Der Text enthält Beschreibungen von sexuellen Szenen und ist daher für Kinder und Jugendliche ungeeignet. Vor einem "Nachstellen" oder "Nachspielen" der hier beschriebenen Szenen wird ausdrücklich gewarnt.
Kapitel 1
Von einem ungeheurem Drang getrieben griff sie zum Telefon. Sie tippte die gewohnte Nummer in die Tastatur und lauschte dem Tuten im Hörer. Endlich wurde abgehoben. Förmlich meldete sich ihr Freund am anderen Ende der Leitung. "Hallo Richard", sagte sie, "ich bin's."
"Hallo Maren, wie geht's dir? Schön, daß du anrufst. Aber Du weißt ja, ich kann hier im Büro nicht so gut privat sprechen. Was gibt's?"
Mit unsicherer Stimme flüsterte sie ihm ihr Verlangen ins Ohr. "Du hast doch bald Mittagspause. Kannst Du nicht mal schnell nach Hause kommen?"
Richards Büro befand sich in der Nähe ihrer gemeinsamen Wohnung, so daß er auch während seiner kurzen, halbstündigen Mittagspause nach Hause fahren konnte. Er grinste schelmisch am anderen Ende der Leitung, denn er ahnte genau, worauf Maren hinaus wollte. "Warum sollte ich denn nach Hause kommen, Liebling?" fragte er herausfordernd.
"Du weißt schon", antwortete sie.
"Ich habe keine Ahnung", gab er grinsend zurück.
"Na, ich könnte es mal wieder verdammt gut gebrauchen. Ich habe gerade einen Roman gelesen. Und der hat mich so stimuliert, daß ich Dich jetzt ganz dringend bei mir haben möchte..."
"Was möchtest du denn so dringendes?"
"Nun komm schon, Richard. Du weißt es ganz genau. Komm nach Hause und nimm mich - ganz fest."
Richard hatte von Anfang an ganz genau verstanden und gab nur ein kurzes ´Okay´ zurück. "Dann mach Dich fein, ich bin in zwanzig Minuten zu Hause."
Schnell legte Maren den Hörer auf die Gabel und ging voller Erwartung und Vorfreude zum Kleiderschrank. Sie hatte oft Wunschvorstellungen der Art, daß Richard über sie herfiel, daß er sie hart nahm, daß er sie demütigte und erniedrigte. Sie hatte allerdings enorme Schwierigkeiten, sich diese Veranlagung einzugestehen. Sie traute sich nur darüber zu sprechen, wenn sie sexuell höchst erregt war. In nüchternem Zustand verdrängte sie diese erotischen Visionen und schämte sich dafür. Doch der Roman, in dem sie gelesen hatte, hatte sie enorm gereizt. Die Schilderung der Demütigung einer jungen Frau entsprach genau ihren geheimen Wunschvorstellungen von Erotik. Und im Schwunge dieser Erregung hatte sie den Entschluß gefaßt, ihren Richard im Büro anzurufen...
In diese Gedanken vertieft, öffnete sie den Kleiderschrank. Sie wußte, daß Richard auf Seide, Satin und reizvolle Dessous stand - und auf Seile, Knebel und Ketten...
