FussVideo - Text 457: Erinnerungen an Susanne 2/4

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Erinnerungen an Susanne 2/4
Von Andrea Pfister

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Hotel und machten uns frühzeitig nach Süden auf. Wir fuhren zuerst durch die sagenhafte Kourtaliotiko-Schlucht und machten dort eine kurze Pause. Diese Schlucht bildet die Hauptverbindung von der Nationalstraße bzw. Rethymnon nach Süden in Richtung Plakias und Frangokastello, wo sich erst allmählich der Tourismus entwickelt. Man fährt aus hügeligem bis bergigem Gelände durch eine sehr enge und scharfe Rechtskurve unter überhängenden Felsen hindurch und befindet sich nach etwa 100 Meter in der auf Straßenniveau ca. 50-100 Meter breiten Schlucht. Die fast senkrechten, flankierenden Felswände sind bis zu 600 Meter hoch. Der nahezu ausgetrocknete Flußlauf, der die Schlucht im Winter auswäscht liegt noch mal ca. 30-100 Meter tiefer als die Straße.
In der Schlucht weht meist ein kalter und bösartig böiger Wind. Manchem arglosen Touri hat er die Tür vom Auto abgerissen oder umgeknickt. Wir hielten auf einem der Parkplateaus gegen den Wind, stiegen vorsichtig aus und staunten über die gigantischen Felswände vor und hinter uns. Susanne trug ein Paar schwarze, geflochtene Mules von Kelian mit 5 cm Absatz und einer sehr großzügigen Zehenöffnung. Sie setzte sich auf einen großen Felsbrocken, zog ihre Schuhe aus und hielt sie besorgt fest. Dann streckte sie die Beine aus, spreizte die Zehen und ließ sich den scharfen Wind zwischen den Zehen hindurchblasen.
"Das fühlt sich total gut an, Windmassage," freute sie sich wie ein Kind. Der Wind riß uns fast die Sonnenbrillen vom Gesicht. Nach fünf Minuten im Sturmgetöse mahnte ich zur Weiterfahrt. Susanne schlüpfte in ihre Mules und kam zum Wagen. So spektakulär man die Schlucht betritt, so unspektakulär verläßt man sie. Nämlich auf einer Höhe von ca. 300m über dem Meer. Vor sich sieht man das Lybische Meer und die direkten Küstengebirge die hier bis auf etwa 900 m ansteigen und die dazwischen liegende Ebene. Wir fuhren zuerst zum Kloster Preveli, vorbei an dem alten Teil, der verlassen an einem Nordosthang kauert über das Küstengebirge zum neuen Kloster, hoch über der lybischen See. Susanne zog einen Pullover über ihr ärmelloses T-Shirt und war mit Jeans korrekt gekleidet um in die Kirche zu gehen. Wir zündeten Kerzen an und beteten nebeneinander kniend und versunken. Die Orthodoxie verzaubert und berührt auch abgeklärte Christen und Hardliner. Anschließend warfen wir Münzen in die Baumkrone einer gigantischen und uralten Pinie. Wenn die Münze nicht herunterfällt, darf man wiederkommen. Für die Mönche bedeutet dieser Aberglaube eine anständige Nebeneinnahme.
Nachdem wir das Museum besichtigt hatten tranken wir noch einen Kaffee in der Taverne außerhalb der Klostermauern. Auf dem Rückweg von der Burgruine Frangokastelo durchfuhren wir die Kourtaliotiko in umgekehrter Richtung. Ich hielt noch einmal auf dem Parkplateau an und bat Susanne, um meine strapazierte Konzentration aufzumöbeln, an ihren Füßen riechen zu dürfen. Schon zu Annas Zeiten bewältigte ich Strapazen und Streß durch Peromongenuß. Susanne schlüpfte aus Ihren Mules, zog die Beine an und lehnte sich zurück. Ich nahm ihre Fersen in die Hände und beschnupperte jeden Quadratzentimeter ihrer Füße. Auch die Kelian-Mules förderten die erotischen Komponenten ihres Fußgeruchs. Susannes glatte Sohlen waren supergepflegt, frei jeglicher überschüssiger Hornhaut, hatten sie die Farbe von Karotten. Die vorderen Glieder ihrer Zehen waren leicht nach vorne geneigt. Ihre flachen Nägel waren rechteckig und perfekt pedikürt. Der etwas kürzere große Zeh war ebenfalls flach und fest und besaß einen großen, quadratischen Nagel.
Insgesamt waren Susannes Füße erotische Kunstwerke. Ihr besonderer Duft und die sagenhafte Beweglichkeit der Zehen untermauerten ihre Einmaligkeit. Susanne wollte, daß ich den Duft ihrer Füße beschreibe. Ich mußte kapitulieren. Einmalig eben. Verführung pur.
Nach zehn Minuten sinnlicher Verführung entzog mir Susanne ihre Füße, beugte sich zu mir herüber, küßte mich und beschnupperte dabei meine Nase und meine Wangen, eben alle die Stellen die mit ihren Füßen Kontakt hatten, so als würde sie der Duft selbst erregen. Anschließend fuhren wir weiter nach Spili. Susannes gesamte Erotik wirkte auf mich wie eine erfrischende Dusche. Trotz ihrer 36 Jahre hatte sie sich etwas verführerisch mädchenhaftes bewahrt. Ich verliebte mich jeden Tag etwas mehr in sie und fragte mich wohin das noch führen möge.
In Spili angekommen waren es komfortable 28°C und aus den Bergen wehte ein leichter Wind. Wir parkten in der Nähe der Brunnenanlage, für die Spili über die Grenzen hinaus bekannt ist. Hier stürzen mit lautem Getöse pro Sekunde ca. 1.400 Liter eiskaltes, hochfeines Gebirgsmineralwasser aus einer Felsspalte. Gleich daneben, gespeist von der gleichen Quelle, befindet sich eine etwa dreißig Meter lange Brunnenanlage, eine ehemalige Pferdetränke. Das lange Brunnenbecken wird von einer Vielzahl von speienden Löwenkopfskulpturen gespeist. Neben der Brunnenanlage, am Berg gelegen, steht ein tausendjähriger, gigantischer Ahornbaum.
