FussVideo - Text 434: Eine flüchtige Begegnung im Supermarkt

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Eine flüchtige Begegnung im Supermarkt

Es war die übliche Hektik nach Feierabend. Schnell noch zum Geldautomat und dann rein in den Supermarkt. Mein Kühlschrank war mal wieder leer und ich hatte einen Bärenhunger. Gierig lief ich die Kühltheke entlang und griff nach Wurst, Salat, Butter, Käse etc. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel kaufen. Aber wie das eben so war, wenn man mit leerem Magen einkaufen ging, waren meine Arme schließlich voll mit Lebensmitteln. Ja, meine Arme waren es, die die schwere Last tragen mußten. Denn wie so oft war ich am Eingang zu bequem, mir einen Wagen zu nehmen. Es war wirklich ein Wunder, daß mir nichts auf die Erde fiel. Als ich mich so langsam daran gewöhnt hatte, mein Essen zu balancieren, wagte ich es nach vorne zu schauen und meinen Weg zur Kasse einzuschlagen.
Ich traute meinen Augen nicht. An der Kasse ganz rechts außen stand eine wunderschöne weibliche Gestalt. Zwar konnte ich sie im ersten Moment nur von hinten sehen, jedoch war ich sofort fasziniert von dem, was ich sah. Denn sie trug schwarze Stiefel mit einem langen Schaft, der ihr bis über die schwarze Hose reichte. Eine schwarze Lederjacke vollendete den wundervollen Anblick. Feine dünne wellenförmige Haare umgaben ihr Gesicht. Schon von hinten konnte ich sehen, daß es sich um eine Orientalin handelte. Sie stand an der Kasse. Somit konnte ich mich direkt hinter sie stellen, ohne daß daran etwas anstößiges zu bemängeln wäre. Ich näherte mich ihr langsam und malte mir aus, daß es sich bei dieser Frau um eine Göttin handelte, der ich nur in Ehrfurcht gegenübertreten durfte.
Das tat ich schließlich auch, in dem ich ihr permanent auf die Stiefel schaute. Es waren kleinere Stiefel, so ca. Größe 37/38. Weiter waren es keine Plateaustiefel, jedoch war der Absatz nicht spitz. Dafür jedoch die Spitze. Ich folgte aufmerksam den Bewegungen, die ihre Zehen unter dem Leder der Stiefel vollzogen. Natürlich konnte ich es nicht vermeiden, die Sünde zu begehen und zu ihr aufzuschauen.
Sie hatte sich zur Kasse hinübergedreht, weil ihre Ware gerade von der Kassiererin bearbeitet wurde. Sie hatte ein breites Gesicht mit einem großen Mund, schmalen Lippen und wunderschönen dunklen Augen. Sie war so um die 20Jahre alt, ca. 50 Kilo schwer und von schlanker Natur. Sie drehte sich von einer Seite auf die andere. Zur Säule erstarrt folgte ich den Bewegungen ihrer Stiefel, die ich in diesen Sekunden von allen möglichen Seiten bestaunen konnte. In diesem Moment wünschte ich, daß ich ihr die warmen Treter ausziehen und daran riechen dürfte.
Wieder schaute ich kurz auf. In diesem Moment drehte sie sich kurz zu mir rum. Sie hatte ein Lächeln auf den Lippen, doch ich tat wie ertappt und schaute erschrocken wieder auf ihre Stiefel. Die Kassiererin war fertig und nannte der schönen Kundin den Betrag. Schließlich zahlte diese, lud ihre Ware in den Einkaufswagen und entfernte sich zum Fenster, wo man an einer Reihe von Tischen seine Ware vom Wagen in Einkaufstüten umfüllen konnte.
Ich beobachtete die junge Frau unauffällig. Jedesmal, wenn die Blickrichtung ihrer Augen in meine Nähe kam, schaute ich schüchtern weg. Schließlich war die Kassiererin auch mit mir fertig. Ich zahlte und machte mich mit meinen Sachen ebenfalls auf den Weg zum Fenster.
Ich hatte weiche Knie, als ich mich mutig neben sie stellte. Ich schaute nicht zu ihr hin, sondern lud nur meine Sachen in dort befindliche Kartons. Schließlich griff sie in meinen gepackten Karton und holte sich ein Paket Gouda und meine Butter heraus. Ich schaute sie fragend an. "Hast Du was dagegen?" fragte sie ruhig mit leiser sanfter Stimme.