Und jetzt wollte sie sich fein für ihn machen, damit er auch so enorm gereizt wurde, wie sie es gerade war. Sie zog ihren Seidenpyjama aus, den sie um die frühe Mittagszeit immer noch anhatte, und ließ ihn achtlos zu Boden gleiten. Dann griff sie in das große Fach mit der Damenwäsche. Sie holte ein feuerrotes Strapsmieder aus glänzendem Satin hervor und legte es an. Sie hatte zuerst ein paar Schwierigkeiten, denn das Mieder saß äußerst knapp und eng. Doch schließlich hatte sie es zugeschnürt und um ihre Taille gespannt. Dann streifte sie hochglänzende Strümpfe über ihre Beine, die vielleicht eine Idee zu dick waren. Doch Richard mochte ihre runden Formen. Das eng geschnürte Mieder zauberte ihr eine dünne Taille, und die Strümpfe ließen ihre Beine länger erscheinen, als sie in Wirklichkeit waren. Sie hatte schon einen Stringtanga in der Hand, doch dann entschloß sie sich, das ohnehin nur aus äußerst wenig Stoff bestehende Kleidungsstück wegzulassen. Sie verzichtete auch auf einen BH, obwohl das bei der Größe ihrer üppigen Brüste gewagt war. Sie zog sich eine dünne, blaue, weitausgeschnittene taillierte Satinbluse über und streifte sich einen kurzen, schwarzen Stretchrock auf die Hüften. Der Rock war so kurz, daß man sogar ein kleines Stück der Strumpfhalter sehen konnte. Und deutlich sichtbar zeichneten sich unter dem dünnen, eng anliegenden Stoff des Rocks die Strapse und das Mieder ab. Sie würde niemals so auf die Straße gehen, dazu fehlte ihr der Mut, und sie hätte sich viel zu sehr geniert. Doch jetzt in ihrer erhitzten Stimmung wollte sie ihren Richard aufs äußerste reizen, damit er sie schnell und hart nahm.
Sie schlüpfte dann noch in ein Paar hohe Pumps und wartete gespannt. Doch da klingelte es plötzlich an der Wohnungstür. Würde das schon Richard sein? So schnell? Aber der hatte doch einen Schlüssel - warum sollte er also klingeln? Er wollte wahrscheinlich, daß sie an die Tür kam, damit er sie sich gleich greifen konnte. Sie schnell und voller Erregung tippelte sie auf den hohen Pumps zur Wohnungstür und riß sie auf. Und schon eine Zehntelsekunde später erstarrte sie. Vor der Tür stand nicht ihr heißersehnter Richard, sondern der Paketbote. Maren war sekundenlang vor Schreck zu keiner Regung fähig. Und auch der Postbote mußte schlucken. Er starrte auf das üppige, weitausgeschnittene Dekolleté und die großen Brüste, die sich samt Brustwarzen durch den dünnen Satinstoff der glänzenden Bluse deutlich abzeichneten. Dann ging sein Blick weiter nach unten, glitt über den engen, viel zu kurzen Rock auf ihre Beine, die in den hohen Pumps und den glänzenden Strümpfen steckten. Lüstern begutachtete er den Spitzenabschluß der Strümpfe, der durch die Klammern der Strapse gespannt wurde.
"Guten Tag. Ich habe hier ein Paket für die Nachbarin", brachte der Bote dann stammelnd hervor, ohne seine Augen von ihr zu nehmen. Maren schämte sich in Grund und Boden; verzweifelt versuchte sie, sich halb hinter der Wohnungstür zu verstecken und einen vor ihre Brüste zu halten. Sie kam sich fürchterlich billig und nuttig vor. Schnell erklärte sie sich bereit, das Paket anzunehmen, um die Sache zügig hinter sich zu bringen. Sie war es gewohnt, denn ihre Nachbarin lebte alleine und war berufstätig, so daß sie des öfteren Postsendungen für sie entgegennahm.
Der Paketbote stellte dann das Paket auf dem Boden ab und hielt Maren eine Kladde hin, auf der sie den Empfang des Paketes quittieren mußte. Hielt er die Kladde absichtlich so weit von ihr weg, oder bildete sich Maren das nur ein? Jedenfalls mußte sie hinter der Tür hervorkommen und halb auf den Flur hinaustreten. Als sie den Arm nach der Kladde ausstreckte, gab sie dadurch automatisch wieder den Blick auf ihre Brüste frei. Während sie unterschrieb, sah sie aus den Augenwinkeln deutlich den lüsternen Blick des Paketmannes. Der nahm dann mit einem Grinsen im Gesicht die Kladde wieder an sich und fing an, furchtbar langsam und umständlich seinen Kugelschreiber wieder zu verstauen. Er machte keine Anstalten, das in die Mitte des Flurs gestellte Paket näher zu Maren zu schieben. Sie mußte nun vollends auf den Flur hinaustreten.
