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PILLS
TO ENLARGE YOUR PENIS! |
Die andere Perspektive
Es war ein sonniger Maitag. Ich war gerade
losgegangen um einen Stadtbummel zu unternehmen. Da so schönes
Wetter war ging ich zu Fuß in Richtung Innenstadt. Mein Weg führte
mich dabei durch einen großen Park mit großen alten Bäumen,
weiten Grünflächen und einigen kleinen Teichen. Ich war schon
oft durch den Park gegangen.
Jedesmal fielen mir wieder die alten zugemauerten Eingänge der
Luftschutzbunker auf. Diese alten Eingänge führen in Stollen
die sich unter den Hügeln und Wällen des Parks befinden.
Dadurch, daß der gesamte Park sehr hügelig ist und sowieso in
einer großen Senke gelegen ist, gibt es hier auch Stellen an
denen es immer eher duster ist. Die alten Eingänge gehören
dazu, sie befinden sich in kleinen Seitenwegen , oder besser
gesagt in den Seitennischen des Parks. Wenn man es eilig hat
fallen sie einem kaum auf. Bei einigen stehen Bänke davor von
denen aus man die Teiche oder die Vögel auf den Grünflächen
beobachten kann.
Es war noch recht früh am Tag und ich war so ziemlich der
einzige Mensch in dem Park. Irgendwie haben diese alten
Bunkereingänge eine mystische Wirkung auf mich. Gerade kam ich
an einer solchen Nische vorbei. Hier gab es keine Bänke, denn
der alte Eingang liegt ein ganzes Stück zurückgesetzt hinter
einem Hügel. Er ist vom Hauptweg aus nicht einsehbar. Ich weiß
nicht warum, aber ich bog vom Hauptweg ab in Richtung des alten
Eingangs. Ich stand vor dem Portal und schaute mich um. Was hier
wohl früher los war, dachte ich und versuchte mich in die Zeit
zurückzuversetzen. Einige der Stollen waren nicht extra als
Luftschutzbunker angelegt worden, sondern sind schon viel älter.
Sie wurden schon vor hunderten von Jahren angelegt und von den
Menschen als kühler Lagerplatz genutzt.
Ich schaute auf den Boden. Es waren keinerlei Fußspuren zu
erkennen, denn gestern Abend hatte es ein kräftiges Gewitter
gegeben. Der feine Sandboden war vom Regen gleichmäßig
eingeebnet worden. Ich sah auf meine Armbanduhr und stellte fest,
daß ich nun zügig in die Stadt gehen sollte, wenn ich noch in
Ruhe bummeln wollte.
Gerade wollte ich mich umdrehen um wieder auf den Hauptweg zu
gehen, als mir etwas glitzerndes auf dem Boden auffiel. Irgend
etwas mußte der Regen an dem Hang oberhalb des alten Eingangs
freigespült und hier neben das Portal geschwemmt haben.
Nachdem ich es aufgehoben hatte erkannte ich, daß es eine Art
Amulett war. Es sah sehr alt und sehr wertvoll aus. Allerdings
war es noch recht schmutzig. Ich behielt es in der Hand und ging
zurück zum Hauptweg um nun endlich in die Innenstadt zu kommen.
Als ich an einem der Teiche vorbeikam spülte ich das Amulett im
Wasser ab. Es war sehr gut erhalten und man konnte die
reichhaltigen Verzierungen noch gut erkennen. Mit einem
Taschentusch trocknete ich es ab und steckte es in meine
Jackentasche.
Einige Zeit später kam ich in der Fußgängerzone an. Ich
schlenderte an den Schaufenstern vorbei und schaute mal in
dieses, mal in jenes. Dann kam ich bei einem großen Schuhgeschäft
an. Dieses war für heute mein Hauptziel gewesen. Erstens wollte
ich mir neue Schuhe für den Sommer kaufen und zweitens konnte
man hier in diesem Riesenladen auch als Mann mal unauffällig
durch die Damenabteilung gehen. Das ging besonders deshalb so
gut, weil die Damenabteilung im Erdgeschoß ist während sich die
Herrenabteilung in Ersten Stock befindet.