"Nein," antwortete ich mit ängstlichem Unterton.
"Gut," sagte sie. "Dann schau weiter auf meine Stiefel und vergiß die Sache."
Ich wagte es nicht, zu ihr zu sprechen, sondern schaute wie von ihr erwartet auf die Stiefel. Sie griff zwei gefüllte Taschen und drehte sich zur Türe, um sich zu entfernen. Doch offensichtlich störte sie etwas. Denn sie drehte sich um und stellte die Taschen wieder auf den Tisch.
"Schau mich an," sagte sie schließlich. Vorsichtig, oder sollte ich sagen ängstlich, schaute ich ihr in die Augen. "Die Taschen sind mir zu schwer. Ich möchte, daß Du sie mir zum Auto trägst."
Ich ging auf sie zu und nahm ihre Taschen. Wortlos öffnete sie den Ausgang des Supermarktes und ging voran zu ihrem blauen Opel Corsa. Sie öffnete den Kofferraum und wies mich mit einer Handbewegung an, die Taschen dort hineinzustellen. Anschließend schloß sie den Kofferraum wieder. Ich hatte mittlerweile meine Blicke wieder auf ihre Stiefel gerichtet. Ich war etwas verwundert, aber sie blieb stehen. Ich war neugierig und schaute ausnahmsweise kurz zu ihr auf. Sie schaute mich an. Fasziniert von meiner Hilfsbereitschaft...? oder sollte man sagen Unterwürfigkeit? Oder war es wirklich die Angst vor einer Person, die nicht nur weiblich, sondern sogar obendrein nicht mal die Hälfte von mir auf die Waage brachte und vom Alter her fast meine Tochter hätte sein können?
Sie konnte sich offensichtlich keinen Reim darauf machen und genoß es, dabei zuzusehen, wie ich mit verschüchterter Miene vor ihr stand. "Ich möchte etwas von Dir wissen," sagte sie.
"Ja?" fragte ich ängstlich, während ich wieder unsicher zu ihr aufschaute.
"Zunächst einmal, wieso bist Du so hilfsbereit mir gegenüber?"
"Ich... ich... weiß auch nicht," kam stotternd meine Antwort.
"Warum hattest Du keine Einwände, als ich mich aus Deinem Karton bedient habe?"
"Ich..." stotterte ich weiter.
"Wieso hast Du Angst vor mir?"
"Nun, es ist so..."
"Ja?"
Ich faßte mich jetzt wieder etwas und mir kam die Idee, die Situation in meinem Sinne zu nutzen. "Nun," sagte ich weiter. "Sie sind so außergewöhnlich schön, daß ich in Ihnen eigentlich keine Frau, sondern vielmehr eine Göttin sehe." Ich wurde rot im Gesicht, setzte aber nach. "Da Sie meine Göttin sind, konnte ich mich nicht zur Wehr setzen. Sie hatten viel zu viel Macht über mich. Denn ich würde es niemals wagen, gegen eine Göttin meine Hand zu erheben. Dafür ist mein Respekt viel zu groß und... ich gebe zu... ja ich gebe zu, als sie mir meine Sachen aus dem Einkaufswagen herausholten, hatte ich große Angst vor Ihnen."
Wortlos strahlte sie über ihr hübsches Gesicht. "Knie vor mir nieder!" befahl sie schließlich, jedoch in freundlichem Ton. Auch wenn sie wie eine Göttin wirkte. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß diese Frau wirklich eine harte Ausstrahlung haben könnte. Trotzdem sackte ich fast willenlos vor ihr nieder und küßte die Spitzen ihrer Stiefel. "Du darfst aufstehen," sagte sie, nachdem sie mir einige Zeit bei meiner Unterwerfung zugeschaut hatte. Langsam gehorchte ich, ohne jedoch ihre Stiefel aus den Augen zu lassen. Dann machten diese Stiefel einen Tritt nach vorne. Ich spürte eine Hand unter meinem Kinn. Diese drückte meinen Kopf in die Höhe, so daß ich schließlich der jungen Dame in die Augen schauen mußte. Dann ließ sie mich wieder los.
