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Der Text enthält Beschreibungen von sexuellen Szenen und ist daher für Kinder und Jugendliche ungeeignet. Vor einem "Nachstellen" oder "Nachspielen" der hier beschriebenen Szenen wird ausdrücklich gewarnt.


Die verkehrte Rache, Teil 1

von novi.o (© 1999)

(Vorweg eine kleine Widmung an jemanden, der mit sehr viel Zartgefühl mein Interesse für das Thema geweckt hat)

Pfeifend (jaja ich weiß, Mädchen die pfeifen..) bestens gelaunt fahre ich auf den Parkplatz. 4 Wochen Urlaub in den Bergen, im verwunschenen Haus meiner Schwiegereltern in spe. Mein Freund ist schon vorige Woche vorausgefahren um für uns beide das einsame Haus seiner Eltern herzurichten und ich bin überraschend einen Tag früher weggekommen und will ihn überraschen. Es sieht zwar nach Regen aus, aber das tut meiner guten Laune keine Abbruch, vor dem Kamin kuscheln ist auch schön. Da ich ihn überraschen will, schleiche ich mich auf Zehenspitzen hinein, und überrasche ihn - mit einer anderem im Bett!!

Sprachlos verharre ich regungslos. Er stottert: "Du.. Du .. solltest doch erst morgen kommen...!" Ich bringe gerade noch heraus: "Das sehe ich!" Drehe mich um und laufe weg, damit niemand die Tränen der Enttäuschung sieht. In 4 Monaten wollten wir heiraten! Ich springe ins Auto und fahre weg.

Das Wetter paßt sich meiner Stimmung an. Ein Wolkenbruch, der Himmel verdunkelt, achte ich nicht wohin ich fahre. Als ich wieder einigermaßen klar denken kann bin ich in einer wildromantischen Gegend, und ich hab schon seit gut zwei Stunden kein Haus gesehen. Der Tank ist fast leer, aber ich hab ja noch den Reservekanister. Die Ladekontrollleuchte in meinem Armaturenbrett leuchtet auf. Mist ist schon wieder der Keilriemen gerissen? Meine Augen suchen den Straßenrand nach Telefonmöglichkeit ab. Ich hab mich immer gegen ein Mobiltelefon gewehrt.

Da eine kleine fast nicht zu sehende Seitenstrasse mit einem Schild "Privat". Ich lenke meinen Wagen in die Seitenstrasse und hoffe, daß dort jemand Telefon hat. Doch jetzt stirbt der Wagen komplett ab. Ich versuche zu starten... nichts komplett abgesoffen. Ich schreie vor Wut. Da sehe ich einen schwachen Schimmer am Ende der Straße, ein Haus, scheinbar in den Hang gebaut. Ich murmle "Sieht aus wie ein Miniaturschloß aus einem Gruselfilm - was solls früher wurde so gebaut." Da meine Regenhaut als unterstes in den Koffer gepackt ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als im leichten Sommer-T-Shirt, Jeans und Sandalen durch den Regen zum Haus zu laufen. Nach dem 3. Schritt bin ich so naß, daß ich als frisch geduscht gelten kann. Als ich das Haus erreiche triefe ich. Ich suche die Glocke, da ein alter Glockenzug! Na das kann ja heiter werden, hoffentlich haben die Telefon!

Als sich die Türe öffnet halte ich die Luft an vor mir steht ein Mann, vielleicht um die 35 bis 40, wie er in jedem Film als adeliger Held eingesetzt worden wäre. Leicht amüsiert betrachtet er mich und sagt: "Ja bitte?" Ich schildere mein Problem mit dem Auto. Seine Augen blitzen kurz amüsiert auf - ich finds nicht witzig - und meint: "Nun da haben sie aber nochmals Pech, ich liebe die Einsamkeit, ich habe kein Telefon, aber bei dem Wetter können sie nirgends anders hin, kommen sie herein, bevor sie noch krank werden. Ich beiße nicht - versprochen!" Schließt er schmunzelnd den Satz. Er kennt wohl den Eindruck seines Hauses. Unsicher folge ich ihm. Er deutet auf eine Türe und meint: "Dahinter ist das Bad. Nehmen Sie alles was sie brauchen aus dem linken Kasten, ich glaube in ihrer Größe ist auch etwas dabei, damit sie aus den nassen Sachen kommen. Ich mach uns inzwischen heißen Tee."

Er hat recht ich muß raus aus den nassen Sachen. Als ich in den Kasten sehe ist von der Unterwäsche - die muß aus einem Erotikladen stammen - bis zu einem Überwurf alles da zum wechseln. Handtücher, Bürste, Kamm einfach alles.

