Ein Arbeitstag
Von Lady
A.
Sie hatten sich überlegt, ein Gartenhäuschen zu bauen und
waren fast fertig. Jetzt fehlten noch die Dachschindeln, und da
seine Lady äußerst geschickt im Umgang mit Hammer und Nägeln
war, setzte sie sich rittlings auf den First. Wie immer
provozierte sie ihn mit ihren Heels, die sie auch während
solcher Arbeiten trug. Das machte ihn nervös und ungeschickt, so
daß sie immer wieder Gründe genug hatte, ihn zu bestrafen.
Auch diesmal trug sie wieder Sandaletten. Er betrachtete die schönen
Füße, die seitlich am Dach hinabbaumelten, während er ihr
Schindel um Schindel reichte, die sie dann mit wenigen Schlägen
befestigte. In Gedanken streichelte er ihre Füße, liebkoste
ihre Zehen und... "Hey, träumst du schon wieder?" Ein
mutwilliges Lachen riß ihn aus seinen Erinnerungen an die letzte
Nacht. Er blickte in ihr Gesicht und sah das Aufblitzen in ihren
Augen. Sie wippte mit den Füßen, streckte und reckte die
lackierten Zehen und machte ihn damit fast verrückt.
"Komm mal näher," forderte sie ihn auf und er stand
nun ganz dicht vor ihren verführerischen Sandalen. "Zieh
mir mal einen Schuh aus!" Sogleich kam er ihrer Aufforderung
nach und befühlte den Schuh, der noch ihre Wärme ausstrahlte.
Sie hob das Bein ein wenig und steckte ihm ihre Zehen in den Mund.
"Komm, mein Schatz, leck meine Füße schön sauber."
Tief drangen die Zehen in seinen Rachen ein und nahmen ihm fast
die Luft. Seine Zunge umspielte jeden einzelnen Zeh. Sie
schmeckten leicht salzig, waren ein wenig feucht und hatte den
typischen Geruch, den er so an ihr liebte.
Sie genoß die Massage, legte den Hammer beiseite und lehnte sich
an die Schräge des Daches. Ein leises Stöhnen entrang sich
ihren Lippen. "Wie gut du heute bist," lächelte sie
ihn an und stieß den Fußballen ganz in seinen Mund. "Hmm,
das tut gut..." Sie schleuderte die zweite Sandalette vom Fuß
und setzte ihn auf seine Schulter, direkt an seinen Hals, drückte
mutwillig dagegen und massierte so seine Halsmuskulatur. Ihre
Zehen wanderten langsam zu seinem Kehlkopf und begannen, fordernd
dagegen zu pressen. "Nicht aufhören zu lecken,"
zischte sie mit einem Augenzwinkern und winkte mit einer Hand zur
Straße hin.
"Hallo, wie geht's denn so?" rief seine Angebetete über
den Zaun und drückte den Fuß weiter in seinen Mund. Am liebsten
wäre er vor Scham in den Boden versunken. Sie würden sich das
Maul über ihn zerreißen... Er trat näher an das Dach und tat
so, als beschäftigte er sich mit dem Rand oder der Dachrinne.
Seine Liebste drehte und wendete ihren Fuß in seinem Mund und
unterhielt sich mit jemandem auf der Straße. Mit dem anderen Fuß
drückte sie mittlerweile etwas unsanfter auf seinen Kehlkopf,
und er bemerkte voller Peinlichkeit, daß er geil wurde. Was für
eine Situation - sie mußte aber auch alles ausnutzen.
Plötzlich ließ ihr Fuß vom Kehlkopf ab und wanderte an seinem
Körper hinab, direkt in seinen Magen. Oh, der schmerzte noch vom
vorigen Abend, aber daran schien sie nicht zu denken. Oder doch?
Hatte sie wieder einen ihrer leicht sadistischen Anfälle? Auch
dieser Gedanke bereitete ihm wohlige erotische Schauer, die sie
mit einem Tritt in seinen Schambereich quittierte. Sie kannte ihn.
Worüber redeten die beiden gerade? Über Sonnenblumensaat?
Wahnsinn, schoß es ihm durch den Kopf, das ist Wahnsinn hier -
und er liebte sie noch mehr. Spielerisch boxte sie ihm nun auf
die Brust, so daß er zusammen zuckte. "Nicht wahr, mein
Schatz, das Häuschen werden wir gut gebrauchen können, für
alle Arten von Werkzeug..." Er nickte und biß ihr dabei
sanft in den Ballen. "Das wirst du büßen!" flüsterte
sie ihm zu und winkte wieder zur Nachbarin, die sich lauthals
verabschiedete.
"Hinlegen!" befahl sie, und gehorsam legte er sich vor
das Häuschen. Sie taxierte die Entfernung und sprang mit aller
Kraft in seinen Bauch. Seine Beine klappten wie bei einem Messer
in die Höhe, ein dumpfer Schmerz bemächtigte sich seiner und für
eine kleine Ewigkeit bekam er überhaupt keine Luft mehr. Sie
beugte sich liebevoll zu ihm hinunter, küßte ihn zärtlich auf
die Stirn und dann auf den geöffneten erstaunten Mund.
"Du warst wunderbar," lächelte sie ihn an, "jetzt
machen wir aber eine kleine Pause, und dann werde ich dich als
Leiter benutzen, bis das Dach fertig ist. Du darfst dir
aussuchen, ob barfuß oder mit Sandaletten..."
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