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PILLS
TO ENLARGE YOUR PENIS! |
Meine Herrin
Von Andy
Hell strahlte die Sonne durch die blühenden Bäume
des Kastanienwegs. Kai wurde es an diesem sonnigen Frühjahrstag
ein wenig kalt, als er sich mit dem Fahrrad seiner Wohnung näherte.
Nach einem ruhigen Arbeitstag nutzte er die letzte halbe Stunde
aus, um das schöne Wetter noch ein bißchen zu genießen. Er
freute sich bereits auf seine heutige Bettlektüre. Vor einer
Stunde hatte er sich ein SM-Magazin gekauft, in dem ganz
besonders viele Kontaktanzeigen standen. Es turnte ihn ungemein
an, Anzeigen von Dominas zu lesen, die einen Sklaven suchten. Wie
so oft war die Spannung groß. Vielleicht gab es irgendwo in
Deutschland, oder vielleicht auch im Ausland eine Frau, die einen
Sklaven suchte. Einen Menschen, der ihr gehörte und mit dem sie
tun und lassen konnte, was immer sie wollte.
Schon oft überlegte er, was wohl wäre, wenn er sich auf so eine
Anzeige hin melden würde. Er hatte sogar schon angefangen,
devote Bittbriefe zu formulieren. Jedoch konnte er sich bis heute
nie dazu entschließen, einen solchen auch wirklich der
annoncierenden Dame zu schicken.
Heute allerdings hatte er beschlossen, spontan auf eine
Kontaktanzeige zu antworten. Er konnte es kaum erwarten, im gemütlichen
Wohnzimmer zu sitzen und voller Faszination in den bunten Seiten
zu blättern. Schließlich lag er in seinem Bett und studierte
aufgeregt die Anzeigen. Nach den ersten Seiten wuchs in ihm die
Enttäuschung. In den meisten Fällen kamen die Anzeigen von Männern.
Entweder suchten Sie eine Herrin oder eine Sklavin. Nur
gelegentlich annoncierten Damen. Diese waren meistens
Professionelle. Zu allem Überfluß befanden sich in diesem
Magazin auch Anzeigen wie zum Beispiel "... schreibe sofort
mit DM 40,- sonst trifft Dich mein Fluch!" Welcher Idiot würde
schon auf so eine Anzeige hereinfallen? Eine Domina, die wirklich
einen Sklaven suchte, würde nicht bereits im ersten Brief Geld
fordern. Welcher der abgedruckten Anzeigen konnte Kai eigentlich
noch vertrauen?
Er blätterte weiter und entdeckte eine andere Anzeige. Wie er später
feststellte, war es die einzige dieser Art: "Junge
langhaarige Herrin sucht Fußsklaven. Er sollte wissen, was es
heißt, Eigentum seiner Herrin und Gebieterin zu werden.
Erfahrungen sind von Vorteil. Keine finanziellen Interessen!"
Kai war fasziniert. In ihm machte sich der Wunsch breit, diese
Dame kennenzulernen. Zwar hatte Kai keine Erfahrungen, dafür
aber die tiefe Veranlagung, einer Frau als leibeigener Sklave zu
dienen. Er dachte kurz über die Folgen nach, wenn er auf einmal
von heute auf morgen seine Freiheit verlieren würde. Diese Sorge
war jedoch schnell beiseite gelegt. Was könnte schon passieren,
wenn er ihr schreiben würde. Bei solch einem Überangebot von
potentiellen Sklaven würde sich diese Frau wohl ohnehin nicht für
einen schlechtverdienenden kleinen Angestellten wie ihn
entscheiden.
Kai war in höchstem Maße neugierig. Was für eine Person war
diese Dame? Und selbst wenn sie sich anders entscheidet.
Vielleicht würde sie ihm ja trotzdem antworten. Er setzte sich
an seinen Schreibtisch und schrieb einen Brief, wie er ihn schon
etliche Male geschrieben und dann aber nicht weggeschickt hatte.
In äußerster Demut verfaßte er einen langen Brief, in dem er
die Frau als das herrschende Geschlecht darstellte. Er bot sich
als Fußsklave an, um als ihr unbeschränktes Eigentum ihr Leben
zu bereichern. Um klare Verhältnisse zu schaffen, erwähnte er
bereits jetzt, daß er alles andere als wohlhabend war. Am nächsten
Tag warf er den Umschlag mit dem verschlossenen Brief in den
Briefkasten.
In der Folgezeit lag für Kai immer eine eigenartige Spannung in
der Luft, als er nach der Arbeit auf dem Weg zur Wohnung an
seinem Briefkasten vorbeiging. Jedoch verging viel Zeit, ohne das
er irgendwelche Post von dieser Dame bekam. Sicher hatte sie sich
für jemand anderen entschieden. So dachte Kai nach zwei Wochen
gar nicht mehr sie, bis dann jedoch ein Brief in seinem
Briefkasten lag, der anders war als die üblichen. Die Adresse
und der Absender waren von Hand geschrieben. Der Brief kam aus
dem nördlichen Ruhrgebiet. Im Adressfeld stand nur ein Nachname:
"Neuberger".
Dem jungen Mann zitterten die Hände. Er ging nach oben in seine
Wohnung und legte sich samt Klamotten auf sein Bett. Voller
Spannung öffnete er den Brief und las den Inhalt...