"Gib mir Deinen Personalausweis!" befahl sie leise weiter. Mein Wille war allein durch ihren Anblick gelähmt. Ich gehorchte automatisch und kramte meine Brieftasche heraus. "Wenn ich es mir recht überlege, ...gib mir gleich die Brieftasche." Wortlos übergab ich sie ihr. Sie kramte den Führerschein und die Fahrzeugpapiere heraus, übergab sie mir, und nahm dann die Brieftasche ganz an sich. "Du darfst jetzt nach Hause fahren. Ich werde mich in Kürze bei Dir melden." Als sie das gesagt hatte, drehte sie sich von mir ab und öffnete die Fahrertür ihres Autos. Elegant stieg sie ein. Wenig später fuhr sie davon.
Noch eine ganze Weile schaute ich meiner Göttin hinterher. Dann starrte ich verwirrt auf meinen Führerschein und die Wagenpapiere. Sie hatte mir extra das herausgegeben, weil ich es brauchte. Was wollte sie mit meiner Brieftasche? Mein Geld, tja, daß sicher auch. Aber sie fragte nach dem Personalausweis. Natürlich, dämmerte es mir. Sie sagte, sie würde sich bei mir melden. Wie könnte sie dies, wenn sie meine Personalien nicht hätte. Noch eine ganze Weile stand ich verwirrt auf den Parkplatz, bis mich eine Verkäuferin des Supermarktes aufforderte, mein Auto zu entfernen, da der Parkplatz nach Geschäftsschluß abgeschlossen werden müßte. Tausend Gedanken rasten mir durch den Kopf, während ich schließlich nach Hause fuhr.
Am nächsten Morgen konnte ich mich nur schlecht auf meine Arbeit konzentrieren. Viel zu sehr spukte mir diese Dame im Kopf herum. Nachdem ich schließlich nach Hause fuhr, staunte ich nicht schlecht, als der Anrufbeantworter meines Telefons blinkte. Ich hörte ihn ab und erschrak. Es war die Stimme von gestern: "Heute um 21.00 Uhr wirst Du auf der Duisburger Rheinwiese sein. Du wirst Dich hinter dem dritten Brückenpfeiler vom Wasser aus unter der Eisenbahnbrücke verstecken und Dich nackt ausziehen. Die Unterhose darfst Du anlassen. Du wirst Dich nicht umsehen und stur geradeaus den Rhein beobachten."
Nicht mehr und nicht weniger sagte sie. Aber es war präzise. Was sollte ich tun? Das gab es doch gar nicht. Oh doch, offensichtlich schon. Und tatsächlich machte ich mich bereits um 20:00 Uhr auf den Weg. Ich wollte unbedingt wissen, was das für eine Stelle ist. Und was um alles in der Welt hatte sie mit mir dort vor? Warum sollte ich mich ausziehen? Fragen über Fragen, auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Wollte sie mich etwa verführen? Oder wollte sie mich dort bloßstellen?
Ich kam an der Rheinwiese an. Ich schaute mir die alte Eisenbahnbrücke an und bemerkte sofort, daß es wirklich ein ziemlich diskreter Ort war. Die Rheinwiese war menschenleer und auch vom Ufer konnte man nicht viel sehen, da die Brückenpfeiler die ganze Breite der Brücke einnahmen. Ich machte mich auf den Weg zur besagten Stelle und schaute auf die Uhr. 20:40 Uhr. Es lohnte sich nicht mehr, zurückzugehen. Ich blieb also stehen und wartete. Noch war ich angezogen. Ich traute mich nicht, mich jetzt schon zu entblößen. Doch die Zeit schrat unaufhaltsam voran. 20:55 Uhr. Was war, wenn meine Uhr nach ging. Ich dachte kurz an die göttliche Gestalt, die mich um diese Uhrzeit an diese verlassene Stelle befohlen hatte. Schon war es um mich geschehen. Ich zog mir zunächst die Schuhe aus und schließlich den ganzen Rest. Bis auf die Unterhose war ich jetzt völlig nackt.
Weisungsgemäß schaute ich auf den Rhein. Es wurde langsam kühler und ein kleines Lüftchen bescherte mir eine Gänsehaut. Mir wurde beklommen zumute. Dann hörte ich leise Schritte im Kies. Wer würde jetzt kommen? Wer weiß, vielleicht war es ja eine Falle und die Dame hatte die Polizei geholt.
