Meine Cousine
Das Picknick
Ich war mal wieder zu spät dran, als ich den Wagen vor ihrem
Haus verzweifelt in eine viel zu enge Parklücke quetschte. Sie
schaute schon aus dem offenen Fenster ihrer Wohnung im Parterre
und lächelte. Endlich war es mir gelungen - der Wagen stand in
der Parklücke - und die Autos vor und hinter meinem waren wider
erwarten noch heil. Ich stieg aus und ging flotten Schrittes mit
den Blumen, die ich für sie gekauft hatte, in der Hand zur
Eingangstür ihres Hauses. Sie winkte mir zu und rief etwas was
ich nicht verstand. Ich winkte zurück und wußte im selben
Augenblick was sie mir wohl zugerufen hatte. Die
Hinterlassenschaft eines Hundes klebte an meiner Schuhsohle.
"Das bringt Glück!" rief Sie und lachte. Vanessa hatte
Recht dies sollte mir Glück bringen. Vanessa!!! Vanessa war
meine Cousine. Nein, nicht richtig, nur angeheiratet - wie wir
immer scherzten. Der zweite Mann meiner Mutter war ihr Onkel. Sie
ist vier Jahre älter als ich und sehr attraktiv. Als ich fünfzehn
war und sie kennenlernte hatte ich mich sofort in sie erliebt.
Aber wie das Leben grausam seien kann, gerade mit fünfzehn,
wurde aus uns natürlich kein Paar. Kein Paar - aber die besten
Freunde und diese Freundschaft wurde noch tiefer als sie sich ein
paar Jahre später zum weiblichen Geschlecht hingezogen fühlte.
So stand ich nun und versuchte am Randstein meinen Schuh zu säubern.
Als ich dann endlich soweit war und vor ihrer Wohnungstür stand
brauchte ich nicht zu klingeln sie öffnete und Vanessa stand vor
mir. "Zieh Deine Schuhe aus und komm rein," grinste Sie
und ihre grünen Augen leuchteten vor Spott.
Ich tat wie mir geheißen und lieferte meine Blumen ab. "Danke,
lieb von Dir. Kommst Du mit in die Küche? Bekommst auch noch
einen Kaffee. Ich muß noch unseren Picknickkorb packen,"
sagte Sie.
Wir wollten heute mal raus aus der Stadt und im Grünen ein
nettes Picknick veranstalten. "Kaffee wäre Spitze,"
erwiderte ich. In der Küche setze ich mich und beobachtete ich
sie wie sie die Blumen ins Wasser stellte und anfing den Korb mit
lauter leckeren Sachen zu packen. Als sie mir den Rücken
zudrehte nutzte ich die Gelegenheit und musterte sie von oben bis
unten.
Ihr blondes Haar, sie half da immer etwas nach, fiel ihr bis auf
die Schultern. Sie trug ein rotes Sommerkleid, welches ihr bis zu
den Knöcheln reichte. Aber wie üblich verweilte mein Blick am längsten
auf ihren Füßen. Füße hatten schon immer eine enorme
erotische Wirkung auf mich. Schon damals als ich anfing meinen Körper
zu entdecken, dienten mir nicht nur die üblichen Unterwäscheseiten
aus Versandhauskatalogen als Vorlage meiner Phantasie, sondern
auch die - wo Strumpfhosen und Schuhe abgebildet waren. Füße
haben die gleiche Signalwirkung auf mich wie ein hübscher Busen
oder Po und gehören fest zu meinen sexuellen Wünschen und ich
lebe diese Neigung in meinen Beziehungen auch aus, wobei ich
meist zwar auf etwas Verwunderung aber auch auf Verständnis stoße.
Vanessa, obwohl sie sonst eigentlich so gut wie alles von mir wußte,
hatte von dieser Seite in mir wohl keine Ahnung - dachte ich
jedenfalls. Denn auch wenn wir oft über unser Sexualleben
sprachen, so hatte ich ihr diese Neigung stets verschwiegen. Aber
gerade Vanessas Füße waren immer besonders sexy für mich. Ich
weiß nicht wie oft ich es in meinen Tagträumen mit ihren Füßen
getan hatte - leider nur in meinen Träumen hatte sie mich sanft
mit ihnen massiert. Habe ich sie gestreichelt und geküßt. Halt
das stimmt nicht ganz! Einmal als sie schlief, war ich so frech
und hab ihr einen Bussi auf den Fuß gegeben. Ob sie das gemerkt
hatte, weiß ich bis heute nicht so ganz genau.