Mein Weg durch die Damenabteilung führte natürlich an den
Regalen vorbei in denen die eleganten und hohen Damenschuhe
standen. Ich blieb aber zunächst vor einem Regal mit sehr schönen
Damenhalbschuhen stehen. Ein Paar dunkle Halbschuhe mit vier
Zentimeter hohem Absatz hatten meine Aufmerksamkeit erregt. Es
war kein ausgesprochen eleganter Schuh eher so einer der von
Frauen jeden Tag im Büro angezogen wird. Der Absatz war zwar
vier Zentimeter hoch aber es hatte keinen spitzen Absatz. Eben
kein Pumps sondern ein bequemer Schuh den eine Frau leicht den
ganzen Tag tragen konnte.
Vor dem Regal stehend, die Hände in den Jackentachen,
betrachtete ich die Schuhe. Die Finger meiner rechten Hand
spielten mit dem Amulett in meiner Tasche. Wie sich wohl so ein
Schuh fühlt, dachte ich. Wie das wohl ist, den ganzen Tag an den
Füßen einer Frau zu sein. Unfähig etwas zu sagen oder zu tun.
Völlig ausgeliefert zu sein. Von der Frau unbemerkt und
unbeachtet zu sein. Immer und immer wieder getragen und abgenutzt
zu werden. Der Gedanke fesselte mich geradezu. Ich versetzte mich
gedanklich immer mehr in die Lage dieses Schuhs. Was wenn ich die
Seele eines solchen Schuhs wäre?
Plötzlich spürte ich ein Kribbeln in der rechten Hand. Ein
feines aber deutlich spürbares Kribbeln. Es stieg in meinem Arm
hoch. Ich erschrak, das Kribbeln ging eindeutig von dem Amulett
aus. Es stieg in meinem Arm höher und höher. Unfähig mich zu
bewegen wurde mein ganzer Körper von diesem Kribbeln erfaßt.
Ich hatte das Gefühl ohnmächtig zu werden. Das Bild der Schuhe
vor meinen Augen begann zu verschwimmen. Dann wurde mir schwarz
vor Augen.
Langsam erschien wieder ein Bild vor meinen Augen. Ich wollte
mich umschauen, aber ich konnte meinen Körper nicht spüren. Das
Bild wurde klarer. Ich erkannte den Schuhladen. Ja ich befand
mich immer noch in dem Schuhladen. Aber was war passiert. Ich war
völlig bewegungsunfähig. Aber ich lag nicht am Boden, denn ich
schaute genau auf ein Schuhregal.
Plötzlich hörte ich Stimmen, Frauenstimmen. "Ja der dort,
der schwarze," sagte ein Frau. Dann sah ich eine riesige
Hand auf mich zukommen. Mein Gott, was war bloß los. Ich wurde
gepackt und sah vor meinem Auge das Schuhregal vorbeisausen. Nein
ich war es der vorbeisauste.
"Nein, nicht der hohe, der flache daneben," hörte ich
wieder die Stimme sagen.
Dann sauste das Regal andersherum an mir vorbei, oder besser
gesagt ich an dem Regal. Dann sah ich wieder dasselbe Bild vor
meinem Auge. Was war das bloß?
Dann begriff ich langsam: Ich steckte in dem Schuh - nein ICH war
der Schuh! Jetzt sah ich einen Frauenoberkörper an mir
vorbeiziehen. Tatsächlich, ich war der Schuh den ich eben noch
so bewundert hatte. Jetzt stand ich als Schuh hier in einem
Schuhregal in dem größten Schuhgeschäft unserer Stadt. Da,
schon wieder packte mich eine Frauenhand. Ich spürte ihre Finger
an meiner Seite. Sie nahm mich in beide Hände und drehte mich
herum. Um Himmels Willen, mir wird ja schwindelig, dachte ich.