"Sklave Kai, bevor ich Dich zu meinem Sklaven mache, wird
Dir die Gnade dieser Mitteilung erteilt, um Dich gleich zu Beginn
über das kommende Sklaventum zu informieren! Du bekommst eine
Chance von mir. Der Hauptgrund meines positiven Entschlusses ist
Deine devote Neigung. Nun zu mir, Deiner Herrin: Ich bin eine
junge, hübsche, schlanke, langhaarige Herrin; Studentin im 4.
Semester. Du möchtest also mein Sklave werden?! Und das auf
freiwilliger Basis? Nun gut! Du sollst folgendes erfahren: Ich
habe kein Interesse einen riesigen Sklavenstall zu erstellen. Ich
möchte vielmehr eine Dauerfreundschaft zu einem wirklichen
Sklaven aufbauen. Es haben sich zwar viele beworben, aber ich
suche meinen Günstling nach besonderen Leistungen aus! Ich habe
mich entschlossen, Dich unter Umständen zu übernehmen.
Sicherlich weißt Du, was dieses für ein besonderes Privileg ist!
Ich dressiere nur einen demütigen und echt veranlagten Sklaven.
Außerdem erwarte ich von Dir absoluten Gehorsam und totale
Unterordnung. Um Dich persönlich kennenzulernen, habe ich
folgenden Tag festgelegt: 10. März (Dienstag) 18.30 Uhr (Ich
lege Wert auf Pünktlichkeit!!!) Ich möchte, daß Du - Sklave
Kai - meinen genannten Termin bis spätestens 9.3. schriftlich
kurz bestätigst. Höre ich nichts von Dir, werde ich den
Dienstag automatisch streichen. Es liegt nun an Dir, ob Du meine
einmalige Chance wahrnimmst oder nicht. (Zum Aufbau einer
Dauerfreundschaft ist es absolut erforderlich, daß Du Dich total
an meine Anweisungen hältst!) So, und nun auf die Knie mein
Sklave Kai! Küß meinen Brief und sende Deine Kurzmitteilung an
mich. Deine Herrin."
Der Brief war mehr als positiv. Diese Dame wollte ihm doch tatsächlich
eine Chance geben. Was sollte er nun tun? Er hatte weißgott
nicht mit einer positiven Entscheidung gerechnet. Anderenfalls
aber würde ihm eine solche Chance in seinem Leben wohl nicht so
schnell wieder geboten werden. Er war 24 Jahre alt. Schon immer
träumte er von so einer Frau. Also entschloß er sich, zu seiner
Zuschrift zu stehen und den Termin wie verlangt kurz zu bestätigen.
Die Tage vergingen. Die Zeit im Büro wurde zur Qual, da er sich
auf seine Arbeit in keinster Weise konzentrieren konnte. Zu
aufgeregt war er hinsichtlich des unmittelbar bevorstehenden.
Dann war der Tag X gekommen. Kai hatte Feierabend und setzte sich
in sein Auto. Jedoch fuhr er diesmal nicht wie gewohnt die Nord-Süd-Achse
in südlicher Richtung. Jetzt steuerte er auf direktem Wege die
östlich gelegene Kleinstadt an, in der die geheimnisvolle Dame
wohnte, die ihm geschrieben hatte. Wie würde sie wohl aussehen?
Je mehr er sich dem Ziel näherte, desto rappeliger wurde er. Er
verließ die Hauptstraße und steuerte sein Auto in eine schön
gelegene Wohnsiedlung. Er hatte sich alles genau im Stadtplan
angesehen. So befand er sich auch wenig später in der besagten
Straße. Er suchte sich einen Parkplatz, stieg aus und sah sich
um. Auf der rechten Straßenseite standen einige Hochhäuser.
Dort fand er auch schließlich die richtige Hausnummer. Er ging
um das Gebäude herum in den Hof, wo sich die Haustüre befand.
Es war 18.20 Uhr. Er hatte noch 10 Minuten Zeit. Zu Hause hatte
er sich noch die genaue Uhrzeit auf seiner Armbanduhr eingestellt.
Die Minuten vergingen. Er wurde immer unruhiger. Dann klingelte
er aufgeregt an der besagten Adresse und hörte prompt das Summen
der Haustüre. Er trat ein und lief die Treppe rauf. Sein Herz
klopfte wie ein Preßlufthammer. An ihrer Tür hing ein
Briefumschlag mit roter Aufschrift. "Brief abnehmen! Sofort
lesen! Nicht schellen!!!"
Er nahm den Umschlag und holte den Brief heraus. Die Dame
schrieb, daß sie den Vorstellungstermin aus einem wichtigen
Grund verschieben mußte. Gleichzeitig wies sie auf den zweiten
Umschlag hin. Darin befanden sich getragene Söckchen, die Kai zu
Hause anbeten mußte. Auf dem beiliegenden Zettel sollte Kai
schreiben, zu welchen Zeiten er sich für gewöhnlich zu Hause
aufhielt.
Im Nu war seine Aufregung dahin. Jedoch machte sich in ihm neben
einer kleinen Enttäuschung auch ein wenig Erleichterung breit.
Offensichtlich hatte er doch eine ganze Portion Angst, die jetzt
wie weggeblasen war. Er freute sich auf zu Hause. Dort würde er
den Umschlag öffnen und ihre Söckchen beschnuppern. Es
leuchtete ihm ein, daß er ihr Sklave werden würde. Ansonsten würde
sie nicht diesen Aufwand mit ihm treiben. Und außerdem war es
wohl auch eine Selbstverständlichkeit, daß eine Herrin Ihren
Sklaven versetzen durfte. Ein Sklave hatte nun mal keine Rechte.
So begab er sich nach unten, warf den Zettel mit dem Kuli wie
angeordnet in ihren Briefkasten und machte sich auf den Heimweg.
