Die Kontaktanzeige (Barfuss oder
Lackschuh)
Von Sven
Vor einigen Jahren kam ich auf die glohreiche Idee, per
Kontaktanzeige neue Bekanntschaften zu knüpfen. Daß ich Fußfetischist
bin, wollte ich nicht unbedingt gleich im Text herausstellen,
aber doch schon mal das Thema Füße ins Bewußtsein der
Leserinnen führen, und so wählte ich den Titel "barfuss
oder Lackschuh". Per Chiffre in einer allgemeinen Zeitung
aufgegeben, die als Leser ein sehr allgemeines Publikum anspricht.
Gespannt der Dinge die dann per Post in meinen Briefkasten kamen,
konnte ich die ersten Tage nach Erscheinen kaum abwarten.
Und siehe da, meine Anzeige wurde mit recht vielen Zuschriften
beantwortet, teils mit Fotos, teils ohne. Alle durch die Bank
sehr nett geschrieben. Eine Anzeige fiel mir sofort ins Auge: das
Foto einer Frau im Halbschatten und auf der Rückseite der Schlußsatz
"...vielleicht treffen wir uns dann ja barfußs zum
kennenlernen?" Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich
dachte, warum denn nicht. Leider fehlte mir der Mut sofort bei
ihr anzurufen.
Also telefonierte ich erst mal mit zwei anderen Frauen und mache
auch gleich ein Blind Date aus. Alles verlief im wesentlichen völlig
unkompliziert, Frau und Mann erkannten sich vor der Kneipe
sofort, es wurde geplaudert, doch beide Frauen sprachen mich äußerlich
überhaut nicht an. Also, die nächsten beiden Briefe telefonisch
beantwortet. Diesmal kam nur ein Treffen zustande, mit dem
gleichen Erfolg, irgendwie nett, aber nicht mehr.
Schließlich faßte ich dann den Mut und rief Kerstin an, die
Frau vom Foto mit dem schön handschriftlich geschriebenen Wort
"barfuß". Ich sprach ihr auf's Band, daß ich ihr Foto
in Händen halte und mich über einen Rückruf sehr freuen würde.
Der kam auch einige Zeit später. Wir sprachen ziemlich lange am
Telefon und es war klar, daß wir ein Treffen ausmachen würden,
aber doch erst mal mit Lackschuh.
Diesmal war das Blind Date bereits am frühen Nachmittag. Wir
haben uns zum Spazierengehen verabredet. Ich war mächtig
aufgeregt und wurde nicht enttäuscht. Wir verbrachten einen schönen
Nachmittag mit einem langen Spaziergang und landeten anschließend
in einer Kneipe und tranken Wein. Dort verabschiedeten wir uns
Stunden später und jeder ging allein nach Hause.
Zwei Tage später rief Kerstin an, ob wir nicht gemeinsam Essen
gehen wollten. Ja, abgemacht. An jenem Abend fragte sie dann, ob
wir nicht noch zu ihr gehen wollten, sie hätte noch Rotwein. Ich
drängte noch auf einen Spaziergang, damit sie vielleicht müde Füße
bekommen würde.
Als wir schließlich in ihre Wohnung ankamen und den Wein geöffnet
hatten, ließ ich in das Gespräch dann einfließen, daß wir uns
doch eigentlich barfuß treffen wollten...
Warum nicht? Ohne Umschweife zog Kerstin sich ihre schönen Pumps
und ihre Nylons aus. Ich war am Ziel! Wunderschöne Füße,
leider nicht rot lackiert. Aber egal, ich hatte mein Ziel
erreicht. In der Folge wurden wir sogar ein Paar und Kerstin
merkte irgendwann natürlich, daß ich auf ihre Füße abfahre.
Aber das war für sie kein Problem. Ich durfte ihr häufig die Füße
massieren oder sie barfuß ausziehen.
Es war eine schöne Zeit und ich glaube, sie hatte wirklich
Gefallen an fußerotischen Vorspielen. Manchmal, wenn sie mit mir
schlafen wollte, legte sie mir ihre Füße in den Schoß und
wartete schon darauf, daß ich ihr die Strümpfe auszog. Einmal
bemerkte ich, daß sie ihre Fingernägel lackiert hatte - sehr
dezent! Sie grinste mich an und fragte: "Was glaubst Du,
sind meine Füße auch lackiert?"
Wir wetteten um ein Essen. Und da sie auch neue Schuhe trug, wußte
ich, daß ich Recht hatte. Grinsend hob Kerstin ihr Bein und
forderte mich auf, doch mal nachzusehen: So langsam wie dieses
Mal habe ich noch keine Frau Schuhe und Strümpfe aufgezogen!
Es war eine aufregende Zeit für mich und obwohl wir uns nach
drei Jahren aus beruflichen Gründen trennten, hatte ich immerhin
meine erste fußerotische Beziehung.
Heute lebt Kerstin 500 km von mir entfernt und schließlich ist
der Kontakt völlig abgerissen...
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