Denn die Bilder des Ladens und der Frau rasten nur so an mir
vorbei während sie mich hin und herdrehte. Dann stand alles Kopf.
Ach so, sie schaute wohl auf das Preisschild auf meiner Sohle.
Und Zack, stand ich wieder im Regal. Offenbar war ich ihr zu
teuer. Oder die Größe paßte ihr nicht, die steht ja auch auf
der Sohle, dachte ich.
Als ich mich vom ersten Schreck erholt hatte begann ich langsam
zu begreifen. Meine Seele, bzw. mein Geist befand sich nun in
einem Schuh. Ich hatte mich also in einen Schuh verwandelt.
Offenbar war dieses Amulett daran Schuld. Mein Körper und auch
meine sämtliche Kleidung die ich eben noch getragen hatte war
verschwunden. Ebenso das Amulett. Wie konnte ich mich zurückverwandeln,
konnte diese Verwandlung überhaupt rückgängig gemacht werden,
und wenn ja wie und von wem? Eine Menge Fragen auf die ich überhaupt
keine Antworten hatte. Offensichtlich konnte ich aber meine
Umgebung wahrnehmen, also sehen. Ich konnte alles was vor der
Schuhspitze war sehen. Allerdings konnte ich mich nicht bemerkbar
machen. Also sprechen oder bewegen. Ich war zur absoluten
Passivität verdammt. Aber fühlen, fühlen konnte ich noch, denn
ich hatte ja den Druck der Finger gespürt als die Frauen mich in
der Hand hielten.
Nun wurde es immer ruhiger in dem Laden. Immer weniger Menschen
gingen an mir bzw. dem Regal in dem stand vorbei. Es mußte wohl
um die Mittagszeit sein. da war in der Stadt immer wenig los.
Nach einer Weile kamen zwei Frauen auf das Regal zu. Eine schien
eine Verkäuferin zu sein, die andere eine Kundin. Die Verkäuferin
nahm mich hoch und hielt mich der Kundin hin.
"Probieren sie den doch mal, der ist sehr bequem,"
sagte die Verkäuferin.
Die Kundin nahm mich in die Hand und betrachtete mich von allen
Seiten.
"41... ja der könnte passen" entgegnete sie.
Dann gingen beide zu einer Sitzgruppe zum Anprobieren. Die Kundin
reichte mich wieder an die Verkäuferin. Diese setzte sich auf
einen dieser Schuhanprobehocker und legte mich auf den Boden. Ich
stand genau vor einem Karton. Außer einer riesigen weißen Wand
konnte ich nichts erkennen. Wenn ich doch nur noch in eine andere
Richtung sehen konnte dachte ich. Und während ich noch überlegte,
daß jetzt das Geschehen hinter mir ablief, verschwamm die weiße
Wand vor meinem geistigen Auge. Je mehr ich an das Geschehen
hinter mir dachte desto mehr verschwamm alles. Plötzlich sah ich
etwas anderes. Ich erkannte die Füße der Kundin. Gerade hatte
sie den rechten Schuh ausgezogen.
Das war sehr interessant. Ich konnte also durch intensive
Konzentration bestimmen wohin ich sehen konnte. Plötzlich wurde
ich hochgerissen und blickte steil in den Himmel, oder besser
gesagt in das Gesicht er Verkäuferin.
Sie hatte mit auf die Schräge des Anprobenhockers gestellt,
damit die Kundin mich besser anziehen konnte. Dadurch war meine
Konzentration gestört worden und ich sah wieder nach vorn. Dann
spürte ich einen enormen Druck auf mich. Ich hatte das Gefühl
zu platzen oder auseinandergerissen zu werden.
"Warten sie ich helfe ihnen mit dem Schuhanzieher," hörte
ich die Verkäuferin sagen.
Jetzt spürte ich einen Ruck und ein irres Ziehen in mir.
