Fußprobleme
Von Lady Annabele
Wieder einmal war ich auf dem Weg zum Arzt. Seit über einem
Jahr war ich in Behandlung bei einem Orthopäden wegen meiner Füße.
Ständig hatte ich Schmerzen und hinzu kamen Verformungen im
Zehenbereich (Hammerzehen) sowie Überbeine im Spannbereich.
Alles Mögliche hatte der Arzt mit mir versucht. Einlagen,
Krankengymnastik und ähnliches. Nachts trug ich
Korrekturfixierungen, um die großen Zehen wieder gerade zu
stellen. Aber nichts half und ich war entschlossen, die
Behandlung heute abzubrechen. Ich ahnte woran es lag, aber ich
war nicht gewillt auf meine Leidenschaft zu verzichten: als Mann
Nylonstrumpfhosen und High Heels zu tragen.
Während ich im Wartezimmer saß, überlegte ich mit welchen
Worten, ich ihm das Ende meiner Behandlung beibringen wollte.
Nach der üblichen Wartezeit bat mich die Sprechstundenhilfe in
den Behandlungsraum, wo ich mich wie gewohnt auf die Liege setzte.
Zu meiner Überraschung kam Dr. Biele nicht allein herein. In
seiner Begleitung war eine Frau Anfang Vierzig in einem ziemlich
kurzen Rock. Sie trug schwarze High-Heel-Sandaletten und hatte
eine dunkelbraune Strumpfhose an, die mir nach 15den aussah.
Durch die kleine Verstärkung an den Zehenspitzen schimmerten die
rot lackierten Fußnägel durch.
"Herr Kunert, ich möchte ihnen meine Kollegin Fr. Doktor
Elke Hönich vorstellen, die ich in ihrem Fall dazu ziehen möchte,"
wandte sich Dr. Biele an mich, während sie mir die Hand reichte
und mit leicht sächsischem Dialekt sagte, daß sie gespannt auf
meinen Fall sei. Ich war so verunsichert durch ihr dominantes
Auftreten und die Art, wie sie mir die Hand hinstreckte, daß ich
die hingestreckte Hand küßte. Mir wurde bedeutet mich
hinzulegen, damit sie meine Füße begutachten konnte.
Nachdem sie erst Spann und Sohlen jeweils abgetastet hatte,
widmete sie sich meinen großen Zehen, drehte, drückte und
zerrte sie. Obwohl ich mich nicht gut dabei fühlte, ließ ich es
still über mich ergehen. Anschließend nahm sie jeden Fuß in
die Hand und drückte sie in Richtung Schienenbeine, während sie
mit der anderen Hand die Waden umfaßte. Dann ließ sie abrupt
los und die Füße schnellten nach vor. Sie sah Dr. Biele
vielsagend an und richtete dann an uns beide ihre Worte: "Ja,
das kenne ich zur Genüge. Die Zehen sind in typischerweise
verformt und die Wadenmuskulatur stark verkürzt. Die Überbeine
am Spann kommen auch häufig vor. Ein ganz normaler Befund für
eine Frau, die schon lange und oft High Heels trägt. Herr
Kunert, ich bin mir sicher, daß Sie ziemlich häufig Pumps
tragen!"
Ich war ertappt und lief rot an. Wie sollte ich reagieren? Ich
war so eingeschüchtert, daß ich ganz einfach "Ja"
sagte und dann wieder schwieg. Sie fuhr auch gleich fort: "Unter
diesen Umständen und wegen der bisher fruchtlosen Behandlung
kann ich ihnen nur zu einer Totaloperation der Füße raten.
Andernfalls wird die Arthrose Ihre Gelenke bald ganz geschädigt
haben und Sie irgendwann nicht mehr laufen können. Ich möchte
Sie aber mindestens noch einmal klinisch untersuchen und Ihnen
dann die Operationsmethode sowie die notwendigen
Rehabilitationsmaßnahmen erklären. Dann können Sie immer noch
entscheiden. Ich habe Belegbetten in einer Orthopädie-Klinik für
Frauen; daß die Klinik für Frauen ist, wird Sie angesichts
Ihrer Vorliebe für Damenschuhe sicherlich nicht weiter stören."