So saß ich nun mit meiner Kaffeetasse in der Hand und schaute so
lange es ging auf ihre nackten Füße. Sie stand immer noch mit
dem Rücken zu mir. Als sie sich plötzlich umdrehte, hob ich
schnell meinen Blick und fragte sie, ob es bei ihr etwas Neues
gab. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und lachten viel über
das was uns beiden in letzter Zeit so passiert war. Lieb gemeinte
Schadenfreude ist bei uns beiden eine starke Charaktereigenschaft.
"Nun aber los," meinte sie. "Schuhe anziehen. Ich
habe Hunger." Im Flur kramte sie in ihrem Schuhschrank und
ich beobachtete sie dabei - meine Schuhe standen vorsichtshalber,
um einer eventuellen Geruchsbelästigung vorzubeugen, noch vor
der Wohnungstür. Sie hielt mir auf einmal ein Paar neuer roter
Pumps entgegen. "Die hab ich mir extra für dieses Kleid
gekauft," erklärte sie. "Werde ich aber jetzt lieber
nicht anziehen. Wir laufen ja ein ganzes Stück und dann tun sie
mir nachher weh."
Die Pumps waren nicht sehr hoch und hatten einen keilförmigen
Absatz sie gefielen mir sehr gut. "Die sehen aber sicher
toll zu deinem Kleid aus - zieh sie bitte an," sagte ich und
hoffte sie merkte es nicht, daß ich ganz schön versessen war
sie heut in diesen Schuhen zu sehen.
"Na gut aber wehe mir tun nachher die Füße weh!"
drohte Sie. Sie schlüpfte in die Schuhe. "Na wie sieht es
aus?" fragte sie und wippte mit ihren Pumps auf und ab. Die
Pumps waren wirklich sehr schön und so offen geschnitten, daß
man gerade noch den Ansatz ihrer Zehen sehen konnte.
"Wollen wir endlich los - ich denke du hast Hunger?"
Mir wurde die Situation langsam peinlich.
"Ja, gehen wir Du Spielverderber - folge mir!" sagte
sie lachend und flog flotten Schrittes an mir vorbei. Auf dem Weg
zum Auto dachte ich über den Spielverderber nach. Die
Parksituation um meinen Wagen hatte sich entspannt.
Wahrscheinlich hatten die Besitzer der anderen Autos mein Parkmanöver
beobachtet und ihre Wagen in Sicherheit gebracht. Nachdem ich ihr
die Tür aufgehalten hatte, ein Überbleibsel aus vergangenen und
sonst erfolglosen Tanzschultagen, fuhren wir los.
"Hier stinkt es," grummelte sie.
"Meine Schuhe sind wieder sauber," erwiderte ich.
"Dann hast Du nicht geduscht," lachte sie.
Wir witzelten die ganze Fahrt über und auch auf dem Weg durch
den Wald zu einer Wiese auf der wir unser Picknick abhalten
wollten. Bis sie plötzlich sagte: "Du schaust mir heute
schon wieder die ganze Zeit auf die Füße ist was?"
Im ersten Moment war ich so verlegen, daß ich nicht gleich
antworten konnte. "Der schwere Korb beugt mich. Deshalb der
gesenkte Blick - vielleicht machst Du mal eine Diät. Müsli und
Joghurt sind entschieden leichter," stammelte ich und bekam
einen Schlag in die Rippen.
Wir erreichten die Wiese und setzten uns in Gras. Das von ihr
zubereitete Picknick schmeckte köstlich. Es gab Salate, kaltes
Fleisch und Käse, dazu tranken wir einen nicht zu trockenen
Rotwein. Zum Nachtisch gab es Kuchen mit Schlagsahne. Als wir
fertig waren und kein Blatt mehr in unsern Mägen Platz hatte
lobte ich sie für ihre Kochkunst. Sie lächelte, aber dann
verfinsterte sich ihr Blick.
"Du bist schuld!" giftete sie mich an. "Meine Füße
tun weh - los massieren!" Sie saß mir gegenüber und
streckte mir jetzt ihre Beine entgegen. Ich wollte was sagen,
aber sie unterband jeden Widerspruch. "Los jetzt!" Ihre
Augen blitzten.