Sie wollte mit einem weiten Schritt das Paket erreichen und schnell wieder im Schutz ihrer Wohnung untertauchen, doch sie war die hohen Pumps und den engen Rock nicht gewohnt. Zuerst rutschte durch den großen Schritt der ohne kurze Rock noch ein Stückchen höher. Dann knickte sie mit dem Fuß um und konnte sich nicht mehr halten. Sie strauchelte und fiel der Länge nach auf den Boden. Dabei rutschte der Rock noch ein weiteres Stück die Hüften hinauf. Der Paketbote konnte nun deutlich einen Blick auf Marens halb entblößtes Hinterteil werfen - und er sah auch, daß sie keinen Slip trug. Das alles erblickte er noch genüßlich, bevor er sich zu Maren hinunterbeugte, um ihr aufzuhelfen. Maren keuchte von dem Schrecken und war aber froh, auf dem Bauch zu liegen, denn so konnte der Paketmann nicht sehen, daß ihr die linke Brust aus der zu tief ausgeschnittenen Bluse gerutscht war.
"Alles in Ordnung, Mädchen? Hast du dir was getan?" fragte der Paketbote. "Nein, nein. Es geht schon", antwortete Maren schnell und beeilte sich, wieder aufzustehen und dabei möglichst unauffällig ihr Dekolleté wieder zu richten. Doch der Paketbote hatte es inzwischen natürlich längst bemerkt und grinste sie feist an. Es war schon ziemlich erniedrigend, vor den Augen eines Fremden ihre große Brust wieder zurück in die Polyesterbluse zu verstauen. Sie schämte sich unendlich, und dabei fiel ihr zunächst gar nicht weiter auf, daß der Paketmann sie duzte.
"Du solltest dir vielleicht etwas mehr anziehen, sonst erkältest du dich noch", grinste er. Schnell strich sich Maren den Rock wieder so weit es ging nach unten und griff nach dem Paket. Sie wollte schon in ihrer Wohnung verschwinden, als er sie am Arm ergriff. "Sag mal, was würde es bei dir denn so kosten?" Maren sah ihn ungläubig an.
"Na, ich meine, wenn ich dich mal so richtig durchficken möchte oder du mir einen bläst?" Maren erschrak. Im Normalfall hätte sie dem unverschämten Burschen ein paar geknallt und ihn mit wüsten Verwünschungen aus dem Haus gejagt. Doch sie war so perplex, ob der Tatsache, daß er sie offensichtlich für eine Prostituierte hielt, daß sie erst gar nichts herausbrachte. Sie sah ihn erschrocken an und sprang dann mit einem Satz in die Wohnung zurück. Schnell warf sie die Tür hinter sich zu und hörte noch das Herumlamentieren des Paketmannes, der lauthals mit derben Worten über das älteste Gewerbe der Welt herumschimpfte.
Maren ging schnell atmend ins Schlafzimmer und setzte sich auf das große Bett. Sie dachte schon, daß nun ihre sexuelle Anspannung verflogen war, doch erstaunlicherweise war sie noch aufgeregter als vorher. Sie spürte die Hitze, die von ihrem Geschlecht ausging und befürchtete fast, daß ihr der Liebessaft schon an den Strümpfen herunterlief. Sie wußte nicht mehr, was sie von dem eben Erlebten halten sollte. Einerseits schämte sie sich über ihren Auftritt in Grund und Boden, andererseits aber war sie sexuell aufs äußerste erregt. Die Erniedrigung und Demütigung die sie durch die Blicke und das unverschämte Auftreten des Paketboten empfunden hatte, rief eine für sie erschreckende Wirkung in ihr vor. Doch ehe sie weiter nachdenken konnte, wurde ein Schlüssel ins Türschloß gesteckt. Sie sprang auf, um ihren geliebten Richard entgegen zu eilen.