Ich war total perplex und wollte Einwände formulieren, wurde
aber radikal niedergebügelt. Ich solle mich nicht so anstellen
und wenn mir etwas an meinen Füßen läge, dann bliebe mir keine
andere Wahl. Mir wurde erklärt, daß die Untersuchungen etwa 2
Tage dauern würden und man mich anschließend gleich am nächsten
Tag operieren könne. Mir wurde auch gleich mitgeteilt, daß ich
mich am besten kommenden Dienstag um 11:00Uhr in der Klinik im
Umland einfinden solle. Ich willigte ein und war mir klar darüber,
daß ich die kommenden Tage vor Angst und Aufregung nicht würde
schlafen können.
Nach einem unruhigen Wochenende fand ich mich wie befohlen in
der Klinik ein. Ich war vom Eingangsbereich positiv überrascht,
der überhaupt nicht nach Klinik aussah. Am Empfang saß eine
junge Dame mit schwarzem Nadelstreifenkostüm, dunkelbraunen FSH
und schwarzen Pumps. Sie begrüßte mich sehr freundlich und
sagte, daß man mich bereits erwarten würde. Ich möge so
freundlich sein, den Raum hinter ihr für die Anmeldeformalitäten
zu betreten.
Kaum war ich durch die Tür änderte sich das Erscheinungsbild.
Eine kleine Frau - um die 45 Jahre alt - empfing mich in einem nüchternen,
weiß eingerichtetem Büro. Sie saß hinter einem gläsernen
Schreibtisch, so daß ich ihre ebenfalls braunbestrumpften Beine
sah. Scheinbar war die Farbe hier der Standard. Im Gegensatz zur
Empfangsdame aber hatte sie ein weißes Kostüm sowie weiße
Pumps mit goldenen Spitzen und Absätzen an. Mit ihrem Lächeln
sah Sie so hinreißend aus, daß mir ein bißchen die Angst
genommen wurde. Sie begrüßte mich und bedeutete mir, Platz zu
nehmen. Da ich keinen Stuhl, sondern nur einen Rollstuhl vor
ihrem Schreibtisch sah, war ich etwas verdutzt.
"Herr Kunert, bitte nehmen Sie in diesem Rollstuhl Platz!"
Machte sie ihre Aufforderung noch einmal deutlich. Ich meinte, daß
es soweit noch nicht sei und ich noch laufen können. Daraufhin
klärte sie mich auf, daß ich mich aus versicherungstechnischen
Gründen eben im Rollstuhl fortbewegen müsse und nur aus
therapeutischen Erwägungen hinaus noch laufen dürfe. Es kam mir
schon komisch vor, aber ich setzte mich in den Rollstuhl. Kaum
das ich saß, bemerkte ich die Hand- und Fußfesseln am
Rollstuhl, was meine Nervosität steigerte. Sie bemerkte es
sofort und klärte mich auf, daß man bei manchen Patienten eben
gezwungen sei, die Versicherungsauflagen gewaltsam
sicherzustellen.
Nachdem sie mit den üblichen Formalitäten zu Ende war, wobei
sie die Beine überschlagen hatte und galant den Schuh mit ihren
Zehen hin und her pendeln ließ, kam der Nachsatz: "Wie Sie
ja wissen, sind wir eine Klinik für Frauen. Deshalb müssen wir
sie auch als solche hermachen. Aber wie ich von Frau Doktor Hönich
weiß, mögen Sie ja Pumps und FSH. Wir werden als erstes Ihre
Beine und Füße genau ausmessen, damit wir die Kompressionstrümpfe
fertigen können. Anschließend gehen Sie in die Maske, wo wir
eine Frau aus Ihnen machen. Wegen der Kompressionsstrümpfe müßte
ich noch wissen, ob Sie lieber die Marke Bi oder Elbeo möchten.
Als Farbe stehen weiß und perle zur Verfügung."
Ich war so perplex, daß ich den Mund nicht aufbekam. Außerdem
war ich ganz gefangen von der Art, wie sie den Schuh um die
Zehenspitzen kreisen ließ. Ich konnte die großen verstärken
Spitzen sehen und auch, daß die Sohle und Fersen verstärkt
waren. "Elbeo oder Bi, weiß oder perle?" schnauzte sie
mich unvermittelt an. Da ich immer noch kein Wort rausbekam,
entschied sie für mich: "Bi, weiß - und einen Rat noch:
Sie befolgen hier besser alle Anweisungen umgehend, sonst wird es
ungemütlich." "Ja, Madam," antwortete ich schnell.
