Aufregendes mit Kerstin
Von berot
Zu Kerstin - meiner Cousine - fuhr ich ab und zu mal übers
Wochenende. Sie war (und ist immer noch) eine kleine, ganz hübsche
mit zierlichen Füßchen der grazilen Größe 34. Schon immer
hatte ich es mit ihren Füßen. Anfangs legte ich Gummibärchen
und allerlei anderes Knabberzeugs unter ihre nackten Fersen und
sie trat diese platt. Ich aß sie dann auf - sie fand das sehr
lustig.
Nachts schlief ich in ihrem Bett - natürlich am Fußende, ihre Füße
in meinem Gesicht. Sie fand es schön kitzelig wenn ich ihre
Sohlen ableckte.
Bis auf Tiere zertrat sie alles, was ich ihr unter die Füße
legte. Zwei Gänseblümchen - unter jeder Ferse eine -
verwandelten sich nach einigen Schritten in undefinierbares Krümelzeugs.
Als ich meine eigene kleine Wohnung hatte und sie in meiner Nähe
eine Lehrstelle bekam, besuchte sie mich oft. Natürlich waren
ihre Füße der Mittelpunkt der Begegnungen.
Alles, was ich entbehren konnte, durfte sie zertreten.
Matchboxautos, Taschenradios usw. Ihr machte es auch irgendwie
Spaß - glaube ich jedenfalls. Sehr aufregend war ihr Spaziergang
auf meiner alten Modelleisenbahnplatte. Ich wollte sie eigentlich
verkaufen - aber als Kerstin da war konnte ich nicht anders - ich
holte die Anlage unterm Bett hervor und bat sie, doch mal auf der
Straße etwas spazieren zu gehen. Sie hatte (wie immer) ihre
herrlichen Sandalen mit Keilabsatz an. Ungläubig fragte sie, ob
sie das wirklich tun solle - die schöne Eisenbahn! Mir war die
Bahn in diesem Moment egal - "Mach' nur! Mach alles flach!"
sagte ich.
Sie lief die Straße hin und her, zertrat die kleinen Autos,
trampelte dann den Bahnhof total kaputt und sah mich ungläubig
an. "Weiter???" fragte sie. "Ja, bitte, bitte
alles!" sagte ich.
Nun gings los. Schranken, der Tunnel, alle Häuser und zu guter
Letzt die Waggons wurden von ihr zertrampelt. Die Loks hatte ich
vorher doch lieber runter genommen. Die Anlage war nun praktisch
Schrott - und ich glücklich. Sie genoß das anschließende Fußbad
(Sohlen lecken natürlich).
In den letzten Jahren fuhr ich mit dem Motorrad öfter mal zu ihr.
Sie ist mittlerweile wieder Solo und fährt mit mir liebend gerne
Motorrad. Immer in den Wald zu einem kurzen aber aufregenden
Spaziergang. Letzten Herbst konnte ich sie sogar überreden,
einen Mistkäfer mit ihrem Absatz langsam zu zertreten - sie
hat's gemacht. Zwar nicht sonderlich begeistert - aber sie hat es
getan! Sah absolut herrlich aus, wie sie den Absatz dann noch hin
und her gedreht hat.
Dieses Jahr besuche ich sie wieder. Ich habe schon angekündigt,
daß ich diesmal eine Kamera mitbringe um dieses Erlebnis zu
wiederholen und festzuhalten. Sie hat genickt...
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