Offenbar hebelte die Verkäuferin den Fuß der Kundin mit dem
Schuhanzieher in mich hinein. Dann sauste wieder alles an mir
vorbei. Die Kundin hatte den Fuß von dem Hocker gehoben und auf
den Boden gestellt. Mit einem Mal bemerkte ich, daß ich auch
riechen konnte. Ich roch den leichten Schweißgeruch des Fußes
in mir. Dann spürte ich den Druck, den der Körper der Frau auf
mich ausübte. Druck, Entlastung, Druck, Entlastung, Druck.
Entlastung... mit jedem Schritt das gleiche Spiel.
Ich kam mir vor wie in einem Schleuderkurs, und alles nur deshalb
weil die Frau ein paar Schritte durch den Verkaufsraum ging.
Jetzt begann sie die Zehen zu strecken und zu beugen. Vermutlich
wollte sie testen, ob vorn im Schuh genug Platz ist. Dann stellte
sie den Fuß so, daß der Schuh nur auf der Kante des Absatzes
stand, mit dem Erfolg, daß ich nur noch an die Decke des
Verkaufsraums sehen konnte. Dann ging sie zurück zu ihrem
Anprobeplatz. Sie stellte den Fuß wieder auf die Schräge des
Hockers und begann mit den Fingern an dem Schuh herumzudrücken.
"Die sitzen prima," hörte ich die Frau sagen, "ich
glaube die nehme ich". "Okay, ich werde sie ihnen
einpacken. Sie können schon zu Kasse gehen" antwortete die
Verkäuferin.
Was, was war das? Ich war verkauft worden, ich war verkauft
worden, ich konnte es nicht fassen. Wie ein Sklave verkauft. Nun,
so als Schuh war ich ja auch wie ein Sklave. Völlig ausgeliefert
und willenlos. Hoffentlich würde mich meine Besitzerin auch gut
behandeln.
Die Verkäuferin packte mich mit kräftigen Griff zu dem linken
Schuh in den Karton. Wenige Sekunden später wurde es dunkel um
mich, denn die Verkäuferin hatte den Karton mit dem zugehörigen
Deckel verschlossen.
Ich weiß nicht wie lange ich so im dunklen gelegen hatte aber
jetzt wurde es plötzlich wieder hell. Noch ehe ich richtig wußte
was los war spürte ich wieder diesen enormen Druck und dieses
irre ziehen in mir. Klar, dachte ich, die Frau wird dich jetzt
wieder angezogen haben. Und richtig, wenige Augenblicke später
sah ich nicht nur die Frau sondern auch mich an ihr. Sie hatte
mich angezogen und war dann zu einem Spiegel gegangen. Scheinbar
waren wir in ihrer Wohnung im Schlafzimmer. Die Frau sah sehr
attraktiv aus. Sie war so etwa Anfang 30 schätze ich.
"So, ihr werdet jetzt ein wenig eingelaufen und dann geht's
raus in die weite Welt!" hörte ich sie leise vor sich hin
sagen.
Kurz darauf begann sie ihre Wohnung aufzuräumen. Sie lief von
einem Zimmer ins andere, nahm Sachen in die Hand, legte sie
wieder fort oder räumte das ein oder andere zusammen. Nach
kurzer Zeit kannte ich die ganze Wohnung. Langsam ließ auch das
ziehen in mir nach. Offenbar dehnte sich das Leder durch die Wärme
und den Schweiß des Fußes.
Plötzlich fiel ein Pizzakarton vor mir auf den Boden. Dann hob
die Frau den rechten Fuß und stellte ihn auf eine Ecke des
Kartons. Für einen kurzen Moment spürte ich die Ecke des
Kartons. Sie schien sich in mich zu bohren. Aber das Gewicht der
Frau war stärker. Die Ecke gab nach und wurde platt gedrückt.
Die Frau stellte sich danach noch kurz auf die anderen Ecken und
plättete so den gesamten Karton. Kurze Zeit später hob sie den
Karton wieder auf und legte ihn in ein Regal. Vermutlich legte
sie ihn zu dem anderen Altpapier.