Ein paar Tage vergingen. Dann klingelte seit langer Zeit mal
wieder sein Telefon. Kai erschrak richtig, denn er bekam sonst
selten Anrufe. Er fühlte sich wie vom Blitz getroffen, als er
die Stimme am anderen Ende vernahm...
"Ja, mein Diener, hier spricht Deine Herrin. Ich kann wohl
davon ausgehen, daß Du Dich jetzt auf Knien befindest..."
Kai zitterte von Kopf bis Fuß. Ihre Stimme klang gelassen und für
eine Studentin schon etwas älter. Anders als Kai war sie in
keinster Weise nervös. Ferner klang sie äußerst selbstbewußt
und erfahren. Kleinlaut kam seine zustimmende Antwort. Sie
erkundigte sich nach dem Brief. Kai bestätigte ihr, daß er ihn
gelesen und wie befohlen die Söckchen angebetet hatte.
"Was denn, Du hast Sie nur angebetet?! Ich will doch schwer
hoffen, daß Du sie auch in Dein Sklavenmaul gesteckt hast!"
"Ja, Herrin, habe ich." Seine Stimme war saft- und
kraftlos. Während diese Dame sprach, bestätigte er nur verängstigt
mit "Ja, Herrin."
Die Dame ordnete im Folgenden an, daß Kai jeden Tag mindestens
10 Minuten ihre Strümpfe anzubeten hatte. Ihre Stimme klang
freundlich, aber bestimmt. Für sie schien es eine Selbstverständlichkeit
zu sein, daß Kai ihren Anweisungen absolut Folge zu leisten
hatte. Sie verabschiedete sich in einem besonders charmanten Ton,
ohne ihrem Sklaven einen neuen Vorstellungstermin zu nennen.
Die Zeit verging. Was würde jetzt wohl weiter passieren. Kai
ging seinem gewöhnlichen Arbeitsalltag nach. Weiterhin war er im
Büro äußerst unkonzentriert. Zu sehr beherrschten ihn seine
Phantasien über die dominante Frau, die ihn zu Hause angerufen
hatte.
Eines abends kam er wie so oft äußerst gestreßt nach Hause. Er
war erleichtert, endlich daheim zu sein und sehnte sich nach
seinem Sofa. Gerade hatte er sich umgezogen als das Telefon
wieder klingelte.
"Ja, mein Diener, hier spricht Deine Herrin. Es ist soweit.
Du wirst heute zu mir kommen. Ich erwarte Dich um 19:15 Uhr.
Dusch Dich schön! Du hast genügend Zeit..."
Nachdem Kai unterwürfig zustimmte, verabschiedete sich die Dame
wie auch beim letzten Anruf äußerst freundlich.
Hektisch riß sich Kai die Kleider vom Leib und stieg unter die
Dusche. Er wollte auf gar keinen Fall zu spät kommen. Wenig später
befand er sich auf der Autobahn. Die Zeit wurde unterwegs immer
knapper. Gleichzeitig machte sich in ihm wieder die Nervosität
breit. Auf den Punkt genau kam er an. Zu allem Überfluß hatte
er sich auch noch in der Etage vertan. So mußte er wieder eine
Treppe runtergehen. Er ging schließlich den Gang entlang und
suchte die Türe mit dem Namen Neuberger. Es war schon ziemlich
dunkel. Dennoch machte Kai das Flurlicht nicht an, da er noch
ausreichend sehen konnte.
Während seiner Suche ging unmittelbar vor ihm die Türe auf.
Helles Licht drang in den dunklen Hausflur und ließ den jungen
Mann aufschauen. Eine bezaubernde Frau stand vor ihm. Sie hatte
lange blonde Haare, die ihr zum Teil vorne und zum Teil hinten über
die Schultern hingen. Ihr langes schwarzes Abendkleid reichte bis
zu den Füßen herunter. Sie trug dunkelblaue Pumps, an denen
vorn die nackten Zehen herausschauten. Mit ihren hohen Absätzen
war sie war sie nicht viel kleiner als er.
Kai schaute schüchtern in ihr helles Gesicht. Sie war mit
Sicherheit älter als er. Dennoch war sie wunderschön. Sie ging
einen Schritt zurück. Dem jungen Mann war klar, daß er
eintreten sollte. Hinter ihm schloß sie die Türe. Sie schaute
ihn einen Moment an. Dann kam sie sehr energisch zur Sache.
"So, jetzt gehst Du erst einmal auf die Knie und küßt mir
die Füße!" Ihr Kommando kam laut und streng.
Kai gehorchte sofort und ließ sich auf den Fußboden herab, um
das glatte Leder ihrer hochhackigen Schuhe zu küssen. Unterwürfig
bewegten sich seine Lippen über die aus den Schuhen
herausschauenden Zehen.
"Und den anderen!?" Die Aufforderung kam ruhig und
gelassen. Im nächsten Moment nahm sie etwas von der im Flur
befindlichen Kommode. "Komm ein Stück hoch." Sie war
jetzt gar nicht mehr streng. Mit einer außerordentlichen
Selbstverständlichkeit band sie ihm etwas um seinen Hals. "Komm
hinter mir her."
