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FussVideo - Text 179: Besuch bei Verwandten

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Besuch bei Verwandten
Von mail@TrampleLady.de

Sie gähnte verstohlen, als sie auf die Uhr sah. Die Zeit wollte nicht vergehen, aber sich so früh aus dem Staube zu machen wäre äußerst unhöflich. Also blieb sie und versuchte, es sich auf dem unbequemen Stuhl etwas bequemer zu machen und streifte den Schuh des übergeschlagenen Beines vom Fuß. Mit einem kaum hörbaren Plopp fiel er auf den persischen Teppich, den ihre Cousine Inge so liebte. Womit hatte sie das verdient? Ihre Gedanken wanderten in ihr eigenes Leben, das sich so sehr unterschied von diesem Spießbürgertum, an dessen Tisch sie nun saß und deren Sachertorte loben mußte. Göttin sei dank war der Kaffe ausgezeichnet, was sie ein wenig versöhnlicher stimmte.
Plötzlich wurde sie in ihren Gedanken unterbrochen, denn sie spürte eine warme Hand an ihrem Fuß. Etwas irritiert schaute sie auf und bemerkte, daß der Nachbar - wie war noch sein Name, ach ja, Peter - unter den Tisch gekrochen war. Mit leicht rotem Kopf erschien er wieder oberhalb der Tischkante und murmelte entschuldigend: "Meine Serviette war runter gefallen."
"Peter, wie ungeschickt Sie sind," flötete Inge und schlug die Augen kokett nieder. Sie konnte es kaum mit ansehen, so sehr zerrte dieses Getue an ihren Nerven. Dann ritt sie förmlich der Teufel. "Vielleicht sollten wir ihm mal Manieren beibringen," schlug sie vor und lachte in die Runde, wobei sie Peter mit ihren Blicken durchbohrte.
"Ach, Lexa, was Du immer für verrückte Ideen hast!" kreischte ihre Tante. "Das wird nochmal böse enden mit Dir, das kann nicht gut gehen!" prophezeite sie.
Innerlich schüttelte Lexa sich vor Lachen, äußerlich blieb sie ruhig und lächelte ihre Tante freundlich an. "Da könntest Du sogar recht haben, liebe Tante, Du weißt doch, nur gute Mädchen kommen in den Himmel, aber die bösen kommen überall hin, denn die haben Phantasie, was ich von Dir nicht behaupten kann..."
Ihrer Tante blieb fast das Stück Sacher im Halse stecken. "Ich wußte, daß Du ein durch und durch verdorbenes Weibsbild...."
Lexa versetzte ihr mit dem Fuß einen Tritt gegen das Schienbein. "Damit Du weißt, wie ich Spießbürger behandele," unterbrach sie den aufkommenden Kreischanfall ihrer Tante. Allgemeines plötzliches Schweigen.
Inge nestelte nervös an ihrer Perlenkette, ihre Tante saß mit offenem Mund und angekauter Sachertorte in ihrem Lehnstuhl, Onkel Hannes sagte wie immer nichts und stierte stumpf auf seinen Teller (Seit wann er wohl aufgegeben hat? fragte sich Lexa), Peters Augen waren groß und glänzend auf seinen Schoß gerichtet, und sie überlegte ernsthaft, ob sie ihn nach seiner Erektion fragen sollte.
Die Tür sprang auf, und herein stürmten die beiden Bengel ihrer Cousine. "Lexa, du hast ja einen Schuh verloren," bemerkte der jüngere. Sie glaubte sich zu erinnern, daß er Stefan hieß.
"Du darfst ihn mir wieder anziehen," forderte sie ihn auf, aber Stefan hatte keine Lust. "Sie gestatten?" erbot sich Peter und beugte sich behende ohne ihre Zustimmung abzuwarten unter dem Tisch.
Tante Hertas Mund blieb weiterhin offen, die Situation überstieg ihr Begriffsvermögen. Onkel Hannes hob den Blick von seinem Teller, runzelte die Stirn und schaffte es, eine Augenbraue zu heben, ein deutliches Zeichen von Interesse. Cousine Inge rang nach Fasssung und zerriß fast die gute Perlenkette beim Versuch, ruhig zu bleiben und die Situation zu retten.
"Inge, Liebes, Du brauchst hier nichts zu retten, es ist alles in Ordnung, Schätzchen," säuselte Lexa und genoß derweil die zarten Streicheleinheiten, die Peter ihr unter dem Tisch verabreichte.
"Aber, Peter..." mehr brachte Inge nicht heraus, als der berechtigte Verdacht in ihr aufkeimte, daß Peter nicht nur Kavalier alter Schule war, sondern ein besonderes Vergnügen an den Füßen ihrer Verwandten fand. Während dessen hatte Peter sich gänzlich Lexas Fuß bemächtigt und mit seiner Zunge begonnen, die bestrumpften Zehen zu verwöhnen. Ein genußvolles leises Stöhnen konnte sie daher nicht unterdrücken, was ihre Tante veranlaßte, nach ihrem Riechsalz zu schreien ("Mein Reichsalz, Hannes, Hergott im Himmel!").
Onkel Hannes hob die zweite Augenbraue in die Höhe und wirkte wie ein verunglückter Mephisto. "Herta, reiß Dich zusammen, es ist doch gar nichts," brummelte er ärgerlich über die Sachertorte hinweg und machte keine Anstalten, sich zu erheben.
Lexa prustete laut heraus: "So gefälltst Du mir, Onkel Herbert, das ist ein guter Anfang!" lachte sie und streckte ihren Fuß, so daß Peter alle Zehen in den Mundstecken konnte.
Die Blangen tobten um den Tisch, und als Stefan stürzte, wollte er gerade zu heulen anfangen, als ihm jeglicher Laut in der Kehle stecken blieb. Dann rief er: "Tante Herta, Mama! Peter lutscht an Tante Lexas Zehen!" und krabbelte neugierig unter den Tisch.

