein paar Tage. Er meinte ich solle mir keine Sorgen um meine Liebe machen, er würde sie schützen wie seine eigene Frau. Anastazio küßte beide Hände und wünschte sich eine Wiederkehr Susannes im nächsten Jahr.
Wir spazierten noch einmal um den Hafen, genossen die bühnenhafte Atmosphäre dort und gingen dann durch die Altstadt zum Hotel. Unterwegs küßten wir uns an jeder dunklen Ecke. Im Aufzug zog Susanne eine ihrer Sandaletten aus, hielt mir die warme Zehenöffnung unter meine Nase und steifte mit ihrer anderen Hand etwas fester über meine Hose. So weckte sie meinen kleinen Freund auf und signalisierte höchste Genüsse. Ihre Sandalette duftete wunderbar. Ich wagte gar nicht an ihre bestrumpften Füße zu denken. Susanne zog sie wieder an, wir verließen den Lift und tanzten den Flur entlang zu unserem Zimmer.
Dort angekommen konnten wir uns gar nicht schnell genug entkleiden. Wir empfanden beide eine ungeheure, sehnsüchtige Lust aufeinander. Susannes Slip war schon ganz feucht. Ich nahm Susanne auf den Arm und trug sie zu Bett. Sie lag auf dem Rücken, hatte die Beine etwas angezogen und ihre Zehen weit aufgerichtet. Sie trug nur noch die Strümpfe. Ich stellte mich am Fußende vor sie, ergriff zitternd ihre Fersen und hob ihre langen Beine an. Dann kniete ich mich auf das Fußende des Bettes und hatte Susannes Fußsohlen genau in Augenhöhe vor mir. Ich näherte mich ihrem unheimlich sinnlichen Duft und eine tiefe Erregung packte mich. Nachdem ich den Duft der Strümpfe genossen hatte streifte ich sie von den Beinen ab und roch noch einmal alle markanten Stellen an Susannes Füßen ab. Susanne unterstützte mich dahingehend, daß sie ihre Zehen auf und ab bewegte und weit auseinander spreizte. Anschließend widmete ich mich voller Genuß Susannes Lotosblüte. Ich hob ihren Po an und zog sie so auf meine Oberschenkel, daß ich mich nur vorzubeugen brauchte um an ihr Honigtöpfchen zu gelangen. Ihr Nektar floß in Strömen und ich saugte sie aus, so wie sie es mit mir tat. Meine Zunge bearbeitete ihre Blütenblätter, meine Nase rieb an ihrer Klitoris. Zwischendurch glitt mein Mittelfinger tief in ihre Vagina und streifte ihren G-Punkt. Susanne war so erregt, sie strahlte förmlich. Sie warf ihren Kopf hin und her und seufzte und stöhnte. Als ich mit meinem Finger ihren G-Punkt dauerhaft reizte, richtete sie ihren Oberkörper weit auf, stöhnte heiser und atmete sehr schnell.
Jetzt war es soweit! Wieder jagte ein Höhepunkt den nächsten. Susanne ließ sich zurückfallen und noch während in ihr ein multipler Klimax tobte wechselten wir die Stellung und mein kleiner Freund nahm seine vergnügliche Arbeit auf. Wir schickten Susanne auf eine Reise von Orgasmus zu Orgasmus bis sie um Gnade bat. Gemeinsam flogen wir dann noch einmal auf die äußerste Ebene unserer Gefühle. In meinem ganzen vorherigen Leben hatte ich noch mit keiner Frau geschlafen, die auf meine Reizung so explosiv und tiefgreifend reagierte wie Susanne. Wir kuschelten uns nackt aneinander und genossen die Ruhe und hörten unseren pochenden Herzen zu. Bis wir einschliefen streichelte ich Susannes kugelrunden Busen und ihren Bauch. Nach einer Weile landete wieder ihr Po in meinem Schoß und sie ergriff meine Hand.
Am nächsten Morgen, meinem Abreisetag, wurde ich wieder sehr früh wach. Es war gerade 6:00 Uhr und Susanne schlief noch fest. Ich öffnete die Vorhänge um genügend Licht zu haben und packte meinen Koffer und meine Reisetasche. Ich legte meine Tagesklamotten parat und checkte meine Papiere und das Flugticket. Abflug 18:30 Uhr. Einchecken war um 17:00 Uhr, also mußten wir um 16:30 Uhr in Herakleion sein. Wir hatten also fast den ganzen Tag für uns.
