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FussVideo - Text 154: Die Hexe

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Die Hexe

Es war kurz vor Mitternacht. Der Zug, der gerade in den Bahnhof einfuhr, war der letzte, den ich an diesem Abend nach Hause nehmen konnte. Ich stieg ein und ging durch die Abteile. Wie immer um diese Uhrzeit war der Zug so gut wie leer. Trotzdem ging ich bis ins letzte Abteil. Hätte ich gewußt, was für eine tödliche Versuchung mich dort erwartete, so hätte ich ihr doch nicht widerstehen wollen.
Das letzte Abteil war ein Raucherabteil. Normalerweise meide ich diese, da ich Nichtraucher bin, aber als ich an der Tür stand und mich gerade wieder umdrehen wollte, sah ich über der letzten linken Sitzbank eine kleine Rauchwolke aufsteigen. Diese Beobachtung hätte mich eigentlich erst recht dazu bewogen mich abzuwenden, jedoch vernahm ich im gleichen Augenblick einen fremdartigen, verlockenden Duft, der mich magisch anzog. Ich schritt langsam voran und nahm auf der letzten Bank auf der rechten Seite des Abteils Platz. Was ich nun sah lies meinen Atem stocken und mein Herz mir bis zum Hals schlagen.
Ich schätzte sie auf Mitte 30, Anfang 40. Sie trug eine weißes Top und einen schwarzen Lederminirock. Ihr feuerrotes Haar reichte ihr bis zur Hüfte. Ihr Gesicht war etwas blas, aber von einer edlen Schönheit, wie ich sie nie zuvor erblickt hatte. Ihre Augen giftgrün, eine perfekte gerade spitze Nase und die dünnen, graziös geschwungenen Lippen leicht mit rotem Lippenstift geschminkt. Um ihren Hals trug sie an einer feinen Silberkette einen seltsamen, ebenfalls silbernen Anhänger. Ich konnte nicht genau erkennen, was er darstellte. Am ehesten kam er noch einem japanischen Schriftzeichen nahe.
Sie trug flache schwarze Schuhe und hauchdünne cremefarbene Nylons. Ihre wohlgeformten Beine hatte sie übereinander geschlagen und las in einem Buch. Ich lies meine Blicke vorsichtig über ihre makellosen Beine gleiten. Mein Herz schlug schneller. Ich konnte meine Augen nicht von diesem Anblick lösen. Ich fühlte mich wie verzaubert. Magisch angezogen von der vollkommenen Schönheit ihrer nylonbestrumpften Beine. Da spürte ich ihren Blick. Ich sah ihn nicht. Ich spürte ihn. Mir wurde heiß, aber ich war immer noch in ihrem Bann. Ich wußte, daß ein Lächeln auf ihren Lippen lag. Sie hatte ein neues Opfer gefunden...
Plötzlich stand Sie auf. Ich löste meinen Blick von Ihr und mir wurde schwer ums Herz. Sie würde aussteigen und ich würde sie nie wiedersehen. Aus dem Augenwinkel sah ich Sie in einer Tasche suchen, welche über Ihr im Gepäckfach lag. Dann setzte Sie sich wieder. Ich riskierte einen kurzen Blick und sah, daß Sie anscheinend bloß das Buch verstaut und eine kleine Schminktasche herausgeholt hatte. Jetzt hielt Sie einen roten Lippenstift und einen kleinen Spiegel in den Händen und zog sich Ihre unwiderstehlichen Lippen nach. Wieder war ich wie gefangen von diesem Schauspiel. Schließlich steckte Sie Lippenstift und Spiegel in die Schminktasche und legte diese auf einen kleinen Tisch, der unter dem Fenster angebracht war.
Dann schlüpfte Sie sehr langsam aus ihren Schuhen und legte Ihre unbeschreiblich Schönen Füße auf den gegenüberliegenden Platz. Das war mein Ende. Ich starte Ihre Füße unverhohlen an. Sie lies mich erst ein wenig zappeln, dann fing Sie leicht damit an die Position Ihrer Füße und Beine zu ändern. Mein Herz raste wie wild und Ich spürte eine nahezu unerträgliche aber auch erregende Hitze durch meinen Körper strömen. Der Anblick Ihrer nylonbestrumpften Füße war das schönste, was ich jemals in meinem Leben gesehen hatte.
Plötzlich hielt der Zug abermals an und Sie schlüpfte schnell wieder in Ihre einfachen aber eleganten schwarzen Schuhe. Das Material sah sehr weich und geschmeidig aus. Wie weiches Leder, aber irgendwie dünner. Deutlich zeichnete sich die Form Ihrer Füße und Zehen ab. Die Schuhe sahen etwas abgetragen aus, waren aber unbeschädigt.