Mit trockenen Haaren, in einigermaßen mannierlicher Kleidung, errötend denke ich an den schwarzen Spitzenslip, der einzige der unten nicht offen war, trete ich in den Wohnraum. Gemütlich Feuer im Kamin und heißer, duftender Tee am Tisch. Er sitzt lässig zurückgelehnt in einem Lehnstuhl und hält ein Glas Sherry in seiner Hand. Er deutet auf das Sofa vis a vis und meint : "Nehmen sie Platz. Sagen sie was treibt so ein nettes Mädchen wie Sie in diese einsame Gegend?" Nach einem Schluck Tee und einen Blick in sein freundliches, beherrschtes Gesicht platze ich mit meinem ganzen Kummer heraus. Er unterbricht mich nicht, hört einfach zu. Ich weiß nicht was mit mir los ist, daß ich das einem wildfremden Mann erzähle. Aber er strahlt so etwas Zwingendes aus, als ob er für jedes Problem eine Lösung hätte. Ich schließe mit dem Satz "..und irgendwie werde ich ihm das heimzahlen!"

Er lächelt rätselhaft und mein: "Sie wollen Rache? So sich mit jemandem auch "erwischen"lassen, oder so und dann wieder miteinander?" Ich widerspreche: "Nein, nein ich will nur daß es ihm ein Leben lang leid tut, daß er mich nicht mehr bekommen kann!" Er lächelt.

Dann bewegt sich das Gespräch in völlig harmlosen Bereichen, Job, Urlaub, nur als er hört, daß ich 4 Wochen Urlaub habe hebt er kurz den Kopf. Dann fragt er plötzlich "Was wissen Sie von BDSM?" Ich wiederhole verständnislos: "BDSM?" Er sagt "Anders gefragt, was ist für Sie Sado-Masochismus?" Ich fühle mich im Moment viel zu wohl um über die Frage irgendwie erschrocken zu sein - ist ja sicher nur, so denke ich irrtümlich, rhetorisch. Ich sage: "Naja das sind Verrückte, die man am besten zwangsbehandelt, rennen herum, fallen über Leute her, foltern sie und bringen sie zum Abschluß um, bzw. die Anderen sind wohl selbstzerstörerisch veranlagt!" Er legt den Kopf in den Nacken und lacht herzhaft. Was hab ich Lustiges gesagt?

Nun, zwei Stunden später weiß ich warum er gelacht hat. Solange hat sein Vortrag über das Thema gedauert. Jetzt weiß ich daß das keine Verrückten sind, sondern sich alles in abgesprochenen Grenzen abspielt, und daß der Sadist lieber Dom und der Masochist lieber Sub oder Devoter genannt werden will. Daß eine riesen Verantwortung in dem Spiel steckt, das nur eine Spielform der Erotik ist, wo wesentlich ist, daß beide freiwillig daran teilnehmen, und, und, und...

Er blickt mich nochmals prüfend an und fragt dann in sehr ernstem Ton: "Sie möchten wirklich Rache?" Ich antworte: "Ja! Um jeden Preis!" Er hebt die Augenbraue und meint: "Um jeden Preis? Der Preis könnte aber sehr unangenehm sein!" Fragend blicke ich ihn an und er setzt fort "Nun ich bin einer dieser Verrückten, und ich kann es mir leisten nach meinen Neigungen zu leben. Ich bilde von Zeit zu Zeit Sklavinnen aus und präsentiere sie dann in einer Form von Sklavenweihe einer ausgesuchten Gästeschar. Was meinen Sie würde Ihr Freund machen wenn er zu so etwas geladen wäre, sie sehen, erkennen würde wie sie als "Spielzeug" für Sexspiele gebraucht werden. Aber er darf sie nicht berühren?"

Zuerst zucke ich erschrocken zurück, aber der Gedanke fasziniert mich. Er würde sehen wie andere Männer mich berühren (noch recht naiv gedacht) und er dürfte nicht....der Gedanke gefällt mir immer mehr.

Neugierig geworden frage ich: "Wie würde das ablaufen?" Er lächelt hintergründig und meint: "Nun durch die Erziehung müßten sie schon durch, sonst funktioniert das nie - und ich habe auch einen Ruf zu verlieren. 4 Wochen ist so und so sehr kurz dafür. Das ist fast ein crash-Kurs. Wir müßten fast 24 Stunden daran arbeiten."

Noch neugieriger - und ich habe in der Zwischenzeit bereits zwei Gläser Sherry getrunken, normalerweise trinke ich keinen Alkohol - frage ich: "Was würde ich da lernen?" Er schmunzelt: "Demut, keine Fragen stellen, jeden Befehl ohne zu zögern oder einer anderen Unmutsäußerung sofort befolgen zuerst. Dann, daß Ihnen keine Intimsphäre oder Scham zusteht. Daß sie nur zum Vergnügen anderer da sind und dazu von jedem dem ich es erlaube in jeglicher Form benutzt werden dürfen. Sie werden lernen, daß ihr Körper nur aus Empfindungen besteht, aus Schmerz, aus Lust, aus Hitze oder Kälte auf der Haut. Sie werden lernen die Peitsche wie einen Geliebten zu begrüßen und sie doch fürchten. Sie werden lernen, daß ihr Anus eine Quelle der Lust, des Schmerzes oder der Strafe sein kann. Daß Ihre Brust nach zärtlicher Berührung aber auch nach harter Behandlung schreien wird. Sie werden das Gefühl kennenlernen völlig hilflos und ausgeliefert zu sein und dabei einen Orgasmus bekommen. Sie werden feststellen, daß es Behandlungen gibt die trotz Schmerz hauptsächlich Lust auslösen. Vor allem aber werden sie sich die ganze Zeit völlig nackt und ausgeliefert fühlen. Sie werden über Stunden gefesslt sein, vor Scham in den Erdboden versinken, weil sie keine Toilette aufsuchen können und ich werde ihnen dabei zusehen, wenn sie die Beherrschung verlieren und sie dafür bestrafen. Sie werden mich fürchten und doch um meine Beachtung betteln.