Er spürte einen kurzen Ruck am Hals. Sofort folgte er der
Richtung des Zuges. Im nächsten Moment krabbelte Kai neben der
Dame, die stolzen Schrittes ins Wohnzimmer spazierte und ihn wie
ein Hund an der Leine führte. Das Wohnzimmer der kleinen Wohnung
war sehr gemütlich eingerichtet. Das Licht schimmerte schwach
und vermittelte eine gemütliche Atmosphäre. Ein Spiegel ließ
den Raum größer erscheinen. Wie eine Königin auf ihrem Thron
nahm die Dame in ihrem Sessel Platz. Lässig schlug sie das
rechte Bein über das linke. Ihr rechter Fuß befand sich jetzt
in unmittelbarer Nähe von Kai´s Gesicht.
"So, jetzt möchte ich erst einmal etwas über Deine
Veranlagung wissen." Was Kai im folgenden sagte, konnte man
wohl durchaus als gestammeltes Zeug bezeichnen.
Die Dame im Sessel bemerkte seine Nervosität. Sofort unterbrach
sie ihn. "Jetzt wirst Dich erst einmal beruhigen und dann
ganz von vorne anfangen." Sie schien über ein großes Einfühlungsvermögen
zu verfügen.
Kai erzählte der Dame von Dingen, über die er bis jetzt noch
mit keinem Menschen gesprochen hatte. Sie äußerte sich nicht näher
dazu. Als er fertig war, ergriff Sie das Wort.
"So, ich würde vorschlagen, daß Du Dich erst einmal
ausziehst. Als mein Diener und Sklave hast Du mir selbstverständlich
nackt zu dienen."
Er entledigte sich seiner Kleidung. Seine Hundeleine behielt er
selbstverständlich um. Schließlich hockte er sich wieder ganz
nah an seine Herrin heran.
"Ich glaube, es ist an der Zeit, daß ich Dich erst einmal
über Deine künftigen Pflichten aufkläre. Woran mir bei unserer
Sache am meisten liegt, ist die Fußerotik. Daß heißt, daß Du
Dich vorwiegend um meine Füße zu kümmern hast. Hauptsächlich
hast Du sie zu massieren. Hattest Du Dir das auch so vorgestellt?"
"Ja, Herrin. Ich werde mir die größte Mühe geben."
Im folgenden erzählte sie noch oberflächlich über sich. Somit
erfuhr Kai, daß sie 27 Jahre alt und somit 3 Jahre älter war
als er. Auch erzählte sie all das, was sie sich von ihm
erwartete. So hielt sie es für selbstverständlich, das sich ihr
Sklave stets abrufbar zu Hause aufhielt. Die Nähe zu seinem
Telefon durfte er nie aufgeben. Nachdem sie fertig war, lächelte
sie ihn an und deutete auf ihre Füße.
"Zieh mir den Schuh aus!" Kai gehorchte und streifte
ihr den dargebotenen rechten blauen Pump Größe 38 vom Fuß. Er
stellte ihn neben den Sessel und kam der Aufforderung nach, ihren
nackten Fuß zu massieren. Anfangs streichelte er mehr, als das
er massierte. Es dauerte eine ganze Weile, bis er es richtig raus
hatte. Dann jedoch war seine Gebieterin mit ihm recht zufrieden.
Kai preßte seine Daumen auf ihre Fußsohle und drückte sie über
ihre Haut. Gleichmäßig bewegten sich seine Daumen von der Ferse
bis zum Fußballen. Letzteren massierte er mit seinem Daumen in
kreisenden Bewegungen. Er nahm jeden ihrer Zehen nacheinander
zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn kräftig zu massieren.
Frau Neuberger saß derweil regungslos in ihrem Sessel. Zufrieden
schaute sie auf ihren Diener herab. Zwischendurch ergriff sie
ihre Reitgerte und fuhr ihm damit über den Körper. Insbesondere
fand sie es sehr amüsant, sein herabbaumelndes Gehänge mit der
Spitze der Gerte zu streicheln. Nach einiger Zeit kam sie auf die
Idee, ihren Feierabend noch mit ein wenig ruhiger Musik zu verschönern.
"Sklave, begib Dich zur Stereoanlage und schalte das
Tapedeck auf Wiedergabe."
Kai gehorchte sofort, doch nicht so ganz, wie seine Herrin sich
dies vorgestellt hatte.
"Na wer hat denn etwas von Aufstehen gesagt?! Du hast Dich
in meiner Wohnung ausschließlich auf Knien zu bewegen!"
Ihre Stimme, die zuletzt noch ruhig und angenehm klang, war auf
einmal laut und bösartig streng. Wie vom Blitz getroffen ließ
sich der junge Mann wieder auf den Boden herab und krabbelte zur
Stereoanlage. Er führte den Befehl aus und kroch zu seiner
Herrin zurück.
"Zieh mir jetzt den anderen Schuh aus." Ihre Stimme
klang jetzt wieder freundlich. "Und jetzt wirst Du mir den
Fuß schön lecken." Ihr Fuß war noch warm und hatte ein
leicht käsiges Aroma. Der junge Mann war wie in Trance, als er
an ihrem dicken Zeh nuckelte. Im Hintergrund tönte leise "I
know hin so well" aus den großen Lautsprechern, die auf
ihrem Wohnzimmerschrank standen. Irgendwie hatte der Abend eine
recht romantische Atmosphäre. Genüßlich ließ Kai seine Zunge
durch die Zwischenräume ihrer Zehen gleiten und befreite diese
so von Schmutzrückständen, die sich durch Schweiß und die
Flusen ihrer Strümpfe gebildet hatten. Das hätte er sich nicht
zu träumen gewagt, jemals einer solchen Frau zu begegnen. Diese
wunderschöne Fee saß stumm in ihrem Sessel und ließ es sich
bei der leisen Schmusemusik genüßlich gefallen, wie sich ihr
Knecht vor ihr demütigte. Im Wechsel mußte er ihr beide Füße
massieren und lecken. Gelegentlich mußte er die Kassette
wechseln. Regungslos ließ die Dame gut 3 Stunden vergehen, bis
sie ihn von seinen Diensten befreite.