Tante Herta schrie auf und fiel gekonnt in ihre übliche leichte Ohnmacht, Onkel Hannes stand nun doch auf und schlurfte zum Reichfläschchen auf dem Sideboard und Cousine Inge saß stocksteif und leichenblaß auf ihrem Stuhl, schnappte nach Luft und wäre am liebsten dem Verhalten ihrer Tante gefolgt.
Die Situation schien ein wenig zu eskalieren und Lexa überlegte, wie sie noch möglichst cool aus der Sache rauskam. Doch wieder ritt sie der Teufel. Sie griff auf den Tisch, zündete sich eine Zigarette an und inhalierte tief. "Laß Dich doch auch mal so verwöhnen, Inge," riet sie ihrer Cousine. "Nichts ist zärtlicher und angenehmer als die Zunge an den Füßen. Das müßte Dir doch schon aus anderen Situationen klar sein, Schätzchen."
Inges Augen glänzten verdächtig feucht, ihre Mundwinkel zitterten, und ein bißchen tat sie Lexa nun doch leid. Schließlich war sie in ihrem bürgerlichen Dasein irgendwie gefangen, und dieses Kaffeekränzchen paßte einfach nicht in ihr geordnetes Leben.
Lexa überlegte. 'Wie rettet frau eine unrettbare Situation? Es gibt für alles eine Lösung, also streng Deine grauen Zellen an!' Die Zigarette dampfte bläulichen Qualm durch den biederen Wohnraum, die Kiddis saßen unter dem Tisch und bestaunten Peters Ausdauer und Hingabe, Tante Herta spielte für Onkel Hannes die völlig zusammen gebrochene Ehegattin, Onkel Hannes bemühte sich um Sachlichkeit während der Riechsalzhandhabung, Inge saß nun lautlos heulend am Tisch und Peter...
Plötzlich drückte er Lexas Fuß auf seine Hose, und sie fühlte sein hartes pochendes Glied an ihrer Sohle. "Das geht jetzt zu weit, Peter!" fuhr sie auf und entzog ihm ihren Fuß. 'Es gibt Momente, da haben Göttinnen ein Einsehen mit mir,' dachte sie und schlüpfte in ihren Pumps.
Peter kletterte unter dem Tisch hervor und flüchtete durch die Terassentür in den Garten. Sie erhob sich, versetzte den beiden Jungen einen leichten Tritt unter dem Tisch, so daß sie kicherten, ging um den Tisch herum zu ihrer Cousine und nahm sie bei den Schultern. "Hör auf zu heulen, damit kriegst Du ihn nie," flüsterte sie Inge ins Ohr, gab ihr einen freundschaftlichen Klaps und schritt zur Tür.
"Danke für den guten Kaffee," lächelte sie in die betretene Runde und ließ die Tür mit einem leichten Klack ins Schloß fallen. Draußen kniete Peter auf der Treppe in Erwartung ihrer Füße, doch mit einem verachtenden Blick schritt sie an ihm vorüber und stieg in den ankommenden Bus...

 

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