Als ich in meiner Reisetasche den Filzstift entdeckte kam mir eine tolle Idee. Der Stift war wasserfest und ich hatte mich schon öfter darüber geärgert, weil er fast nicht mehr weg zu wischen war. Ich kletterte unter die Decke und schrieb in meiner schönsten Schrift: "Ich liebe Dich!" auf die linke Pobacke. Dann malte ich ein kleines Tattoo daneben. Ich bin gerade fertig geworden als Susanne wach wurde. Sie hatte tatsächlich ganz tief geschlafen und nichts gemerkt.
Während ich Koffer packte habe ich gesehen das Susanne im Schlaf ihre Zehen bewegte. Ich konnte die ganze Zeit über mannhaft widerstehen. Aber jetzt räkelte sie sich und streckte sich und machte dabei so unverschämt erotische Bewegungen, jetzt konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich zog meinen Slip aus und hüpfte neben sie ins Bett. Es war erst 7:30 Uhr. Ich kitzelte Susanne in der Hüfte und unter Protest verschwand sie im Bad. Ich hörte wie sie sich die Zähne putzte.
Dann war kurz Ruhe und dann folgte ein spitzer Schrei. Aha, dachte ich mir, jetzt hat sie mein Tattoo entdeckt. Und so war es. Der Spiegel im Bad reichte von Wand zu Wand und war sehr tief heruntergezogen. Susanne hätte noch schlafen müssen um es nicht zu sehen. Sie kam aus dem Bad gestürmt und überhäufte mich mit einem Haufen spaßhafter Flüche, fiel über mich her und boxte mich. Als sie sich beruhigt hatte sagte sie nur: "Ich dich auch und zwar wahnsinnig." Wir küßten uns und hatten nicht genug Hände um uns zu liebkosen.
Susanne stand plötzlich auf ging zu dem Sessel auf dem ihr Kleid von gestern lag, nahm die Strümpfe, angelte auf dem Boden nach ihren Sandaletten, kam zurück und setzte sich neben mich auf das Bett. Dann begann sie den rechten Strumpf zu raffen, hob ihr Bein, streckte ihre Zehen weit nach vorne und streifte die Strumpfspitze über ihre Zehen. Dabei wackelte sie mit den Zehen auf und ab um Falten zu vermeiden. Dann streife sie mit hochaufgerichteten Zehen das feine Gespinst über ihre Ferse, streckte langsam das Bein aus und zog dabei das Gewebe glatt und faltenfrei hoch zu ihrem Oberschenkel. Jetzt folgte das linke Bein. Sie wiederholte das Strumpfanziehen auf eine derart laszive Weise, daß einem das Blut hätte in den Adern kochen können. Susanne nahm die Sandaletten vom Boden auf und legte sie mir in den Schoß. Dann drehte sie sich um, so daß ihre Beine in meine Richtung wiesen. Sie hob ein Bein an bewegte ihre Zehen und sagte mit rauchiger Stimme: "My shoes please." Jahre später hörte ich diesen kurzen Satz in einer Werbung für Alfa Romeo und mir wäre beinahe das Herz stehen geblieben.
Ich nahm erst eine Sandalette in die Hand und streifte sie ihr über die Zehen und schob dann das Fersenriemchen hoch über die Ferse. Ich nahm ihren Fuß in die Hand, sie richtete ihre Zehen auf und meine Nase verschwand in ihrer Lieblingsatmosphäre. Die Toeprints auf der Innensohle wurden immer deutlicher. Die Füße, die Strümpfe und die Sandaletten ergaben einen warmen und wunderbar weichen Duftakkord. Ich wiederholte den Vorgang am anderen Bein. Mein kleiner Freund war durch die wunderschönen Bilder und die Duftakkorde so motiviert, daß er herumrandalierte. Susanne beugte sich zu ihm hinunter und küßte ihn und genoß dabei den, wie sie ihn nannte, ganz besonderen Morgenduft dieser Region. Ich kraulte sie derweil im Nacken und auf dem Rücken, was sie wiederum lustvoll erschauern ließ.