"Sklave, im Bad steht eine Schüssel. Diese wirst Du mit
lauwarmem Wasser füllen. Anschließend wirst Du in dieses Wasser
das gelbe Salz hineingeben, das auf dem Regal steht. Wenn Du dies
alles erledigt hast, kommst Du mit der Schüssel und einem
Handtuch zurück."
Kai parierte und krabbelte hinter dem Sessel seiner Herrin ins
Bad. Hektisch bereitete er alles so zu, wie seine Herrin es ihm
aufgetragen hatte. Frau Neuberger war eine in jeder Hinsicht
charmante und freundliche Dame. Doch im Verlaufe des bisherigen
Abends ging sie von Zeit zu Zeit immer wieder mal dazu über,
ihren Sklaven streng zu maßregeln. Kai bekam beträchtlichen
Respekt vor ihr. Insofern beeilte er sich, um sie keine Sekunde
warten zu lassen.
Vorsichtig begab er sich auf Knien wieder ins Wohnzimmer. Dabei
achtete er peinlichst genau darauf, daß er keinen Tropfen des
warmen Wassers verschüttete. Kaum hatte Kai wieder den Sessel
seiner Herrin erreicht, stellte sie auch schon ihre Füße ins
Wasser.
"Das ist mir zu kalt! Mach es wärmer!" Kai mußte
seinen beschwerlichen Gang nochmals antreten. Wenig später war
er zurück. Wieder tauchte die Dame ihre Füße hinein. "So
ist's richtig, Sklave. Und jetzt wasch mir schön die Füße!"
Er massierte ihre Füße unter Wasser weiter. Als das Wasser so
langsam kalt wurde, befahl sie dem Sklaven, ihre Füße
abzutrocknen. Sie hob ihren Fuß aus dem Wasser und streckte ihn
ihm entgegen. Kai nahm das Handtuch und umschloß damit ihren Fuß,
den er durch das Handtuch hindurch weiter massierte. Nach einer
Weile dachte er, das der Fuß trocken wäre. Vorsichtig wollte er
ihn neben der Schüssel abstellen, als sie ihn erneut zurechtwies.
"Habe ich Dir erlaubt, aufzuhören?! Du massierst so lange
weiter, bis ich Dir sage, daß Du aufhören darfst!"
Einige Minuten später war sie zufrieden und hielt ihm den
anderen Fuß hin. Kai widmete sich diesem mit der gleichen
Hingabe. Als Frau Neuberger mit seiner Arbeit zufrieden war,
erlaubte sie ihm aufzuhören. Kai mußte jetzt alles wieder
wegbringen und krabbelnd wiederkommen. Hektisch führte er ihre
Anordnungen aus und war wenig später zurück.
"Leg Dich mit dem Rücken vor mir auf den Teppich!" Es
kam dem jungen Mann sehr entgegen, nun eine andere Position
einnehmen zu dürfen. Gespannt erwartete er die nächste Aktion
seiner Angebeteten. Diese stand aus ihrem Sessel auf und schaute
zu ihm herunter. Sie wirkte aus dieser Position heraus gigantisch
groß. Beherrschend stellte sie ihren rechten Fuß auf seine
Brust. "Das ist der richtige Platz für einen Sklaven."
Devot schaute Kai in ihre Augen, aus denen der Stolz eines
Siegers herausstrahlte. Dann stellte sie ihren Fuß auf sein
Gesicht.
"Und das ist der Platz für einen Sklaven." Ihre Zehen
umfaßten jetzt sein ganzes Blickfeld, so daß es um ihn herum
dunkel wurde. Sie stellte sich ganz auf seinen Körper und
schaute ihm von oben triumphierend in die Augen. Sie machte einen
Schritt zurück auf seinen Bauch. Kai´s Gesicht verzerrte sich
zu einer Grimasse, als nun ihr ganzes Gewicht auf seinem Körper
lastete. Sie merkte dies und konnte sich ein sadistisches Lachen
nicht verkneifen. Sie spazierte auf ihm wie auf einem Teppich.
Schließlich ging sie wieder von ihm herunter.
"So, mein Diener. Für heute reicht mir das. Ich war mit
Deinen Diensten für heute ganz zufrieden. Du darfst Dich
anziehen."
Weiterhin gelassen sah sie ihm beim ankleiden zu. Als er sich
vollständig angezogen hatte, forderte sie ihn auf, ihr die
Schlaufe seiner Hundeleine zu reichen, die er trotz seiner
Nacktheit die gesamte Zeit umbehalten mußte. Sie stand auf und führte
ihn zur Tür. Dort angekommen drehte sie sich zu ihm um.
"So mein Diener. Zum Abschied wirst Du mir noch einmal die Füße
küssen!" Kai beugte sich herunter auf die Erde. Demütig
berührten seine Lippen die leicht angekühlte weiche Haut ihres
rechten Spanns. Er ließ die Lippen über ihre Zehen wandern und
bewegte sich damit schließlich zu ihrem Knöchel vor. In diesem
Moment nutzte die Dame die Gelegenheit und stellte ihren linken
Fuß auf seinen seitlich am Boden liegenden Kopf. Zunächst
stellte sie ihn nur sachte dort ab. Dann jedoch verlagerte sie
immer mehr Gewicht darauf. Kai fürchtete, sein Kopf würde jeden
Moment auseinanderplatzen. In dem Moment, wo er glaubte,
Sternchen zu sehen, ließ der Druck nach.