'Wie phantastisch sie duften müssen' dachte ich. Langsam stand Sie auf, nahm ihre Tasche aus dem Gepäckfach und ging zur Tür. Ich sah sofort, daß Sie ihre Schminktasche auf dem Klapptisch liegengelassen hatte. Der Zug kam zum stehen und Sie stieg aus. Ich stand auf, griff mir schnell die kleine Tasche und folgte Ihr. Ich dachte darüber nach, ob ich Ihr die Tasche gleich wiedergebe oder Ihr erst einmal folgen sollte. 'Hatte Sie sie vielleicht sogar absichtlich liegen lassen?' dachte ich bei mir, als ich Ihr hinterherging.
Mein Blick fiel auf Ihre Beine und erst jetzt fiel mir auf, daß Sie eine Strumpfhose mit Naht trug. Die Konturen ihrer perfekten Beine raubten mir fast den Verstand. Ich ging wie benommen hinter Ihr her. Wir kamen zu einem Parkplatz. Sie ging auf einen schwarzen Sportwagen zu. Als Sie gerade den Autoschlüssel aus der Tasche holte, faste ich allen Mut zusammen und sprach Sie an...
"Entschuldigen Sie, Sie haben Ihre Tasche im Zug vergessen." Sie drehte sich um und sah mich erst etwas erstaunt, dann aber sogleich erfreut an. "Oh, wie nett von Ihnen, daß Sie darauf geachtet haben. Vielen Dank." Ich gab Ihr die Tasche. "Wo wohnen sie denn? Vielleicht kann ich sie ein Stück mitnehmen..."
Oh Gott, was sollte ich bloß sagen ? Ich wollte um alles in der Welt mit dieser Frau mitfahren. Egal wohin. Aber ich hatte ja keine Ahnung wo Sie hinfuhr. Also sagte ich die Wahrheit. "Ich hätte eigentlich schon 3 Stationen vorher aussteigen müssen..."
Sie sah mich an und begann zu lächeln. "Steigen Sie ein," befahl Sie. "Ich werde Sie nach Hause bringen. Vorher müssen wir aber kurz bei mir vorbei, weil ich dringend telefonieren muß. Ich hoffe das macht Ihnen nichts aus."
"Nein, überhaupt nicht. Das ist sehr nett von Ihnen," stammelte ich. Sie stieg ein und ich nahm neben Ihr Platz. Sie fuhr los und ich mußte mich beherrschen, Ihr nicht auf die Beine zu starren. Schließlich konnte ich aber doch nicht anders und lies meine Blicke so unauffällig wie möglich über Ihre Beine gleiten.
Plötzlich sagte Sie: "Gefallen Ihnen meine Beine?" Ich wurde rot und stammelte: "Sie sind traumhaft schön!" Sie lachte und sagte: "Ja, das sind sie!" Ich traute meinen Ohren nicht. Ich sagte wie in Trance: "Ihre Schuhe sind wunderschön. Aber sie sehen seltsam aus."
"Das sind keine gewöhnlichen Schuhe. Ich habe sie selbst gemacht," sagte Sie.
"Machen Sie alle ihre Schuhe selbst?" fragte ich. "Ja, alle" sagte Sie. "Sie haben im Zug meine Füße angestarrt!?" "Ja, sie sind unbeschreiblich schön..." Sie sagte nichts, warf mir aber einen Blick zu, der mir das Gefühl gab, daß Sie genau wußte was ich empfand. Ich hatte offensichtlich jegliches Zeitgefühl verloren. Ich hätte schwören können, daß wir keine fünf Minuten unterwegs waren, und doch bog der Wagen soeben in eine langgezogene Einfahrt ein, die zu einem alten Landhaus mitten im Wald führte. Es konnte sich nur um das große Waldgebiet zwischen dieser und der nächstgelegenen Ortschaft handeln, aber vom Bahnhof aus waren es einige Kilometer bis dahin.
Der Wagen hielt vor dem Eingang des Anwesens und Sie stieg sogleich aus und ging ins Haus. Ich folgte Ihr bis in ein geräumiges Wohnzimmer. Sie ging zu einem kleinen Tisch und setzte sich auf einen Stuhl der daneben stand und mir zugewandt war. Sie griff zum Telefon und wählte eine Nummer. Sie machte es sich etwas bequemer und streifte ihre Schuhe ab, so daß diese nun genau vor ihren Füßen standen. Meine Knie begannen zu zittern und mir wurde schwindlig bei dem Versuch mir Vorzustellen wie Ihre Schuhe wohl duften würden.
Meine Beine bewegten sich wie von selbst. Ich sank vor Ihr nieder und beschnupperte die Innenseiten Ihrer Schuhe. Ich versuchte so viel wie möglich von dem betörenden Duft Ihrer Füße einzuatmen. Sie war in Ihr Telefonat vertieft und beachtete mich gar nicht. Ich betrachtete mit Ehrfurcht ihre traumhaft schönen Füße und näherte mich Ihnen ein wenig, um Ihren Duft in mich aufzunehmen. Ich war im Paradies. Ich wollte diesen Füßen für immer nahe sein und dieser Herrin auf ewig dienen.