Nach ein paar Minuten drehte ich Susanne auf den Rücken und ich kam über sie wie der 14. Juli über Paris, was in etwa die Steigerung von ungeheuer sein könnte. Es war unser letzter gemeinsamer Tag und die Devise war: Que sera? Was wird sein? Wir zogen gemeinsam alle Register und vögelten noch einmal wie die Besessenen. Nachdem wir geduscht hatten und Susanne auch ihr Bündel gepackt hatte, gingen wir frühstücken.
Nach dem Frühstück räumte ich meinen Tresor und beglich die Hotelrechnung. Das dauerte etwas, weil die Angaben der Kreditkarte erst telefonisch in Athen quergeprüft werden mußten. In dieser Zeit schaffte ich unser Gepäck in die Halle. Dem Personal hinterließen wir einen kräftigen Obolus, der uns beim nächsten Besuch, und der war meinerseits ganz sicher, eine bevorzugte Behandlung zusicherte. Wir verabschiedeten uns von der Crew und ihrem Chef, Mr. Liodakis und beluden unseren Wagen. Dann fuhren wir das ganze Gepäck zu Susannes Hotel und lagerten es dort zwischen.
Susanne zog sich schnell um, Jeans, T-Shirt, und die blauen Mules. Ihre weißen Dianetten steckte sie in eine Einkaufstüte. Nachdem wir eine Ehrenrunde durch die Altstadt, unter anderem beim Goldschmied Panos Mirodias vorbei, gedreht hatten fuhren wir auf der Periferikos zur Hauptstraße und auf der entlang der Vororte an der Küste bis Platanes. Dort bogen wir ab und fuhren ein letztes Mal zum Kloster Arkadi. Dort angekommen zog Susanne wieder die Stoffschuhe an, die noch im Wagen lagen, um möglichst keine staubigen Füße zu kriegen. In der Kirche zündeten wir wieder einige Kerzen an und beteten. Ich bat darum Susanne nicht verlieren zu müssen. Wir schauten uns noch etwas im Klosterhof um und trafen den Popen der uns gesegnet hatte. Er erinnerte sich sofort an uns. Er sprach gut englisch und fragte uns ein wenig aus, auch ob wir in Deutschland regelmäßig eine Kirche besuchen würden. Susanne nickte zustimmend und ich schüttelte verneinend den Kopf. Der Pater sah mich mild tadelnd an, hob die Hand und segnete uns beide. Wir verabschiedeten uns von ihm und versprachen nächstes Jahr wieder zu kommen.
Wir verließen das Kloster wieder mit einem Gefühl der Erleichterung. Anschließend besuchten wir die Taverna gegenüber dem Kloster in der immer Lyramusik gespielt wurde. In dem angeschlossenen Andenkenladen kaufte Susanne für ihren Vater ein großes Glas Thymianhonig und noch ein paar Ansichtskarten für Bekannte. Nach zwei O-Säften und einem Raki machten wir uns auf den Rückweg nach Rethymnon. Susanne wechselte im Wagen sofort wieder ihre Schuhe. In Rethymnon wollten wir zum Abschluß noch einmal in die Grilltaverna unterhalb der Fortezzamauer zum Essen gehen. Wir bestellten Salat für uns beide, Oktopus für Susanne und Chicken für mich. Wasser und Hauswein wie immer. In dem Bewußtsein das nächste Mal in einem Jahr hier zu essen ließ alles noch viel besser schmecken.
Nach dem obligatorischen Kaffee und einem Raki schlossen wir das phantastische Essen ab, zahlten und fuhren eilig zu Susannes Hotel um mein Gepäck aufzunehmen. Als das geschehen war fuhren wir auf dem schnellsten Weg auf die Nationalstraße in Richtung Herakleion-Airport. Circa 75 Minuten später kamen wir am Flughafen an. Wir fuhren zum Budget-Schalter und versuchten dem Autovermieter klar zu machen, daß ich zwar den Wagen zurückbrachte und auch bezahlte, aber meine Begleiterin den Wagen bis Dienstag weiter buchen wollte. Ich zahlte also und Susanne machte einen neuen Vertrag bis Dienstag. Sie staubte sogar noch einen günstigen Tarif ab. Wir redeten draußen mit den Ordnungskräften und regelten mit zwei Kaffee und 1.000 Drachmen, daß Susanne den Wagen vor dem Flughafen stehen lassen durfte. Einer der Polizisten klemmte in Stück Papier hinter den Scheibenwischer. Alles OK.