Im Schatten dieses Baumes befindet sich mein Lieblingslokal: das Kostas Inn. Dort aßen wir nachdem uns Kostas und seine sagenhaft liebenswerte Mutter ganz herzlich begrüßt hatten. Salat, Gemüse, Lammfleisch, tranken Kostas' selbstgemachten Rotwein, Kaffee und selbstgebrannten Raki. Spili ist ein Ort der Ruhe und Frische. Es liegt angeschmiegt an ein 1.200 m hohes Felsmassiv selbst 600 m hoch, auf halbem Weg von Rethymnon nach Aghia Galini. Wir plauderten über Gott und die Welt bis zum späten Nachmittag. Dann wurde es Zeit für die Rückfahrt.
Ich bat Susanne zu fahren, der starke Wein und der Raki machten sich bemerkbar. Ich verschlief die ganze Rückfahrt und erst als ich mitten in Rethymnon durch ein unwirsches "Scheiße" wach wurde, wußte ich, Susanne hatte sich verfahren. Wir tauschten die Plätze und ich machte den Vorschlag heute in meinem Hotel zu übernachten. Susanne war einverstanden. So fuhren wir erst zu ihrem Hotel Kleidung und sonstige Utensilien holen und dann zurück zum Fortezza. Ich beriet Susanne bei der Kleiderauswahl für die nächsten beiden Tage und sie packte eine kleine Reisetasche zusammen. An der Rezeption meldete ich Susanne ordnungsgemäß als meinen Gast an.
In meinem Zimmer angekommen widmete ich mich erst Susannes Füßen und Schuhen, dann duschten wir gemeinsam. Anschließend legten wir uns noch ein wenig auf das Bett und ich erzählte Susanne noch eine meiner Geschichten, die von Zoé. Susanne kannte Paris sehr gut, auch den Friedhof Père Lachaise und Jimmi's Grab. Als ich ihr erzählte wie sehr der Tag damals auf Zoé gewirkt hat, vor allem die Szene auf dem Friedhof bekam sie auch feucht glänzende Augen.
Gegen 21:30 Uhr zogen wir uns an um über einen kleinen Umweg über unsere Bar in das Restaurant Avli zu gehen. Susanne trug ein knöchellanges Kleid mit Spaghettiträgern, floralem Muster und großzügigem Dekolleté. Dazu ein Paar beige Ultralightsandaletten mit 8 cm Absatz. Während ich schlief hatte sie ihren Nagellack auf der Terrasse erneuert. Sie trug jetzt dunkelrot. Sie hatte sich die Haare wieder hochgesteckt und trug den Solitärbrillanten. Sie schritt neben mir wie eine Ballerina. Als wir die Bar betraten erntete ich einige neidische Blicke von den anwesenden Pseudomachos und ein Holländer warf vor Begeisterung sogar seinen Drink um. Meine Begleiterin erregte helles Aufsehen. Nicht nur wegen der klackenden Absätze als sie die drei Stufen zur Bar herabschritt. Susanne nahm auf einem der freien Barhocker Platz, schlug ein Bein über und machte mit den Zehen ihres wippenden Fußes Turnübungen und das nicht nur zu meiner Freude. Sie hatte sofort einige geheime Bewunderer.
In diesen Nichtsen von Sandaletten konnte sie ihre Zehen fast senkrecht aufrichten. Als einer Ihrer Bewunderer seinen Blick überhaupt nicht mehr abwenden konnte, streckte ich meinen rechten Zeigefinger aus und fuhr mit ihm unter Susannes aufgerichtete Zehen. Sie neigte sie nach unten und umklammerte meinen Finger und lächelte mich an. Der Typ bekam fast Zustände. Als ich nach etwa einer Minute Susannes Zehen meinen Finger entzog und zum riechen unter meine Nase hielt, fiel ihm seine Lesebrille erst von der Stirn auf die Nase und von dort auf den Boden. Ich mußte laut lachen, ich konnte nicht anders.
Nach zwei Wodkamartinis machten wir uns auf ins Paradies. Vorher verschwand Susanne auf die Toilette um sich ihre halterlosen und hautfarbenen Strümpfe anzuziehen. Erstens war ihr kühl und zweitens mochte sie das schlürfende Geräusch nicht wenn die Sohlen ihrer Sandaletten an den Fersen klebten. Tagsüber sei es ihr egal meinte sie, aber abends im festlichen Rahmen... Jetzt übten Susannes verhüllte Zehen einen ganz besonderen Reiz aus.
Das Avli mit dem Paradies zu vergleichen ist die einfachste und zugleich treffendste Beschreibung für dieses Garten-Terrassen-Restaurant-Theater. Katharina, die Besitzerin, empfing uns und führte uns zu einem einzelnen Tisch auf einer der oberen Terrassen, einer sehr intimen Ecke von der man aber das ganze Lokal überblickte. Ursprünglich war das Avli eine mechanische Werkstatt mit Fabrikation. Man konnte noch die auf Wandkonsolen montierte Transmissionswelle erkennen, mit der die einzelnen Maschinen und Werkzeuge angetrieben wurden. Außer der Bar, der man ein kleines Vordach angedeihen ließ, fehlte dem ehemaligen Fabrikationsbereich jegliche Überdachung. Neben diesem, mit Antiquitäten, Skulpturen und Kunstgegenständen überhäuften tropischen Garten besaß das Restaurant Avli in einem angrenzenden, venetianischen Palazzo noch mehrere stilvolle Speisesäle, teilweise mit offenem Kamin. Ich glaube, daß selbst nach hundert Besuchen, es hier immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.
Susanne war sprachlos und hatte riesengroße Augen. Sie hatte wieder meine Hand ergriffen und drückte sie bei jeder Überraschung die sie sah auf dem Weg zu unserem Tisch. Laufend flüsterte sie:" Ohh, Guck 'mal," Unser Tisch war traumhaft dekoriert. Katharina brachte uns persönlich die Karten und stellte uns unsere Kellnerin vor, die uns den Abend über jeden Wunsch erfüllen sollte. Die Karte des Avli zeichnete sich durch eine sehr kreative Speisenauswahl und durch eine sehr moderne Präsentation aus. Außerdem kann man in ihr die Geschichte Rethymnons und der ganzen Region nachlesen.