Sie war es! Ich erschrak auf's neue. War es vor Faszination oder vor Angst. Ich denke, ich hatte beides. Das Mädel hatte die gleiche schöne Frisur und die gleiche stark anmutende Lederjacke. Wieder trug sie ihre eng sitzende schwarze Stoffhose, jetzt aber dazu ein paar neumodische schwarze Stiefel. Es waren jene Stiefel, die eine Dame größer machten. Zwischen Sohle und Fußbett lag eine Art Brücke, die einen gehörigen Abstand zwischen Fußbett und Fußboden schaffte. Meine schwarzhaarige Göttin konnte sich darin phantastisch bewegen.
Sie verzog keine Miene, als sie sich in einem Abstand von zwei Metern vor mich hinstellte und ihre Hände in die Hüften stemmte. Sie sah einfach stark aus und flößte mir mit ihrer Erscheinung aufs neue Angst ein. An ihrem schwarzen Ledergürtel war eine lange Peitsche befestigt. 'Oh mein Gott,' dachte ich. 'Dieses Mordsinstrument wollte sie doch wohl heute nicht benutzen!?'
"Na was ist?" sagte sie kalt. "Willst Du mich nicht begrüßen?" Sofort warf ich mich vor ihre Füße und küßte ihr inbrünstig die Stiefel. Sie schaute geduldig dabei zu, wie ich ihr den unterwürfigen Gruß erwies. "Und den anderen?!" setzte sie schließlich nach. Sie zog den Fuß weg und stellte ihn auf meinen Kopf. Sie schrabbte über meinen Hinterkopf, bis ihr Fuß die richtige Position erreicht hatte, um mir die Nase kräftig und schmerzvoll in den Kies zu pressen. Auf diese Weise rührte sie meinen Kopf regelrecht mit ihren Schuhen durch den nachgiebigen Fußboden. Plötzlich hatte ich das Gefühl, als wollte sie mir mit ihrer Schuhsohle die Haare ausziehen, so heftig zog sie ihren Fuß nach hinten. Im nächsten Moment spürte ich das harte Gummi ihres Schuhs, wie es gegen meinen Kiefer prallte. Sie hatte mir aus dem Fußgelenk heraus einen Tritt versetzt.
"Steh auf!" befahl sie kalt. "Stell Dich an die Mauer!" kommandierte sie weiter, während ich brav gehorchte. Sie sah mich einen Moment triumphierend an. Dann machte sie zwei Schritte auf mich zu. In diesem Moment achtete ich überhaupt erst näher auf den komischen Flummi, den sie da in ihrer Hand hielt. Es sah nur aus wie ein Flummi, vor allem war es viel größer und an einem Geflecht von Riemen befestigt. "Mund auf!" befahl sie mit ihrer natürlichen leisen, aber auch strengen Stimme.
Ein Knebel war es. Ich war viel zu aufgeregt, um überhaupt darauf zu achten. Die junge Frau preßte ihn mir mit voller Wucht in den Mund. Sie faßte hinter meinen Kopf und befestigte die Schnallen. Ich konnte jetzt nicht mal mehr vernünftig atmen, geschweige denn irgendeinen Ton von mir geben. "Wehe, Du bewegst Dich auch nur einen Meter von Der Stelle!"
Im nächsten Moment wurde mir bewußt, warum sie mir ein solches Monstrum von Knebel in den Mund gesteckt hat und auch noch mit Schnallen sicherte. Sie ergriff die lange Peitsche, die sie an ihrem Gürtel festgemacht hatte. Es war wirklich ein langes Teil. Eben eines von der Sorte, wo die Spitze Schallgeschwindigkeit erreichte. Die Frau trat zwei Schritte zurück, um sich eine gute Schlagposition zu verschaffen. Dann kam der erste Hieb. Ich zuckte zusammen, so daß mich das Leder an Arm und Rücken traf. Gleich der erste Hieb riß mir die Haut der Länge nach auf. Ich hätte sicher die ganze Stadt zusammengeschrien, doch der Knebel erstickte meinen Schrei, so daß sich lediglich ein jämmerliches Ächzen an meinem Mundstück vorbeikämpfen konnte. Schon kam der nächste Hieb, der mich der Länge nach am Rücken traf. Wieder schrie ich wie wild in meinen Riesenflummi. Meine Zähne bissen sich geradewegs in das Hartgummi. Ich war wie von Sinnen und begriff eigentlich gar nicht so recht, was in diesem Moment mit mir geschah. Der nächste Hieb traf mich und riß mir den Bauch der Länge nach auf. Ich krümmte mich, was den Schmerz jedoch nur noch vergrößerte. Schon kam der nächste Hieb. Das Mädchen labte sich an meinem Anblick. Gemütlich holte sie weit aus. Für sie war es kein sonderlicher Kraftaufwand. Wieder traf mich die große Bullenpeitsche. Ich sank zusammen und konnte es gar nicht ganz begreifen, was da in diesem Moment mit mir geschah.
