Wie Crushing zum Fetisch wurde
Von Lady
A.
Das Trampling war ja nun schon einige Zeit eine Leidenschaft
von mir, und ab und zu gehörte auch das Crushen von Obst dazu.
Aber eigentlich nur, weil einige Verehrer meine Füße und mein
Gesicht dabei beobachten wollten. Zuerst verstand ich das nicht,
dann wurde mir jedoch erklärt, daß eine Lady, wenn sie bei
ihren Aktionen lächelt, dem Verehrenden noch mal so viel Freude
macht. Und ich lächle - auch beim Crushing.
Eines Tages erhielt ich eine Email von einem Crush-Fan, der mich
bat, ihm einige seiner LKW-Modelle zu crushen und auf Photo fest
zu halten. Ich stimmte zu und machte mit meinem Diener ein Date
aus, an dem wir die Aufnahmen machen wollten.
Der Tag war warm und sonnig, und so wählte ich als Ort des
meinen Balkon. Sorgfältig wählte ich die passende Kleidung für
das erste Modellauto: rote Plateau-Heels und ein weißes Satin-Hemdchen,
passenden roten Lippenstift und hautfarbene Nylons. Es konnte los
gehen. Mein Diener brachte die Digitalkamera in Position und ich
legte den kleinen LKW vor meine Füße.
Langsam hob ich den linken Fuß über das Modell, senkte ihn
ebenso langsam und spürte durch das Plateau den Widerstand, den
das kleine Plastikauto mir entgegen brachte. Irgendwie ein merkwürdiges
Gefühl, spannend und erregend zugleich. Ich wollte auf keinen
Fall, daß das Objekt sofort in tausend Einzelteile zersprang,
nein, ich wollte mein zerstörerisches Tun genießen. Also ging
ich zuerst noch sehr behutsam vor, während mein Diener alles auf
Platte bannte.
"Krrrraaacksss!" Die ersten Teile flogen in alle
Richtungen, mein Fuß setzte auf und der LKW hatte seine ursprüngliche
Form verloren. Da lagen nun seine Außenhäute, seine kleinen Räder
klebten schief an den Achsen, die Fahrerkabine hatte sich nach
vorne geneigt und ein paar Teile hatten sich gelöst. Mit dem
HighHeel scharrte ich die Einzelteile etwas zusammen. Eine merkwürdige
Erregung hatte mich ergriffen. Ich wollte mehr davon, hatte Spaß
daran, dieses kleine Ding unter mir zu zerstören.
Mit Genuß, aber langsam und bedächtig, bearbeiteten meine
Plateaus und die scharfen Absätze nun das Spielzeug. Ich hob und
senkte meine Füße immer wieder, hörte das Knirschen und
Knacken der Plastikteile, spürte unter den Sohlen und den Absätzen
den immer geringer werdenden Widerstand und fühlte eine
unbestimmte Befriedigung in mir.
Mein Atem wurde schneller, und in einem Anfall von Lust bohrte
ich einen meiner Absätze in die LKW-Kabine, durchstieß das
Dach, hörte das Krachen der kleinen Wände, spürte, wie sich
das Plastik den Heels entgegen stemmte und dann plötzlich
nachgab. Hmmm, was für ein Feeling, was für eine seltsame
Befriedigung mich dabei ergriff...
Die Kamera surrte und klickte, was das Zeug hielt - und auch das
machte mich an. Die Augen meines Dieners waren gebannt auf meine
Füße gerichtet; er ließ sich keine Sekunde meines Zerstörungswerkes
entgehen. Immer wieder blickte er mich zwischendurch an, feuerte
mich quasi durch seine blitzenden Augen an und meinte immer
wieder, wie genial das Shooting doch sei.
Nun begann ich, die abgesprungenen Teile zu zerstampfen. Immer
wieder ließ ich meine Plateaus auf die Einzelteile des Modells
sinken; mal mit voller Wucht, daß es nur so knirschte und kleine
Stücke in alle Richtungen weg platzten, dann wieder langsam, so
daß ich fühlen konnte, wie der LKW seinen Geist endgültig
aufgab.
Als nur noch Schrott übrig war und der LKW als solcher nur noch
mit äußert viel Phantasie erkennbar, atmete ich langsam aus und
hatte einen letzten Spaß daran, die Überreste mit Handfeger und
Schaufel für die Kamera zusammen zu fegen.
Nun hatte ich also meinen Spaß mit dem ersten LKW-Modell gehabt,
dem dann noch drei andere folgen sollten. Was für ein Gefühl,
welche Erregung mich immer mehr und immer neu ergriff, kann ich
kaum in Worte fassen. Vor allem die Augen meines Dieners, seine
Nervosität, das Zittern seiner Hände, seine gesteigerte Atmung
machten mich dabei an.