Susanne wählte eine Avli-Interpretation des Bauernsalates und eine Edelfischvariation, ich entschied mich für gebackene Gebirgspilze und für gegrillten Schweinebauch mit frischen Kräutern. Dazu tranken wir eine Flasche Domaine Lyradakis rot. Zuvor genehmigten wir uns noch einen von Avli's vorzüglichen, alkoholarmen Erfischungscocktails, ähnlich einem Mojito. Hier im Avli, in seiner theatresken und bühnenhaften Atmosphäre, hatte man das Gefühl in einer Theaterinszenierung mitzuspielen. Erfreulicherweise gab es auch ausgezeichnete Dinge zu essen in diesem ewig dauernden Schauspiel.
Avli's Küche ist weltbekannt. Alle Gastronomieführer liegen miteinander im Wettstreit, wer die Küche und die Ausstattung des Lokals und des Gartens am treffendsten beschreiben kann. Nach dem wirklich einmaligen Essen tranken wir noch einen Mokka und einen hauseigenen Raki. Susanne bestand darauf zu zahlen. Es war schon nach ein Uhr als wir uns von Katharina verabschiedeten und den Garten Richtung Hotel verließen.
Susanne hatte mir den ganzen Abend unter dem langen Tischtuch mit ihren Nylonzehen die Beine gestreichelt. Ein ungemein angenehmes Gefühl. Das hauchfeine Gespinst gab ihren ohnehin schon bezaubernden Füßen einen geheimnisvollen Touch. Im Hotelzimmer angekommen, legte sich Susanne mit dem Rücken auf das Bett. Ich kniete vor ihr nieder, hob abwechselnd ihr rechtes und ihr linkes Bein an, streifte ihr das Riemchen von den Fersen und entfernte die Sandalette vom Fuß. Ich roch an den weiten Zehenöffnungen und den zarten Toeprints. Die Schuhe dufteten wunderbar warm und etwas feucht nach Susannes Füßen. Dann roch ich an den warmen Fußsohlen. Die Strümpfe haben den Duft konserviert und vielleicht sogar noch etwas verstärkt. Auf jeden Fall spürte ich sofort wieder das elektrische Prickeln in meiner Wirbelsäule. Ich nahm beide Fersen in die Hände und begrub mein Gesicht in zartem Nylon und weicher und warmer Haut. Eine Flut von Pheromonen und Duftsequenzen erregendster Art umspülten mich. Susanne machte mit ihren Zehen Wellenbewegungen in meinem Gesicht.
Bevor mich der elektrische Schlag in die Lenden traf, setzte ich Susannes Füße wieder auf dem Boden ab. Sie stand auf, ich stand auf, sie legte ihre Arme um meine Schultern und wir küßten uns wie es nur wirklich Liebende tun, voller Gefühl und gegenseitiger Anerkennung. Wir entkleideten uns gegenseitig als würden wir das zum ersten Mal tun, wie neugierige Kinder, die mit hochroten Ohren Doktor spielen. Es war immer wieder ein faszinierendes Ritual, Susannes perfekten Körper zu entkleiden. Ich roch noch einmal an ihren Strümpfen. Sie rochen am Fuß nach ihren Füßen und Sandaletten, am Bein nach Susannes Körper. Alleine der Körperduft war so erotisch, das er sofort Begierden weckte. Jede, auch die geringste Berührung ihres Körpers, zauberte eine Reaktion bei ihr. Vom tiefen Atmen über leises Seufzen, Hauchen, Gänsehaut, wohligem Frösteln, Zittern, bis hin zu lustvollen Verkrampfungen und heiserem Stöhnen. Susannes Busen war ein Quell ungeheuer intensiver Lustempfindungen, selbst zarteste Berührungen, streicheln oder das Spiel meiner Zunge an ihren Brustspitzen ließ sie in einen Zustand ähnlich einer Hypnose verfallen. Sie schaute mich dann mit ihrem unnachahmlichen Silberblick an und lächelte wie ein Wesen aus einer anderen Welt.
Ich folgte ihr in diese Welt indem ich mich ihren Lusttempel widmete, ihren Nektar genoß, ihr Honigtöpfchen küßte und ausleckte, ihre Klitoris zwischen meine Lippen nahm und mit der Zunge streichelte. Unsere Vorspiele wurden immer ausgedehnter. Nicht zu vergessen die zwischenzeitlichen Exkursionen zu ihren erregenden Zehen und Fußsohlen. In der Zwischenzeit hatte ich Susannes G-Punkt exakt lokalisiert. Die Berührung oder der Druck auf diesen Bereich der Vagina wirkte wie ein Booster.
In dieser Nacht stellten wir unseren Rekord im Dauervögeln auf. Ich befand mich fast zwei Stunden in Susanne. Jedes Mal wenn wir glaubten soweit zu sein, verengte Susanne ihre Vagina derart, daß es uns auf eine sehr angenehme Art wieder verging. So bauten wir ohne Zuhilfenahme sonstiger Mittel eine erotische Spannung auf, daß ich glaubte nie mehr aufhören zu wollen. Kurz bevor wir beide die Kontrolle über uns verloren verlegten wir uns wieder auf die Stellung, bei der ich an Susannes Fuß riechen konnte. Wir schossen uns beide derart weit in den Orbit unserer Lustgefühle, daß wir beide sofort, noch beim Küssen einschliefen und erst morgens wach wurden.

Sonntagmorgen. Ich war als erster wach. Nachts hatte ich von Susannes Sandaletten geträumt. Ich ging zur Toilette, schrubbte mir die Zähne und sammelte auf dem Rückweg Susannes Schuhe ein die sie gestern getragen hatte, auf einem Stuhl fand ich auch noch ihre halterlosen Strümpfe. Susanne schlief noch tief und fest.