Vorsichtig und ganz langsam zog ich ihr einen Pumps aus und hielt
ihren Fuß hoch, dabei rutschte ihr Kleid über die Knie. "Du
sollst mir nicht unter das Kleid schauen sondern meine Füße
massieren!" lachte sie.
"Als ob ich so was machen würde - übrigens niedlicher Slip..."
Nun lachten wir beide und ich fing an ihr vorsichtig den Fuß zu
massieren. Mit den Daumen strich ich ihr über den Ballen bis zu
den Zehen. Sie seufzte und ich machte weiter. In einer Hand hielt
ich ihren Hacken und mit der anderen zog ich sanft an ihren Zehen.
"Fester - das tut gut!" lächelte sie mich an und stöhnte
dabei. Nach einiger Zeit setzte ich ihren Fuß vorsichtig auf den
Boden zurück - in das Gras. Dann nahm ich ihren anderen Fuß und
zog den Schuh aus. Sie bewegte die Zehen wobei sie schwer
ausatmete. "Frei endlich frei!" lachte Sie. Ich
massierte nun diesen Fuß und hoffte inständig, sie dachte diese
Beule in meiner Hose hatte die Autoschlüssel als Ursache, die
ich in der Tasche trug.
Ihr Fuß in meiner Hand erregte mich schon sehr und ich hörte
erst auf als sie sagte: "Genug, das reicht jetzt. War sehr
schön!" Sie lächelte "Nun zu deiner Belohnung,"
sie zog ihren Fuß langsam aus meiner Hand, "nicht traurig
sein. Du bekommst ihn gleich wieder," schmunzelte sie und
zog ihre Beine dicht an den Körper heran. Ihr Kleid rutschte
weit über ihre Oberschenkel Dann nahm sie mit den Fingern von
ihrem Teller, der neben ihr stand, einen Rest Schlagsahne und
bestrich damit die Zehen eines ihrer Füße. "Für Dich!"
flüsterte sie und hob ihr Bein bis der Fuß ungefähr in meiner
Brusthöhe war.
Ich war völlig überrascht und stammelte: "Warte mal
Vanessa... Du... ich weiß nicht..."
"Sei bitte still und genieße es doch einfach," flüsterte
sie und setzte ihre mit Sahne glänzenden Zehen auf meinen Mund,
während der andere Fuß in meinen Schoß fuhr. "Ich weiß,
daß dir das gefällt," und der Fuß in meinem Schoß drückte
sanft auf die Stelle, die ich gehofft habe mit meinen Autoschlüsseln
zu erklären. "... und wie dir das gefällt..."
wisperte sie mit einem Lächeln und verstärkte ein wenig den
Druck in meinem Schoß.
Ich konnte mich nicht länger zurück halten und nahm ihre Zehen
vorsichtig in den Mund. Meine Augen hielt ich geschlossen während
meine Zunge um ihre Zehen fuhr. Mir wurde auf einmal bewußt was
ich da gerade machte und hielt inne. Gab ihre Zehen frei und
schielte durch halbgeöffnete Augenlieder nach ihr. Sie hatte die
Arme unter dem angehoben Bein verschränkt um es zu entlasten.
Als sie meinen Blick bemerkte lächelte sie lieb: "Mach
weiter - es ist OK!" Ich nahm ihren Fuß in beide Hände und
küßte ihn sanft. Sie fing an mit dem anderen Fuß an der Beule
meiner Hose zu reiben. Meine Erregung war so stark, daß es in
der jetzt viel zu engen Jeans die ich trug schmerzte.
"Laß ihn raus," flüsterte sie und sie nahm ihren Fuß
weg. Ich stöhnte und stand auf. Während ich mich auszog, strich
sie sich wieder Sahne auf die Füße und als ich mich wieder
setzte kamen sie diesmal beide zu meinem Mund. Ich küßte und
leckte sanft an ihnen bis sie einen Fuß langsam aus meinen Händen
nahm. Sie glitt mit ihm an meiner Brust herunter. Vorsichtig
fanden ihre Zehen meinen Schwanz und fuhren zärtlich an ihm hoch
und runter. Ich fing vor Lust an zu zittern.
Die Küsse, die ich dem anderen Fuß gab, wurden
leidenschaftlicher. Irgendwann folgte der Fuß dem ersten und sie
rieb mit beiden Füßen an meinem Schwanz. Mein Zittern und Stöhnen
wurden stärker und meine Erregung wollte ihren Höhepunkt nehmen.