Sie drückte auf eine Gegensprechanlage und bestellte Schwester
Karla. Karla kam auch umgehend durch die Tür und rollte mich aus
dem Raum, ohne mich eines Wortes zu würdigen. Sie trug fast die
gleiche Kleidung wie die Frau von der Verwaltung. Lediglich
Berkemann-Holzpantoletten mit einem 5cm-Absatz anstelle von Pumps
unterschieden sie von der ersten Dame. Ich wurde einen langen
Gang entlang gerollt und dann in einen Raum geführt. Ich solle
mich auf die Liege legen, wies mich Karla an. Sehr schnell hatte
sie meine Beine und Füße in einem Gestell fixiert. Anschließend
nahm sie ein Maßband und maß meine Beine ab: Oberschenkel- und
Unterschenkelbreite an verschiedenen Stellen, Länge der
Schenkel, Durchmesser der Fesseln. Letztlich kam sie noch mit
einer Abdrucksform, die ich von diversen Einlageanpassungen
kannte. Sie nahm entsprechend einen Abdruck meiner Füße auf.
Alles geschah ohne Wortwechsel. Ich war ihr in dem Gestell
vollkommen ausgeliefert, was mich erregte. Aber Gott sei Dank
merkte sie das nicht.
Dann wurde ich wieder losgebunden und in den Rollstuhl gesetzt.
Die Tür nebenan war tatsächlich ein Schminkstudio. Ich wurde
zur Abwechslung einmal sehr freundlich begrüßt. Eine junge Frau
hieß mich willkommen und sagte, daß dies der angenehmste Teil wäre.
Ich wäre nicht der erste Mann und sie würde mich so herrichten,
wie ich das möge. Man erlaubte mir, aufzustehen und mich auf
einen Liegesessel zu legen. Als erstes solle ich mir eine Perücke
aussuchen. Sie drehte den Sessel in Richtung einer Auswahl von
Perücken. Ich war vollkommen hingerissen. Ich wollte schon immer
mal als Frau aufgeputzt werden und mich in einer unterwürfigen
Rolle einfinden. Jetzt hatte ich es. Ich wählte schnell eine
Rothaar-Perücke mit Pagenkopfschnitt aus. Abgestimmt auf diese
Wahl abgestimmt schlug mir die Visagistin ein Make-Up vor. Ich
willigte ein und sie schminkte mich und lackierte mir die Fuß-
und Zehennägel in Kirschrot. Dann wurde mein Haar ganz kurz
geschnitten und mir die Perücke angepaßt. Anschließend wurde
mir ein Brustimitat verpaßt und ein weißer Krankenkittel
angezogen, der kurz oberhalb der Knie wie ein Rock endete. Ich
sah toll aus im Spiegel und vergaß fast meine Situation, als mir
die Visagistin sagte, daß nun der angenehme Teil vorbei sei.
Über die Gegensprechanlage wurde wieder Karla gerufen, die mich
erstaunt ansah, als sie eintrat. "Wow, das ist ja richtig
gelungen, Frau Kunert. Jetzt können wir uns ja endlich dem
Medizinischen widmen." Daraufhin nahm ich Platz im mir schon
vertrauten Rollstuhl. Auf einmal war Karla gesprächig, als wir
im nächsten Untersuchungszimmer waren. "Wir werden den
restlichen Nachmittag damit verbringen, Sie auf die
Untersuchungen in den nächsten zwei Tagen vorzubereiten. Dafür
werden Sie ein paar Stationen durchlaufen. Bitte nehmen Sie im
Stuhl gegenüber Platz!"
Mein Blick wanderte in die angedeutete Richtung und blieb an
einem gynäkologischen Stuhl hängen. "Sie meinen dort im
Frauenarztstuhl?" fragte ich etwas pikiert.
"Selbstverständlich, oder sehen Sie noch einen anderen
Stuhl?" wurde ich angeblafft. Eingeschüchtert nahm ich
Platz, lehnte mich an die Rückenlehne an und ließ die Beine
nach unten baumeln. "Verdammt, stellen Sie sich nicht so an!