Langsam begann mein Herz zu klopfen und ich bekam richtig Schiß. Susanne wirkte auch irgendwie fahrig. Ich fragte mich durch an welchem Schalter das Einchecken nach Saarbrücken begann. Schalter 14. Ich schob meinen Gepäckwagen in die Nähe von 14 und wir nahmen auf zwei freien Sitzen Platz. Uns beide hat die Unsicherheit innerlich fast zerrissen. Susanne mußte andauernd weinen. Ich versprach ihr, am ersten Wochenende bei ihre vorbeizukommen oder mich sonst irgendwie mit ihr zu treffen. Dann hätte sie mit Petra reden können und wüßte mehr. Und dann könnten wir auch Pläne schmieden oder nicht.
Plötzlich sprang Susanne auf und rannte zum Wagen. Nach fünf Minuten kam sie zurück und hatte eine Kunststofftüte in der Hand. Das Einchecken begann. Susanne ging mit mir bis zum Abfertigungsschalter. Ich gab mein Gepäck auf und wir gingen bis vor die Paßkontrolle. Hier mußten wir uns trennen. Wir verabschiedeten uns nicht sondern wir verabredeten uns für das kommende Wochenende bei Susanne Zuhause. Sie gab mir ihre Karte mit Adresse und allen Telefonnummern. Dann küßten wir uns ein letztes Mal und sie gab mir die Tasche und ein kleines Päckchen mit der Bitte es erst in der Maschine zu öffnen. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl echter herzzerreißender Sehnsucht, jetzt schon. Wir hatten beide Tränen in den Augen. Erinnerungen an Casablanca stiegen in mir auf. Wenn jetzt: "As times goes by" gespielt worden wäre, hätte ich vollständig die Contenance verloren.
Vor der Paßkontrolle befand sich eine Glaswand zu der ich zurückging und wir legten beide eine Hand auf das Glas und somit auf die andere Hand, ich innen und Susanne außen. Wir schauten uns minutenlang an und unsere Augen röteten sich immer weiter. Dann kam der Boarding-Aufruf. Wir küßten uns durch die Luft und winkten uns zu wie die Kinder. Ich bestieg als letzter den Bus, mit Sonnenbrille. Ich hätte laut: "Scheiße" schreien können. Gott sei Dank hatte ich eine verständnisvolle Stewardeß die mich meinen Platz tauschen ließ. So saß ich zwar näher bei den Rauchern, hatte aber eine Sitzreihe für mich.
Ich schob meine durch zuviel Sport geschundenen Knie vor. Als die Maschine ihre Reiseflughöhe erreicht hatte, öffnete ich erst die Tasche und stellte mit großer Überraschung und noch größerer Freude fest, daß Susanne mir ihre blauen Mules vermacht hatte. Auf ihnen lag ein Zettel mit der Aufschrift: "Damit Du mich nicht so schnell vergißt, mein Liebling!" Wie könnte ich. Dann öffnete ich das kleine Päckchen. Susanne hatte es noch schnell in Papier verpackt. Ich riß das Papier mit zitternden Händen auf und fand ein kleines hölzernes Schmuckkästchen. Mein Herzschlag beschleunigte sich und als ich das Oberteil des Kästchens hochhob wäre mein Herz beinahe stehen geblieben. Susanne trug während der ganzen Zeit, die wir miteinander verbrachten immer nur zwei Schmuckstücke, einen Solitärbrillanten an einem dünnen Seil um den Hals von Zeit zu Zeit, und täglich (Tag und Nacht) einen Niesing Spannring aus Platin mit einem eingespannten Brillanten von min 0,25 ct. Dieser Ring lag in dem Kästchen mit einem kleinen zusammengefalteten Brief an mich. 'Andrea, mein Liebling, eigentlich müßte man Dir jeden Tag einen solchen Ring schenken, so ein lieber Mensch bist du. Ich habe nur den einen. Ich schenke ihn Dir aus Dankbarkeit für die schönsten Tage in meinem Leben. Voller Sehnsucht erwarte ich unser nächstes Zusammentreffen und unsere Zukunft. Noch nie im Leben habe ich einen Menschen so geliebt wie Dich. Trage diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Verbundenheit. Still in love Susanne.' Ich war tief bewegt. Der Ring, den Susanne immer am Mittelfinger trug, paßte mir genau am Ringfinger der linken Hand. Ich zog ihn an und verstaute das Päckchen.