Sie merkte das und lies von meinem Schoß ab. Ihre Füße
streichelten meine Brust bis meine Erregung etwas nachließ, dann
glitten sie wieder in meinen Schoß. So spielte sie eine ganze
Weile mit mir und ihre Füße rieben meinen Schwanz, streichelten
meine Brust oder ich konnte mit meiner Zunge mit ihren Zehen
spielen. Nur zum Höhepunkt durfte ich noch nicht kommen, das
wollte sie bestimmen.
Vor lauter Lust vergaß ich völlig meine Umwelt. Dann endlich
erlaubte sie, daß ich zwischen ihren Füßen kam. "Uih -
das ist aber viel!" lachte sie. "Muß dir aber Spaß
gemacht haben..."
Ich seufzte nur. Ihre Füße rieben immer noch vorsichtig an
meinem Glied. "Du hättest das schon viel früher mal haben
können, wenn Du mal etwas gesagt hättest..." tadelte sie
mich. "Wir kennen uns jetzt schon so lange und wissen Dinge
voneinander, die wir sonnst kaum einen erzählt hätten. Wir sind
doch schon seit Ewigkeiten Freunde, da kannst Du mich doch fragen
und brauchst nicht warten bis ich mal zufällig mal schlafe,"
lachte sie.
Es dauerte eine Weile bis ich genug Luft hatte um zu antworten.
"Man läuft nicht so rum und sagt 'auch übrigens ich bin
heiß auf deine Füße darf ich mal?'"
"Na wie auch immer, wenn Du das nächste mal ganz heiß auf
meine Füßchen bist, sag ruhig Bescheid und vielleicht sag ich
noch mal ja," lachte sie und nahm meine Hand.
Als wir zurück durch den Wald liefen fragte sie dann noch:
"Hast Du eigentlich die Leute bemerkt, die da vorbeikamen?"
"Wie bitte - ist nicht dein Ernst!" entfuhr es mir
erschrocken.
"Die haben nicht schlecht geguckt. Du mit deiner Latte und
meinem großen Zeh im Mund," lachte sie und nahm mich in den
Arm...
Der Einkauf
Ich war hundemüde und freute mich nur noch auf mein Bett.
Manchmal hasse ich meinen Job bei der Feuerwehr, denn als
Feuerwehrmann in einer Großstadt konnte der Dienst tagsüber
hart und die Nächte noch schlimmer werden. So einen Dienst hatte
ich hinter mir - vierundzwanzig Stunden voller Alarme und so gut
wie nicht geschlafen. So stand ich also an diesem Morgen vor
meinem Bett und war zu faul und zu müde mich auszuziehen. Ich
ließ mich einfach fallen und ich glaube ich hatte schon
geschlafen bevor ich in meinen Decken und Kissen landete.
Dieser glückselige Schlaf der Gerechten und übermüdeten
Feuerwehrmänner sollte nicht lange währen. Das Telefon riß
mich aus meinen Träumen. Im ersten Augenblick dachte ich ich muß
zu einem weiteren Alarm bis mir bewußt wurde, daß ich zu Hause
in meinem eigenen Bett lag.
Wütend nahm ich den Hörer ab: "Ich bin nicht da!"
grummelte ich.
"Hallo Süßer, hier ist Vanessa," flötete eine Stimme
aus dem Hörer.
"Du störst - und außerdem wenn Du Süßer zu mir sagst,
willst Du meistens - eigentlich immer - was von mir,"
unterbrach ich sie barsch.
Sie ließ sich aber nicht beirren und flötete weiter in mein Ohr:
"Hat mein Brummbär etwa schlechte Laune? Die kleine Vanessa
möchte heute so gerne Einkaufen gehen und Dich unbedingt dabei
haben..."
"Mich oder mein Auto?" erwiderte ich und setzte mich
auf.
"Beides!" sagte sie und lachte. "Hast Du Lust?
Kannst auch ruhig noch schlafen und wir treffen uns später -
falls dein Dienst so schlimm war."
"Woher weißt Du, daß ich geschlafen hatte?" fragte
ich.
"Du grummelst immer, wenn man Dich weckt!"
Darauf ging ich nicht näher ein. Vanessa hatte in ein paar Tagen
Geburtstag und wollte dies mit einer großen Fete feiern.