Anschließend hörte ich sie etwas wie: "So fertig!"
sagen und sie ging in Richtung Schlafzimmer. Dort stellte sie
sich vor ihren großen Spiegel. Sie stellte sich so vor den
Spiegel, daß sie ihre Schuhe, also mich, gut sehen konnte. Da
sie sich dafür einige Zeit nahm, konnte ich zum erstenmal so
richtig sehen an wenn ich verkauft worden war. Die Frau war groß,
dunkelhaarig und von schlanker Gestalt.
Sie drehte sich langsam vor dem Spiegel. Es schien als wolle sie
ihre neuen Schuhe von allen Seiten ausgiebig anschauen.
Kurze Zeit später ging dann alles recht schnell... Sie streifte
mich von ihren Füßen, zog sich aus und ging ins Bett. Mich
stellte seitlich neben ihren Schuhschrank. Dort verbrachte ich
die Nacht.
Am nächsten Morgen wachte ich durch den hellen Klang ihrer
Stimme auf: "Shit, auch das noch es regnet, dann ziehe ich
wohl besser erst mal die alten Schuhe wieder an..." hörte
ich sie sagen.
Also blieb ich den ganzen Tag neben dem Schuhschank stehen. Am
Abend kam sie wieder nach Haus. Sie schien in Eile zu sein, denn
sie zog sich recht hastig um. Da sie mich gestern so abgestellt
hatte, daß ich in gut den ganzen Raum überblicken konnte,
konnte ich sie gut beobachten.
Sie saß an ihrem Frisiertisch und lackierte sich die Fingernägel.
Nachdem sie damit fertig war hörte ich sie sagen: "Uhii
jetzt wird's aber Zeit!"
Dann kam sie schnellen Schrittes auf mich zu. "Ach je, die
muß ich ja noch eincremen..." hörte ich sie sagen während
sie mich aufhob. Sie stellte uns neben einen Stuhl und holte ihr
Schuhputzzeug. Anschließend setzte sie sich auf den Stuhl und
nahm mich hoch.
Für ihre zart wirkenden Finger hatte sie einen erstaunlich
festen Griff. Zeitweise konnte ich ihre schöne geformten etwas längeren
Fingernägel erkennen. Zunächst trug sie Schuhcreme auf. Dann
fuhr sie mit einer Hand in mich hinein. Mit der anderen Hand
begann sie dann die Creme zu verteilen. Dabei ging sie sehr
umsichtig und gründlich vor. Mit fast zärtlichen Bewegungen
verteilte sie die Creme.
Nachdem diese etwas eingezogen war, ging's ans Polieren. Dazu zog
sie die Schuhe allerdings an. Ruck Zuck war sie mit ihrem Fuß in
mich eingedrungen. Dann ging alles sehr schnell. Sie nahm einen
Lappen und wienerte uns blank.
Da sie schon den ganzen Tag in ihren alten Schuhen herumgelaufen
war, waren ihre Füße von einem leichten Schweißgeruch umgeben.
Wenige Augenblicke später verließen wir ihre Wohnung.
"Wohin gehen wir wohl?" dachte ich bei mir. Noch ehe
ich den Gedanken richtig zu Ende denken konnte stieg sie in ihr
Auto ein. Von da an spürte ich nur noch Druck am Absatz und
unter ihrem Ballen.
Immer wenn sie mich vom Gaspedal zum Bremspedal bewegte gab es
enorme Druckstöße. Offenbar bremste sie immer recht spät, dafür
aber ums fester. Nach diese hin und her ging der Streß aber erst
richtig los, wir waren nämlich zu einer großen Party gefahren.
Nach der Begrüßung des Gastgebers ging's direkt in Gedränge.
Sie schien zunächst ihre engeren Freunde persönlich begrüßen
zu wollen, denn sie zwängte sich kreuz und quer durch die Menge.
Ständig begegnete ich anderen Schuhen. Hin und wieder trat sie
sogar aus Versehen ein wenig auf den Fuß eines anderen Gastes.
