Büro
Es war mal wieder einer von den Tagen an denen gar nichts mehr
klappte. So langsam begann die Sache ihr über den Kopf zu
wachsen. Ihre Angestellten fingen an sich hinter ihren Rücken über
sie lustig zu machen. Trotz ihrer Top-Position war ihr noch nicht
klar wie sie diesem Trend Einhalt gebieten konnte. Sie rollte ein
kleines Stück von ihrem Schreibtisch zurück und stand auf. Mit
einer kurzen unbewußten Bewegung zog sie den kurzen Rock ihres
Business-Kleids zurecht. Mit einem tiefen Atemzug trat sie aus
ihrem Büro und schritt die Korridore entlang. Unklar über ihr
Ziel blickte sie aus den Augenwinkeln in die anderen Büros
hinein. Sie konnte erkennen wie die Angestellten tuschelten.
Bei diesem Rundgang nahm sie wahr das einige ihrer Anweisungen
nicht ernst genommen wurden. Verärgert runzelte sie die Stirn.
Sie überlegte noch etwas und wußte das es Zeit war zu handeln.
Zielstrebig ging sie auf das Büro von Konrad Mustermann zu. Ohne
anzuklopfen trat sie ein und erwischte ihn wie er gerade ein Bild
von ihr mit einem wunderhübschen Schnurrbart verzierte.
Wutentbrannt schrie sie ihn an.
Frech grinste er sie an und meinte wenn sie weiter solchen Unsinn
machen würde, würde er ihren Job übernehmen und sie könne
dann für ihn schuften. Er würde sie dann noch höchstens den
Kaffe kochen lassen und das wärs dann auch schon. Die Röte schoß
ihr ins Gesicht. Spitz antwortete sie das er in Zukunft gerade
noch ihr die Schuhe putzen könne. Er lachte und baute sich
provozierend vor ihr auf. Der Vorstand sagte er wäre mit ihrer
Arbeit nicht zufrieden denn ihre Führung wäre zu zaghaft und hätte
zuwenig Strenge.
Na gut, dachte sie, das kann er haben. Mit einem kurzen Ruck
rammte sie ihm ihr Knie in den Schritt. Überrascht traten die
Augen aus den Höhlen als er langsam japsend auf die Knie sank.
"Ist das die Strenge die du gemeint hast?" Unter
Schmerzen blickte er sie dümmlich von unten an. "Ich höre!"
Er öffnete den Mund doch außer einem Stöhnen war nichts zu
verstehn. "Also, was ist!?"
Noch immer keine Antwort. Langsam entglitt ihr die Kontrolle. Mit
einem Tritt auf seine Brust fiel er wie ein Sack nach hinten um.
Mit einem Gefühl der Macht trat sie ihm dann noch in die Seite.
Erneut stöhnte er auf. "Das Lachen ist dir wohl vergangen."
Sie hob einen Fuß und stellte ihn auf sein schmerzendes Glied.
"Tut das weh du Idiot? Ich werd dir zeigen mich zu
hintergehn. Wenn ich mit dir fertig bin wirst du mein Fußabtreter
sein und du wirst dich darüber auch noch freuen."
Sie machte einen Schritt vor und verlagerte das ganze Gewicht auf
den Fuß mit dem sie auf seinem Schwanz stand. Sein Gesicht lief
vor Schmerzen lila an. Lachend stieg sie von ihm runter und
schaute auf seinen Schreibtisch. Dort stand ein Bild von seiner
Frau und den zwei Kindern. Sie nahm es vom Tisch, warf es neben
ihm auf den Boden und zertrat knirschend das Bild. Glas
zersplitterte. Die Scherben bohrten sich unter ihren Fuß in das
Foto hinein und zerkratzten dieses bis nichts mehr zu erkennen
war. "Nummer eins!"
Sie öffnete seine Aktentasche. In dieser befand sich wohl sein
Mittagessen. Sie nahm zwei Plastikschalen heraus die mit Essen
gefüllt waren und warf sie auch auf den Boden. Krachend
zerbarsten die Schalen unter ihren Füßen. Das zermatschte Essen
besudelte den Teppich, die Schuhe. Sie trug schwarze Pumps.
"Jetzt sieh dir nur diese Sauerei an. Wer macht das jetzt
alles sauber? Also ich nicht! - Leck es ab!"
Stöhnend schüttelte er den Kopf. "Leck es ab!" Wieder
weigerte er sich. "Du Arsch!" Mit einem kräftigen
Tritt in seine Eier klingte in ihr etwas aus. Haß! Es war als ob
eine Sicherung in ihr durchbrannte. Wieder und wieder trat sie
auf ihn ein. Er bekam kaum noch Luft und seine Gesichtsfarbe
wurde bläulich. Sein Mund war zu einer schmerzverzerten Fratze
verzogen. In den Augen flackerte Panik.
Ihre Tritte hörten auf. Sie zog ihren Rock zurecht und sie
ordnete ihre Bluse. "Also,leck es ab!" Ihre Augen
funkelten ihn giftig an. Sofort begann er an ihrem Schuh zu
lecken. Sie preßte ihren Schuh gegen seinen Mund. Er mußte zurückweichen.
Schmatzend leckte er ihren Schuh sauber. "Na also, geht doch!"
Er nickte heftig. Sie stellte nun den Fuß auf seinen Kopf. Die
Nase wurde brutal unter dem Gewicht des Fußes zur Seite gedrückt
und war kurz davor zu brechen. "Er ist noch nicht sauber!"
Sie hob den Fuß an und er leckte die Sohle des Schuhs sauber.
Nach einiger Zeit war sie zufrieden. Ihre Gedanken waren soweit
auch wieder klar. Konrad Mustermann rapelte sich stöhnend vor
Schmerz am Schreibtisch auf. Sie hingegen wischte mit dem Arm das
gesamte Inventar vom Tisch. Dann nochmal ein kräftiger Tritt in
die Eier und dann rannte sie um Hilfe schreiend aus dem Büro.
Dabei riß sie ihre Bluse auf so das sie zerriß. In dem ganzen Bürodurcheinander
lag Konrad Mußtermann am Boden und japste nach Luft.
Konrad Mustermann wurde kurz nach diesem Zwischenfall von der
Firma entlassen. Ihm wurde vorgeworfen seine Vorgesetzte belästigt
zu haben. Sie hingegen stolzierte durch die Gänge der Büros und
weidete sich an den ängstlichen Blicke der Angestellten. Es
wagte keiner mehr Witze über sie zu machen, denn sie war
unberechenbar...
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