Bestimmt wollte sie heute die Besorgungen dafür erledigen und
brauchte jemanden der sie fährt und ihre Tüten trägt. Wenn ich
jetzt erst schlafe, würde das mit dem Einkaufen nichts mehr
werden dachte ich und außerdem hatte ich immer noch das Gefühl,
daß sie seit unserem Picknick etwas gut bei mir hatte. Darum
erklärte ich: "Ich komme gleich vorbei."
"Willst Du nicht erstmal schlafen?" fragte Sie.
"Nein, bis gleich," sagte ich und legte auf.
Unserer Picknick lag jetzt einige Wochen zurück und es war mir
immer noch ein wenig peinlich. Sie hatte mich damals völlig überrascht,
daß sie von meiner Macke wußte und mir ein so ungemein
erotisches Erlebnis schenkte. Obwohl mich jetzt ihre Füße um so
mehr reizten, hatte ich es strikt vermieden sie darauf
anzusprechen - oder sogar eine Bitte zu äußern. Ich hatte
Angst, obwohl sie damals die treibende Kraft war. Daß dieser
Nachmittag unser Freundschaft geschadet und sie vielleicht alle
Achtung vor mir verloren hätte... es deutete aber nichts darauf
hin, bis auf den ein oder anderen Scherz von ihr, was für sie
aber völlig normal war und wohl liebevoll gemeint war.
Ich schwang mich aus dem Bett und war kurze Zeit später auf dem
Weg zu ihr Unterwegs hielt ich mich mit lauter Musik aus dem
Radio wach und erreichte nach wider erwaten unfallfreier Fahrt,
was sehr viel Gutes über das Fahrkönnen der anderen
Verkehrsteilnehmer aussagt, mein Ziel. Mit der Hoffnung daß mir
keiner die beiden bei Rot überfahrenen Ampeln übelgenommen
hatte schlenderte ich zu ihrer Tür.
Ich klingelte nicht sondern fing, von der lauten Musik, die ich
aus dem Autoradio während der Fahrt vernommen hatte stimuliert,
aus vollem Hals an zu singen. Dies tat ich mit wahrer Hingabe -
schön schräg und falsch: "Hier ist ein Mensch der will zu
Dir - drum öffne ihm ganz schnell die Tür..." Mein
musikalischer Beitrag zur deutschen Schlagerwelt hatte Erfolg und
eine lachende Vanessa stand vor mir. Sie war nur in ein weißes
Badetuch gehüllt. Sie nahm meine Hand.
"Heh, du bist ja noch gar nicht fertig!" fing ich an zu
grummeln, nachdem sie mich in die Küche geführt und mich auf
einen Stuhl gesetzt hatte.
"So schnell hatte ich nicht mit Dir gerechnet,"
entschuldigte sie sich.
"Nicht mal Kaffee ist fertig," jammerte ich, "toller
Service!"
"Ich dusche nur noch schnell und den Kaffee koch Dir mal
schnell selbst," vertröstete sie mich und drehte sich um.
Ich war noch nicht fertig mit meinem Ärger: "Aus dem Bett
werfen und jetzt auch noch selber Kaffee kochen - na toll!"
Blitzschnell hob sie ihr Badetuch und streckte mir ihren nackten
Hintern entgegen, dabei schaute sie über ihre Schulter und
streckte ihre Zunge heraus. Dann verschwand sie Richtung Bad.
"Hübscher Po!" rief ich ihr nach.
"Hübscher als meine Füße?" kam es lachend zurück
Das waren so die Scherze, die ich seit unserem Picknick über
mich ergehen lassen mußte. Während ich mir meinen Kaffee brühte,
sann ich nach Rache. Im Badezimmer konnte ich hören wie sie die
Dusche anstellte und nach einiger Zeit zu summen anfing. Mit viel
Genuß drehte ich in der Küche das warme Wasser an und vernahm
mit diebischer Freude ihren gellen Aufschrei, als ihr Wasser kalt
wurde. 'Die Rache ist mein!' grinste ich in mich hinein.
Als sie aus dem Bad kam und in ihr Schlafzimmer ging um sich
anzuziehen, nahm ich meine Kaffeetasse und folgte ihr. Sie
schaute mich erstaunt an als ich das Zimmer betrat und es mir auf
ihrem Bett bequem machte. Sie trug wieder nur ein großes
Handtuch um den Körper gewickelt. "Willst Du mir etwa beim
anziehen zu schauen?" fragte sie überraschten, großen
Augen.
