Die Fußfalle
Von footslave
Frau Markov ist eine attraktive 25-jährige Frau mit zarter
Haut, dunkelblonden, gelockten Haaren und einer Brille, die ihr
aber sehr gut steht. Allerdings ist sie sehr ehrgeizig und will
Karriere machen. Bruno ist dabei ihr schärfster Konkurrent. Sie
weiß, daß er in einem Vertrag einen so schweren Fehler gemacht
hat, daß ihn das nicht nur um den begehrten Posten, sondern wohl
auch um seinen jetzigen Job bringen würde. Er hat diesen Vertrag
versteckt, und seine Chancen stehen gut, daß er dies
verheimlichen könnte. Es sei denn, sie fände diesen Vertrag und
könnte ihn dem Vorstand vorlegen...
Sie hatte sich schon einen Plan zurechtgelegt, wie sie an diesen
Vertrag kommen kann. Sie bot ihm aus heitrem Himmel an, mit ihm
Essen zu gehen. Auf seinen ebenso erstaunten wie erfreuten Blick
meinte sie nur: "Wir wollen uns doch nicht streiten, der
Beste soll gewinnen..." Und natürlich nahm er diese
Verabredung an, denn er fand Frau Markov sehr attraktiv.
Die beiden gingen also vornehm Essen, wobei er sogar für sie
bezahlte. Sie unterhielten sich gut, und er bot an, sie nach
Hause zu fahren. Dort angekommen konnte er der Versuchung nicht
widerstehen mit ihr noch in die Wohnung zu gehen. Auch diesmal mußte
sie nichts tun, er selbst ergriff die Initiative.
"Wie dumm er nur in die Falle tappt," dachte sie bei
sich. Sie bot ihm einen Kaffee an, in den sie das vorbereitete
Betäubungsmittel tat. Er wurde immer müder, wollte aber bei
einer so schönen Frau doch durchhalten. Schließlich fiel er vom
Stuhl und schlief auf dem Teppich ein. Frau Markov lachte nur überlegen
und holte die Stricke, mit dem sie ihn wie ein Paket zusammenschnürte.
Sie beeilte sich, denn nach der Dosis mußte er in zehn Minuten
wieder aufwachen. Sie wurde eher fertig, blickte auf das wehrlose
Paket zu ihren Füßen und überlegte sich noch mal, ob der von
ihr geplante Weg, ihm das Versteck des Vertrages zu entlocken,
der richtige war. Aber da sie nicht mit ihm ins Bett wollte,
blieb nur diese Möglichkeit...
Als er wach wurde brauchte er erst eine ganze Weile um seine
Situation zu verstehen. Er zerrte an seinen Fesseln, doch
vergeblich, da gab es zu viele Schnüre und zu viele Knoten. Erst
dann sah er nach oben und merkte, daß er zu ihren Füßen lag.
"Was soll das?", fragte er entsetzt, "was haben
Sie mit mir vor!?"
"Es geht um den Vertrag, den du verbockt hast," sie
duzte ihn plötzlich.
"Was für einen Vertrag?", fragte er. Da versetzte Frau
Markov ihm einen Tritt in die Seite. "Aua, ah, verdammt!",
kreischte er. Sie hatte mit der Spitze ihres grünen Pumps
zugetreten.
"Lüg mich nicht an!", warnte sie ihn, allerdings mit
einer Beherrschtheit, die ihn erschreckte. Sie war so hübsch,
und doch konnte sie brutal sein wenn es um ihre eigenen
Interessen geht.
Doch er hielt sich für sehr intelligent und meinte nur: "Treten
Sie mich nur, Frau Markov, dann kann ich Sie wegen Körperverletzung
anzeigen. Man wird nachweisen können, daß Sie mir diese blauen
Flecken mit Tritten ihrer Pumps zugefügt haben."
Doch sie war noch viel schlauer als er: "Och, ich hatte
sowieso vor, meine Schuhe auszuziehen. Den blauen Fleck bitte ich
zu entschuldigen," lachte sie. Er verstand zunächst nichts
mehr, aber er war erleichtert, daß sie nicht vorhatte ihn noch
mal so gemein zu treten. "Du hast recht, den Tritt eines
Damenschuhs wird man nachweisen können. Aber wenn ich meinen
nackten Fuß auf dein Gesicht stelle, kann man das später nicht
mehr nachweisen... Natürlich werde ich es dir hinterher schön
abwaschen."
Er erschrak. Diese Frau war wahnsinnig! Wie konnte sich so eine hübsche
und elegante Frau nur solche Gemeinheiten ausdenken? Er stotterte:
"Nicht, nein, das können Sie doch nicht tun..."
"Ich muß es auch nicht tun, wenn du mir sagst wo der
Vertrag ist."