Sie stellte ihren Fuß wieder runter und sprach ruhig zu ihm:
"Küß den Fuß, der Dich getreten hat!"
Leicht stellte sie ihren linken Fuß vor. Kai machte sich mit der
gleichen Hingabe daran, diesen zu küssen. Sanft streichelten
seine Lippen über ihren linken Spann, ihre Zehen und schließlich
über ihre Verse, bis sie mit seiner Geste zufrieden war.
"Komm ein Stück hoch." Ihre Stimme klang lieblich nett.
Er richtete sich auf, so daß er sich wieder wie ein Hund auf
allen vieren befand. Seine Herrin griff an seinen Hals und
befreite ihn von seinem Halsband. "So, Du darfst jetzt
aufstehen. Ich werde Dich telefonisch benachrichtigen, wann Du
mir das nächste Mal zu dienen hast."
Sie öffnete die Haustüre und im nächsten Moment befand sich
Kai wieder im Treppenhaus. Verträumt spazierte er die Stufen
herunter und konnte sein Glück noch immer nicht begreifen.
Die nächsten Tage vergingen. Es war einfach unglaublich. Was
sich Kai in seinem Leben am meisten gewünscht hatte, ging auf
einmal in Erfüllung. Er mußte sein Leben von grund auf
umstellen, um den Wünschen und Vorstellungen seiner Herrin und
Gebieterin gerecht zu werden. Dennoch war diese Dame ein Geschenk
des Himmels. Wann würde sie wohl wieder anrufen? In seinen wärmsten
Gedanken befand sich ihr dicker Zeh noch immer in seinem Mund.
Gut eine Woche später erst rief sie wieder an. "Ja, mein
Diener, hier spricht Deine Herrin." Ihre ersten Worte am
Telefon waren eigentlich immer die gleichen. Sie waren nett und
freundlich. Dennoch machten sie dem jungen Mann immer wieder aufs
neue eine Gänsehaut. "Mein Diener. Wie ich bereits erwähnte,
war ich sehr zufrieden mit Dir. Ich habe daher beschlossen, Dich
fest zu meinem Sklaven zu machen. Insofern habe ich noch einige
Anordnungen für Dich. Ich möchte, daß Du ein Tagebuch führst,
in das Du täglich reinschreibst, was Du so tust und so denkst.
Du wirst dieses Buch immer zu unseren Treffen mitbringen."
Sie fragte noch danach, was Kai gerade tat. Dann verabschiedete
sie sich auf ihre typisch freundliche Art.
Heute wollte sie ihn nicht zu sich zitieren. Offensichtlich
wollte sie lediglich überprüfen, ob sich ihr Sklave auch wie
befohlen zu Hause aufhielt. Am nächsten Tag kaufte Kai eine
Kladde. Ein Tagebuch zu führen, erwies sich für ihn als äußerst
schwer. Es dauerte gut eine Stunde, bis er all das
niedergeschrieben hatte, was er so machte und vor allem auch, was
er so dachte.
Eines Abends rief sie wieder an. Es war soweit. Sie wollte ihren
Diener bei sich haben und zitierte ihn für 19:00 Uhr zu sich. Pünktlich
traf er in der Kleinstadt ein. Wegen der mittlerweile
angebrochenen Sommerzeit traf er im hellen bei ihr ein. Da auch
seine Nervosität nicht mehr ganz so stark war wie am ersten
Abend, bemerkte er auf einmal, daß das Hochhaus auch einen
Fahrstuhl hatte. So wählte er also diesmal den bequemeren Weg.
Oben angekommen verließ er den Fahrstuhl und ging den Gang
entlang zu ihrer Wohnung. Sie hatte ihre Haustüre bereits geöffnet
und stellte sich davor in den Flur. Mit ernster Miene sah sie
ihrem Leibeigenen entgegen. Bei ihren Schritten auf dem Flur hörte
er das Klackern der Absätze. Ihre nackten Füße steckten heute
in einem Paar weißer hochhackiger Hausschuhe. Das goldfarbene
Muster auf den Schlaufen, die oberhalb ihrer Zehen den Fuß
hielten, verliehen ihren Füßen einen schier göttlichen Anblick.
Sie hatte wieder ein schickes Kleid an, das ihr bis zu den Füßen
reichte. Kai erreichte ihre Wohnung. Sie ging hinein und ließ
ihren Sklaven eintreten. Seinen höflichen Gruß erwiderte sie
mit einem freundlichen Lächeln. Sie schloß die Türe, drehte
sich zu ihm um und sprach freundlich zu ihm.
"Komm gleich auf die Knie. Zur Begrüßung wirst Du mir erst
einmal die Füße küssen!" Kai gehorchte und ließ seine
Lippen über die frei herausschauenden Zehen wandern. "Und
den anderen."
Dieses Ritual versetzte den jungen Mann in den siebten Himmel. Es
verlieh ihm das Gefühl, gegenüber dieser Frau ein Nichts zu
sein. Wieder beorderte sie ihn ein Stück nach oben, um an ihm
das Halsband zu befestigen. Schließlich ging sie mit ihm Gassi
ins Wohnzimmer. Kaum angekommen mußte er sich wie beim letzten
Mal nackt ausziehen. Dann forderte sie sein Tagebuch. Stolz nahm
sie es in Empfang und wies ihren Sklaven zugleich an, ihr die
Schuhe auszuziehen und ihre Füße zu lecken.