Legen Sie gefälligst die Beine in die Schalen!!!" fuhr mich
Schwester Karla an. Ich beeilte mich, das zu tun. Sie kam herüber
zu mir und schnallte Beide Beine in den Schalen fest. Dann wurden
mir die Hände und Arme noch an den Seiten des Stuhls
festgebunden sowie die Hüfte am Stuhl fixiert. Ich konnte mich
kaum noch bewegen, was wohl auch besser so war.
Karla eröffnete mir, was sie nun tun würde: "Die
Untersuchung wird die nächsten 2 Tage brauchen. Unter anderem
werden wir Ihre Venen genauer untersuchen und Sehnen, Muskulatur
und Knochen mit verschiedenen Methoden untersuchen. Um die
unterschiedlichen Schichten und Bestandteile sichtbar zu machen,
müssen wir Ihnen Substanzen verabreichen. Es ist schonender für
Sie, wenn wir Ihnen einige Kanülen legen."
Genau vor so etwas hatte ich eine Heidenangst, aber so
Festgebunden wie ich jetzt war, konnte ich nicht mehr ausweichen.
Angstschweiß trat mir auf die Stirn als Schwester Karla den
Wagen mit den Instrumenten zum Stuhl schob. Ängstlich sah ich
auf den Wagen und zählte nicht weniger als 8 Kanülen. Oh Gott,
sie wird wohl mehrfach versuchen müssen, sie zu setzen, schoß
es mir durch den Kopf. Sie näherte sich mit einem
Desinfizierungstuch und rieb meine Leistengegend ein. Dann nahm
sie eine Kanüle und ehe ich mich versehen hatte, stach sie zu
und drehte die Kanüle tief rein. Der Schmerz durchfuhr mich und
ich zuckte zusammen.
Sofort hatte ich eine Ohrfeige gefangen. "Frau Kunert,
stellen Sie sich nicht so an. Wo soll das hinführen, wenn Sie
jetzt schon so schreckhaft sind!?" Sie fixierte die Kanüle
mit einem Klebeband. Dann begann das gleiche Spiel auf der
anderen Seite. Wieder zuckte ich zusammen, wieder bekam ich eine
Ohrfeige. Aber auch die Kanüle saß gut und ich war erleichtert,
diesen Teil hinter mir zu haben und keine weiteren 6 Versuche über
mich ergehen zu lassen. Dennoch nahm sie die nächste Kanüle in
die Hand. Ungläubig starrte ich sie an und sie jagte mir die Kanüle
knapp oberhalb des Knies in den Oberschenkel. Ich war starr vor
Schreck und konnte nicht reagieren. Sie nutzte meine Verwirrung
und haute mir die vierte Kanüle ins andere Bein. Also würde sie
auch noch vier weitere Kanülen setzen, was sie mir auch erklärte:
"Wir brauchen an Ober- und Unterschenkel je eine Einführungs-
und eine Absaugkanüle." Ich zitterte am ganzen Körper und
war wie gelähmt vor Angst. Wie im Alptraum nahm ich war, wie sie
je eine Kanüle unterhalb der Knie und eine in den Bereich neben
der Achillessehne steckte. Ich wimmerte vor mich hin und war
froh, es überstanden zu haben. Sie knallte mir wieder eine,
damit meine Hysterie endete und befahl mir mich in den Rollstuhl
zu bewegen. Ganz vorsichtig erhob ich mich wegen der 8 Kanülen
in meinem Unterleib und setzte mich.
"Nun sind sicherlich die Kompressionsstrümpfe fertig und
wir können sie anziehen." Tatsächlich brachte auch bald
eine weiter Schwester ein Päckchen herein. Karla riß es auf und
nahm die Strümpfe raus. Klinisch weiße Strümpfe hielt sie
gegen das Licht, dehnte sie und nahm dann eine Apparatur zur Hand.
Sie streifte die Strümpfe über eine Art kleine Schaufel. Ich mußte
meine Fuß in die Schaufel setzen und sie führte damit die Strümpfe
über meine Beine. Wegen der Kanülen machte ich mir sehr viel
Angst, aber sie führte sie gekonnt darüber hinweg. Dann sah
ich, daß es kleine Ösen für die Kanülen gab, durch die Karla
sie auch schnell durchgezogen hatte. Als die Kompressionstrümpfe
bis oben hin gezogen waren, merkte ich den starken Druck, den sie
ausübten. Aber sie sahen toll aus. Sie gingen bis zum
Beinabschluß in der Leistengegend und hatten stark verstärkte
Spitzen und Fersen.