Ein paar Freundinnen wurde ich ausführlich vorgeführt. Dabei
streckte sie mich immer aus und drehte ihren Fuß auf dem Absatz
hin und her. Alle waren von mir begeistert und wollten wissen wo
sie mich gekauft hatte.
Der Raum in dem die Party stattfand, war scheinbar ein
Partykeller. Der Boden war gefließt und dementsprechend kalt.
Nach der ausgiebigen Begrüßung und Schuhvorführung wurde meine
Besitzerin hungrig und steuerte das kalte Büfett an. Während
sie all die Leckereien bewunderte, konnte ich nur das sehen was
sich unter dem Tisch befand: schmutziges Geschirr in Wannen,
Gertränkekisten, und allerlei anderer Kimskrams der dort
verstaut worden war.
Langsam ging sie seitwärts am Tisch entlang und nahm sich von
vielerlei Speisen jeweils eine Kleinigkeit. Ich hatte meinen
Blick derweil zur Seite gelenkt und bemerkte, daß wir uns
langsam aber sicher einigen heruntergefallenen Nudeln und einer
größeren Ansammlung von Brotkrümeln näherten. Sie schien das
nicht weiter zu bemerken, da sie oben auf dem Tisch beschäftigt
war. Und dann passierte es...
Während die anderen Gäste wohl bislang um diese Dinge
herumgegangen waren, setzte mich meine Besitzerin genau darüber.
Für den Moment war noch nichts geschehen, denn sie stand nur auf
der Absatzkante. Aber dann begann sie langsam die Fußspitze zu
senken. Sie verlagerte ihr Gewicht nun vom linken auf den rechten
Fuß. Ganz langsam kam meine Sohle den Nudeln näher und näher.
Zunächst spürte ich nur die Mayonnaise, dann die ganzen Nudeln.
Diese hatten keine Chance. Plötzlich verlagerte sie das Gewicht
völlig auf mich und die Nudeln wurden unter mir zerquetscht.
Zum Teil klebten die Nudeln jetzt an mir, aber nach ein paar
weiteren Schritten waren sie schon wieder abgelaufen. Nur gut das
hier gefließt ist dachte ich. In mir drin wurde es derweil ständig
wärmer. Dadurch entstand auch immer mehr Schweiß. Das steigerte
sich dann noch als meine Besitzerin zu tanzen begann.
Das war ziemlich anstrengend für mich. Ich wurde ziemlich
gedehnt und bei den schnellen Tänzen wurde der Druck teilweise
übermächtig. Bald spürte ich eine ziemliche Erschöpfung. Glücklicherweise
wurde meine Besitzerin da auch schon langsam müde und begann
sich zu verabschieden. Etwas eine Stunde später stand ich wieder
neben ihrem Schuhschrank zum Auslüften.
Von nun an trug sie mich regelmäßig und bald schon wurden die
Zeiten zwischen dem Eincremen immer länger. Vom vielen Tragen
war ich auch schon ein ganzen Stück geweitet worden. Außerdem
hatte ich mich durch die Wärme, den Fußschweiß und das viele
Tragen an ihre Fußform angepaßt. Sie trug mich jetzt immer sehr
gerne, denn ich war ihr sehr bequem geworden. Mit der Zeit hatte
ich dann meine eigentliche Herkunft fast vergessen. Ich erlebte
ein Menge schöner aber auch trauriger Augenblicke mit ihr.
Einige waren sogar für mich traurig, z. B. als wir damals diesen
Waldspaziergang mit einem ihrer Freunde unternahmen. Sie war
durch ihn sehr abgelenkt und achtete überhaupt nicht darauf
wohin sie trat. Ich konnte damals nichts machen, mein Absatz
schwebte genau über dieser kleinen Schnecke und dann ging es
ganz schnell. Ihr Fuß drückte mich auf diese Schnecke herunter
und ich konnte es hören und fühlen wie das kleine Schneckenhaus
zermalmt wurde. Ein paar Splitter drückten sich damals tief in
die Sohle meines Absatzes ein. Mittlerweile waren sie aber
zusammen mit der Sohle ziemlich abgelaufen.