So nahm der Abend schließlich seinen gewohnten Verlauf.
Zwischendurch machte sie den Fernseher an, während sich ihr
Knecht weiter um ihre Füße kümmerte. Als er ihre Zehen im Mund
hatte, hörte er hinter sich das Fernsehprogramm. Es liefen
gerade die "Die Zwillinge". In betender Stellung
ignorierte er die witzigen Dialoge aus der Flimmerkiste und
konzentrierte sich ganz auf das Objekt, dem er sich mit voller
Hingabe zu widmen hatte: Dem Fuß seiner Herrin.
Der zweite Tag neigte sich seinem Ende. Frau Neuberger schaltete
ihren Fernseher aus und wies ihren Sklaven an, sich flach auf den
Rücken zu legen. Wieder stieg sie mit ihren Barfüßen auf
seinen Oberkörper und spazierte stolz über ihren lebenden
Teppich. Als sie gerade auf seiner Brust stand, trafen sich ihre
Blicke. Wie immer genoß Sie ihre Position und lachte, als sich
Kai's Gesicht schmerzlich verzog.
"Na mein Diener, wie fühlst Du Dich?" "Besiegt,
meine Herrin. Ich gehöre Ihnen. Ich bin ihr Eigentum."
"Ja, das bist Du, und das wirst Du auch immer bleiben!"
"Ja, meine Herrin." "Öffne Dein Sklavenmaul!"
Im folgenden ließ Frau Neuberger einen langen Faden Speichel in
seinen Mund fallen. Dieser traf genau seine Zunge. Langsam schloß
Kai seinen Mund und zerrieb die göttliche Gabe zwischen Zunge
und Gaumen, bevor er sie hinunterschluckte. "Sklave, wenn Du
etwas von Deiner Herrin bekommst, hast Du Dich zu bedanken. Ist
das klar?!"
"Ja, Herrin. Danke Herrin." Sie ging von seiner Brust
herunter und nahm wieder in ihrem Sessel Platz. "Sklave, Du
solltest eines wissen. Ich betrachte Dich von nun an als mein
persönliches Eigentum. Du hast also von nun an eigentlich gar
keine Rechte mehr. Ist Dir das klar?!"
"Ja, Herrin. Ich sehe das ein und werde mich nicht dagegen
wehren." "Gut, bevor ich Dir erlaube, nach Hause zu
fahren, werde ich Dir noch ein paar Weisungen für die Zukunft
erteilen. Zum Tagebuch brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Du
wirst es wie bisher weiterführen. Als nächstes möchte ich, daß
Du Dir einen Anrufbeantworter anschaffst, den Du regelmäßig per
Fernabfrage abzuhören hast. Er ermöglicht es Dir somit, in
dringenden Fällen Deine Wohnung zu verlassen. Weiter möchte
ich, daß Du abends täglich bei mir anrufst und mir auf Band von
Deinem Tag berichtest."
Geschickt hatte sie es also eingerichtet, daß sie ihn trotz der
Entfernung von fast 80 Kilometern ständig und völlig unter
Kontrolle hatte. Bevor sie zum Schluß kam, ließ sie sich noch
die Nummer seines Büros geben. Dann erst durfte er sich wieder
anziehen. Er wurde wie letztens an der Leine zur Haustür geführt
und mußte sich mit zwei devoten Küssen auf ihre nackten Füße
verabschieden.
In der Folgezeit wurde er etwa zweimal die Woche zu ihr zitiert.
Hierbei rief sie ihn auch in seinem Büro an. Er war jetzt für
sie überall erreichbar. Orte, wo sie ihn nicht erreichen konnte,
durfte er so gut wie nie aufsuchen. Die Genehmigung für einen
Einkaufsbummel in der Duisburger City war äußerst umständlich.
Er rief sie hierzu extra an. Wie so oft meldete sich ihr
Anrufbeantworter. Untertänigst bittete er um Erlaubnis, das Haus
verlassen zu dürfen. Da seine Herrin ihn an diesem Tag wohl
nicht benötigte, rief sie eine halbe Stunde später zurück, um
ihm die Erlaubnis zu erteilen.
Kai's Kontakt zu seinen Freunden brach mehr und mehr ab. Nur
gelegentlich schaffte er es, Zeit mit ihnen zu verbringen. Es
waren insbesondere zwei Rockkonzerte in der Dortmunder
Westfalenhalle, die ihm seine Herrin großzügigerweise erlaubt
hatte. Ansonsten verbrachte Kai seine Feierabende ausschließlich
damit, das Tagebuch zu schreiben und ihr wie angeordnet eine
Mitteilung auf Band zu sprechen.
In den folgenden Wochen machte sich mehr und mehr der Sommer
bemerkbar. Die Tage wurden länger und draußen wurde es richtig
warm. Er schaute des öfteren aus dem Fenster heraus und
beobachtete die spielenden Kinder. Wie gern hätte er sich jetzt
mit dem Fahrrad aus dem Staub gemacht. Zu dieser Zeit war es noch
gut fünf Stunden hell. Neidisch dachte er an die vielen jungen
Leute, die ihren Feierabend im Freibad verbrachten. Diese waren
frei und konnten tun und lassen was immer sie wollten. Kai jedoch
war an seine kleine Wohnung gebunden und durfte sie nicht
verlassen. Und all das nur, damit er für seine Herrin und
Gebieterin stets abrufbar war. Diese rief ihn an, wann immer sie
ihn bei sich haben wollte. Die Abende bei ihr verliefen einer wie
der andere. Sie saß im Sessel und entspannte sich, während ihr
Leibeigener ihren Füßen diente. Hierbei hatte er in jeder
Situation still zu halten. Verhielt er sich unruhig, bestrafte
sie ihn mit Schlägen ihrer Reitgerte. An den heißen Sommertagen
legte sie sich gern im Schlafzimmer aufs Bett. Kai mußte ihr
dort die Füße massieren, während er mit verbundenen Augen am
Ende ihres Bettes hockte. Das Schlafzimmer bekam er somit nie zu
Gesicht.