Ich warne Sie wenn sie sich darauf einlassen, dann gibt es kein zurück mehr! Dann sind Sie 4 Wochen hier eingesperrt. Ihr Auto kommt in meine Garage und niemand wird sie finden, oder ihnen helfen. Am Ende der 4 Wochen werden sie vorgeführt, nackt, einer ausgesuchten Gästeschar, aber sie werden ihre Rache bekommen. Dafür aber auch ein völlig ausgeliefertes, willenloses Stück Sklavenfleisch sein! Entscheiden Sie sich! Gehen sie die Treppe hinauf, ist das 1. Zimmer links ihr Schlafzimmer für heute Nacht und morgen bringe ich sie in den Ort und wir vergessen das ganze. Oder sie gehen die Treppe hinunter in den Erziehungssaal. Ich gehe in einer Stunde dort hinunter, entweder um das Licht auszumachen, oder um von Ihnen nackt, auf Knien liegend gebeten zu werden aus ihnen eine Sklavin zu machen."

Nach dieser fast leidenschaftlichen Rede steht er abrupt auf und geht hinaus.

Erschlagen bleibe ich im Sessel sitzen. So hab ich mir das nicht vorgestellt. Allerdings wärend seiner Rede bin ich ziemlich feucht zwischen den Beinen geworden. Ich werde doch nicht... zu den Spinnern gehören? Nach einer halben Stunde überlegen und inneren Kampf, den er ganz offensichtlich geahnt hat, und mich darum alleine gelassen, stehe ich auf und gehe zur Treppe. Noch zögere ich. Ich setze einen Fuß auf die Treppe, bleibe stehen, dann gehe ich zügig hinunter. Entkleide mich und knie mich nieder. Warte mit stolz erhobenen Kopf, daß mein künftiger Herr kommt.

Am Ende der Stunde tritt er wirklich in den Saal, dessen Einrichtung ich nichtmal angesehen habe (selber schuld), mit einem Lächeln um die Augen. Stolz rufe ich ihm entgegen: "Ja ich möchte von Ihnen zur Sklavin ausgebildet werden!" Plötzlich landet klatschend eine Hand in meinem Gesicht. Er lächelt gar nicht mehr und sagt: "1. eine Sklavin wartet bis sie angesprochen wird. 2. eine Sklavin schreit nicht, sondern spricht mit leiser Stimme und 3. eine Sklavin senkt den Blick wenn sie mit ihrem Herrn spricht! Hast du verstanden?" Ich stottere total verwirrt : "Ja.." und seine Hand landet wieder in meinem Gesicht. "Ja HERR! heißt das!"

Ich bin total verunsichert, das ist ja ein anderer Mensch! Er spricht mich wieder an: "Sklavin, heute hast du einen anstrengenden Tag gehabt, also gestatte ich dir jetzt schlafen zu gehen." Erleichter will ich aufstehen als mich eine harte Hand wieder auf die Knie zurückdrückt. "Wo willst du hin Slavin?" Ich antworte: "Schlafen gehen," und auf seien drohenden Blick hin setze ich schnell "Herr" hinzu. "Ich hab dir noch nicht erlaubt zu gehen!"

Blitzschnell zieht er meine Hände auf den Rücken und versieht sie mit Handschellen, wie soll ich da schlafen? Kaum habe ich das gedacht spüre ich wie sich ein Eisen um meinen Hals legt. Er zieht mich an der zugehörigen Kette auf die Füße und zerrt mich in eine Ecke. Dort liegt eine große Strohmatte, eigentlich ein Fußabstreifer am Boden und eine alte kratzige Decke darauf. Er kettet mich dort an der Wand an und meint: "Sklaven schlafen nicht in den Herrschaftsgemächern, das ist dein Bett Sklavin."

Ich fange zögernd an. "A... aber wenn ich in der Nacht muß.." beschämend so was aussprechen zu müssen. Ich werde ganz verlegen. Aber ich bekomme nach einer weiteren Ohrfeige - er murmelt was von unerlaubtem Sprechen - den Hinweis ich soll den Kübel daneben benutzen. Dann dreht er sich um macht das Licht bis auf eine kleine Notbeleuchtung aus und ..... GEHT! Erschlagen bleibe ich zurück.

Worauf habe ich mich da eingelassen? Meine Blase meldet sich, aber auf den Kübel....? Mir bleibt aber gar nichts anderes übrig. Die Länge der Kette reicht gerade mit viel Glück bis dorthin. Dann kauere ich mich auf die Strohmatte und wickle mich in die alte Decke - mir ist kalt. Und beginne nachzudenken, zu spät zwar, aber nachzudenken ... und schlafe ein.

Zum zweiten Teil


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