Schlimm war auch die Zeit, als in der Firma in der meine
Besitzerin arbeitet umgebaut wurde. Diesen vielen kleinen spitzen
Steinchen die dort herumlagen, das waren Schmerzen für mich.
Genau wie diese Rosten über die wir immer gehen mußten. Die
schnitten immer ziemlich tief in meine Sohlen ein. Dagegen war
das Fahrrad fahren fast nichts, denn zum Glück hatten die
Pedalen breite Gummiauflagen.
Tja irgendwann war dann das "neue von mir" und ich
wurde zum Arbeitsschuh degradiert. Jetzt stehe ich hier in ihrem
Spind bei ihrer Arbeit. Sie arbeitet als Krankenschwester in
einem großen Krankenhaus. Oh, eben höre ich sie kommen. Sie
schließt ihren Spind auf und nimmt mich heraus. Nun beginnt sie
sich umzuziehen. Aber was ist das denn, sie zieht ihre Schuhe gar
nicht aus und schlüpft in mich hinein. Sondern sie nimmt mich
und den linken Schuh in die Hand.
Erst im Schwesternzimmer stellt sie mich wieder ab. Jetzt stehen
wir hier neben ihrem Stuhl. Was hat das wohl zu bedeuten? Ah, da
kommt sie schon wieder. Diesmal schiebt sie einen dieser Wagen
mit den großen Müllbeuteln vor sich her. Oh nein, sie wird doch
nicht .... Aber schon packt sie mich und legt mich oben auch den
Müll. Zack, schon liegt der linke neben mir. Mit einem kräftigen
Druck ihrer Hand drückt sie uns beide in den Müll.
"Ich bringe den eben weg." höre ich sie noch zu ihrer
Kollegin rufen, dann betätigt sie das automatische Verschlußsystem
und ich bin in dem Sack eingesperrt. Jetzt spüre ich wie sie den
Wagen anschiebt. Ich habe Angst, sie will mich nicht mehr, denke
ich. Dann wird mir bewußt was wohl gleich passieren wird, denn
ich habe es schon oft erlebt das sie diese Säcke wegbringt.
Und richtig, der Wagen wird gestoppt. Wir sind im Fahrstuhl
angekommen. Ja es geht abwärts, bestimmt in den Keller.
Dann wird der Wagen wieder von ihr angeschoben. Dann höre ich
sie: "Hau ruck!" sagen und spüre wie sie den Sack
irgendwo draufhebt. Irgendwo, nein auf den Hubmechanismuß der Müllanlage.
Gleich werden ihre Finger diesen Knopf drücken und ich werde mit
diesem Sack in den Riesenschlund der Müllanlage gekippt. Langsam
und gleichmäßig spüre ich wie der Sack angehoben wird. Plötzlich
gibt es einen Ruck und der Sack poltert vom Hubmechanismus
herunter in Schlund. Das Geräusch der Anlage ändert sich. Oh
nein jetzt wird sie sicher die Anlage in Gang setzen. Sie wird
erst den gelben und dann den grünen Knopf mit ihrem rechten
Zeigefinger tief eindrücken. Es wird langsam dunkler um mich.
Ja, jetzt wird das Schutzgitter geschlossen. Gleich werde ich
wieder diese schrecklichen Geräusche hören. Da, es geht schon
los, dieses Splittern, Quetschen, Klirren und Knetern. Dann wird
es für einen Moment leiser und ich höre wie sich die Schritte
meiner Besitzerin entfernen. Klack, Klack, Klack...
So war es immer gewesen. Sie hatte den grünen Knopf gedrückt
und war dann weggegangen. Plötzlich reißt der Sack in dem ich
liege auseinander. Dadurch wird es wieder ein wenig heller. Aber
was ist das: oh Gott ich blicke genau auf die langsam rotierenden
alles zermalmenden Zähne eines riesigen Müllreißwolfs auf die
ich immer weiter zurutsche. Zusammen mit dem anderen Müll.
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