Ich befreite ihre Beine vom Leintuch, zog Ihr vorsichtig einen Strumpf an und streifte ihr eine Sandalette über den Fuß. Ein bezauberndes Bild entstand. Mein Herz begann sofort schneller zu klopfen. Mit meinen Lippen streichelte ich das zarte Gewebe auf dem Fußrücken, ich küßte die verhüllten Zehen. Der dunkle Nagellack schimmerte mattglänzend durch das feine Gespinst. Der Duft des Leders ergänzte sich sehr angenehm mit den Düften ihrer Füße und Strümpfe. Ich streifte nach einer Weile die Sandalette wieder ab und unterzog die Sandalette und den bestrumpften Fuß einer genauen olfaktorischen Untersuchung. Auf der Innensohle zeichneten sich schwach die Toeprints von Susannes Zehen ab. Der bestrumpfte Fuß duftete göttlich.
Als ich die Sandalette wieder zurück über die Zehen schob und das Fersenriemchen hoch schob wurde Susanne wach, sie räkelte sich auf dem Rücken liegend und streckte sich. Dabei hob sie ihre Zehen derartig hoch, das ich glaubte das Zehenriemchen der Sandalette würde zerreißen. Zwischen Zehen und Sohle klaffte ein breiter Spalt. Ich schob meine Nase in diese Öffnung und Susanne begann sofort mit einer wunderbaren Zehen-Nasenmassage. Sie und der unheimlich sinnliche Duft ihres Fußes lösten einen sofortigen Orgasmus aus. So begann der Sonntag so erotisch wie der Samstag endete.
Nach dem Duschen frühstückten wir ausgiebig in Fortezzas wunderschönem Speisesaal. Susannes Fans vom Vorabend waren teilweise auch anwesend. Susanne trug wieder eine Caprihose, diesmal in dunkelblau, ein T-Shirt und die weißen Dianetten. Wenn sie vom Frühstücksbüffet zurückkam klapperten die Dianetten an ihren Fersen. Ich war dann nicht der einzige der in ihre Richtung sah. Ich hatte das Glück gehabt eine ganz wunderbare Frau kennen gelernt zu haben.
Mit dieser unglaublich attraktiven Frau fuhr ich nach dem Frühstück zum Kloster Arkadi, das etwa 25 Km von Rethymnon entfernt lag. Vorher kauften wir aber noch in Rethymnon ein Paar Stoffschuhe um die teueren Schuhe Susannes und ihre Füße vor dem Staub zu schützen. Auf dem Parkplatz zog sich Susanne ein leichtes Jackett an um korrekt gekleidet zu sein und schlüpfte in die Stoffschuhe.
Vor dem Tor zum Innenhof des Klosters hat sich eine Schlange gebildet. Im Torbogen befand sich ein Kassenhäuschen. Der Eintritt ins Nationalheiligtum kostete 500 Dr. Dort wurde jede Frau inspiziert, ob sie korrekt gekleidet war. War sie nicht, mußte sie entweder einen langen Rock umbinden oder eine Bluse mit langen Armen anziehen. So manche Schicki Micki-Modepuppe wäre dort vor Scham und Gram am liebsten im staubigen Boden versunken.
Wenn man durch das Tor im Querbau den Innenhof betreten hat blickt man automatisch auf das verfallende Barockportal der Klosterkirche. Ich könnte jedes Mal laut "Scheiße" schreien, wenn ich sehe wie dieses architektonische und religiöse Kleinod von Jahr zu Jahr verfällt. Das Spendenaufkommen reicht gerade für die notwendigste Sicherung der Substanz. Susanne und ich betraten die zweischiffige Kirche. Durch die kleinen Fenster fällt nur wenig Licht, so daß die Augen eine Zeit brauchen um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Wenn man dann aber die zurückhaltende Pracht der beiden Altäre und vor allem der vielen Ikonen und Bilder realisierte, wurde man sprachlos.
Arkadi besaß nicht allzu viele Werte, aber die waren unbezahlbar. Vor den Altären standen vier über 2 m hohe Kerzenleuchter. Von denen wog jeder mindestens 70-80 Kg. Sie waren aus massivem Gold. Im rechten Schiff hängt ein mindestens 500 Jahre altes Triptychon, auf massive Holzbretter gemalt. Es zerfällt, unter anderem weil es die geistig vollreifen Touris trotz aller Verbote mit Blitzlicht photographieren. Obgleich das photographieren grundsätzlich verboten ist. Ich muß mich als kunst- und kulturbeflissener Gast und Besucher jedes Mal unheimlich zurückhalten um diesen dummen Menschen nicht einen Spiegel vorzuhalten oder sie gar aus der Kirche zu jagen.
Unsere ganz persönlichen Lieblinge waren die damals noch vereinzelt aber nachdrücklich auftretenden ostdeutschen Touris, die mit einer unverfrorenen Arroganz, greifbarer Unbildung und anerzogener Gottlosigkeit über alle Nationen Schimpf und Schande redeten, als hätten sie persönlich die Welt erschaffen. Wir schämten uns für diese geistigen Vandalen. Das war auch einer der Gründe warum Susanne und ich uns in der Öffentlichkeit nur in Englisch oder Französisch unterhielten. Bei einer dieser Ossi-Schlampen riß Susanne der Geduldsfaden. Diese Frau war so unverfroren, ihr aufoktroyiertes Kleid in der Kirche wieder auszuziehen und sich dann in Microshorts und Bikinioberteil vor dem Altar photographieren zu lassen. Sie posierte auch noch wie in einer Peepshow. Da rastete Susanne aus, sie brüllte die Frau auf Englisch an, ergriff ihren Arm und zerrte sie aus der Kirche. Dabei sah sie zwischendurch auf eine der Ikonen, bekreuzigte sich und entschuldigte sich so für ihr harsches Auftreten. Als der Ehemann der nackten Dame Susanne gegenüber handgreiflich werden wollte, stellte ich mich schnell vor ihn, schob meine Brille hoch und sah ihm scharf in die Augen. Sofort gesellten sich ein paar griechische Männer zu mir und gemeinsam drängten wir den Mann aus der Kirche.
