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PILLS
TO ENLARGE YOUR PENIS! |
Der Bericht
Von Patrick
"Ich heiße Sabine," stellte sich meine
neue Kollegin vor und setzte sich an den alten gammeligen
Schreibtisch in der Ecke. Zwar registrierte ich sofort:
Sympathische Erscheinung, durchaus attraktive Figur. Ich maß dem
aber keine besondere Bedeutung bei, da sie mir von ihrem
Arbeitsplatz aus fast zwangsläufig den Rücken zuwenden mußte.
Am Tag zuvor hatte ich ihren Tisch noch in großer Eile freigeräumt.
Jetzt türmten sich auf meinem Schreibtisch stapelweise
Unterlagen, die ich bei Gelegenheit durchgehen müßte. Bei
Gelegenheit, also nie.
Um elf die Besprechung mit meinem Chef, stürzte ich mich in die
Arbeit. Da geschah das Unvermeidliche. Flap, Sabine schlüpfte
aus ihrem Schuh und entblößte ihre nackte Fußsohle. Mir
stockte der Atem. Ein Fuß, wie aus dem Bilderbuch. Kurz darauf
verbarg sie ihn jedoch und ich konnte mich wieder meiner Arbeit
zuwenden.
Eine Weile später wieder flap. Diesmal der andere Fuß. Zwar
genoß ich den Blick von meinem Logenplatz, hier saß ich endlich
einmal in der ersten Reihe, das laufende Programm brachte mich
aber auch fast um den Verstand.
Mit äußerster Willensanstrengung zwang ich mich zum
Weiterarbeiten. Ich hatte es befürchtet: Flap, meine neue
Kollegin hatte sich nun beide Schuhe ausgezogen und kühlte ihre
heißen Fußsohlen, wir hatten 30° C im Schatten, auf den kalten
Steinfliesen. Das war endgültig zuviel!
Die Zeit rannte mir davon, mein Chef wartete auf seinen Bericht
und mir lief langsam der kalte Angstschweiß den Rücken herunter.
Ich war kurz davor, offiziell in den Ausstand zu treten. Diese
Arbeitsbedingungen waren wirklich unzumutbar. Na ja, sie muteten
zwar recht angenehm an, nach Arbeit war mir aber nun wirklich
nicht zu mute.
Guter Rat war teuer, wie ich meinen hypnotisierten Blick von
ihren Füßen losreißen konnte. Augenblicklich wurde ich mir
jedenfalls darüber klar, wie Fesseln zu ihrer Bezeichnung
gekommen sind.
Bisher hat es mir immer gefallen, wenn meine Kolleginnen ihren
erotischsten Körperteil im Sommer freizügig entblößten. Auf
den Gängen, im Fahrstuhl auf der Treppe. Überall trift man in
der heißesten Jahreszeit auf Frauen in leichten Sandalen,
offenen Gesundheitslatschen oder gar barfuß. Als wären sie von
der Betriebsleitung subventioniert, um ihre männlichen Kollegen
zu mehr Arbeitseinsatz zu bewegen.
Für gewöhnlich genoß ich diesen Stimulus, aber dem anregenden
Therapeuticum so unmittelbar ausgesetzt zu sein, vernichtete
meine Produktivität vollends. Ausgerechnet heute.
Ich stellte mir meinen leicht cholerischen Chef vor, wenn ich ihm
mitteilen würde, daß ich mit meiner Arbeit leider leider noch
nicht fertiggeworden bin.
Die Aussicht auf ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richter-Skala
brachte meine überkochenden Hormone schnell auf Null-Linie.
Aber, was tun?
Zentimeter um Zentimeter schob ich meinen Monitor in meine
Sichtlinie. Immer in Angst, wie ich Sabine die plötzlich
notwendigen Umbauten an meinem Arbeitsplatz erklären würde,
falls sie durch das scharrende Geräusch auf der Tischplatte
darauf aufmerksam geworden wäre.
Immer noch brachte mich ein unwiderstehlicher innerer Drang dazu,
seitlich an dem Anzeigegerät vorbeizuschielen. Mein Bericht kam
keinen Schritt voran.
Mit der Zuversicht des Verzweifelten schichtete ich links und
rechts von meinem Monitor Papierberge auf. Nicht, daß ich lange
nach Zetteln hätte suchen müssen. Die Stapel auf meinem
Schreibtisch boten Material genug.
Zufrieden mit meinem Werk verschanzte ich mich jetzt hinter dem mühsam
geschaffenen Sichtschutz und fand allmählich meine Konzentration
wieder. Nichts, das mich hätte ablenken können. In der
selbstgewählten Klausur gab es nur mich und meine Arbeit.
Zu früh gefreut. Sabine, ihrer Tätigkeit wohl überdrüssig
geworden, umrundete mein Bollwerk, um mit mir einen Plausch zu
beginnen. "Schau mal, hab ich mir aus dem Urlaub mitgebracht",
sagte sie mit dem unschuldigsten Lächeln der Welt und deutete
auf ihr Fußkettchen, das aus groben braunen Holzperlen gefertigt
war...
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