"Aber wenn Sie ihn weiterleiten ist mein Leben ruiniert,
dann bin ich geliefert!", schrie er verzweifelt. Sie
schmunzelte, da allein die bloße Drohung, daß sie ihren Fuß
auf sein Gesicht stellen konnte, ihm soviel Angst machte. Sie war
noch nie in der Situation - und welche normale Frau kommt auch in
diese Situation - daß sie einem Mann einfach so ihren Fuß aufs
Gesicht setzten konnte, und sie war sich in diesem Moment
wirklich selber noch nicht sicher, daß sie das wirklich tun
konnte. Ihn in die Seite zu treten, das fiel ihr nicht ganz so
schwer, zumal er sie mit ihrer frechen Lüge provoziert hatte.
Aber ob sie mit dem Fuß in dieses Gesicht treten konnte, das da
vor ihr auf dem Teppich lag und dessen Augen sie so verzweifelt
ansahen, das wußte sie nicht. Sie versuchte es weiter mit
Drohungen: "Das wird eine ganz böse Erniedrigung für dich.
Du wirst für dein ganzes Leben lang ein Mann sein, den eine Frau
im wahrsten Sinne des Wortes als Fußabtreter benutzt hat. Willst
du das etwa?"
"Nein, nein!" schrie er, "aber ich kann nicht
sagen, wo der Vertrag ist, sonst bin ich beruflich am Ende."
Sie wußte, er würde nicht nachgeben. Das konnte er auch nicht.
Es blieb nur dieser Weg der Folter, den sie sich ausgedacht hatte.
Sie mußte ihre Drohung wahr machen, denn wenn sie ihn jetzt
freiließe, würde er Mittel und Wege finden, sie aus der Firma
zu werfen. "Er oder ich?", dachte sie für sich...
"ICH!"
Sie stellte sich direkt neben seinen Kopf und hob ihren rechten
Fuß. Sie hörte, wie er leise flüsterte: "Nein! Nein!"
Sie konnte nicht auf ihn herabsehen, da sie ihn sonst aus Mitleid
wohl verschont hätte. Sie blickte, mit Tränen in den Augen, zur
Decke, als sie ihren Fuß auf sein Gesicht stellte. Sie spürte
seine Nase, seinen Mund, die Brauen seiner Augen unter sich. Eine
kleine unrasierte Stelle pikste etwas in ihre Ferse, war aber
kaum spürbar. Ihm Gegensatz zu ihm... was mag er wohl spüren!
Er konnte nichts sagen, da ihr Fuß ihm die Lippen zupreßte. Sie
hörte nur sein verzweifeltes Schnaufen und seinen Atem, der
immer mehr stoßweise kam. Nach einer Weile beschloß sie, ihren
Fuß von ihm zu nehmen. Er stöhnte vor Erlösung, und sie wagte
es, auf ihn herabzusehen. Sein Kopf war knallrot vor Anstrengung,
seine Adern quollen hervor. "Puh," japste er, "puh!"
und rang nach Atem. Sie ließ ihm noch eine Weile, fragte dann
aber ungeduldig: "Also, wo hast du den Vertrag? Ich hole
ihn, sende ihn per Email an den Vorstand, und dann lasse ich dich
frei."
"Ich muß erst Luft holen," keuchte er, "warten
Sie, warten Sie doch!" Sie lachte innerlich darüber, daß
er sie weiterhin siezte, während sie ihn duzte, obwohl sie doch
im gleichen Alter waren. So viel Macht hatte sie über ihn. Sie
wurde langsam ungeduldig und hob ihren Fuß wieder, um auf ihn zu
treten: "Was jetzt, willst du reden!"
"Ich kann nicht, ich kann nicht!" heulte er. Da trat
sie erneut auf sein Gesicht, und diesmal konnte sie dabei auch
nach unten sehen, konnte die Verzweiflung in seinen Augen
ablesen, als ihr Fuß ihm immer näher kam. "Wie gemein ich
doch bin..." dachte sie für sich, und war erschreckt über
sich selbst. Gewiß, sie hatte natürlich auch schon öfters
kleine Insekten totgetreten, aber daß sie auf einen Menschen
trat, das war für sie etwas ganz anderes. Hier konnte sie das
Leiden des Wesens, auf das sie trat, miterleben. Aber daß sie
dieses Gefühl der Macht, daß sie diese Macht, einen Mann zu
erniedrigen und zu quälen, genießen könnte, das erschreckte
sie. Aber anstatt ihn zu erlösen und ihren Fuß von ihm zu
nehmen, trat sie nur noch fester zu, was sich sofort an seinem
verzweifelten Stöhnen bemerkbar machte. "Was ich als Frau
doch für eine Macht haben kann, wenn ich meinen Fuß auf das
Gesicht eines Mannes stellen kann," dachte sie...
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