Der Flug verlief normal. Um 22:15 Uhr Ortszeit landeten wir Saarbrücken. Mein Gepäck kam früh und so konnte ich gleich eines der zu wenigen Taxen entern. Zuhause in meiner Wohnung angekommen packte ich schnell aus, sortierte meine Wäsche. Dann öffnete ich eine Flasche 86er Amarone von Bertani und hörte noch ein paar Blues-CDs und war in Gedanken bei Susanne.
Das Ende der Geschichte ist eigentlich schnell erzählt. Dienstags abends, noch vom Flughafen, rief mich Susanne an. Zwei Stunden später war sie zu Hause und wir telefonierten die halbe Nacht miteinander. Sie erzählte mir was sie noch alles unternommen hatte. Unter anderem war sie noch einmal im Kloster Arkadi gewesen und hat mit unserem Popen und dem Abt gesprochen. Sie hat den Vorschlag gemacht das Holztryptichon auf eigene Kosten zu restaurieren. Ihr Vater war einverstanden. Jetzt prüfte der Abt die Möglichkeit mit seinen Oberen ab.
Vassilis hat sich rührend um sie gekümmert und gemeint sie müsse jetzt wegen den Babys mehr essen. Wenn der wüßte... Ansonsten war sie fast nur am Strand gewesen.
Ach ja, und bei Panos hat sie noch eine silberne Ikone für ihren Vater gekauft. Petra hatte sie vom Flughafen abgeholt und sofort gemerkt, das was im Busch ist. Susanne nahm die Gelegenheit der Fahrt nach Hause beim Schopf und erzählte Petra von ihren Urlaubserlebnissen. Petra war natürlich geschockt und glaubte die Welt ginge unter. Aber nach einigen Tagen relativierte sich ihre Meinung. Ihr war klar, daß sie auf Susanne keinen alleinigen Anspruch erheben konnte und sie bat Susanne wenigsten Freunde zu bleiben und die WG solange aufrecht zu erhalten wie möglich. Das war klar, schließlich hatten beide eine Menge in die Wohnung investiert.
Am nächsten Wochenende fuhr ich zu Susanne. Ich konnte es nicht erwarten sie wieder zusehen und in meine Arme zu schließen. Ich lernte auch Petra kennen, die mir gegenüber mit sehr viel Skepsis auftrat und die mir mit ihren roten Haaren und dem hellen Teint nicht besonders gefiel. Sie war irgendwie grün angehaucht und trug, was ich überhaupt nicht leiden konnte, uralte Birkenstocksandalen, min. Größe 41. Als Journalistin hatte sie wenigstens einen adäquaten Bildungshorizont und man konnte sich mit ihr unterhalten. Petra zog sich kampflos ins zweite Glied zurück.
Susanne und ich wechselten uns mit unseren Besuchen ab. Nach ihrer ersten Visite war sie von meiner Heimatstadt total begeistert. Unsere Wochenenden waren immer Wochenenden heißer, brennender Liebe. Im Juli lernte ich auch zum ersten mal Susannes Eltern kennen. Die Mutti war sehr nett und der Vati ein Grantler, voller Mißtrauen und Vorsicht. Ende September flogen wir gemeinsam nach Portugal an die Algarve. Weihnachten verbrachten wir Zuhause mit gegenseitigen Besuchen und starteten direkt nach den Feiertagen nach Spanien an die Costa Brava.
Als ich Susannes Vater von meinen Fähigkeiten und meiner Liebe zu seiner Tochter überzeugt hatte und ein halbwegs vernünftiges Gespräch mit ihm führen konnte, starb er mit 72 Jahren plötzlich und unerwartet im Februar 93 an einem Hirnschlag. Dieses einschneidende Erlebnis hat Susanne verändert. Die Verantwortung, die auf ihr lag war größer als ursprünglich angenommen zumal sie in der Zwischenzeit erfolgreich mit den beiden größten Auktionshäuser in Europa zusammenarbeitete.