Plötzlich waren wir Helden. Alte, schwarz gekleidete Frauen küßten Susanne die Hände und Touris aus aller Welt klatschten Beifall. Einer der Popen betrat die Kirche um zu sehen woher die Unruhe kam. Die alten Weiber klärten ihn sofort auf und er kam zu uns, führte uns zu einem der Sandbecken in das die Kerzen zum brennen gesteckt werden. Dort brennt immer ein kleines Schälchen mit Öl. Der bärtige Pope steckte seinen rechten Daumen in das Öl und bekreuzigte erst Susannes und dann meine Stirn. Dann küßte er unsere Wangen, flüsterte etwas in Griechisch und verschwand im Altarraum. Susanne und ich waren wie gelähmt.
Als sich die Situation etwas beruhigt hatte und die Kirche sich etwas leerte, zündeten wir unsere Kerzen an und gedachten in einer kurzen Meditation unserer Lieben. Ich zeigte Susanne noch den Rest des Klosters, die Küche, das Refektorium, diverse Lagerräume und Ställe und zuletzt die berühmte Pulverkammer. Wir verließen das Kloster beide mit einem Gefühl der Erleichterung.
Gegenüber dem Klostergebäude, neben dem Knochenhaus, in dem die Schädel aller Äbte und verdienten Mönchen gezeigt werden, befindet sich eine Taverna mit großer Terrasse und Ausblick über das ganze Tal. Wir tranken dort frischen Orangensaft und einen Raki und lauschten der dort jahrein, jahraus spielenden Lyramusik, einer urkretischen Spezialität. Dann setzten wir unseren Weg über Elefterna, mit seinen weltberühmten Ausgrabungen, an der auch die Universität des Saarlandes beteiligt ist, nach Margerites fort. Margerites ist die Keramikzentrale Kretas. Ich ließ Susanne mit den zig Keramikläden alleine und setzte mich zu ein paar Griechen in das zentrale Kafeneion und trank Kaffee.
Margerites liegt etwa 300 m über dem Meer und etwa 15 Km im Landesinneren. Von diesem platanenbestandenen Platz neben dem Kafeneion konnte man bis zur Küste sehen und das in einer absoluten Ruhe. Ab und zu fuhr mal ein Auto vorbei oder ein Bus, ansonsten rauschten nur die Blätter der Bäume im Wind.
Nach einer Stunde brachte Susanne ihre umfangreichen Einkäufe zum Wagen und wechselte auch gleich ihre Schuhe. Gemeinsam tranken wir eine Karaffe Wein und aßen einen Bauernsalat. Susanne legte ein Zeitungsblatt auf den Stuhl vor sich und legte ihre Beine hoch. So genoß sie die Aussicht auf die Landschaft und ich auf ihre Füße, was sie mit Zehenkapriolen belohnte. Ihre Haare flatterten im Wind und befreiten so ein bezauberndes Profil, das Profil einer Frau zum verlieben. Zwischen unseren Besuchen oder während der Fahrt erzählten wir uns aus unserer Vergangenheit.
Susanne stammte aus einem alten Handelsgeschlecht. Ihre Familie betrieb ihr Unternehmen schon über dreihundert Jahre. Ursprünglich besaßen sie einen Kunsttischlerbetrieb mit angeschlossener Polsterei und einen Dekorationsbetrieb. Heute ist daraus eines der führenden Antiquitätengeschäfte mit Auktionshaus und Restaurationswerkstatt geworden. Die Kundschaft ist international, die Ware vom Feinsten und die Werkstatt arbeitet für führende Museen auf der ganzen Welt. Susanne war nicht nur ausgebildete Malerin, sie hat Kunstgeschichte studiert und sie war auch eine anerkannte Expertin für Malerei und Bildhauerei. Ganz nebenbei sprach sie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Sie war ein Einzelkind, trotz größten Anstrengungen blieb dem Vater der Thronfolger verwehrt. So mußte die Tochter ran. Susanne verließ mit 12 Jahren das Elternhaus und besuchte bis zum Abitur ein privates Eliteinternat in der Schweiz, verbrachte dann ein Jahr in New York, arbeitete unter anderem auch im Guggenheimmuseum und im MomA. Dann ging sie nach England und studierte an der Royal Academy of Arts Malerei und Kunstgeschichte. Nach ihrer Diplomierung in England studierte sie noch 4 Semester moderne Malerei und Spanisch in Barcelona.
Wieder ein Berührungspunkt der uns beiden sehr nahe ging. Barcelona ist neben Paris meine absolute Lieblingsstadt. In Barcelona lernte Susanne dann ihren späteren Ehemann kennen. Er arbeitete als hoher Beamter des auswärtigen Amtes an der deutschen Botschaft in Madrid. Er sollte die Ansiedlungspolitik deutscher Unternehmer in Spanien überwachen und fördern. Susanne traf den damals noch verheirateten auf einer hochoffiziellen Veranstaltung in Barca und verliebte sich Hals über Kopf in ihn. Er reichte wegen Susanne die Scheidung ein und folgte ihr nach ihrem Studium nach Deutschland. Er hatte zwar keinen Kunstsachverstand, aber einen Diplomaten im Hause war auch keine schlechte Partie, dachte Susannes Vater. Als alter Fuchs bestand er jedoch auf einem strikten Gütertrennungsvertrag.
Susanne heiratete mit allem Brimborium. Sie hatte sich zwischenzeitlich in Vaters Unternehmen eingearbeitet und ersetzte ihren Vater nahezu vollständig. Er golfte. Ein halbes Jahr nach der Hochzeit und einer Hochzeitsreise nach Bali wurde Susanne schwanger. Sie litt unter der komplizierten Schwangerschaft sehr. In Ihrem Mann hatte sie keinen Rückhalt, er ging mehr und mehr eigene Wege. Das einzige was ihn interessierte war sein zukünftiger Sohn. Susannes seelischer Zustand interessierte ihn überhaupt nicht. Er hielt sich jetzt während der Woche öfter in Bonn auf, auch an den Wochenenden. Als Susanne im siebten Monat war bekam sie einen anonymen Brief zugespielt, der ganz aktuelle Photos ihres Mannes zeigte wie er sich in Clubs und Hotels mit jungen Mädchen vergnügte. Für Susanne brach eine Welt zusammen. Als sie ihren Mann mit den Photos konfrontierte meinte der nur lapidar, Susanne solle sich nicht so anstellen, schließlich könne er ja keine schwangere Auster vögeln. Es kam zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung in deren Folge Susanne schwer stürzte und sich dabei den linken Arm brach. Sie wurde vom Notarzt in die nächste Notambulanz gefahren und dort versorgt. Gott sei Dank blieb sie etwas länger in der Klinik als geplant, denn dort bekam sie eine Fehlgeburt. Der Junge war nicht zu retten. Der Ehemann blieb der Klinik fern. Er machte Susanne am Telefon für alles verantwortlich, nannte sie Mörderin und Rabenmutter usw. Noch während Susanne in der Klinik in psychologischer Behandlung war, verließ ihr Ehemann das gemeinsame Heim und reichte die Scheidung ein. Unüberbrückbare Differenzen und Ansichten war der Scheidungsgrund. Susanne verkaufte das Haus mit sämtlichem Interior.