"Jau!" grinste ich zurück. Eigentlich rechnete ich
damit, daß sie mich aus dem Zimmer warf, aber sie lies mit einem
"Tah-Tah!" das Handtuch fallen und stand nackt vor mir.
Jetzt hatte ich die großen Augen. Sie ließ mir viel Zeit sie zu
bewundern bevor sie sich zu ihrem Kleiderschrank umdrehte. Ich
nahm einen Schluck Kaffee und schaute schamlos auf ihren Po.
"Es ist wirklich kein Wunder, daß ich mal so verliebt in
dich war," murmelte ich ohne meinen Blick abzuwenden.
"Und bist du das jetzt nicht mehr?" fragte sie ohne
sich umzudrehen.
Ich war überrascht, daß sie mein Murmeln verstanden hatte:
"Doch, ja klar - nur halt etwas anders..."
Vanessa drehte sich um und setzte sich breitbeinig auf meinen
Schoß. Nahm meinen Kopf in ihre Hände und flüsterte mir ins
Ohr: "Ich dich auch!" Dann küßten wir uns kurz und
sie stand lachend auf.
Als sie anfing sich anzuziehen, was ich natürlich mit einem
Seufzer bedauerte, fiel mein Blick auf einen kleinen Bilderrahmen
auf ihrem Nachttisch. "Ist das Deine neue Freundin?"
fragte ich und musterte das Bild. Es zeigte eine schwarzhaarige
Frau Mitte zwanzig.
"Ja das ist Bea - du kennst sie ja noch gar nicht!"
erwiderte Vanessa und schlüpfte in einen weißen Body. Vanessa füllte
sich seit einiger Zeit zu ihrem eigenen Geschlecht hingezogen.
Dies hatte unser Freundschaft keinen Abbruch getan - ganz im
Gegenteil. Ich war schon immer der Meinung gewesen, daß es egal
ist ob man nun das eigene oder andere Geschlecht liebt -
Hauptsache man kann überhaupt lieben, das ist selten genug.
Vanessa war glücklich mit ihrem Weg, der sie zu einer andern
Frau geführt hatte und nur das sollte zählen. "Ich lerne
sie ja sicher auf deiner Fete kennen," sagte ich während
Vanessa sich, unter meinem lüsternen Blick, weiter anzog, wie
sie lachend bemerkte, erzählte sie von ihrer Freundin. Ihre
Augen leuchteten dabei. Es war schön sie glücklich zu sehn,
anderseits tat es mir auch ein wenig weh. Jedenfalls war ich
gespannt diese Bea kennenzulernen.
Endlich war sie so weit und brauchte sich nur noch Schuhe
anzuziehen. Wir standen im Flur - sie vor ihrem Schuhschrank, ich
an der Wohnungstür - und drängelte, weil ich los wollte. Sie
schaute auf ihre Füße und tat so als ob sie fürchterlich überlegen
mußte " Hmm - was zieh ich nur für Schuhe an?" Ich
verdrehte die Augen und seufzte. "Wie wäre es mit dehnen?"
sagte sie und nahm ein Paar leichter Sommerschuhe aus Leinen aus
dem Schrank: "Was meinst Du?"
"Zieh lieber Gummistiefel an," grummelte ich, "ich
fang nämlich gleich zu weinen an, wenn wir nicht langsam los
kommen."
Es blieb bei den Sommerschuhen und einige Zeit später, der
Verkehr hatte uns, trotz wildem Fluchen meinerseits, ziemlich
aufgehalten, bummelten wir händchenhaltend durch das volle
Kaufhaus. Bald brauchte ich beide Hände um die Unmengen an Tüten
zu tragen, in denen ihre Einkäufe steckten. Immer wenn wir an
einer Kasse standen, oder sie sich mit wahrer Leidenschaft und
wildem Blick, wie ich fand, in das Warenangebot eines Tisches
oder Ständers warf, nutzte ich die Gelegenheit, lehnte mich
irgendwo an und döste. Bis mich ein Schlag in die Rippen wieder
weckte und mich an die wieder angewachsene Anzahl Tüten rief.
Einmal mußten wir zwei Einkausabteilungen zurück, weil ich die
Tüten vergessen hatte. Sie meint bis heute, daß das Absicht war.