Kapitel 2
Nachdem Richard in den Flur getreten war, ließ er die Wohnungstür wieder ins Schloß und seine Aktentasche auf den Boden fallen. Erfreut erblickte er Maren, die auf ihren hohen Pumps auf ihn zu getippelt kam. Ihre großen Brüste schwangen in der dünnen Satinbluse hin und her und drohten, aus dem gewagten Ausschnitt herauszuspringen.
Richard wußte, was sie jetzt wollte. Er sah die sexy Kleidung, die Maren sonst nicht angezogen hätte. Sie wollte es heute wissen; sie wollte es wagen, ihre sexuellen Phantasien in die Tat umzusetzen. Nun gut, dachte Richard, dann soll sie das bekommen, wonach ihr tiefstes Inneres schon so lange verlangt.
"Hallo Richard", rief Maren und wollte ihn umarmen. Richard bewunderte noch einmal kurz ihre äußerst reizvolle Aufmachung. Ein erwartungsvolles kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht. Doch dann war es auch sofort wieder verschwunden. Er streckte einen Arm aus und hielt sie zurück. "Halt den Mund und runter auf den Boden mit dir!" zischte er sie an. Maren erschrak. Sie war unsicher und neugierig zugleich. Zu dem Schrecken über die heftige Ansage kam der sexuelle Reiz der Erniedrigung. Gehorsam kniete sie sich auf den Boden und sah Richard unsicher an.
"Nimm ihn in den Mund!" sagte er, und Maren beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen. Mit zitternden Fingern öffnete sie seinen Hosenschlitz und holte sein Glied zum Vorschein. Zuerst leckte sie es ab und benetzte es sacht mit Speichel. Dann nahm sie es in den Mund. Sie steckte es sich so tief es ging in den Rachen, bis sie fast keine Luft mehr bekam. Dann zog sie ihren Kopf wieder etwas zurück. Diesen Vorgang wiederholte sie einige Male, bis Richard wohlig zu stöhnen anfing. "Weiter so!" raunte er zwischendurch, und die heftige Ersteifung seines Glieds zeigte ihr den Erfolg ihres Tuns.
Doch bevor sie ihn zu einem Orgasmus bringen konnte, ergriff er sie und zerrte sie energisch, aber nicht grob, wieder auf die Beine. Sie zitterte am ganzen Körper vor Erregung und sah ihm vorsichtig in die Augen. Sie erkannte in ihnen den leicht fragenden Blick, so als wollte er noch einmal fragen, ob sie jetzt wirklich weitergehen sollten. Sie überlegte kurz, doch die sexuelle Erregung und Neugier waren stärker als alle Angst und Hemmungen. Sie blickte ihn unterwürfig an, und in ihren Augen konnte Richard deutlich die Botschaft lesen, die sie ihm sandte: Ja, mach weiter. Ich will Dir ausgeliefert sein. Nimm mich und mach mit mir was Du willst!
"Du hast es nicht anders gewollt!" rief er und schob sie ins Schlafzimmer. Erwartungsvoll wich sie vor ihm zurück. Er stieß sie aufs Bett. Rücklings fiel sie in die rote Satinbettwäsche. Und da stand er auch schon zwischen ihren Beinen. Im nächsten Moment warf er sich auf sie und ergriff ihre Handgelenke. Während er in sie eindrang, preßte er ihre Handgelenke auf das Bett. Sie konnte die Arme nicht mehr rühren. "Oh Gott", rief sie, "ja, mach's mir endlich, ich bin so geil..."
"Willst Du wohl still sein!" zischte Richard und stieß in einem heftigen Rhythmus zu. Marens Körper bebte bei jedem Stoß, und die üppigen Brüste tanzten unter dem dünnen Satinstoff der Polyesterbluse. Sie fing an zu keuchen und schrie. So enthemmt hatte Richard sie noch nie erlebt. Sie war nicht mehr bei nüchternem Verstand und vergaß alle vermeintlich vernünftigen Hemmungen, sich ihr Verlangen einzugestehen. Sie war nur noch erregt. Der ureigenste sexuelle Trieb hatte vollständig von ihr Besitz ergriffen, und endlich konnte sie sich so richtig diesem Trieb hingeben und sich einfach fallen lassen.