Jetzt wohnte sie in der Nähe des Geschäftes in einer Maisonette. Sie las viel, ging gerne ins Kino, fuhr Fahrrad, ging schwimmen und fuhr leidenschaftlich gerne mit ihrem Jeep Cherokee durch schlammiges Gelände. Ich fuhr damals den gleichen Wagen, allerdings lieber auf der Straße.
Wir waren auf dem Rückweg nach Rethymnon und erreichten gerade Susannes Hotel. Sie brachte ihre Einkäufe nach oben und einige Kleidungsstücke mit. Anschließend fuhren wir zum Hotel Fortezza. Wir stellten den Wagen ab, brachten Susannes Kleider nach oben und gingen in die Altstadt. Als wir zufällig an einer Schuhboutique namens Tessera vorbeikamen blieb Susanne am Schaufenster kleben und begann zu stöhnen. Ich kannte den Laden nicht und wußte auch nicht das es hier die anspruchsvollsten Schuhe in Rethymnon zu kaufen gab.
Als wir die kleine Boutique betraten mußte ich meine Meinung, was griechische Schuhe anging, größtenteils revidieren. Tessera verkaufte echte Preziosen, internationaler Chic, made in Greece. Susanne probierte natürlich sofort alle Favoriten an. Japanisch anmutende Dianetten in schwarzem und rotem Leder, geradezu aus Nichts bestehende weiße und schwarze Riemchensandaletten, Mules mit Blockabsätzen und bedrucktem Waschleder als Obermaterial. Von Paar zu Paar wurde mir immer heißer. Trotz Klimaanlage trat mir der Schweiß auf die Stirn. Erinnerungen an Zoé wurden wach. Mit dem Unterschied, daß hier Füße verkleidet wurden die ich von ganzem Herzen liebte.
Meine Favoriten waren die japanischen Dianetten, weil sie eine ganz weich gepolsterte Innensohle hatten und die eben erwähnten Mules, allerdings in weißem, handschuhweichem Glattleder. Dieses Leder umschloß zwar den Fuß ziemlich hoch, ließ aber alle Zehen offen, selbst den ganz kleinen. Susanne kaufte diese beiden Paare und ließ die Mules gleich an.
Hunger machte sich breit. Ich schlug vor zu Koyote-Karl zu gehen und dort gegrilltes Hühnchen zu essen (das zweitbeste Grillchicken weltweit). Susanne liebte Grillchicken. Koyote-Karl heißt eigentlich Krystos Deligiorgis und ist der Besitzer des Grillshop Neradze in der Titou Petichaki Straße, der Hauptschlagader der Altstadtgassen. Direkt an den rückwärtigen Giebel der Neradze-Moschee angrenzend liegt ein kleiner Platz von 8x12 Meter. Das ist Karls Restaurationsfläche. Hier finden unter Schirmen und Sonnensegeln ca. 15 Vierertische Platz. Der Grillshop selbst befindet sich auf der anderen Seite der ca. 4 Meter breiten Gasse. Irgendwann in meiner frühen Jugend fiel mir auf, das ich wohin ich auch kam, vor allem im Mittelmeerraum, auf einen Typ Mann traf der meiner Lieblingscomicfigur sehr ähnlich sah, nämlich besagtem Koyote-Karl. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen, Insider wissen was ich meine. Krystos war der typischste von allen. Darüber hinaus saß er von Zeit zu Zeit so auf seinem Stuhl vor seinem Laden, das man hätte meinen können, Auguste Rodin hätte ihn zur Vorlage für seinen Denker genommen. Er war schon ein Unikum.
Während des Essens mußte Susanne immer wieder auf ihre neuen Schuhe sehen. Die Mules waren echt scharf. Man sah jeden Zeh in seiner vollen Länge, was bei Susannes Ausnahmefüßen ein unbeschreiblicher Genuß war. Der nur ca. 4 cm hohe Blockabsatz ließ den Zehen immer noch einen großen Bewegungsspielraum, was Susanne auf unserem Weg zum Hotel mit großem Spaß ausnutzte. Die Schuhe mußten magnetisch sein. Jeder der am Straßenrand in den Restaurants sitzenden Männer und auch Frauen sahen ihr auf die Füße.
Im Hotel angekommen nahmen wir noch einen Drink an der Poolbar. Auch hier blieben die neuen Mules nicht ohne Reaktion. Eine der Hotelangestellten, die gerade Pause hatte sprach Susanne sogar auf ihre Schuhe an, ob die von Tessera seien und was sie gekostet hätten. Später in unserem Zimmer angekommen setzte sich Susanne auf das Bett und ich nahm zu ihren Füßen auf dem Boden platz.