So richtig wach und bei der Sache war ich nur, als sie mit mir in
die Strumpfabteilung ging. Interessiert schaute ich ihr über die
Schulter als sie sich ein Paar Strumpfhosen aussuchte.
Sie bemerkte mein Interesse und grinste von einem Ohr zum anderen.
"Schau einer an! Die ganze Zeit trottest du nur so hinter
mir her und sagst kein Wort und auf einmal ist der Herr wach!"
Ich kaschierte meine Peinlichkeit indem ich unschuldig zu pfeifen
anfing. "Was würdest Du Dir denn wünschen was mal ich
tragen soll?" fragte sie ganz unschuldig.Ich hatte gehofft,
daß sie dies fragen würde und schob sie zu dem Ständer mit den
halterlosen Strümpfen. "Ach ja, "war ihr Kommentar und
gemeinsam suchten wir ein Paar schwarze Nylons mit Naht und einem
breiten Spitzenrand und ein Paar weiße Netzstrümpfe aus. Als
wir an der Kasse standen und die Verkäuferin den Preis nannte
verkündete Vanessa laut: "Die zahlt er - er erfindet sie so
sexy." Rot im Gesicht und mit einer Tüte mehr folgte ich
Ihr in die Schuhabteilung.
"Nur mal kucken..." sagte sie und ging durch die Reihen
bis wir bei ihrer Größe waren. Vanessa setzte sich auf einen
bereitstehenden Hocker und schlüpfte aus ihren Schuhen. Sie
hatte heute morgen eine schwarze Nylonstrumpfhose angezogen und
strich sich jetzt lasziv mit ihren Händen über ihre Füße,
wobei sie mir ein Lächeln schenkte.
"Hör auf!" bat ich sie.
Sie lachte: "Gib mir mal die - zweite Reihe, außen."
Ich nahm das beschriebene Paar aus dem Regal. Es waren braune
Pumps. "Zieh sie mir bitte an," bat sie mit einem
Augenaufschlag den nur sie beherrschte. Obwohl ich langsam eine
Erregung verspürte wollte ich nicht so recht. "Bitte,"
sie klimperte mit den Augen. Ich kniete mich vor ihr hin und
hoffte, daß wir keinem auffielen. Nachdem sie diese Schuhe
probiert hatte, wollte sie ein anderes Paar und ich wurde wieder
zum Regal geschickt. Dieses Spiel wiederholte sich noch einige
Male. Einerseits erregte es mich wie sie betont langsam mit ihren
Füßen in die von mir gebrachten Schuhe glitt, anderseits fühlte
ich mich unbehaglich. Aber ihr bereitete es sichtlich Vergnügen.
"Jetzt such Du mal welche aus - was würde Dir denn
Gefallen?" flüsterte sie und sah zur mir auf. Ich stand am
Regal und schaute auf ihre Füße wie sie aus dem zuletzt
gebrachten Paar schlüpfte.
"Hör bitte auf mich zu reizen, das ist nicht sehr nett. Mir
ist das hier peinlich und unangenehm," bat ich sie.
Vanessa schlug die Beine übereinander und legte ihren Kopf
schief: "Unangenehm? Nicht auch ein wenig aufregend?"
Sie wippte mit dem einen Fuß. "Zeig mir was dir gefällt!"
"Du läßt nicht locker, nicht wahr," seufzte ich.
"Nein!" erwiderte sie schnippisch und lachte. Ich nahm
ein Paar Pumps aus dem Regal, die ich schon die ganze Zeit im
Blick hatte. Sie waren aus schwarzem, glänzendem Leder und sehr
hoch. Der Pfennigabsatz war aus silberfarbenen Metall. Ich
stellte sie mit einem Grinsen vor ihr auf den Boden und richtete
mich wieder auf.
Sie schaute zu mir auf: "Die soll ich für Dich anziehen?"
Sie lächelte verführerisch, nahm einen Pumps und zog in sehr
langsam an, dabei lies sie mich nicht aus den Augen. Jetzt strich
sich Vanessa mit der Hand über den anderen Fuß und nahm den
zweiten Pumps. Wieder ganz langsam, glitt sie mit einem Seufzer
hinein. Dann stand sie auf und stellte ihre Füße ganz dicht
nebeneinander. "Uih sind die hoch!" lachte sie. Ich mußte
einfach auf ihre Füße schauen, die in diesen hohen Pumps
steckten. Sie kam auf mich zu und stellte sich ganz dicht vor
mich. "Gefällt Dir was Du siehst?" fragte sie leise in
mein Ohr.
