1132 wahre Worte
LuckyMe
Damals war ich noch nicht lange im neuen Job und unterhielt
per eMail Kontakt zu einer ehemaligen Arbeitskollegin, die von
meinem Fuß- und Trampelfetisch wußte. Wir hatten nie körperlichen
Kontakt sondern sie gestattete mir vielmehr meine Vorliebe nur
verbal auszuleben, was durchaus Reize hatte. Dieses Spiel ging
eine ganze Weile weiter, nachdem ich die alte Firma bereits
verlassen hatte, per eMail.
Nur ein einziges Mal unterlief beim Versenden meiner brisanten
Post ein Fehler, den ich bis heute nicht nachvollziehen kann. Ich
hatte ziemlich ausführlich geschrieben, wie sehr es mir gefallen
würde noch einmal unter ihre Füße zu kommen und wie sehr mich
schwarze Nylons erregten und der Geruch, usw. usw. Die Mail
verließ den Ausgangskorb und unmittelbar danach traf eine
Lesebestätigung bei mir ein von eben dieser Mail. Lesebestätigungen
bekam man aber nur von Mails, die innerhalb des Hauses versandt
wurden.
Meine Güte! Ich öffnete die Bestätigung und las den Namen
desjenigen, der diese Post erhalten hatte: Natürlich eine Frau.
Anhand des Namen konnte ich nicht zuordnen wer es war, noch wo
diese Dame arbeitete, ebenso wenig ob sie jung oder alt, schön
oder eher neutral aussah. Mir schoß das Blut ins Gesicht, nicht
zuletzt aus dem Grund des Verbots der Firma private Mails zu
verschicken. Doch es war geschehen.
Nahezu bewegungslos starrte ich auf den Bildschirm und wartete
vermutlich mit weit aufgerissenen Augen auf die Antwortmail. Sie
kam auch. Ein neutraler Zweizeiler, mit dem Hinweis, daß dieses
Mail wohl fehlgeleitet worden sei und dem Satz, daß sie mir
trotzdem viel Spaß dabei wünsche. Mein Herz pochte in den Schläfen,
daß jeden Schlag mitzählen konnte.
Doch die Tage vergingen und nichts geschah. Das einzige das ich
tat, so verdeckt und so unauffällig wie möglich, war
herauszufinden, wie die unbekannte Empfängern aussah. Und was
soll ich sagen, ich war wirklich angetan. Ihre schwarzen Haare
leicht gewellt, schulterlang, eine sportliche Figur mit
faszinierenden Beinen und wirklich traumhaft schönen Füßen
begeisterten mich und beschämten mich zugleich. Ich kann nicht
sagen wann und über wen sie sich über mich informierte, aber
das sie es getan hatte stellte sich bei der einige Wochen später
stattfindenden Betriebsfeier heraus.
Die Veranstaltung überschritt bereits die 1 Uhr Marke, als ich
wieder einmal alleine am Tisch saß, weil alle anderen tanzten
oder sich mit anderen Kollegen an anderen Tischen unterhielten,
als genau meine unabsichtliche Adressantin an meinen Tisch trat,
mich von oben mit dunklen, fordernden Augen ansah und fragte ob
sie sich einen kurzen Augenblick setzen dürfte. In diesem
Augenblick, mit enormer Heftigkeit, schlug mir das Vergangene
sofort wieder ins Bewußtsein. Das Gesicht wurde heißer als es
ohnehin schon war, ich begann zu zappeln und konnte nur nickten
um ihr einen Platz anzubieten.
Eine Zeitlang unterhielten wir uns in der Form das sie auf mich
einredete, einige unverfängliche Fragen stellte, ich jedoch
immer das Gefühl hatte, sie weiß es und gleich wird sie davon
anfangen. Natürlich wußte sie es, welch dummer Gedanke! Doch
sie begann nicht davon zu reden sondern legte mir schlicht und
ergreifend den Ausdruck des damaligen Mails auf den Tisch. Für
einen Augenblick trat Stille ein. Selbst die Band und die lauten
Gäste außenherrum schienen für einen Atemzug lange in
absoluter Ruhe zu versinken.
"Nette Sache," sagte sie nur und sah mich weiter prüfend
an. Wartete sie ab, wie ich reagieren oder was ich dazu sagen würde?