In meinem Büro feierte die Arbeit auch fröhliche Urstände und forderte von mir allerhöchsten Einsatz. Unser Zusammenkünfte bekamen Lücken. Wir liebten uns mit unverminderter Kraft. Im April schafften wir es noch einmal nach Kreta zu fliegen und unsere Versprechen einzulösen. In diesem Urlaub schöpften wir wieder massiv Hoffnung für unsere Zukunft. Ich dachte schon daran mein Büro zu verlassen und mir ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Allerdings brachten mich kleine Tatsachen wie Bankverbindlichkeiten in zig hunderttausend Markgrößenordnungen und persönliche Bankbürgschaften und Projektkredite ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Auf Gedeih und Verderb mußte ich weiterarbeiten.
Im Juni mußte Susanne für einen Monat nach England reisen. Kurz danach in die Staaten. Siggi ein alter Freund aus der Jugendzeit und beobachtender Begleiter meiner vielfältigen Affären, dem ich unsere Misere geschildert hatte, riet mir mich von Susanne zu trennen bevor unsere Liebe in Streit und Gezänk kaputtgeht. Susanne war erfüllt von ihrer Arbeit. Außerdem lebte immer noch Petra bei ihr. Sie hatte eine Freundin die sie über alles liebte.
Wir beide alleine feierten meinen Geburtstag nach. An diesem Wochenende schafften wir, sehr zu unserer beider Erleichterung klare Verhältnisse und trennten uns zwar sehr emotionsgeladen und mit vielen Tränen, aber fair und sachlich in aller Freundschaft. Susanne versprach mir sogar, wenn ich auf Petra nicht eifersüchtig wäre, mir treu zu bleiben. Für sie könnte nach mir kein Mann mehr existieren. Ich versprach Susanne immer für sie da zu sein egal was die Zukunft brächte. Wir wollten uns auch unregelmäßig besuchen. Das taten wir auch. Wir erfrischten uns immer noch an unserem unglaublich guten Sex. Susannes Füße waren und sind immer noch echte Ausnahmen.
Als ich im Herbst Katharina kennen lernte trat eine Weile Funkstille zwischen uns ein. Bis Petra mich im Büro anrief und mir mitteilte, daß Susanne an multipler Sklerose erkrankt sei und das vollständige elterliche Erbe verkauft hätte. Susannes Mutter ist auch zwischenzeitlich verstorben, so daß in der Hinsicht kein Hinderungsgrund bestand. Lediglich die Finca in Mallorca hätte sie behalten und dorthin würden sie sich nächste Woche zurück ziehen. Endgültig. Geld wäre schließlich genug da.
Ich nahm mir zwei Tage frei und fuhr zu Susanne. Sie war so schön wie immer, nur ihre Augen hatten Schatten. Schatten der Angst. Sie erklärte mir, daß sie keine große Hoffnung hätte alt zu werden. Die Krankheit würde sie von Monat zu Monat vor neue Tatsachen stellen. Sie wolle jetzt nur noch malen. Ihr riesiges Vermögen ginge nach ihrem Tode in eine Stiftung über deren Verwalter Petra wäre. So sei deren Zukunft auch gesichert. Susanne wollte unbedingt das wir noch einmal zusammen schliefen und so taten als wäre nichts gewesen. Wir schliefen miteinander und taten so als wäre nichts geschehen und es war fast so schön wie früher, nur sagten wir nicht mehr: "Ich liebe dich" zueinander. Aber gedacht haben wir es, das verrieten unsere Augen.
Eine Woche später verließ Susanne Deutschland. Ich habe es nie fertig gebracht sie in Mallorca zu besuchen. Zu Weihnachten und zu den Geburtstagen rufen wir uns immer noch an. Susanne ist heute eine über die Insel hinaus bekannte Malerin und verdient sehr viel Geld. Ich habe Bilder von ihr gesehen und war tief beeindruckt. Leisten kann ich mir keines davon. Que sera?
Nachruf: Susanne starb im Mai 1999 auf Mallorca und wurde auch dort begraben. Sie vererbte mir zwei ihrer Ölbilder, eines mit Motiven von Kreta und eines mit Motiven der Algarve...

 

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