Ich hob einen Fuß Susannes in Nasenhöhe, sie richtete ihre Zehen so weit auf wie es möglich war und ich bettete meine Nase unter ihren Zehen in einem Bad ganz besonderer Düfte. Das neue Leder roch überraschend gut, sogar stimulierend. Susannes Füße dufteten, nachdem sie mittags wieder ihre Dianetten trug, ungeheuer reizvoll und erregend. Wie ein Junky konnte ich davon nicht genug bekommen. Ich zog ihr die Mules aus und vergrub mein Gesicht unter Susannes Fußsohlen. Die im Fußschweiß gespeicherten Pheromone und die Akkorde erregendster Duftnuancen ließen mich am ganzen Körper erbeben. Je öfter ich ein und aus atmete löste mein warmer und feuchter Atem immer neue Duftvarianten aus ihren Sohlen und zwischen ihren Zehen heraus. Die Wirkung dieser Düfte ist durchaus vergleichbar mit dem Rauchen eines sehr guten Joints. Ich war wie betäubt und wahnsinnig glücklich.
Wir legten uns nach einer Weile auf das Bett und Susanne begann mein Gesicht zu küssen und zwischen den Lippenberührungen an meiner Nase und meinen Wangen zu riechen. Sie mochte den Duft ihrer Füße selbst. Ich schlug ihr vor es doch mal direkt an den Füßen zu probieren. Sie setzte sich auf, schlug nach Yogamanier die Beine übereinander. Dann hob sie mit beiden Händen ihren rechten Unterschenkel an und beugte sich nach vorn. Es paßte, sie konnte an ihren eigenen Füßen riechen. Sie atmete ganz tief und regelmäßig. Ihre Nasenflügel waren weit geöffnet. Nach einer Minute tiefen Atmens begann sie zu stöhnen. Ich streichelte Ihr erst ganz sanft den Rücken, weitete dann meine Runden über ihren wunderschönen Busen aus und blieb schließlich an ihren harten Brustspitzen hängen. Ich massierte die rechte ganz vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Susanne sank immer tiefer zu ihrem rechten Fuß. Sie schob ihre Nase zwischen ihre Zehen und zitterte immer mehr. Manchmal stöhnte sie ganz tief. Ich kreiste mit meinem Zeigefinger um ihre steife Brustspitze als sie plötzlich "Jaaa!" rief und ganz tief schnaufte, immer noch die Nase unter ihren Zehen. Sie wand sich hin und her und verging vor Lust und Freude.
Als sie sich aufrichtete hatte sie ganz trübe Augen. Sie legte sich wortlos auf den Rücken und zog die Beine an und spreizte sie etwas. Ich sah das ein Rinnsal ihres Nektars aus Ihrem Honigtöpchen floß. Jetzt konnte ich nicht mehr widerstehen. Susannes Nektar schmeckte süß, manchmal wie reife Maracuja und ihr Lusttempel duftete einmalig gut. Ihre Klitoris glänzte herausfordernd. Meine Zunge und meine Lippen nahmen ihre vergnügliche Arbeit auf und nach nur ein paar Minuten schwebte Susanne. Ich flog mit ihr zwei mal durch Raum und Zeit. Dann war sie so geschafft, daß sie um Gnade und Unterbrechung bat. "Das eben, mit meinen Füßen, war für mich eine ungeheure Erfahrung. Du hast sicher gemerkt, daß ich einen Höhepunkt hatte und das mich der Duft meiner Füße dazu brachte. Ich kann deine sogenannte Sucht jetzt gut verstehen. Ich bin ja selbst soweit, nach mir süchtig zu sein," gestand sie mir. "Es ist unheimlich schön aber ganz anders, als wenn wir miteinander schlafen oder du mich aufißt..." Susanne hatte das Geheimnis der Fußerotik entdeckt!
Wir duschten, zogen uns an und als Susanne sich im Bad ihre Augen schminkte sah ich auf dem Bett ihre Handtasche, aus der der Personalausweis herausragte. Susanne Gabriele Maria Windenmann, 16.04.1955 in Heidelberg konnte ich lesen. Sie hatte am Dienstag Geburtstag. Da mußte ich mir etwas überlegen... Susanne kam aus dem Bad und sah schöner aus den je. Sie trug ihr Haar offen, hatte goldenen Liedschatten aufgetragen, trug einen schwarzen, leichten Gehrock, weiße Bluse und verwasche cK-Jeans, dazu die neuen Mules und Strümpfe. Eine Frau zum Verlieben stand vor mir Die Traumfrau Nr. 2 in meinem Leben. Ich trug ebenfalls eine Jeans und einen schwarzen Sakko.
Wir machten einen Abstecher in die Bar auf zwei Martinis und schlenderten dann durch die Gassen der Altstadt. Dabei versuchte ich herauszufinden wohin Susannes Interesse ging. Natürlich interessierte sie sich für Schmuck. Kein Wunder bei dem Überangebot, man kann den Juvelierläden praktisch nicht aus dem Weg gehen. Begeistert war sie auch von einer kleinen Kunstgalerie mit zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen. Im staatlichen Museumsshop, der von allen Ausgrabungsstücken Kretas und anderer Stätten sogenannte Originalabgüsse veräußert, wäre sie bei einem Kopf Alexanders des Großen schwach geworden. Der Preis, vor allem der für den Transport und die Verpackung ließ sie zurückschrecken.
Die Läden mit den Standardsouveniers ließen wir alle links liegen. In der Nähe von Koyote-Karls Laden zeigte ich Susanne den ältesten und verschrobensten Kräuterladen ganz Griechenlands. Der Inhaber, ein typischer, mit seinen restlichen Zähnen immer lachender, vollbärtiger Kreter hat auf große Tafeln zu jedem Kraut die Wirkung und den Anwendungsort beschrieben, in radebrechendem Deutsch. Sein Laden ist der am meisten photographierte in Kreta. Es gibt sogar Postkarten davon.
Auf dem Weg zum Hafen besuchten wir noch einen von Peters Freunden, den Rethymno Goldsmith, Panos Mirodias und seine Frau Mary. Ich hatte die Beiden schon im Oktober des vorigen Jahres kennen gelernt. Ihr Schmuck ist klassisch konservativ, aber sehr schön und vor allem sehr preiswert. Susanne gefiel ein Kreuz mit Lapisenden und einem kleinen, zentralen Brillanten sehr gut. Außer ihrem Kommunionkreuz hätte sie noch nie ein Kreuz besessen. Sie wollte es gleich kaufen aber ich riet ihr noch zu warten, vielleicht fände sie noch ein schöneres. Dabei zwinkerte ich Panos zu und der verstand sofort. Er legte das Kreuz schon gar nicht mehr in die Auslage. Das war mein Geburtstagsgeschenk. Wir verabschiedeten uns von den Beiden, sagten Kalinichta und gingen zu Vassilis ins Cavo Doro.
