Das kaputte Auto
Von berot
"Ford kauft man nicht!", hat mir mal ein KFZ-Meister
gesagt. Schön, daß doch noch ab und zu Leute Ford kaufen - die
gehen dann auch schön kaputt und man kann - sofern es sich um
eine nette Dame handelt auch behilflich sein. Ich fuhr also mit
meinem Nichtford auf einer Zweispurigen, als plötzlich Stau war.
Vorne dampfte ein kleiner Fiesta vor sich hin - kochendes Kühlwasser.
Als ich sah, daß eine schmucke Enddreißigerin daneben stand und
hilfesuchend in die Menge guckte, hielt ich an, holte mein
Abschleppseil heraus und zog sie in einen Nebenweg.
Ich guckte in den Motorraum und diagnostizierte: "Lüfterrelais
defekt," holte aus meinem Auto ein Stück Kabel und zwei
Flachstecker zum überbrücken. "Ich habe leider keine Zange
mit," log ich ihr vor. "Aber sie haben da so ganz dünne
Absätze mit Messing unten dran, damit könnte es klappen - das
Kabel muß nämlich in den Steckern festgequetscht werden."
Ich erklärte ihr, daß ich das Kabel zum Überbrücken des Lüfterrelais
brauche, damit der Lüfter wieder läuft. Dann holte ich eine
Decke aus meiner Kutsche, legte mich auf den Boden, hielt das
Kabel in den Kabelschuh und bat sie, sich rumzudrehen und mit
ihrem Absatz den Flachstecker zusammenzutreten.
Ohne zu fragen stellte sie sich wie gewünscht hin und versuchte
nun, genau auf die Klemmstelle zu treten. Dieser Anblick war
schon mal goldwert! Sie traf natürlich nicht, so daß ich mit
der linken Hand ihren Fuß führen durfte. Dabei griff ich unter
ihre Sohle, so daß nur noch rechts und links Daumen und kleiner
Finger rausguckten. "Aber die sind doch dreckig..." und
"Tut das nicht weh?" fragte sie immer wieder.
"Nein, immer feste drauf! Das Kabel muß gut sitzen, sonst
gibt es einen Kurzen!" Sie trat was das Zeug hielt und es
tat natürlich weh, denn sie konnte ja nicht richtig auf dem
Absatz stehen und kippelte immer vor und zurück - GEIL! Der
Flachstecker war längst fest, aber ich ließ sie immer weiter
drauf treten "Muß noch ein bißchen, wackelt noch..."
war meine Ausrede.
Irgendwann bemerkte ich, daß sie nicht direkt sehen konnte, was
unter ihrem Absatz lag. Sollte ich es wagen? Ja - jetzt oder nie!
Ich sagte: "So, jetzt hier noch mal ganz wenig drauf und
dann müßte es genügen." Ich schob den Stecker etwas zur
Seite und legte meine Zeigefingerkuppe unter ihren Absatz. Ich
weiß nicht, was die Frau unter "ein bißchen" verstand
- jedenfalls trat sie voll drauf und ich hörte schon die Englein
singen und hatte bunte Kreise vor den Augen. "Danke, gut,
das reicht!" Oha - zum Glück war noch alles dran.
Zu guter Letzt krabbelte in diesem Moment eine Spinne vor ihr
lang. "Da, gucken sie mal, bei der ist auch ein Kabel locker!"
sagte ich und zeigte auf die Spinne. Im nächsten Augenblick war
die Spinne auch schon Matsch. Komisch, ich kenne keine Frau die
Spinnen mag - fast alle treten sofort drauf. Tja, ich habe dann
mit schmerzendem Finger die Reparatur zu Ende gebracht.
Daß beim Fiesta gar keine Flachstecker passen weil der
Rundstecker hat und ich die Kabelenden dann nur so
druntergeklemmt habe mußte sie ja nicht unbedingt wissen. Als
sie fragte was ich bekomme, sagte ich: "Nichts!"
Sie setzte sich seitlich in ihren Fiesta mit den Beinen nach draußen,
fingerte in ihrer Handtasche rum und meinte: "Nein, das geht
nicht - ich habe aber jetzt nur zehn Mark mit."
Ich sagte dann - mutig wie ich plötzlich war: "Naja, einen
kleinen Gefallen könnten sie mir vielleicht tun. Ich würde zu
gerne mal ihre schönen Füße küssen - die haben so herrlich
die Stecker zusammengetreten." Ich hockte mich vor ihr hin.
Sie wurde etwas rot und guckte ziemlich entgeistert. "Was? -
Das ist ja ein komischer Wunsch."
Jetzt wurde mir doch ziemlich heiß im Gesicht. Sie hob aber dann
doch einen Fuß etwas hoch und sagte: "Naja, wenn sie
unbedingt wollen - Aber die stinken bestimmt." Ich zog ihr
langsam den Schuh aus (rote Pumps). Ich drückte einen dicken Kuß
unter ihre Fußsohle und leckte ein bißchen. Sie wußte nicht,
ob sie das nun toll finden soll und guckte sehr verunsichert.
"Aber die stinken doch..." meinte sie.
"Nein, nein - sehr hübsch und angenehm!" sagte ich,
zog ihr den Schuh wieder an und ließ sie entschwinden. Sie
winkte noch lange - ich glaube sie hat es doch etwas genossen.
Und natürlich haben ihre Füße gestunken...
|
| |
|
Site hosted for free by CleanAdultHost.com |