Das Mädchen kam auf mich zu und stellte ihren Fuß auf meinen Bauch. Ich wollte vor Schmerz aufschreien. Doch ich konnte nicht. Es war sicher nicht der Fuß des Mädchens, sondern vielmehr ihr Schuh, der den Dreck vom schmutzigen Kies in meine offenen Wunden preßte. Sie rieb regelrecht ihren Schuh in meine Wunde. Sie strich damit an den Spuren der Peitsche vorbei und rieb sämtliche Bakterien, die sich an der Schuhsohle gesammelt hatten, unter meine Haut. Ich war wie gelähmt vor Schmerz und konnte mich aus der Gewalt der Frau nicht befreien. Besonders biß der Schmerz an meiner Schläfe, die auch von der Peitsche nicht verschont blieb und jetzt dem dreckigen Schuh des Mädchens ausgesetzt war.
Schließlich wich sie zurück und trat brutal zu, während ich noch immer auf der Erde lag. Ihr Schuh traf mich zunächst im Bauch. Dann aber wandte sie sich meinem Gesicht zu. Sie holte voll aus und trat mir mit voller Wucht ins Gesicht. Ihr rechter Fuß schlug jedesmal ein wie eine Bombe. Mit einem einzigen Tritt brach sie mir den Kiefer, mit dem darauffolgenden die Nase. Es war ein unglaubliches Gefühl und ich bekam auf einmal fürchterliche Kopfschmerzen. Nach etwa 25 Tritten muß mein Gesicht ausgesehen haben wie ein verfaultes Stück Obst. Ich sah die Sternchen, blieb aber bei Bewußtsein. Nur ein bißchen nebelig wurde es ab und zu. Jedesmal, wenn sich die Sternchen verzogen hatten, knallte das Hartgummi ihres Schuhs aufs neue gegen mein Gesicht. Als es nichts mehr an meinem Gesicht zu zerstören gab, hörte sie auf.
Sie ging zwei Schritte zurück und sah sich stolz ihr erschaffenes Kunstwerk an. Dann ergriff sie wieder die Peitsche, die sie kurz weggelegt hatte, und holte erneut aus. Zweimal noch spürte ich die brutalen Hiebe, bis ich schließlich das Bewußtsein verlor.
Schließlich wachte ich in einem großen Raum auf. Ich merkte gleich, daß es die Intensivstation eines Krankenhauses war. Was war geschehen. Habe ich einen Alptraum hinter mir oder war mein Aufenthalt hier die Folge des Alptraumes. Mein Körper tat mir weh. Später mußte ich mit Schrecken feststellen, daß mein Körper fürchterlich entstellt war. So war es also wahr. Kein Traum sondern nackte Realität!
Ich verließ sehr schnell die Intensivstation und konnte auch schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden. Meine Wunden gingen nicht mehr völlig weg, dennoch verheilten sie so, daß ich keine Schmerzen mehr hatte. Doch damit sollte mein Alptraum noch lange nicht beendet gewesen sein. So mußte ich mir noch eine ganze Reihe von Fragen von der Polizei gefallen lassen. Dann zeigte sie mir ein Foto. Es war ein Foto von ihr. Mit einem Male waren alle Erinnerungen wieder da. In diesem Moment hatte ich den Anblick dieses peitschenschwingenden jungen Mädchens vor Augen.
"Nein, kenne ich nicht," sagte ich schließlich in glaubwürdigem Ton. Ich wußte nicht, wie sie auf die Spur der Frau gekommen waren. Jedenfalls sollte sie sich in diesem Moment in Untersuchungshaft befunden haben.
Ich stellte außergewöhnliche Eigenschaften meiner Psyche fest. Ich hatte auf einmal Angst. Es war keine Lustangst, wie anfangs. Nein, diesmal hatte ich richtige Angst. Angst vor einem ca. 20jährigen Mädchen. Ich hatte Angst davor, daß es irgendwann einmal klingeln würde und sie vor mir stünde. Denn ich wüßte nicht, ob ich auch nur die geringste Kraft aufbringen könnte, ihr Widerstand zu leisten...

 

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