Aber auch wenn ich meine eigenen Photos schoß - mit dem
Selbstauslöser, so stellte ich fest, wie gerne ich vor allem die
Geräusche hörte, die ich dabei verursachte. Ich erinnere mich
an Aufsätze, die ich als Kind schrieb. Darin erwähnte ich immer
wieder mit Begeisterung, wenn es irgendwo "rumste" und
"krachte" - und meine Lehrerin meinte dazu lakonisch:
"Bei dir muß immer alles mit einem Knall enden!" Hatte
ich diese Anlagen also bereits in mir und ahnte gar nichts davon?
Ich kann das nicht beantworten. Allerdings stellte ich fest, daß
ich immer mehr am Crushing Gefallen finde - und je heftiger,
desto erregender empfinde ich es.
Neulich besuchte ich einen Crush-Fan in Köln. Wir kannten uns
bereits von Boards und per Email, jetzt war ein Treffen geplant,
das für uns beide außergewöhnlich werden sollte. Nach dem
ersten Beschnuppern fanden wir uns sehr sympathisch, und so kam
es, daß wir uns gegenseitig unsere Phantasien erzählten und von
unseren Vorlieben berichteten. Auf Details gehe ich hier nicht
ein, das bleibt privat, aber was wir miteinander erlebten, möchte
ich doch gerne fest halten.
Wir spazierten durch seinen Garten, der relativ frisch gemäht
war. Dennoch sprossen bereits Gänseblümchen und kleine
Butterblumen aus dem Gras hervor. Ich ging barfuß, weil ich es
liebe, die Natur direkt unter meinen Sohlen zu spüren. Unbedacht
marschierte ich über das Gras, zertrat immer wieder kleine
Blumen und Ameisen, interessierte mich für das groß angelegte
Gemüsebeet und erfreute mich an den wunderschönen Obstbäumen.
Das Wetter war herrlich sonnig, so daß der Aufenthalt im Freien
eine Wohltat war.
Während wir über den Rasen gingen, klebten die Augen von Bob förmlich
an meinen nackten Füßen. Zuerst zog ich ihn ein wenig damit
auf, aber ich genoß es selbstverständlich auch sehr, denn
welche Lady mag nicht angehimmelt werden, sofern es echt ist und
sie nicht nur auf ihren Fetisch reduziert wird.
Wir kamen an eine Stelle, an der mehrere Gänseblümchen aus dem
Grün wuchsen. Bob hatte seine Kamera dabei und bat mich, die
kleine Gruppe für ihn zu zertreten. Wow, das gefiel mir, und
dieser Bitte kam ich daher nur allzu gern nach.
Ich positionierte meine Füße vor die kleinen Blumen und fühlte
das feuchte Gras unter meinen Sohlen. Langsam trat ich mit vollem
Gewicht in das Gras, dann hob ich den Fuß und senkte ihn auf die
ersten Gänseblümchen. Die Spitzen der kleinen Blüten kitzelten
an meiner Fußsohle, als ich sie berührte. Ich spürte, wie sich
die Blüten neigten, fühlte den weichen Stengel, wie er sich bog
und unter meiner Sohle nachgab.
Bob schaute wie gebannt durch das Auge der Kamera. Seine
Begeisterung war deutlich zu bemerken, denn seine Kommentare
lauteten etwa so wie: "Ja, komm, mach sie platt, laß sie
deine Macht spüren!"
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Unbarmherzig stampfte ich
die kleinen Pflanzen in ihren den Boden, zerquetschte die Blüten
zu einen undefinierbaren Brei, rammte zum Schluß noch meine
Ferse hinein und empfand so etwas wie Geilheit bei dieser Aktion.
Mein Atem ging heftiger, während ich mein zerstörerisches Werk
vollendete - und ich spürte, daß mich eine Erregung ergriffen
hatte, die mich scharf machte.
Lag das an der Reaktion des Zuschauers? Oder an der Aktion an
sich? Allein, wenn ich hier darüber schreibe, bekomme ich Lust,
Lust darauf etwas zu zermalmen, klein zu machen unter meinen Füßen
oder Heels, zu zerstören und gleichzeitig ergreift mich eine
Erregung, die ich mir nicht erklären kann. Aber das muß ich
auch nicht, denn ich kann diese Dinge für mich akzeptieren und
genieße jede Sekunde dabei.
Und wenn sich ein fröhliches Lachen auf mein Gesicht dabei
zaubert, der Zuschauende auch erregt ist und sich kaum
beherrschen kann und wir eine Leidenschaft gemeinsam ausleben können
- welch ein Leben, welch ein Genuß!
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