"Bist du ganz sicher, daß du das willst?" fragte Sie mich plötzlich. Ich blickte zu Ihr auf und sah, daß sie das Telefonat beendet hatte und mich jetzt mit ernster Miene ansah. Sie hatte meinen Gedanken erraten. Oder womöglich gelesen?
"Diese Schuhe..." und sie zeigte mit Ihren Zehen auf die Schuhe vor Ihr "...und alle anderen, die ich besitze waren einmal Menschen wie du es einer bist." Ich begriff gar nichts. "Ich bin eine Hexe und habe sie in die verschiedensten Schuhe verwandelt, um ihnen ihren Wunsch zu erfüllen solange sie leben mir und meinen Füßen nahe zu sein und zu dienen. Sie sind lebendig und fühlen hundertmal intensiver als ein Mensch. Es sind lebendige Schuhe und der einzige Zweck ihrer Existenz ist es meinen geheiligten Füße behaglich zu umschließen und ihre Göttin zu tragen, wohin auch immer es Ihr beliebt. Sie sterben so wie es Schuhe tun. Sie gehen dahin in Ausführung ihrer Dienste. Sie leben in absoluter Ekstase, wenn Ich sie trage und ruhen in heiliger Erwartung wenn ich ein anderes Paar erwähle. Willst du ihr Schicksal teilen? Es gibt kein zurück mehr, wenn du erst verwandelt bist. Es steht Dir frei zu gehen wenn du möchtest. Willst du mir aber als Sklave meiner Füße dienen bis ans Ende, so küsse jetzt meine Füße und besiegele damit dein Schicksal..."
Ich versuchte mir klar zu werden was ich tat und meine Erregung steigerte sich ins unermeßliche, als ich ihr in vollem Bewußtsein und mit absoluter Ehrerbietung zärtlich einen Kuß auf jeden Ihrer Füße preßte. Sie lachte zufrieden und befahl mir, mich auszuziehen und vor dem Stuhl auf dem Sie saß niederzuknien. Sie hob langsam ihren rechten Fuß und legte mir Ihre Zehen auf die Stirn. Dann schloß Sie die Augen und sprach laut fremdartige Wörter und Sätze aus, die wie eine Beschwörungsformel oder ein Zauberspruch klangen. Meine Augen tranken die Schönheit Ihrer Beine und Füße. An meiner Stirn spürte ich ein kribbeln und es wurde mir heiß am ganzen Körper. Beides verstärkte sich bis ins unerträgliche und plötzlich sah ich ein gleißendes Licht und ich fühlte wie mein Körper in sich zusammen schrumpfte und verformte. Dann verlor ich das Bewußtsein.
Irgendwann erwachte ich. Ich hatte Angst. Zu viele Gefühle stürzten auf einmal auf mich ein. Mein Körper bestand aus zwei Teilen. Ich wußte sofort, daß der eine Teil nicht ohne den anderen leben konnte. Alles war dunkel, aber ich spürte, daß ich noch sehen konnte. Das überwältigende war die erwartungsvolle Leere in meinem Innern. Ich versuchte meine Form zu erahnen und war mir bald im klaren darüber, daß ich in ein flaches Paar Schuhe verwandelt worden war - so wie meine Göttin sie im Zug getragen hatte.
Plötzlich wurde es hell. Eine Tür wurde geöffnet und ich erkannte, daß ich in einem geschlossenen Schuhschrank gefangen gewesen war. Sie stand über mir in Ihrer atemberaubenden Schönheit. Sie trug den schwarzen Lederrock, den Sie auch getragen hatte, als ich Sie das erste mal sah, aber diesmal trug Sie keine Strumpfhose.
Wieder erriet Sie meine Gedanken und sagte: "Beim ersten mal trage ich nie Nylons. Du sollst meine Füße spüren, wie Sie tief in deinen Körper und deine Seele eintauchen, bis für dich nichts mehr existiert außer meinen Füßen. Während ich in der Welt meinen Geschäften nachgehe, wird es für dich nichts anderes geben als bei jeder kleinsten Bewegung meiner königlichen Füße einen neuen Höhepunkt sexueller Ekstase zu erreichen. Du wirst nicht imstande sein zu denken, wenn ich dich unter meinen Füßen trage. Nur fühlen und riechen und verehren und anbeten. Bist du bereit?"
Sie hob langsam ihren rechten Fuß und glitt in mich hinein. Eine schier unerträgliche Welle der Ekstase durchfuhr mich. Dann schlüpfte Sie auch mit dem linken Fuß in mich hinein und Ihr ganzes Gewicht drückte mir Ihre Füße tief in Körper und Seele. Ich trank die Form Ihrer Füße und Ihren Geruch und ich ertrank in Ihnen bei jedem Ihrer Schritte aufs neue und alles war nur Gefühl und Geruch und stumme Verehrung und Anbetung, genauso wie meine namenlose Königin, die Hexe es gesagt hatte...

 

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