In den heißesten Augusttagen beorderte sie ihn täglich zu sich.
Oft war er erst gegen 1:00 Uhr nachts wieder zu Hause. Er fing
an, sein Leben zu hassen. Er rang mit sich selbst, ob er dieses
Leben wirklich wollte. Mit einem Mal haßte er das, was er sich
sein ganzes Leben lang gewünscht hatte. Innerlich kam in ihm der
Drang nach Freiheit. Sollte er es ihr sagen? Wie würde sie wohl
reagieren? Außerdem war er ihr Sklave. Seine Freiheit bedurfte
schließlich ihrer Zustimmung. Und wenn sie ihm die Freiheit
schenken würde, wäre er dann wirklich glücklich. Diese Dame würde
ihm mit Sicherheit fehlen.
Eines Tages, als er mal wieder wie so oft zu ihr beordert wurde,
passierte es. Er kam infolge eines langes Staus auf der Autobahn
gut eine halbe Stunde zu spät. Wie immer wartete sie mit geöffneter
Haustüre auf ihn. Doch kaum hatte sie die Türe hinter sich
verschlossen, versetzte sie ihm zwei gewaltige Ohrfeigen.
"Wie kannst Du es wagen, Deine Herrin warten zu lassen?!"
Da kam ihm die Bitte um die Freiheit über die Lippen. Seine
Herrin war zutiefst geschockt. "Ach, jetzt auf einmal. Leg
Dich sofort auf den Rücken!" Sie streifte sich ihren Schuh
vom Fuß und stieg ihn auf seine Brust. "Du willst Deine
Freiheit!? Du kriegst sie nicht. Und weißt Du auch warum?! Weil
Du mir gehörst!"
Die erste Aufregung verflog. Es entwickelte sich ein langes Gespräch.
Frau Neuberger überzeugte Kai davon, daß es besser für ihn
sei, weiter ihr Sklave zu sein, da diese Rolle für ihn bestimmt
wäre und sie im übrigen äußerst zufrieden mit ihm war.
So folgten noch einige weitere Treffen, von denen eines dem
anderen ähnelte. Einige Wochen später dann entschied sich Kai,
daß er nicht mehr ihr Sklave sein wollte. Er hatte sich ihr übereignet.
Dazu stand er. Niemals wäre er weggelaufen. Aber seine Herrin
wollte, daß er in seinem Tagebuch die Wahrheit schrieb. Immer
hatte er hier geschrieben, wovon er träumte, was er sich als
Sklave vom Leben wünschte. Jetzt wollte er schreiben, was er von
der Beziehung hielt. Und er schrieb offen und ehrlich, daß es
ihm nichts mehr geben würde, jeden Abend zu kommen und immer nur
das gleiche zu tun.
Beim nächsten Zusammentreffen traute er sich nicht, ihr das Buch
zu geben. Zu gemein waren einige seiner Sätze, die er im Übereifer
der Gefühle zu Papier brachte. Dies zu lesen, daß hätte diese
großartige Frau nicht verdient. Also nahm er all seinen Mut
zusammen und sagte es ihr. Sie schien in keinster Weise mehr
geschockt. Es hatte gar den Anschein, daß sie damit gerechnet
hatte. Kai war halt nicht der richtige Sklave für sie. Zu stark
war in ihm das Verlangen nach Freiheit, das seine devote
Veranlagung niemals ganz besiegen konnte. Somit war dieses
Treffen dann auch das letzte.
Auf dem Weg nach Hause war Kai hin- und hergerissen von seinen
Gefühlen dieser Dame gegenüber. Er war erleichtert, da er jetzt
frei war. Es war toll, daß er von jetzt an tun und lassen
konnte, was immer er wollte. Aber der Gedanke daran, daß er
diese Dame niemals wiedersehen würde, stimmte ihn sehr traurig.
In diesen Tagen wußte er weder, was er wollte noch was er tat.
Am nächsten Tag schrieb er ihr, daß er seine Entscheidung
bereue. Wieder einen Tag später sprach er ihr auf Band, daß
dieser Reuebrief keine gute Idee war. Er kam sich wie der letzte
Idiot vor. Er war in diesen Tagen wirklich nicht richtig bei
Sinnen.
Gut eine Woche später kam ein bitterböser Brief von ihr. Hierin
beleidigte sie ihn und stellte ihn als einen Fall für den
Psychiater dar. Jedes ihrer Worte traf ihn wie ein Messerstich
ins Herz. Sie hatte mit jeder Äußerung Recht und Kai wurde bewußt,
wie sehr er die Gefühle dieser Dame verletzt hatte. Was hatte er
da nur getan?
Selbst jetzt noch verehrte er diese Frau. Sie war für ihn wie
eine Göttin. Dennoch wurde ihm jetzt bewußt, daß er die ganze
Zeit nur an seine eigenen Gefühle dachte. In diesem Moment schämte
er sich zutiefst. Weiter wurde ihm klar, daß er nicht das war,
was ein richtiger Sklave zu sein hat, nämlich willenlos...
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