Ich wurde wieder in den Rollstuhl gesetzt und in den nächsten
Raum gebracht. Dort wurde ich an Schwester Berta übergeben und
mußte mich wieder in einen gynäkologischen Stuhl setzen. Die
Prozedur wiederholte sich. Ich wurde festgebunden und sie fragte
mich, was auf mich zukam. Aber der Blick auf das Tablett neben
dem Stuhl verriet mir, daß nun ein Katheter an der Reihe war.
Berta klappte meinen Kittel hoch und sah meine Erektion. "Oh,
oh, da müssen wir aber erst einmal die Leitung freimachen."
Ohne Zögern rutschte sie ihren Kittel hoch und setzte sich auf
mich. Mein Penis verschwand in ihrer feuchten Muschi und sie ritt
mich.
Trotz meiner mißlichen Lage war ich total erregt und hatte bald
einen Orgasmus. Ohne viel Aufhebens ging Berta von mir runter.
Sie umschloß meinen Penis und drehte ganz schnell den Schlauch
rein, nachdem sie kurz desinfizierte. "So, und nun sind wir
auch schon fertig," grinste sie mich an, als sie einen
Schlauch mit Beutel anbrachte und mir den Beutel in die Hand drückte.
"Sie werden den Beutel gleich am Rollstuhl befestigen können.
Bis dahin müssen sie aber selbst danach sehen."
Ich dachte ich wäre nur wirklich fertig, aber es wartete der nächste
Raum. Dort wurden mir noch einmal zwei Kanülen in den Armen
gesetzt für Medikamente. Nun mußte ich aber fertig sein, dachte
ich mir, als ich an mir herunter sah. Es war einerseits ein
erregender Anblick andererseits ein Bild des Jammers: ich stand
da als Frau zurechtgemacht, hatte weiße Kompressionsstrümpfe
an, aus denen jeweils vier Kanülen herausragten. Zwei weitere
steckten in meinen Armen und unter dem Kittel führt eine
Schlauch heraus in einen Beutel. Bis dahin war die Hölle und ich
wollte nach vier Stunden Untersuchungsvorbereitung nun endlich
ein Bett sehen. Fest überzeugt davon, nun in mein Zimmer zu
kommen, entspannte ich langsam. Allerdings tat mir alles weh.
Die Tür, durch die ich geschoben wurde, führte aber wieder in
einen gekachelten Raum. Ich war fix und fertig. Was sollte noch
kommen? Es war Frau Doktor Hönich, die wieder in einem
schwarzen, kurzen Wickelrock auf atemberaubend hohen schwarzen
Pumps hereinstolzierte. Der Zehenausschnitt ließ wieder den
Blick auf ihre seidenbestrumpften, lackierten Zehennägel frei.
Ich war so froh, ein bekanntes Gesicht zu sehen und küßte ihr
vor Freude die Hände untertänig ab. Im Rollstuhl sitzend war
mein Kopf auf der Höhe ihrer Hüfte und ich lehnte in ihren Schoß.
Ich seufzte und wimmerte in der Hoffnung, nun Trost von dieser
starken Frau zu bekommen. Sie sprach in einem bestimmenden Ton,
wie enttäuscht sie doch sei von dem, was sie über mein
Verhalten gehört habe. Dies ließe Schlimmes für die nächsten
beiden Tage befürchten. Bisher sei doch alles ein Spaziergang
gewesen. Zum Abschluß müsse sie mir noch eine Sonde für die künstliche
Ernährung legen. Ich brach zusammen.
Als ich wieder aufwachte, war ich in einem Bett. Die Füße, Hände
und Hüfte waren ans Bett gefesselt. Über mir am Fusionsständer
hingen einige Beutel. Ich merkte, daß mir die Sonde am Hals
gelegt war. Sie war ummantelt von einem dicken Verband. Weinend
und ängstlich wegen dessen, was die nächsten beiden Tage kommen
sollte, schlief ich ein...
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