FussVideo - Text 240: Das kaputte Auto

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Das kaputte Auto
Von berot

"Ford kauft man nicht!", hat mir mal ein KFZ-Meister gesagt. Schön, daß doch noch ab und zu Leute Ford kaufen - die gehen dann auch schön kaputt und man kann - sofern es sich um eine nette Dame handelt auch behilflich sein. Ich fuhr also mit meinem Nichtford auf einer Zweispurigen, als plötzlich Stau war. Vorne dampfte ein kleiner Fiesta vor sich hin - kochendes Kühlwasser. Als ich sah, daß eine schmucke Enddreißigerin daneben stand und hilfesuchend in die Menge guckte, hielt ich an, holte mein Abschleppseil heraus und zog sie in einen Nebenweg.
Ich guckte in den Motorraum und diagnostizierte: "Lüfterrelais defekt," holte aus meinem Auto ein Stück Kabel und zwei Flachstecker zum überbrücken. "Ich habe leider keine Zange mit," log ich ihr vor. "Aber sie haben da so ganz dünne Absätze mit Messing unten dran, damit könnte es klappen - das Kabel muß nämlich in den Steckern festgequetscht werden." Ich erklärte ihr, daß ich das Kabel zum Überbrücken des Lüfterrelais brauche, damit der Lüfter wieder läuft. Dann holte ich eine Decke aus meiner Kutsche, legte mich auf den Boden, hielt das Kabel in den Kabelschuh und bat sie, sich rumzudrehen und mit ihrem Absatz den Flachstecker zusammenzutreten.
Ohne zu fragen stellte sie sich wie gewünscht hin und versuchte nun, genau auf die Klemmstelle zu treten. Dieser Anblick war schon mal goldwert! Sie traf natürlich nicht, so daß ich mit der linken Hand ihren Fuß führen durfte. Dabei griff ich unter ihre Sohle, so daß nur noch rechts und links Daumen und kleiner Finger rausguckten. "Aber die sind doch dreckig..." und "Tut das nicht weh?" fragte sie immer wieder.
"Nein, immer feste drauf! Das Kabel muß gut sitzen, sonst gibt es einen Kurzen!" Sie trat was das Zeug hielt und es tat natürlich weh, denn sie konnte ja nicht richtig auf dem Absatz stehen und kippelte immer vor und zurück - GEIL! Der Flachstecker war längst fest, aber ich ließ sie immer weiter drauf treten "Muß noch ein bißchen, wackelt noch..." war meine Ausrede.
Irgendwann bemerkte ich, daß sie nicht direkt sehen konnte, was unter ihrem Absatz lag. Sollte ich es wagen? Ja - jetzt oder nie! Ich sagte: "So, jetzt hier noch mal ganz wenig drauf und dann müßte es genügen." Ich schob den Stecker etwas zur Seite und legte meine Zeigefingerkuppe unter ihren Absatz. Ich weiß nicht, was die Frau unter "ein bißchen" verstand - jedenfalls trat sie voll drauf und ich hörte schon die Englein singen und hatte bunte Kreise vor den Augen. "Danke, gut, das reicht!" Oha - zum Glück war noch alles dran.
Zu guter Letzt krabbelte in diesem Moment eine Spinne vor ihr lang. "Da, gucken sie mal, bei der ist auch ein Kabel locker!" sagte ich und zeigte auf die Spinne. Im nächsten Augenblick war die Spinne auch schon Matsch. Komisch, ich kenne keine Frau die Spinnen mag - fast alle treten sofort drauf. Tja, ich habe dann mit schmerzendem Finger die Reparatur zu Ende gebracht.
Daß beim Fiesta gar keine Flachstecker passen weil der Rundstecker hat und ich die Kabelenden dann nur so druntergeklemmt habe mußte sie ja nicht unbedingt wissen. Als sie fragte was ich bekomme, sagte ich: "Nichts!"
Sie setzte sich seitlich in ihren Fiesta mit den Beinen nach draußen, fingerte in ihrer Handtasche rum und meinte: "Nein, das geht nicht - ich habe aber jetzt nur zehn Mark mit."
Ich sagte dann - mutig wie ich plötzlich war: "Naja, einen kleinen Gefallen könnten sie mir vielleicht tun. Ich würde zu gerne mal ihre schönen Füße küssen - die haben so herrlich die Stecker zusammengetreten." Ich hockte mich vor ihr hin. Sie wurde etwas rot und guckte ziemlich entgeistert. "Was? - Das ist ja ein komischer Wunsch."
Jetzt wurde mir doch ziemlich heiß im Gesicht. Sie hob aber dann doch einen Fuß etwas hoch und sagte: "Naja, wenn sie unbedingt wollen - Aber die stinken bestimmt." Ich zog ihr langsam den Schuh aus (rote Pumps). Ich drückte einen dicken Kuß unter ihre Fußsohle und leckte ein bißchen. Sie wußte nicht, ob sie das nun toll finden soll und guckte sehr verunsichert. "Aber die stinken doch..." meinte sie.
"Nein, nein - sehr hübsch und angenehm!" sagte ich, zog ihr den Schuh wieder an und ließ sie entschwinden. Sie winkte noch lange - ich glaube sie hat es doch etwas genossen. Und natürlich haben ihre Füße gestunken...

 

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