Anastazio begrüßte uns überschwänglich und wies uns einen Vierertisch am Wasser zu. Wir bestellten erst einen Ouzo auf Eis und vertieften uns in die Karte. Susanne orderte einen Shrimpscocktail und einen gegrillten Redsnapper und ich bestellte eine kleine Fischsuppe und gegrillten Schwertfisch. Dazu tranken wir eine Flasche Naoussa Gran Reserve. Die ganz Zeit über wurden wir von den Nachbartischen aus mit Argusaugen beobachtet, vor allem wegen Susannes umwerfendem Aussehen, aber auch wegen der offensichtlich bevorzugten Bedienung. Als dann noch Vassilis an unseren Tisch kam um uns zu begrüßen und Susanne einen Handkuß gab, konnte man das Raunen hören.
Pünktlich zur Nachspeise kam hinter mir ein Fischer an. Ich stand auf, schnappte mir seine Leine und zog ihn vorsichtig an die Kaimauer. Er kam nach vorne, bedankte sich mit breitem Lachen und vertäute seinen Kahn. Nach dem Essen tranken wir mit Vassilis eine kleine Flasche Raki. Wir zahlten, verabschiedeten uns von Vassilis und Anastazio und lobten den Koch, in dessen Küche man freie Einsicht hatte, mit einem ausgestreckten Daumen. Der freute sich immer wahnsinnig wenn man ihn lobte. Im Weggehen bestellte ich für Dienstag einen großen Tisch. Wir spazierten langsam zum Hotel zurück.
Es war ein Uhr und noch 28°C warm. Gaddafi's Rache blies. Das ist ein heißer, meist staubgeladener Südwind aus der lybischen Wüste. Wenn dieser Wind blies waren die meisten Kreter am durchdrehen, wie die Leute bei uns im Voralpengebiet bei Fön. Wir beschlossen uns an der Bar mit Drinks zu versorgen und dann unsere riesige Terrasse zu nutzen. Wir zogen uns bis auf den Slip aus und setzten uns in die bequemen Terrassenstühle. Der geflieste Boden war noch heiß. Susanne zog ihre neuen, japanischen Dianetten an. Im Zimmer lief die Klimaanlage auf 25 °C, eine merkliche Abkühlung gegenüber unserer tropischen Terrasse. Hier waren es noch 30°C. Für diese Jahreszeit eindeutig zu heiß.
Susanne hatte die Beine angezogen und klapperte verführerisch mit ihren Sohlen. Ich setzte mich vor sie auf die warmen Platten und knabberte an ihren wunderbar duftenden Zehen. Die neuen Dianetten duftete geheimnisvoll, ihr Duft ergänzte sich auch sehr gut mit Susannes Füßen. Immer wenn ich Susannes Zehen ganz nah vor mir hatte fiel mir nur ein Begriff der Beschreibung ein, süß. Ganz süß. Susanne hatte einen hinreißenden, zarten Flaum auf dem Fußrücken und den Zehen und der kitzelte in der Nase. Susanne rutschte nach vorne, glitt aus dem Stuhl neben mich auf den Boden. Sie schaute mich mit ihrem wunderschönen Silberblick an, lächelte spitzbübisch, krabbelte mit ihrer linken Hand und den halblangen Fingernägeln über die Brust nach unten. Mit dem rechten Arm umfaßte sie meine Schulter und küßte mich.
Sie fuhr mit der linken Hand in meinen Slip und weckte meinen im Halbschlaf dämmernden besten Freund. Ich legte mich mit dem Rücken auf die immer noch warmen Platten und Susanne küßte sich an meiner Brust hinab zu meinem Freund. Sie zog mir fingerfertig den Slip aus und begann mit ihrer kunstvollen Fellatio. Man merkte, daß das Susanne einen unglaublichen Spaß bereitete.
Über mir glänzten Millionen von Sternen. Mit der rechten Hand massierte sie so vorsichtig meine Hoden, als hätte sie selbst sich schon einmal weh getan. Zwischen durch hatte ich das Gefühl sie würde an ihnen riechen. Dann zog ein Klimax am Horizont auf der über mich kam wie der 14 Juli über Paris (frei nach A. Heller). Susanne saugte mich wieder restlos aus, wie ein wunderschöner Vampir.
ach jeder Runde Fellatio war ich so fertig, als hätten wir zwei Stunden gevögelt. Wir waren beide sehr glücklich in diesem Moment. Als ich sie auf ihre olfaktorischen Untersuchungen ansprach sagte sie nur: "Du riechst so unheimlich gut da unten, ich könnte dich auffressen mein Liebling."
"Um Gottes Willen, bloß nicht," sagte ich. Wir mußten beide herzlich lachen.
Die Terrasse lag so, daß man uns ganz sicher nicht gesehen hatte, aber gehört hatte man unser Lachen. Das merkte man. Plötzlich lag eine Unruhe in der Luft. Wir zogen um ins Zimmer. Angenehme Kühle empfing uns. Wir waren beide sehr müde und gingen gleich schlafen. Susanne bettete ihren göttlichen Po in meinem Schoß, griff nach meiner Hand und begann gleich tief und gleichmäßig zu atmen. Ich ließ mir mit dem Einschlafen noch etwas Zeit. Manchmal glaubte ich wirklich ich träumte das Ganze. Susanne hat mich mit ihrer liebenswerten Art vollkommen eingenommen. Mir fiel wieder eine Zeile aus einem Lied André Hellers ein: "Du bist wia an Luftröhrnschnitt, der am's Leben rött, wenn am a Hoselnuß im Hols stöckt." Eine wundervolle Liebeserklärung. Oder:."Du Engel, du... der Atem Gottes trocknet dir den Nagellack." Aus Marilyn Monroe von André Heller. Morgen fahren wir in die Lassithi-Hochebene, war mein letzter Gedanke an diesem Tag. Weiter mit Teil 3...

 

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