"Vanessa hör bitte auf," raunte ich zurück.
"Findest Du meine Füßchen sexy in diesen Schuhen?"
ihre Stimme wisperte Ich antwortete mit "Ja!" in der
Hoffnung, daß sie jetzt ihren Spaß hatte und aufhörte mich
weiter zu reizen. Sie hörte natürlich nicht auf, dazu machte es
ihr viel zu viel Spaß mich verlegen und das war ich wirklich.
"Willst Du sie?" wisperte sie und biß mir ins Ohrläppchen.
"Antworte, und ich hör auf..."
Ich raunte: "Jaaa - du kleines Biest!"
Sie trat einen Schritt zurück: "Da mußt Du noch warten..."
lachte sie. "Das mit dem Biest faß' ich mal als Kompliment
auf - aber klein - mit den Absätzen!?"
Ich überlegte kurz ob ich ihr ein Paar Schuhe an den Kopf werfen
sollte und fing dann auch an zu Lachen. Sie schlüpfte viel zu
schnell aus den Pumps und stellte sie ins Regal zurück. Wir
verließen die Schuhabteilung und ich war froh, trotz der vielen
Tüten, die ich jetzt wieder zu tragen hatte.
Vanessa, die plötzlich Mitleid mit meiner Müdigkeit hatte
schlug vor, daß ich mich in das Kaufhausrestaurant setzten solle
und sie die restlichen Besorgungen schnell alleine erledige. So
saß ich dann kurze Zeit später allein im Restaurant und schlief
nach der zweiten Tasse Kaffee friedlich an einen Gummibaum
gelehnt ein.
Vanessas Gelächter weckte mich. "Du siehst mit dem
Gummibaum auf dem Kopf aus wie Robinson Crussou. Ich Freitag, wir
wollen Gehen über Teich nach Hause," lachte sie.
"Du nicht Freitag, du sein langer Samstag!" erwiderte
ich und rieb mir die Augen.
Als wir wieder bei Ihr zu Hause waren und ich die Tüten im Flur
einfach fallen ließ erklärte sie mit einem mitleidvollem
Gesicht. "Du siehst ganz schön fertig aus. Leg dich doch für
ein paar Stunden in mein Bett. Ich wecke Dich dann und wir
trinken Kaffee zusammen."
Das brauchte sie mir nicht zweimal zu sagen. Sofort trollte ich
mich, während sie anfing in Ihren Einkäufen zu kramen, in ihr
Schlafzimmer. Ich zog mich bis auf T-Shirt und Slip aus und kroch
in ihr Bett und zog mir die Decke bis unter die Nase. Kurz nahm
ich noch ihren Duft war, als ich mich in ihr Kissen schmiegte und
war tief eingeschlafen.
Als ich von alleine aufwachte und die Augen aufschlug, lagen
neben meinem Kopf eine rote Rose und ein Buch von meinem
Lieblingsautor. Auf dem Buch lag ein Zettel, auf dem Danke stand.
Ich lächelte und schlief wieder ein.
Vannessa weckte mich indem sie mir einen Kuß auf die Stirn gab.
Sie saß neben mir auf dem Bett: "Der Kaffee ist fertig und
steht im Wohnzimmer," sagte sie und stand auf. Im ersten
Augenblick dachte ich, ich träumte noch. Vanessa hatte nur ein
langes T-Shirt an und die halterlosen, weißen Netzstrümpfe. Sie
bemerkte meine Überraschung. "Du hast sie bezahlt, dann
darfst Du sie ja auch mal an mir sehen," erklärte sie und lächelte.
Ich schaute an ihren Beinen herab und bewunderte die Strümpfe.
Dann wußte ich plötzlich, daß ich nicht gleich aufstehen
konnte. Sie hatte die schwarzen, hohen Pumps aus dem Kaufhaus an
und es regte sich was unter der Decke.
"Sie haben Dir doch gefallen, da habe ich sie halt gekauft,"
sagte sie. "Und wenn Du mit Zelten fertig bist, geh' bitte
ins Wohnzimmer." Sie klopfte sanft mit der Hand auf die
enstandenen Beule unter ihrer Decke.
Ich war rot. &quo
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