"Ja, vergewaltige mich" rief sie, ohne daß sie überlegte oder begriff, was sie da eigentlich verlangte. Doch das gierige Verlangen war stärker als jede gesellschaftliche Etikette.
Und bevor sie weitere unkontrollierte Wünsche herausschreien konnte, griff Richard zu dem nächstbesten Stück Stoff. Ihm kam ihre seidene Pyjamahose in die Finger, die sie vorhin achtlos hatte fallenlassen, als sie den Pyjama ausgezogen hatte. Während sie wieder ihren Mund aufriß, um den nächsten Schrei der ungekannten Erregung hinauszustoßen, preßte er ihr den Seidenstoff in den Rachen. Mit einem Gurgeln erstarb der Schrei in dem Knebel. Erschrocken und erregt blickte Maren ihren Freund aus weitaufgerissenen Augen an. Doch war er jetzt gerade überhaupt ihr Freund?! Nein! In der triebhaften, schon im ganz geheimen so oft geträumten Phantasie, der sie sich jetzt voll und ganz hingab, war er der böse Mann, der finstere Vergewaltiger. Sie wollte ihre Ekstase herausschreien, doch Richard stopfte so viel von der Pyjamahose in ihren Mund, daß der Knebel stramm saß und ihre Mundhöhle prall ausfüllte. Er merkte, wie Maren die Behandlung gefiel, wie sie immer geiler wurde, wie sie immer tiefer in ihrer Phantasie versank.
Dann mit dem nächsten Stoß explodierte sie in einem wahnsinnigen Orgasmus. Ihr Körper wurde in mehreren orgastischen Wellen durchgeschüttelt. Sie stöhnte verzweifelt in den Knebel. Der Orgasmus wollte gar nicht aufhören. Sie stöhnte und jammerte in den Knebel, aus Angst, es könnte schon vorbei sein.
Doch Richard war noch nicht fertig mit ihr. Ehe sie sich von ihrem Orgasmus erholen konnte, griff er unter das Bett in einen flachen Pappkarton. Er zerrte mit schnellen Bewegungen ein Seil hervor. Dann drehte er Maren auf den Rücken. Ruckartig drehte er ihr die Arme auf den Rücken und fesselte sie eng zusammen. Sie stöhnte von neuem in ihren Knebel und bäumte sich auf. Doch nun war sie wirklich wehrlos. Er zerrte ihren gefesselten Körper vor das Bett. Sie mußte sich hinknien. Er drückte ihren Oberkörper auf das Bett in die Satinlaken und kniete sich hinter sie zwischen ihre Beine. Dann schob er ihren Rock hoch, so daß er von hinten in sie eindringen konnte. Das machte sie noch geiler. Richard stieß sein mächtiges Glied immer wieder von neuem in den zuckenden, gefesselten Körper seiner Freundin. Und das fiel ihm ungeahnt leicht, denn sie war noch nie so schnell so feucht gewesen. Die neue Dimension des Sexes war körperlich spürbar. Je öfter und je härter er stieß, desto lauter und heftiger stöhnte sie in den Knebel, und desto ekstatischer zerrten ihre gebundenen Arme an den strengen Fesseln. Doch die Knoten hielten das Seil eng um ihre Arme geschlungen.
Nach unzähligen Stößen, entlud er sich endlich in ihr. Er brauchte zig Stöße, bis er sich endlich vollständig in ihr erleichtert hatte. Erschöpft ließ er dann von ihr ab und rang nach Atem. Dann stand er auf. Er schloß seine Hose wieder und betrachtete seine hilflos vor dem Bett kniende Freundin, die immer noch vor Erregung zuckend in die Satinbettwäsche jammerte. Dann beugte er sich zu ihr herunter und half ihr auf die Beine. Er zog ihr den Knebel aus dem Mund und nahm sie in die Arme. "Ich liebe Dich, Maren", sagte er leise aber bestimmt und drückte den zitternden Körper ganz fest an sich. Sie war noch zu gar keiner Äußerung fähig und heulte vor Glück und Erleichterung in die Schulter seines dunklen Sakkos. So standen sie noch eine ganze Weile da. Daß Richards Mittagspause währenddessen ablief, störte sie nicht - auch nicht, daß Marens Arme immer noch gefesselt waren, und daß ihr sein Saft an den Beinen herunterlief.