Letztlich sah ich nur einen Ausweg und der bestand darin, mich
immer wieder zu entschuldigen. Doch sie lachte nur und fragte
mich, warum ich mich ständig entschuldigte. Sie wolle etwas ganz
anderes von mir. Erneut erhöhte sich die Temperatur und der
Blutdruck in meinem Gesicht. Ich muß lächerlich ausgesehen
haben, denn sie lachte weiter. Schließlich erzählte sie mir mit
ruhiger fast lasziver Stimme, daß sie mich probieren wollte. Sie
wollte diese Sache, die in meinem Mail stand ausprobieren.
Die Feier fand in einem großen Vierseitbauernhof statt und
irgendwo fand sie eine offene Tür die zu einer kleinen Kammer führte,
in der außer dem groben hölzernen Boden nichts war als ein
Tisch und ein Stuhl. Sie trug ein dünnes Sommerkleid, keine
Nylons und Sandaletten aus der ihre feuerroten wunderbaren Zehen
lugten. Ich hatte Mühe zu atmen in Anbetracht dessen was ich
erwartete. Zu allem Überfluß zog sie aus ihrer Handtasche
schwarze, hauchdünne Nylons und zog sie sich vor meinen Augen über.
Ich hätte verrückt werden und aus dem Raum laufen wollen als
ich dem Treiben tatenlos schweigend zusehen mußte.
Sie setzte sich auf den hölzernen ungepolsterten Stuhl, zeigte
mit ihrem ausgestrecktem Zeigefinger vor sich auf den Boden und
bedeutete mir so, mich an diese Stelle zu legen. Ich war
fassungslos. Die kleine Kemenate hatte sich bereits mit ihrem
erregenden Duft gefüllt, während sie einfach auf dem Stuhl saß,
ein Bein über das andere schlug und ihren Fuß über mein
Gesicht baumeln lies. Ich starrte auf die Sohle, welche zart
durch das dünne Schwarz des Nylons schimmerte und unwillkürlich
begann ich, die Luft durch die Nase einzusaugen, in der Hoffnung
ihren Duft auszufiltern. Und da war er auch. Unwiderstehlich,
leicht und doch durchdringend mich aufs äußerste erregend drang
er in meine Nase und beflügelte gleichzeitig meine Phantasie die
zu galoppieren begannt. Wie an parallelen Schnüren gezogen spann
ich mir alles mögliche zusammen und hatte gleichzeitig ganz real
das Gefühl des Berstens in den Lenden, wenn nicht gleich Erlösung
winkte. Doch so weit sollte es noch lange nicht sein. Mit feinen
Bewegungen rutschte sie auf ihrem Stuhl etwas nach vorne, so daß
ihre Sohle tiefer kam um schließlich mein Gesicht zärtlich zu
berühren. Ich spürte das Nylon auf meiner Haut und durch es
hindurch die Wärme ihrer Sohlen. Mit gespitzter Zehe zeichnete
sie die Form meiner Nase nach, tippte auf meine halb geöffneten
Lippen und schob schließlich ihren halben Fuß in meinen Mund
als wollte sie testen wie viel davon hineinpassen würde. Gierig
sog ich daran. So ging es eine ganze Zeit lang in den
unterschiedlichsten Spielarten und mein Verstand war nahe daran
durchzudrehen vor Lust.
"Ich möchte sehen wie Du mich trägst," sagte sie
schließlich, erhob sich und stellte sich auf meine Brust. An der
Stuhllehne festhaltend balancierte sie auf mir, zuerst vorsichtig
dann, mit zunehmender Zeit schon mutiger. Sie wagte kleine
Schritte hin zu meinem Kopf, hob ihren rechten Fuß über mein
Gesicht und lies ihn langsam herab. Noch zögerte sie. Ein
kleiner Augenblick verstrich, dann spürte ich das langsame
Ansteigen des Drucks. Schließlich stand sie vollends auf meinem
Kopf, mitten im Gesicht und hob zur Verdeutlichung das andere
Bein nach hinten empor. Welch ein umwerfendes Gefühl. Selten
hatte eine Frau ein so ideales Gewicht. In dieser Position
erlaubte sie mir mich zu erlösen, was ich tat ohne über
Konsequenzen nachzudenken.
Wir trennten uns so, wie das Treffen begonnen hatte, nüchtern
und unverfänglich. Sie arbeitet noch heute wie ich in der selben
Firma. Über den Vorfall haben wir nie mehr miteinander
gesprochen.
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