Nach einigen Minuten, die ihnen wie Ewigkeiten vorkamen, mußte sich Richard aber anschicken, in die Firma zurückzugehen. Er wollte Marens Fesseln lösen, doch sie zuckte zurück. "Ich..." begann sie, "...du brauchst sie nicht zu lösen, ich..."
Richard blickte sie verständnisvoll an. "Du wirst also gefesselt auf mich warten", sagte er. "Doch ich werde dir andere Fesseln anlegen. Diese hier sind viel zu fest, als daß du sie mehrere Stunden tragen könntest. Warte." Er löste ihre strengen Fesseln und massierte ihre Arme, um die Durchblutung wieder in Gang zu setzen. Denn eins war ihm auch klar, ohne größere Erfahrungen auf dem Gebiet des Fesselns zu haben. Die Fesseln sollten ein Element des sexuellen Rollenspiels sein, ein Instrument, um ihr Ausgeliefertsein und ihre Wehrlosigkeit zu untermalen und zu verdeutlichen. Doch auf keinen Fall sollten sie gesundheitliche Schäden hervorrufen. Er liebte seine Freundin viel zu sehr, um irgendein zu großes Risiko einzugehen. Es war eigentlich schon ein Risiko, Maren gefesselt in der Wohnung zurückzulassen. Und deshalb wollte er eine weniger strenge Art der Fesselung wählen.
"Komm her!" rief er und zückte erneut das lange, weiße Nylonseil. Er legte ihr zunächst das Seil ein paar Mal um die Taille, so daß es wie ein Gürtel saß. So fest, daß sie es eng spürte, aber nicht so fest, daß er ihren Körper zu lange damit einschneiden würde. Dann band er ihre Handgelenke jeweils an den Seiten ihres Körpers an die Taillenschnur. So waren ihre Hände gefesselt, so daß sie sich nicht selber an ihr Geschlecht fassen konnte. Zur Not konnte sie aber eine Tür öffnen oder das Telefon bedienen. Dann band er ihre Füße zusammen, ließ aber zwischen ihnen einen circa zehn Zentimeter langen Spielraum, so daß sie ganz kleine Tippelschritte machen konnte. Er zögerte dann noch kurz, aber schließlich legte er ihr noch eine Schrittfessel an. Dabei zog er das Seil vom hinteren Rand des Taillenseils durch ihren Schritt nach vorne. Er zog es leicht stramm an und band es vorne fest. Sie stöhnte leicht auf, als das glatte Seil leicht in ihre Scheide drückte. So gefesselt nahm er sie noch einmal in den Arm und küßte sie zärtlich. "Wir werden wohl nach Feierabend noch etwas einkaufen müssen, wie?" Sie sah ihn fragend an.
"Na wir brauchen wohl noch ein paar Ketten, Hand- und Fußgelenksmannschetten und Knebel. Außerdem noch mehr Seil." Sie sah ihn erleichtert an. "Danke, Richard", sagte sie.
"Wofür?"
"Dafür, daß Du mich liebst und mich ernst nimmst, so wie ich bin, und daß ..."
"Ich liebe Dich, Maren. Und es kostet mich auch keine Überwindung, Dich zu fesseln und Dich so zu behandeln, wie Dein Körper und Dein Innerstes es verlangen. Ich habe es sehr genossen - und Du weißt, wie sehr ich auf Seile und Fesseln stehe. Wir können zusammen etwas Wunderbares entwickeln - Du und Dein Masochismus und ich und meine Seile..."
Ihr kamen die Tränen vor Glück und sie wollte ihn umarmen, doch sie war ja gefesselt.
Dann ging er und ließ seine gefesselte Freundin in der Wohnung zurück.
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